Der Besuch beim Friseur ist für viele mehr als nur ein notwendiger Termin. Es geht um Vertrauen, Entspannung und das Gefühl, sich danach wohler zu fühlen. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die Erfahrungen mit verschiedenen Friseuren, von prominenten Stylisten bis hin zu Salons mit langjähriger Tradition.
Viele Friseure sehen ihren Beruf nicht nur als Job, sondern als eine Berufung. "We love what we do" ist die Überschrift unseres Blogs - und wir sprechen Menschen an, bei denen wir das von außen betrachtet so sehen. Mir geht es eher darum, zu wissen oder daran zu arbeiten, dass jemand gelöst ist, wenn er oder sie hier rausgeht und das Gefühl auch mitnimmt . Also auch persönlich wahrgenommen wird und nicht nur der Haare wegen.
Außerdem liebe ich mein Arbeitsfeld, wie es hier ist und ich es mir geschaffen habe: Eine 1:1, ich alleine mit dem Kunden, kein grosser Salon mit Anmeldung und mehreren Angestellten, wo jeder einzelne Arbeitsschritt von unterschiedlichen Personen gemacht wird. Das Handwerkliche ist mir natürlich auch wichtig; dass der Kunde sich mit seinem Haarschnitt „zuhause“ fühlt. Es stimmt alles, holt ihn in seiner Stimmung oder seinem Empfinden, seinem Typ, ab.
Viele Friseure haben einen langen Weg hinter sich, bevor sie ihre Leidenschaft wirklich entdecken. Ich mache das jetzt seit ich 16 bin. In Rostock habe ich dann meine Lehre begonnen, aber nach 3 Monaten entschied ich mich für Hamburg. Hier war es aber eine komplett neue Situation, der Beruf hat hier einen ganz anderen Stellenwert.
Ich habe meine Ausbildung hier zu Ende gemacht, aber es gab Jahre des Zweifels. Ich habe mein Abitur nachgeholt und hatte auch einen super-guten Abschluss, aber die Frage, was ich damit anfange oder welches Studium mich interessieren könnte, konnte ich mir selbst nicht beantworten. Ich fand irgendwie nichts, woran ich meine Herz verlieren konnte. Also erstmal zurück zum Haare schneiden.
Ich bin zu einer Frau mit in den Laden eingestiegen, mehr als Mittel zum Zweck. Aber sie war es, die meine Liebe zu diesem Handwerk geweckt hat. Sie hatte eine derartige Leidenschaft für diesen Beruf, und auf einmal brannte ich auch dafür. Wie haben dann zusammen einen Laden am Hafen geschmissen.
Ich habe meinen Meister gemacht und so was wie eine Blitzkarriere hingelegt. Das ging lange gut: Wir wuchsen, hatten Angestellte, waren erfolgreich. Aber nach 10 Jahren merkte ich, ich muss da weg. Ich habe mir deshalb erstmal einen Stuhl gemietet, in einem anderen Laden von Freunden. Dann kam die Zeit der Familienplanung, und mit dem zweiten Kind ist dann hier diese Wohnung zufällig frei geworden.
Der Verwalter hatte nichts dagegen, dass ich von hier aus arbeite. Ich mag diese Ecke, das ist mein Zuhause, das Leben am Wohlerspark. Ich hatte ja genug Stammkunden und wusste, dass es quasi egal ist, wo ich arbeite. Das war alles schon ziemlich witzig. Und von diesem Moment an nie stressig, das Baby konnte einfach mit dabei sein.
Ich habe zwischendrin gestillt und die Kunden haben ihn im Maxicosi geschaukelt, wenn ich die Haare gemacht habe. Oder das Baby war oben und ich mit Babyfon unten. Alles war entspannt und passte auch gut in die Nachbarschaft. Es wuchs und ich habe angefangen, mir Gedanken über diese Räume zu machen und nach und nach alles selbst geplant und eingerichtet.
Mittlerweile sind es 5 Jahre und am Anfang dachte ich, dass ich ein wenig schrullig werden könnte, wenn ich so alleine arbeite. Aber dieses 1:1-Arbeiten ist einfach genau meine Ding. Also auch alles alleine zu machen: Tönen, Waschen, jeden handwerklichen Schritt. Ich habe auch gemerkt, dass das für meine Kunden besser ist. Ich kann viel mehr von ihnen verstehen und sie da abholen, wo sie sind, wenn ich sie kenne. Was gibt es Besseres?
„Friseuse“ ist ja zu einem dieser Unworte geworden. Es gibt viele neue Begriffe, die diesen Beruf aufzuwerten versuchen. Mir ist das völlig egal, wie das jemand sagt oder benennt. Ich habe einfach eine Handwerkerseele und seh mich nicht so als Künstlerin. Ich bin auch völlig fein mit dem Begriff „Friseuse“.
Man baut schon irgendwie eine Beziehung zu seinen Kunden auf, und wenn sich jemand entscheidet, nicht mehr zu kommen, habe ich natürlich auch Zweifel und hinterfrage das auch: Habe ich was falsch gemacht oder falsch verstanden? War ich nicht gut genug?
Es gibt tatsächlich dieses Phänomen, wenn Haarschnitte neu sind. Es ist, als würde sich das Haar ‚erschrecken‘ und es braucht etwas Zeit, bis alles wieder zusammen passt. Manchmal zwei Wochen. Zumindest ist das meine Erfahrung. Aber natürlich, wenn ich jemanden nicht kenne, kann es mir auch passieren, dass ich noch nicht das richtige Händchen oder die Sensibilität für denjenigen habe.
Dann steht er eben nach der zweiten Haarwäsche wieder bei mir und es wird korrigiert. Man kann nicht immer sofort in jemanden hineinschauen. Es gibt so viele Faktoren. Auch der Hormonhaushalt bestimmt, wie das Haar liegt. Da muss man einfach offen sein, der Friseur und auch der Kunde.
Innere Ausgeglichenheit und Ruhe ist das, was du ausstrahlst. Sport! Sport! Ich laufe, ich schwimme, mache Yoga. Früher habe ich auch noch getanzt, das ist noch eine kleine Lücke, die gefüllt werden muss; das fehlt mir so ein bisschen. Vielleicht mache ich nächstes Jahr einen Pole-Dance-Kurs.
In der Regel stehe ich um halb sechs/sechs auf und schreibe meine „Morning Pages“ (man schreibt morgens 3 Seiten, das ist wie so eine ‚Gehirntoilette‘, du lässt einfach alles raus. Dann meditiere ich und erst dann kommt die Familie. Und die Familie weiß und akzeptiert das, auch wenn sie mal zwischendrin nachfragen „Wie viel Seiten musst du noch schreiben? Musst du noch meditieren?“ Aber das stört mich nicht. Das fing mit 3 Minuten an, mittlerweile sind es 20, aber dafür stehe ich ja auch früh auf.
Dann jogge ich noch fast täglich vor der Arbeit und 2-3 mal die Woche mache ich abends Yoga. Eigentlich ist jeden Tag Sport mit dabei. Nicht viel, aber ich brauche diese Bewegung, dieses „Versenken“.
Ein Beispiel für einen etablierten Salon ist TOM|CO. in Mannheim Q4. Der Hauptsitz und der erste Salon der Firmengeschichte von TOM|CO. ist seit der Gründung im Jahr 1996 in Q4 in Mannheim. Auf über 250m² bietet der Friseursalon genug Platz, um Kunden umfassend zu betreuen und 12 Mitarbeiter zu beschäftigen.
Über dem Salon befinden sich Büroräume, in denen die Planung und die Organisation für alle TOM|CO. Salons stattfindet. Im Hauptsitz gibt es immer einen Ansprechpartner und der persönliche Kontakt zu den Kunden wird beim TOM|CO. Friseurteam in Mannheim besonders groß geschrieben.
Neben dem klassischem Salongeschäft werden hier auch Schulungen, Seminare und Weiterbildungen der TOM|CO. Academy angeboten, bei denen interne und externe Friseurinnen und Friseure weitergebildet werden.
Das Team besteht aus erfahrenen Stylisten und Junior-Trainern, die sich ständig weiterbilden. Die Leitung des Salons in der Mannheimer Innenstadt erfolgt durch den Mitbegründer und Geschäftsführer Thomas Mück.
Der Salon in Q4 ist wie ein zweites Zuhause für das Friseurteam und schafft so eine Wohlfühlatmosphäre, die auch für die Kunden spürbar ist. Bis zu zehn Mal im Jahr versammelt sich hier die gesamte TOM|CO. Gruppe für Fotoshootings und zur Besprechung der wichtigsten Themen der kommenden Monate.
Da wir uns gerne mit den Dingen umgeben, die uns inspirieren, wird der Salon durch ständig wechselnde Ausstellungen zur permanenten Galerie und präsentiert dabei Werke vornehmlich regionaler Künstler, die uns begegnen und begeistern. Die angenehme Lage in einem Innenhof inmitten der Mannheimer Quadrate ermöglicht es uns und unseren Kunden, dem innerstädtischen Trubel für eine erholsame Auszeit zu entgehen und uns auf das zu konzentrieren, was wirklich wichtig ist.
Hier eine Tabelle mit den Leistungen und Preisen des TOM|CO. Salons in Mannheim Q4:
| Leistung | Preis (ca.) |
|---|---|
| Damenhaarschnitt | Ab 40 € |
| Herrenhaarschnitt | Ab 30 € |
| Farbe/Strähnen | Ab 60 € |
| Brautstyling | Auf Anfrage |
Der Münchner Starfriseur André Schulz hat bereits viele Stars bei sich auf dem Friseurstuhl sitzen. Ob Helene Fischer, Verena Kerth oder auch Simone Ballack, der er für das Oktoberfest zu bestem Aussehen verholfen hat - sie alle nennen sich seine Kunden. Mit Kritik kann er gut umgehen und dass nicht jeder Kunde immer hundertprozentig zufrieden sein kann, ist dem Star-Figaro bewusst.
André Schulz klärte seine Instagram-Follower am Donnerstag (27. Juni) in mehreren Storys über aktuelle Vorfälle mit Promi-Kunden auf. "Diese eine Dame war letzte Woche da, sie kommt schon seit zwölf oder vierzehn Jahren. [...] Sie hat mir ein ungutes Gefühl gegeben. [...] Sie meinte, dass sie nach ihrem Termin nach Fehlern suchen wird", erzählte der Hairstylist. Und so kam es dann auch.
Er meinte weiter: "Sie sagte, ihre Haare wären abgebrochen. Da das alles nicht stattgefunden haben kann, sehe ich mich nicht in der Verpflichtung, mich zu äußern. [...] Ich habe sie dann auf Instagram blockiert. Der Promi-Friseur schilderte im Weiteren: "Wenn auf uns eingeprügelt wird mit so schlechten Argumenten, dann setzt mein Verstand ein und dann wehre ich mich einfach."
Schriftlich kommentierte der Haar-Experte sein Posting in Bezug auf die gemeinte Promi-Dame: "Du versaust mir gar nichts mit deiner dämlichen Art! Wir können sehr viel, aber wir lassen nicht alles zu! Ich will, dass jeder versteht, dass Friseure keine Abladestelle für Psychoprobleme sind!
Auch in Bezug auf eine andere Luxus-Kundin packte André Schulz aus. "Eine andere Frau, eine Unternehmergattin aus der Schweiz, hat mich in einer Google-Bewertung dermaßen auseinandergenommen, dass ich dachte, die Frau muss eine Voll-Psychopathin sein. [...] Dann muss sie beleidigend werden, und das finde ich nicht okay", erzählte der Hairstylist.
Anfang des Jahres fürchtete der Friseur, dass sein geliebter Hund Gerry entführt worden sei. Der Mops tauchte wieder auf - ob er wirklich kurzzeitig entführt wurde, ist bis heute nicht bekannt.
Auch bei den besten Friseuren kann es mal zu Problemen kommen. Eine Kundin berichtete von ihren Erfahrungen mit einer missglücktenColoration: Nach Färbung und Strähnen hielt sich meine Begeisterung bereits in Grenzen. Der Chef hat sie dann geglättet mit Glätteisen, was ich eigentlich gar nicht wollte. Ich wusch sie später, woaufhin mir die Farbe schon anders vorkam. Ich fand es eher gräulich!
Ein anderer Friseur bestätigte den Grünstich und riet zu einer Überfärbung. Es gibt verschiedene Tipps, um den Grünstich zu neutralisieren, wie z.B. eine Haarkur mit Ketchup, Zitrone oder Vitamin C. Auch Silbershampoo oder ein Reinigungs Shampoo können helfen. Es ist wichtig, einen erfahrenen Friseur zu finden, der das Problem professionell beheben kann.
Die Erfahrungen mit Friseuren sind vielfältig und individuell. Es ist wichtig, einen Friseur zu finden, der nicht nur handwerklich kompetent ist, sondern auch auf die persönlichen Bedürfnisse und Wünsche eingeht. Ob Starfriseur oder kleiner Salon um die Ecke - das Ziel sollte immer sein, dass der Kunde sich wohlfühlt und mit einem Lächeln den Salon verlässt.
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