Models, Stars und Influencer schwören auf Arganöl für Haare. Aber hält es wirklich all das, was es verspricht? Ein gutes Öl für die Haare soll bei Spliss, Haarbruch und spröden Längen Abhilfe schaffen. Aber für welche Ölsorte sollten Sie sich entscheiden? In diesem Artikel vergleichen wir Arganöl und Olivenöl, um Ihnen bei der Entscheidung zu helfen, welches Öl für Ihre Haare am besten geeignet ist.
Es gibt viele Haarpflegeprodukte mit Arganöl, die das kostbare Öl im richtigen Verhältnis und in Kombination mit weiteren Pflegestoffen enthalten. Das ist nicht nur praktisch, sondern auch zeitsparend und ermöglicht es dir, Arganöl bei jedem Schritt deiner Haarpflege-Routine zu integrieren.
Arganöl hat viele positive Wirkungen auf das Haar. Arganöl für Haare wird aus den Früchten des Arganbaums gewonnen, der nur an einem Ort der Welt wächst: Im Südwesten von Marokko. Zahlreiche Studien haben die Wirksamkeit von Arganöl bestätigt. Daher ist es auch so begehrt. Allerdings gestaltet sich die Gewinnung und Produktion als sehr schwierig.
Arganöl wird in mühsamer Handarbeit aus den fetthaltigen Samen der Früchte des Arganbaumes gewonnen, der nur noch in einem von der UNESCO geschützten Gebiet im Süden Marokkos wächst. Das begrenzte Anbaugebiet und die strengen Beschränkungen zur erlaubten Erntemenge erklären den recht hohen Preis pro Liter. Aber: Aufgrund der hohen Wirksamkeit benötigt man für die Haarpflege nur wenige Tropfen.
Es zählt zu den sogenannten trockenen Ölen, die das Haar nicht beschweren. Anders als nicht-trockene Öle, wie Olivenöl zum Beispiel, ist es dünnflüssig und lässt sich ideal im Haar verteilen. Arganöl enthält wertvolle Fettsäuren und Antioxidantien, die deinem Haar einen frischen Glanz verleihen. Tocopherol soll sich außerdem positiv auf Haarwachstum auswirken und die Haarwurzeln stärken. Das besondere Fettsäuremuster des Öls glättet empfindliche Haarfasern sofort und macht sie weicher und geschmeidiger. Arganöl bringt also viele Vorteile mit sich. Und zwar ganz ohne Chemie!
Arganöl enthält Tocopherole und sekundäre Pflanzenstoffe, die das Haar vor Hitze und UV-Strahlung schützen. Arganöl hat verschieden Inhaltsstoffe, die alle zur einzigartigen Wirkung beitragen:
Arganöl ist besonders reich an wertvollen Lipiden und Vitaminen, die das Haar von innen aufbauen. Es legt sich wie ein Schutzfilm um das Haar und verhindert so Feuchtigkeitsverlust. Dank seiner leichten, schwerelosen Konsistenz verleiht es auch feinem Haar einen seidigen Glanz und beugt Spliss und Haarbruch vor.
Wie du siehst, hat Arganöl für die Haare sehr vielseitige Effekte:
Arganöl ist vor allem bei strapazierten und trockenen Haaren empfehlenswert. Starre, spröde Längen, die an Stroh erinnern? Wer regelmäßig Arganöl anwendet, darf sich über eine weichere und geschmeidigere Mähne freuen. Denn Arganöl schenkt starren, ausgetrockneten Haaren neue Flexibilität.
Wenn die Längen und Spitzen trocken sind, wird das tägliche Bürsten zur Herausforderung. Die Haare verkletten und verknoten. Bei strapazierten Haaren liegt die natürliche Schuppenschicht der Haare nicht mehr glatt an, wie bei gesunden Haaren. Sie ist aufgestellt. Arganöl führt dazu, dass die Schuppenschicht der Haare wieder ganz glatt anliegt. Dadurch, dass Arganöl die Schuppenschicht der Haare versiegelt, kannst du dich über mehr Glanz freuen.
Spliss entsteht immer dann, wenn es den Spitzen an Feuchtigkeit fehlt. Die Haarfasern sind nicht mehr elastisch genug, um äußeren Einflüssen stand zu halten. Die Spitze spaltet sich auf. Das sieht nicht nur unschön aus - es ist auch gefährlich für dein Haar. Arganöl schützt die empfindlichen Haarfasern vor dem Austrocknen. Das leichte Öl legt sich wie ein Film um jedes einzelne Haar und macht es robuster.
Kennst du das? Manchmal sehen die Haare total krisselig aus. Frizz entsteht häufig durch trockene Haare und einer hohen Luftfeuchtigkeit. Arganöl wirkt nicht nur sofort gegen vorhandenen Frizz - es beugt auch neuen Frizz vor.
Dein Haar wird sich mit Sicherheit über eine Behandlung mit Arganöl freuen. Im Idealfall pur, doch es gibt noch weitere Möglichkeiten, deinem Haar das wertvolle Öl zukommen zu lassen.
Haaröle sind der ideale Pflege Abschluss. Sie kommen entweder in die Längen und Spitzen des handtuchtrockenen oder trockenen Haares. Manche Öle kann man sogar zu Haarkuren mischen (zum Beispiel Sebastian Dark Oil). Andere können tagsüber als Touch-Up immer wieder ins Haar gegeben werden. Diese Haaröle enthalten Arganöl für einen intensiven Pflegeeffekt:
Arganöl lindert die Anzeichen irritierter Kopfhaut. Dazu zählen Schuppen, Juckreiz und Trockenheitsgefühle sowie Haarausfall. Das Öl schafft hier schnelle Abhilfe für ein entspanntes Kopfhautgefühl. Folgende Produkte enthalten hochwertiges Arganöl und können direkt auf die Kopfhaut gegeben werden:
Arganöl für MännerSystem Professional Lipid Code Man Hair & Beard Oil ist eine leichte, nährende Feuchtigkeitspflege mit Arganöl und kann sowohl für die Haare, als auch den Bart verwendet werden. Es glättet, bekämpft Frizz und macht das Haar widerstandsfähiger.
Shampoos mit Arganöl reinigen sanft und lassen dem Haar schon während der Wäsche wertvolle Pflege zukommen. Diese Shampoos enthalten das nahrhafte und pflegende Öl:
Conditioner mit Arganöl entwirren das Haar, verbessern die Kämmbarkeit und machen es weicher. Je nachdem welche Wirkstoffe noch enthalten sind, bieten sie mehr Glätte, Schutz der Haarfaser oder Feuchtigkeit. Diese Conditioner enthalten hochwertiges Arganöl:
Haarkuren mit Arganöl sorgen für eine verbesserte Kämmbarkeit, Strukturaufbau und gehen je nach Produkt auf weitere individuelle Haarbedürfnisse ein. Diese Masken sind mit kostbarem Arganöl angereichert:
Pures Arganöl mischt man entweder selbst zu einer Maske an oder man greift zu Haarpflegeprodukten, die Arganöl enthalten. Shampoos, Conditioner sowie Haarkuren und Haaröle mit Arganöl sind sicherlich eine praktische Alternative, weil sie den richtigen Gehalt an Öl enthalten und zusätzliche Pflegestoffe haben, die das Haar ebenso pflegen.
Von “Mit Abstand das beste Öl” bis hin zu “Nie mehr ohne dieses Haaröl” haben unsere KundInnen ihre Erfahrungen mit uns geteilt. Neugierig, um welche Produkte es sich handelt? Hier sind die Erfahrungen & Bewertungen:
Ein gutes Öl für die Haare soll bei Spliss, Haarbruch und spröden Längen Abhilfe schaffen. Aber für welche Ölsorte sollten Sie sich entscheiden? Hier sind einige Alternativen zu Arganöl:
Olivenöl enthält viele essenzielle Fettsäuren und soll antioxidativ wirken, was es zu einem echten Allrounder in Sachen Haarpflege macht. Als punktuell einmassierte Pflege für die Kopfhaut oder die Haarspitzen eignet sich das Öl ebenso wie als Leave-in-Conditioner oder Intensivkur über Nacht.
Wer eine richtige Intensivbehandlung für das Haar sucht, sollte sich für Olivenöl entscheiden. Diese reichhaltige Ölsorte zählt zu den sogenannten nicht-trockenen Ölen. Das könnte zwar etwas zu viel für sehr feine Haare sein. Sollten Sie aber zum Team Naturlocken zählen, ist dieses Pflanzenöl genau das Richtige für Sie. Auch dicke Haare profitieren von der nährenden Tiefenpflege, die selbst extrem trockenes Haar in Seide verwandelt.
Das Öl wird aus dem Fruchtfleisch von Oliven gewonnen und zählt zu den Lebensmitteln, die am meisten Vitamin E enthalten. Dieses Vitamin dient als starker Radikalfänger, durch den Zellschäden effektiv vorgebeugt werden können. Das Haar ist dadurch vor hohen Temperaturen, UV-Strahlung oder Umweltgiften geschützt.
Tipp: Entscheiden Sie sich am besten für eine native Sorte. Das tut dem Haar besonders gut. Denn diese Variante wurde kaltgepresst und enthält die meisten Vitamine und Mineralien. Das freut Haut und Haare!
| Haartyp | Anwendung |
|---|---|
| normale oder dicke Haare | Intensivkur |
| Naturlocken | Leave-in-Conditioner |
| stark geschädigte Längen | Kopfhautpflege |
| sehr stumpfe Haare | Haarspitzenpflege |
Wem Olivenöl etwas zu reichhaltig ist, der sollte es unbedingt mit Kokosöl versuchen. Lassen Sie sich nicht irritieren: Die Bezeichnung Kokosöl und Kokosfett meint den gleichen pflanzlichen Rohstoff. Kokosöl ist reich an natürlichen Antioxidantien (beispielsweise Vitamin E) und schützt damit vor schädlichen Umwelteinflüssen. Es eignet sich aufgrund seiner Konsistenz, die bei Zimmertemperatur fest bis cremig ist, vor allem als Haarkur und Leave-in-Pflege bei trockenem, strohigem, krausem oder gelocktem Haar.
Das angenehm süßlich duftende Kokosöl eignet sich hervorragend, um strohige Haare und Frizz endgültig loszuwerden. Die mittelkettigen Fettsäuren glätten die empfindlichen Haarfasern und wirken wie eine Schutzbarriere. Die enthaltene Linolsäure mindert abstehende Härchen und schenkt dem Haar einen schönen Glanz.
Kokosöl hat allerdings einen kleinen Nachteil. Sie müssen beim Auftragen etwas mehr Zeit einplanen, da das beliebte pflanzliche Fett bei Raumtemperatur völlig fest ist. In dieser Form lässt es sich nicht im Haar verteilen. Jetzt ist ein kleiner Zwischenschritt notwendig. Entnehmen Sie eine kleine Menge Kokosfett mit einem Löffel und geben Sie es in eine kleine Tasse. Diese erhitzen Sie in der Mikrowelle für etwa eine bis zwei Minuten. Die hohe Temperatur verflüssigt das Kokosöl, wodurch Sie es ganz einfach einarbeiten können.
Eins vorweg: Nur weil Öl draufsteht, ist nicht unbedingt Öl drin! Leider ist der Begriff Haaröl nicht gesetzlich geschützt. Hersteller können Ihnen also einen Chemie-Cocktail anbieten, in dem nur ein minimaler Prozentanteil von echten Ölen enthalten ist. Das mindert die Herstellungskosten, wodurch die Produzenten einen Vorteil bekommen. Leider nimmt dadurch auch die Pflegewirkung der Haaröle ab.
Gute Haaröle erkennen Sie daran, dass ausschließlich reines pflanzliche Öl im Produkt enthalten ist. In der Inhaltsstoffe-Liste sollten also keine chemischen Zusätze oder Füllstoffe wie Silikone oder Mineralöle vorkommen. Sie erkennen hochwertige Öle auch meistens an dem Zusatz "100 Prozent reines Öl", mit dem viele Hersteller Haaröle bewerben. Achten Sie also darauf, die folgenden Ölsorten nur in ihrer reinen Form anzuwenden.
Haben Sie bereits eine Ölsorte entdeckt, die besonders gut zu Ihrem Haartyp passt? Wunderbar! Im nächsten Schritt geht es darum, das ausgewählte Öl richtig anzuwenden. Denn nur dann können die Pflegewirkstoffe eine Verbesserung der Haarqualität bewirken.
Bei der Anwendung von reinen pflanzlichen Ölen sollten Sie sich vor allem an einen Grundsatz halten: Tragen Sie das Öl immer auf feuchte Haare auf. Öle schließen Wasser ein, wodurch das Verdunsten von Feuchtigkeit verhindert wird. Dadurch bleibt das Wasser den ganzen Tag im Haar gespeichert. So bleiben Längen und Spitzen elastisch und geschmeidig. Das ist enorm wichtig, um Haarbruch und Spliss vorzubeugen. Je mehr Elastizität das Haar aufweist, desto widerstandsfähiger reagiert es gegenüber äußeren Reibungen. Statt abzubrechen, gibt es nach. Tragen Sie Öle also immer auf feuchten Haaren auf, um die Spannkraft des Haares zu verbessern.
Sie können die verschiedenen Öle auf unterschiedlichste Weise in Ihre Pflegeroutine einbauen. Verteilen Sie einfach etwas Öl in den feuchten Längen, nachdem Sie die Haare gewaschen haben. Um Ihren Conditioner noch pflegender zu machen, geben Sie einfach ein paar Tropfen Öl hinzu. Oder nutzen Sie eine größere Menge von Ihrem Lieblings-Öl als Kur für die Haare. Hier ist es allerdings wichtig, die Überreste nach dem Einwirken mit etwas Shampoo auszuwaschen. Das ist vor allem bei den sehr reichhaltigen nicht-trockenen Ölen, wie Olivenöl oder Kokosöl, nötig. Wasser allein reicht hier nicht aus, um übermäßiges Öl aus dem Haar zu lösen. Nutzen Sie deshalb eine kleine Menge des Shampoos, nachdem Sie die Haare mit einer Öl-Kur verwöhnt haben.
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