Androgenetisch bedingter Haarausfall: Ursachen und Behandlungen

Androgenetische Alopezie (AGA) ist der Fachbegriff für erblich bedingten Haarausfall und die häufigste Ursache für den Verlust des Haupthaares. Anlagebedingter Haarausfall, auch androgenetische Alopezie genannt, ist die häufigste Form von Haarausfall. Er betrifft sowohl Männer als Frauen.

Denn etwa 95 % aller Fälle, in denen Männer und Frauen von Haarausfall betroffen sind, lassen sich auf die Erbanlagen zurückführen. Erste Anzeichen des Haarausfalls können sich bereits im Teenageralter bemerkbar machen. Mit zunehmendem Alter zeigt er sich verstärkt, bei Frauen insbesondere nach den Wechseljahren.

Zwar ist ein gewisses Maß an Haarverlust (etwa 25 bis 100 Haare pro Tag) völlig natürlich, doch wenn der Haarschopf immer dünner wird und die Haare vermehrt über einen langen Zeitraum ausfallen, lautet die Diagnose chronischer Haarausfall. Die androgenetische Alopezie besteht aus Episoden von Haarausfall, die letztlich allmählich zu einer Miniaturisierung des Haares bis hin zur Glatze (Männer) und einem Rückgang der Haardichte (Frauen) führen.

Denn die ausgefallenen Haare wachsen nicht mehr nach. Anlagebedingter Haarausfall (androgenetische Alopezie) ist die häufigste Form von Haarausfall. Er betrifft circa 80 von 100 Männern und 40 von 100 Frauen in der Altersgruppe ab 70 Jahren. Typisch ist, dass die Haare bei Männern an Stirn und oberem Hinterkopf ausfallen, bei Frauen im Scheitelbereich.

Anlagebedingter Haarausfall liegt in den Genen. Wie er genau vererbt wird, ist bei Männern besser erforscht als bei Frauen. Fachleute betrachten die androgenetische Alopezie als erbliche Störung. Studien zufolge entwickeln junge Männer, deren Väter kahlköpfig sind, viel wahrscheinlicher Haarausfall als Männer, deren Väter nicht kahlköpfig sind. An der Vererbung sind mehrere Gene beteiligt.

Erblich bedingter Haarausfall beim Mann - Ursache & Behandlung - Einfach erklärt von Dr. Durani

Ursachen der androgenetischen Alopezie

Erblich bedingter Haarausfall ist zwar auf das männliche Sexualhormon Dihydrotestosteron (DHT) zurückzuführen, stellt aber keine hormonelle Störung dar. Vielmehr handelt es sich um eine Überempfindlichkeit der Haarwurzel gegenüber dem Hormon, welche dafür sorgt, dass sich die sogenannte Wachstumsphase der Haare verkürzt.

Jedes einzelne Haar auf unserem Kopf durchläuft einen Zyklus, in dem es sich ständig erneuert, ausfällt und wieder wächst. Eine Verkürzung der Wachstumsphase hat zur Folge, dass die Haare nicht mehr so lange leben und viel schneller ausfallen.

Das männliche Hormon Dihydrotestosteron wird mithilfe des Enzyms 5-Alpha-Reduktase sowohl im männlichen als auch im weiblichen Körper gebildet. Bei Menschen, die an androgenetischer Alopezie leiden, werden an den Haarwurzeln größere Mengen des Enzyms produziert, was dafür sorgt, dass mehr DHT entsteht. Durch die gleichzeitige Überempfindlichkeit gegenüber dem Hormon kommt es zu einem vermehrten Haarausfall.

Dihydrotestosteron ist letztlich für die Rückbildung von Blutgefäßen auf der Kopfhaut verantwortlich, wodurch diese nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden kann. Dadurch werden die Haarwurzeln kleiner und die Haare dünner und weicher. Ein frühzeitiger Haarausfall ist die Folge.

Dieser Kreislauf wiederholt sich solange bis keine Haare mehr neu gebildet werden können und es zu kahlen Stellen und einer Glatzenbildung kommt. Bei Menschen mit anlagebedingten Haarausfall ist der Einfluss des Hormons Dihydrotestosteron (DHT) auf die Haarwurzel erhöht. DHT bewirkt, dass die Haare aufhören zu wachsen und ausfallen.

Bei der Entstehung der androgenetischen Alopezie spielt das männliche Geschlechtshormon Dihydrotestosteron (DHT) eine entscheidende Rolle. Häufig reagieren die Haarwurzeln bei betroffenen Personen empfindlicher auf dieses Hormon.

In der Folge verkürzt sich die Wachstumsphase der Haare: Sie leben kürzer, fallen rascher aus und werden von Mal zu Mal dünner, bis nur noch ein kleines Flaumhaar übrigbleibt. Manchmal bildet sich das Haar und die Wurzel komplett zurück. Medizinerinnen und Mediziner bezeichnen diesen Prozess als Miniaturisierung.

Bei Frauen mit anlagebedingtem Haarausfall sind neben DHT weitere Hormone beteiligt - insbesondere, wenn der Haarausfall spät einsetzt. Das weibliche Geschlechtshormon Östrogen fördert das Haarwachstum und wirkt so vermutlich Haarausfall entgegen. Nimmt die Menge von Östrogen ab - etwa nach den Wechseljahren - geht die vermutete Schutzwirkung verloren.

Was ist DHT?

Männliche Geschlechtshormone werden unter dem Begriff Androgene zusammengefasst. Dazu zählt zum Beispiel Testosteron. DHT (Dihydrotestosteron) ist ein Abkömmling des Testosterons.

DHT wird aus Testosteron mithilfe des Enzyms 5-alpha-Reduktase gebildet. Ist die Aktivität des Enzyms erhöht, bildet der Körper vermehrt DHT. Es kann auch sein, dass das Enzym normal aktiv ist, aber die Haarwurzeln empfindlicher auf das vorhandene DHT reagieren. Beides führt dazu, dass die Haare aufhören zu wachsen und ausfallen.

Der Einfluss von DHT ist auch der Grund, warum man bei anlagebedingtem Haarausfall von androgenetischer Alopezie spricht.

Der Haarzyklus:

  • Wachstumsphase (Anagenphase): Das Haar wird über die Wurzel mit Nährstoffen versorgt und wächst. Diese Phase dauert etwa 2 bis 6 Jahre an. Bei androgenetischer Alopezie ist diese Phase verkürzt.
  • Übergangsphase (Katagenphase): Ein natürlicher Prozess stoppt die Nährstoffversorgung des Haares.
  • Ruhephase (Telogenphase): Das Haar fällt aus, um sich anschließend neu zu reproduzieren. Diese Phase dauert etwa 2 bis 4 Monate.

Woran erkennt man anlagebedingten Haarausfall?

Beim der angrogenetischen Alopezie gehen die Haare in bestimmter Art und Weise verloren. Je nach Geschlecht unterscheidet sich das Muster. Die Haare fallen zudem langsam und fortschreitend aus, ohne Beschwerden zu machen. Dabei können sich Phasen mit verstärktem Haarausfall und Phasen ohne Ausfall ablösen.

Kennzeichnend für anlagebedingten Haarausfall ist, dass die Haare fortschreitend in einer Art Muster ausgehen. Bei Männern beginnt der Haarausfall an den Schläfen und oben am Hinterkopf, bei Frauen im Scheitelbereich.

Um die Diagnose zu sichern, untersuchen Ärztinnen und Ärzte die Kopfhaut mit einem Auflichtmikroskop (Dermatoskop). Damit lassen sich die Haarwurzeln genauer betrachten, die sich bei manchen Menschen mit anlagebedingtem Haarausfall komplett zurückbilden.

Muster des Haarausausfalls bei Männern

Zunächst lichten sich die Haare an den Schläfen und an der Stirn. Es bilden sich „Geheimratsecken“ und später eine Stirnglatze.

Dann fallen die Haare am oberen Hinterkopf aus, wodurch eine Scheitelglatze entsteht. Diese hat die Form einer Tonsur, wie sie sich früher katholische Mönche rasiert haben.

Stirn- und Scheitelglatze vergrößern sich allmählich und fließen zusammen, bis der gesamte Kopf kahl ist und nur noch am unteren Hinterkopf und den Schläfen ein Haarkranz übrigbleibt.

Bei manchen Männern weicht der Haarausfall vom klassischen Muster ab: Er ähnelt dann eher dem Muster bei Frauen.

Anlagebedingter Haarausfall beim Mann (Hamilton-Norwood-Schema): Erst bilden sich „Geheimratsecken“ und eine „Tonsur“. Später kann sich eine Glatze entwickeln. Dieser ist mitunter so stark ausgeprägt, dass sich eine Glatze bildet.

Therapien: Was hilft gegen Androgenetische Alopezie?

Die Ausgangslage der androgenetischen Alopezie ist anders als bei gelegentlichem Haarausfall, der z.B. durch Stress, eine hormonelle Umstellung nach der Schwangerschaft oder eine Mangelernährung verursacht wird. Prinzipiell gibt es keine Heilung für androgenetische Alopezie, allerdings können Sie frühzeitig beginnen, die verbliebenen Haare zu stärken und das Wachstum zu stimulieren.

Medizinisch gesehen, ist es nicht notwendig, eine androgenetische Alopezie zu behandeln - vor allem, wenn man gut damit zurechtkommt. Belastet einen der Haarausfall und mindert die Lebensqualität, sind verschiedene Behandlungsmöglichkeiten verfügbar:

Es gibt Medikamente, mit denen sich der Haarverlust verringern oder stoppen lässt. Der Wirkstoff Minoxidil ist für Frauen und Männer geeignet. Bei Männern kommt zusätzlich der Wirkstoff Finasterid zum Einsatz. Unter bestimmten Umständen kann eine Verpflanzung (Transplantation) von Eigenhaar infrage kommen.

Je früher eine Behandlung beginnt, umso besser stehen die Erfolgschancen. Zu beachten ist, dass das Ergebnis von Person zu Person sehr unterschiedlich ausfallen kann.

Behandlung mit Minoxidil

Präparate mit Minoxidil gibt es als Lösung, Spray oder Schaum für den Kopf in unterschiedlichen Dosierungen. Man bekommt die Medikamente rezeptfrei in der Apotheke. Besonders gut wirkt Minoxidil an Haarstellen, an denen noch Haare in der Nähe wachsen.

Bis sich ein Behandlungserfolg zeigt, ist Geduld gefragt. Erste Effekte sind frühestens nach vier bis sechs Monaten erkennbar, manchmal erst später.

In den ersten Monaten der Behandlung sollte man darauf gefasst sein, dass verstärkt Haare ausfallen. Das ist aber als gutes Zeichen zu werten. Denn die ausfallenden Haare machen Platz für die Haare, die nachwachsen. Unterbricht man allerdings die Anwendung, fallen die nachgewachsenen Haare wieder aus.

Wie Minoxidil genau wirkt, ist bisher unklar. Expertinnen und Experten vermuten, dass Minoxidil die Blutgefäße weitet und so die Durchblutung anregt.

Wichtig: Lassen Sie sich von Ihrem Arzt, Ihrer Ärztin oder in der Apotheke beraten, wie man Minoxidil richtig anwendet und ob bei Ihnen möglicherweise Gegenanzeigen für das Medikament vorliegen.

Einige Nebenwirkungen von Minoxidil

  • Allergische Reaktion der Haut auf die Inhaltsstoffe des Präparats sind möglich.
  • Die Kopfhaut kann jucken und schuppen.
  • Es kann zu einer verstärkten Gesichtsbehaarung kommen, was bei Männern in der Regel weniger problematisch ist als bei Frauen. Normalerweise bilden sich die Haare einige Monate nach dem Ende der Behandlung zurück.

Behandlung mit Finasterid

Den Wirkstoff Finasterid gibt es als Tabletten zum Einnehmen und als Spray. Ärztinnen und Ärzte verschreiben ihn auf Rezept. Unter bestimmten Umständen können Ärztinnen und Ärzte eine kombinierte Behandlung von Finasterid mit Minoxidil erwägen.

Finasterid bewirkt, dass der Körper weniger Dihydrotestosteron (DHT) bildet. DHT ist ein Abkömmling des männlichen Geschlechtshormons Testosteron. Bei Menschen mit anlagebedingtem Haarausfall kommt DHT teilweise in erhöhten Mengen vor. Der Überschuss an DHT führt dazu, dass sich die Wachstumsphase des Haares verkürzt. In der Folge fallen die Haare rascher aus und werden zunehmend dünner.

Finasterid ist für Männer zwischen 18 und 41 Jahren zugelassen. Für alle anderen Altersgruppen ist die Wirksamkeit nicht belegt. Bei der Anwendung ist ebenfalls Geduld gefragt. Es dauert einige Monate, bis die Behandlung wirkt.

Wichtig: Finasterid ist für Frauen nicht zugelassen. Wer schwanger ist oder schwanger werden möchte, darf Finasterid nicht einnehmen.

Einige Nebenwirkungen von Finasterid

  • Die Einnahme von Finasterid kann die sexuelle Lust bremsen (Libido-Verlust) und zu Erektionsstörungen oder Problemen mit dem Samenerguss (Ejakulationsstörungen) führen. Nach dem Absetzen des Medikaments legt sich das bei den meisten Männern wieder.
  • Gelegentlich kann es bei Männern zu einer Gynäkomastie und zu Hodenschmerzen kommen. Bei einer Gynäkomastie vergrößert sich die Brustdrüse auf einer oder beiden Seiten.
  • Finasterid kann bestimmte psychische Probleme begünstigen.

Eigenhaar-Transplantation

Bei der androgenetischen Alopezie fallen in der Regel nicht alle Haare aus. Bei vielen Männern zum Beispiel bleibt ein Haarkranz am Hinterkopf stehen. Frauen haben meist noch mehr Haare, die sich als Spenderhaare eignen.

Vorteil der Spenderhaare ist, dass sie nicht empfindlich auf das Hormon DHT reagieren. Verpflanzen Ärztinnen und Ärzte die Haarwurzeln dieser „gesunden“ Haare an lichtere Stellen, bestehen gute Chancen, dass diese am neuen Ort „anwachsen“.

Eine Haarverpflanzung kommt meist infrage, wenn die Behandlung mit Medikamenten nicht ausreichend wirkt oder die betreffende Person stark unter dem Haarverlust leidet.

Der Eingriff erfolgt in der Regel ambulant. Die verpflanzten Haare fallen oft erst einmal aus, um dann neu nachzuwachsen. Bis ein Erfolg zu sehen ist, kann es einige Monate dauern. Das Ergebnis fällt individuell verschieden aus.

Eine Haartransplantation erfordert einen professionellen Umgang mit den verschiedenen Techniken und den persönlichen Wünschen.

Andere Behandlungsmöglichkeiten

Häufig werden Behandlungen mit eigenem Blutplasma (PRP-Behandlung) oder Laser angeboten. Fachgesellschaften empfehlen diese Methoden bisher nicht, da aussagekräftige Studien, etwa zum Nutzen, zur Langzeitwirkung, oder Vergleichsstudien mit den Standardmethoden fehlen.

Gibt es Risiken oder Nebenwirkungen bei den verschiedenen Behandlungsmethoden?

Die Einnahme von Minoxidil oder Finasterid kann unerwünschte Wirkungen hervorrufen. Diese treten meist selten auf und klingen normalerweise nach Ende der Medikamenten-Einnahme wieder ab.

Bei der Verpflanzung von Eigenhaar ist zu bedenken, dass es sich um einen Eingriff handelt. Wie bei anderen Operationen kann sich der behandelte Kopfbereich etwa entzünden, schlecht abheilen oder stärker vernarben als gewünscht.

Anlagebedingter Haarausfall (androgenetische Alopezie) ist eine genetische Veranlagung, die weltweit etwa jeden zweiten Mann sowie viele Frauen betrifft. Während Männer oft Geheimratsecken, Stirnglatze oder die Bildung einer Tonsur entwickeln, tritt der Haarausfall bei Frauen eher diffus auf. In vielen Fällen beginnt er bereits im jungen Erwachsenenalter.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Haarausfall zu behandeln:

  • Medikamentöse Therapie
  • PRP-Therapie (Platelet-Rich Plasma)
  • Perücken und Haarteile
  • Kopfhautpigmentierung (Scalp Micropigmentation, SMP)
  • Haartransplantation

Die Kopfhautpigmentierung ist eine nicht-chirurgische, kosmetische Behandlung, bei der spezielle Farbpigmente in die oberste Hautschicht der Kopfhaut eingebracht werden. Sie erzeugt die Illusion dichterer Haare und kann bei Haarausfall oder dünnem Haar eine effektive optische Lösung sein - entweder als eigenständige Behandlung oder als Ergänzung zur Haartransplantation.

Was kann ich noch tun, wenn mich der Haarausfall belastet?

Viele Frauen und Mädchen mit androgenetischer Alopezie berichten, dass sich der Haarausfall negativ auf ihr psychisches Wohlbefinden und ihre Lebensqualität auswirkt.

Können Nahrungsergänzungsmittel oder Hormone bei anlagebedingtem Haarausfall helfen?

Mitunter werden Menschen mit androgenetischer Alopezie Tinkturen mit dem Arzneistoff Alfatradiol angeboten. Sie sollen die Wirkung von DHT an den Haarwurzeln unterdrücken:

Alfatradiol ist eine Art Doppelgänger des weiblichen Geschlechtshormons Östrogen. DHT ist ein Abkömmling des männlichen Geschlechtshormons Testosteron, das den Haarausfall fördert. Blockiert man diese Wirkung, kann das den Haarausfall mindern.

Alfatradiol gibt es als Präparate zum Auftragen auf die Haut für Frauen und Männer. Ihr Nutzen ist in Studien aber nicht ausreichend belegt.

Für Behandlungen mit Hormontabletten oder Nahrungsergänzungsmitteln gibt es bislang keine Empfehlungen.

Ist eine besondere Ernährung bei anlagebedingtem Haaausfall nötig?

Wie das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in einer Stellungnahme schreibt, sind bei androgenetischer Alopezie keine besonderen Ernährungsmaßnahmen nötig. Es ist jedoch allgemein empfehlenswert, sich gesund und ausgewogen zu ernähren.

Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann eine ärztliche Beratung nicht ersetzen.

Behandlungsmethode Beschreibung Vorteile Nachteile
Minoxidil Lösung, Spray oder Schaum zum Auftragen auf die Kopfhaut Rezeptfrei erhältlich, kann Haarverlust stoppen und Haarwachstum anregen Erfordert Geduld, mögliche Nebenwirkungen wie Hautreizungen und verstärkte Gesichtsbehaarung
Finasterid Tabletten zum Einnehmen oder als Spray (rezeptpflichtig) Kann die DHT-Produktion reduzieren und Haarverlust stoppen Nur für Männer zugelassen, mögliche Nebenwirkungen wie Libidoverlust und Erektionsstörungen
Eigenhaar-Transplantation Verpflanzung von Haarfollikeln aus unempfindlichen Bereichen in kahle Stellen Dauerhafte Lösung bei fortgeschrittenem Haarausfall Chirurgischer Eingriff, Ergebnisse können variieren
PRP-Behandlung Behandlung mit Eigenblutplasma Kann das Haarwachstum anregen Keine ausreichenden Studien zur Wirksamkeit und Langzeitwirkung
Kopfhautpigmentierung (SMP) Einbringen von Farbpigmenten in die Kopfhaut Erzeugt die Illusion dichterer Haare Kosmetische Behandlung, keine Beeinflussung des Haarwachstums

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