Volles Haar ist ein wichtiger Ausdruck von Weiblichkeit und Schönheit. Doch auch Frauen können unter Haarausfall leiden - sei es durch hormonelle Veränderungen, Stress oder andere Ursachen. Etwa 30 - 40 % der Frauen sind im Laufe ihres Lebens von Haarausfall betroffen. Während Männer häufiger an erblich bedingtem Haarausfall leiden, sind die Ursachen bei Frauen vielfältiger. Medikamente, hormonelle Schwankungen oder auch das Tragen straffer Frisuren können zu Haarverlust führen.
Es gibt viele Ursachen, die für Haarausfall bei Frauen verantwortlich sein können. Dazu gehört der genetisch bedingte Haarausfall (Androgenetische Alopezie), der beide Geschlechter betreffen kann. Dazu zählen genetische Veranlagungen, hormonelle Veränderungen, bestimmte Erkrankungen sowie Umwelteinflüsse. Die sogenannte androgenetische Alopezie ist häufig genetisch bedingt. Bei der sogenannten androgenetischen Alopezie handelt es sich um die häufigste Form des Haarausfalls - Experten sprechen hier auch vom erblich bedingten Haarverlust. Sie ist also eine Krankheit genetischen Ursprungs, wobei Hormone als deren Auslöser gelten. Und zwar spielt dabei das Hormon DHT (Dihydrotestosteron) eine wichtige Rolle. Dieses nimmt nämlich einen Einfluss auf die Wachstumsphase des Haars und verkürzt diese.
Bei Frauen zeigt sich vermehrter Haarverlust im Mittelscheitelbereich mit Haarausdünnung als kahlere, lichtere Stelle mit geringerer Haardichte. Während sich bei Männern primär die typischen Geheimratsecken und der charakteristische Haarkranz bilden, dünnt bei Frauen das Haar im Bereich des Mittelscheitels aus. Die Folge sind kahle, lichtere Stellen und eine geringere Haardichte. Auch Autoimmunkrankheiten führen nicht selten zu Haarausfall. Auch die genetische Veranlagung spielt eine wichtige Rolle, man spricht dann von einer androgenetischen Alopezie.
Weitere Ursachen können sein:
Es ist wichtig zu beachten, dass die genaue Ursache von Haarausfall je nach Person variieren kann.
Wie bereits erwähnt, macht sich die androgenetische Alopezie durch charakteristische Symptome bemerkbar. Der erblich bedingte Haarausfall schreitet bei Betroffenen langsam, aber stetig voran. Bei Frauen findet der Haarverlust hingegen diffus statt: Auf dem Oberkopf dünnt somit das Haar allmählich aus, bis die Kopfhaut zwischen dem Haupthaar zu sehen ist. Beim weiblichen Geschlecht ist der erblich bedingte Haarausfall im Anfangsstadium nicht so leicht vom diffusen Haarverlust zu unterscheiden.
Generell wirkt das Haar der Betroffenen dünn und glanzlos. Beim weiblichen Haarverlust wird der Scheitel breiter. Schreitet das Leiden weiter fort, scheint schließlich die Kopfhaut durch die Haare durch.
Machen sich bei Ihnen die ersten Symptome des androgenetischen Haarausfalls bemerkbar, wenden Sie sich am besten zeitnah an einen Arzt. Fakt ist nämlich, dass nicht alle Arten von Haarverlust auf die androgenetische Alopezie zurückzuführen sind. Aus diesem Grund ist es wichtig, etwaige Grunderkrankungen auszuschließen.
Mittlerweile gibt es zur Behandlung des androgenetischen Haarausfalls gleich mehrere Optionen, die dazu führen können, dass Sie endlich wieder volles Haar erhalten. Mit der Einnahme oder dem Auftragen bestimmter Medikamente lässt sich die androgenetische Alopezie effektiv behandeln. In diesem Kontext ist vor allem Minoxidil zu erwähnen. Das Mittel fördert nämlich die Durchblutung der Kopfhaut und verlängert gleichzeitig die Wachstumsphase der Haare. Auch Finasterid erfreut sich bei Betroffenen zur Behandlung der androgenetischen Alopezie großer Beliebtheit.
Wollen Sie sich die regelmäßige Anwendung von Arzneimitteln ersparen, können Sie auch die Haartransplantation in Erwägung ziehen. Bei der Eigenhaarverpflanzung handelt es sich um eine dauerhafte Lösung zur Bekämpfung der androgenetischen Alopezie. Ist das Leiden jedoch schon stark fortgeschritten, sind mitunter mehrere Eingriffe erforderlich. Außerdem sind ein perfektes Ergebnis und natürliche Optik bei einer ausreichenden Anzahl an Spenderhaaren gewährleistet. Heute lässt sich die Eigenhaarverpflanzung dank moderner Techniken, wie der DHI Methode, effizient und problemlos durchführen. Patienten bleiben damit Schmerzen und langwierige Heilungsprozesse erspart.
Ganz gleich, für welche Behandlung Sie sich entscheiden: Verzichten Sie nicht auf die Beratung durch einen Facharzt. Denn er geht einerseits der Ursache für Ihren Haarverlust auf den Grund und klärt Sie andererseits über Ihre Optionen auf.
Haartransplantation - Ihre Lösung für mehr Volumen und Dichte. Die Haartransplantation bei Frauen ist etwas weniger verbreitet als bei Männern. Frauen beginnen oft mit medikamentöser Behandlung, bevor sie eine Haartransplantation in Erwägung ziehen. Die Bodenseeklinik ist auch mit Ihrem erfahrenen Haarteam spezialisiert auf Haartransplantationen bei Frauen. Jede 8. Haartransplantation, die an der Bodenseeklinik vom Spezialteam durchgeführt wird, ist eine Frau. Wird der Haarausfall jedoch nicht gestoppt, kann die FUE Haartransplantation eine effektive Lösung sein, um kahles Gewebe zu kaschieren, Narben zu verdecken oder die Haarwuchslinie zu korrigieren. Auch Frauen können von kahlen Stellen, lichtem Haar oder Geheimratsecken betroffen sein. Für ein natürliches, voluminöses Erscheinungsbild empfiehlt sich oft die Eigenhaartransplantation.
Die Haartransplantation beinhaltet die Entnahme von gesunden Haarfollikeln von einer Spenderstelle, die in der Regel am Hinterkopf liegt, und die Transplantation dieser Follikel in die kahlen oder ausgedünnten Bereiche auf der Kopfhaut. Für ein gutes kosmetisches Ergebnis ist die Haardichte auf der vorderen Kopfhälfte besonders wichtig, denn diese Haare springen dem Betrachter sofort ins Auge.
Nach der Transplantation erhalten Sie genaue Anweisungen zur Pflege der transplantierten Haare. Dies kann die Verwendung spezieller Shampoos und Medikamente zur Förderung des Haarwuchses einschließen.
Die Ergebnisse der Haartransplantation sind nicht sofort sichtbar. Das transplantierte Haar fällt zunächst aus, bevor neues Haar aus den verpflanzten Follikeln wächst. Die vollständigen Ergebnisse sind erst oft nach mehreren Monaten sichtbar. Ca. nach 6 Monaten sind 50 % des Ergebnisses sichtbar.
Bei der FUE-Methode (Follicular Unit Excision) werden Haarwurzelgruppen einzeln und mithilfe einer Hohlnadel (ca. 0,65 mm bis 1,0 mm Durchmesser) aus dem Haarkranz gelöst und anschließend entnommen. Diese Technik erfordert die Rasur des Entnahmegebietes auf ca. 1 mm Länge. Anschließend werden die Haarfollikel in die kahlen oder ausgedünnten Bereiche der Kopfhaut transplantiert.
Jeder Follikel wird einzeln entnommen und einzeln in einen vorpräparierten Haarkanal transplantiert, wodurch ein optisch sehr natürliches und harmonisches Haarbild entsteht. Die FUE-Methode ist technisch, zeitlich und preislich aufwendiger und für den behandelnden Arzt anspruchsvoller als andere Methoden der Haartransplantation. Die Ergebnisse der FUE-Behandlungen sind durch den minimalinvasiven Charakter der Vorgehensweise qualitativ hochwertiger, optisch natürlicher und wesentlich nachhaltiger und wiederholbar.
Die Haartransplantation ist eine persönliche Entscheidung und nicht für jeden geeignet. Die Haartransplantation beinhaltet die Entnahme von gesunden Haarfollikeln von einer Spenderstelle, die in der Regel am Hinterkopf liegt, und die Transplantation dieser Follikel in die kahlen oder ausgedünnten Bereiche auf der Kopfhaut. Für ein gutes kosmetisches Ergebnis ist die Haardichte auf der vorderen Kopfhälfte besonders wichtig, denn diese Haare springen dem Betrachter sofort ins Auge.
Ja, die verpflanzten Haare wachsen lebenslang und sind von den nativen Haaren optisch nicht zu unterscheiden. Jedoch fallen die neu eingesetzten Haare in der Regel in den ersten 2 Wochen nach der Behandlung wieder aus. Doch keine Angst!! Denn die Haarwurzeln verbleiben im Hautgewebe und das Wachstum setzt zwischen dem 3.und 12. Monat wieder ein.
Eine Krustenbildung entsteht lediglich im Empfangsareal und nicht an der Entnahmestelle. Die Krusten müssen speziell behandelt werden, so dass sie sich bereits zwischen dem 7. und 9. Postoperativen Tag von der Haut ablösen. Diese sensible Phase kann nur durch genaue Vorgaben des behandelnden Arztes erfolgreich beendet werden.
In den ersten 7 Nächten sollte die Frau lediglich auf dem Rücken bzw. Hinterkopf schlafen. Frau verwendet hierfür gerne ein Hörnchenkissen. Die Entnahmestelle kann am ersten postoperativen Tag mit Shampoo gewaschen werden.
Der Preis spielt eine wichtige Rolle bei der Haartransplantation. Die haarchirurgische Behandlung ist ein rein ästhetischer Eingriff und wird nur in Ausnahmefällen von den Krankenkassen erstattet. Ärzte müssen den Eingriff nach GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte) und bei Frauen und Männern gleichermaßen abrechnen. Das beinhaltet, eine exakte Abrechnung pro verpflanztem Haarfollikel/ Graft. Die Kosten ergeben sich also aus dem Umfang der Behandlung bzw. der Anzahl der benötigten Grafts.
Die Kosten für eine Haartransplantation variieren je nach individuellen Anforderungen und dem Umfang der Behandlung. Lassen Sie sich gern umfassend von uns beraten, um die tatsächlichen Kosten zu ermitteln. Ihren persönlichen Kostenvoranschlag sowie gegebenenfalls Terminvorschläge für eine Behandlung erhalten Sie erst nach einer ausführlichen ärztlichen Beratung und Untersuchung.
Beispielhafte Kostenkalkulation:
In manchen Fällen lässt sich das Behandlungsergebnis durch regenerative Therapien entscheidend verbessern. Aussagen dazu sind jedoch nur fallbezogen möglich.
ACHTUNG: Sonder- und Rabattaktionen sind zum Schutze der Patienten in Deutschland für ärztliche Behandlungen verboten!
Die folgende Tabelle zeigt wie einzelne Haarausfallerkrankungen bei Frauen, zuerst konservativ und ggf. chirurgisch behandelt werden können.
| Haarausfallerkrankung | Konservative Behandlung | Chirurgische Behandlung |
|---|---|---|
| Androgenetische Alopezie | Minoxidil, Finasterid, Low-Level-Lasertherapie | Haartransplantation (FUE-Methode) |
| Diffuser Haarausfall | Ernährungsumstellung, Stressreduktion, spezielle Shampoos | Mesotherapie, PRP-Therapie |
| Alopecia Areata | Kortikosteroide, Immuntherapie | - |
| Narbenbedingter Haarausfall | - | Haartransplantation in vernarbte Bereiche |
tags: #androgenetische #Alopezie #Frau #Haartransplantation
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