Krebserkrankungen und deren Behandlung können deutliche Spuren an Haut und Haaren hinterlassen. Chemo-, Strahlentherapie und zielgerichtete Medikamente können zu Haarverlust führen, Operationen hinterlassen Narben, und Medikamente können Hautreizungen hervorrufen. Hier erfahren Sie, wie Sie mit diesen Veränderungen leben bzw. mit ihnen umgehen können.
Am auffälligsten ist der Haarverlust, der meist durch die Chemotherapie bedingt ist. Die bei der Chemotherapie eingesetzten Medikamente, sog. Zytostatika, wirken besonders auf sich schnell teilende Zellen, dazu gehören neben den Tumorzellen unter anderem auch die Haarwurzelzellen. Etwa zwei bis vier Wochen nach der Chemotherapie kann der Haarausfall beginnen. Jedoch erst, wenn die Hälfte aller Haare ausgefallen ist, wird der Haarverlust sichtbar.
Auch Körperbehaarung, Wimpern, Augenbrauen und Barthaare können davon betroffen sein. Ob ein Haarverlust eintritt und wie stark er ist, hängt von der Art des Zytostatikums und dessen Dosierung sowie von der eigenen Veranlagung ab.
Haarwurzeln können auch durch eine Strahlentherapie des Kopfes geschädigt werden. Durch die Bestrahlung eines Tumors in einer anderen Körperregion werden die Kopfhaare jedoch nicht beeinflusst. Ob, wann und wie stark die Haare ausfallen, hängt von der Strahlendosis ab, die direkt auf die Haarwurzel trifft.
Selbst bei hohen Strahlendosen, die auf den Kopf treffen, sind die Haarwurzeln geringer belastet als der zu bestrahlende Tumor, so dass nicht in jedem Fall ein Haarausfall die Folge ist. Falls es zum Haarverlust nach einer Bestrahlung kommt, dauert es länger als bei der Chemotherapie, bis die Haare nachwachsen. Bei einer Hirnbestrahlung ist es möglich, dass das Haar dauerhaft schütterer bleibt, ansonsten erholen sich die Haarwurzeln auch nach einer Strahlentherapie wieder.
Mit zielgerichteten Therapien verbindet sich die Hoffnung, einerseits die Krebszellen wirkungsvoll aufhalten zu können und andererseits weniger Nebenwirkungen in Kauf nehmen zu müssen. Die Wirkstoffe greifen die Strukturen der Zelle an, die eine wichtige Rolle bei der Krebsentstehung und dem Tumorwachstum spielen. Doch auch zielgerichtete Therapien können Nebenwirkungen verursachen und Haut- und Haare können durch die Behandlung geschädigt werden.
Sofern Haarschädigungen auftreten, sind sie erst zwei bis drei Monate nach der Therapie zu beobachten: Die Haarstruktur und Farbe kann sich verändern, die Haare können dünner oder brüchiger werden und in seltenen Fällen fallen die Haare teilweise aus. Bei Männern kann bei der Behandlung mit zielgerichteten Therapien der Bartwuchs zurückgehen. Die Veränderungen bilden sich in der Regel zurück, nachdem die Medikamente abgesetzt wurden.
Auch eine Antihormontherapie kann Haarausfall bedingen, da sowohl Östrogene als auch Androgene auf die Haarfollikel wirken. Vollständiger Haarverlust ist hierbei sehr selten. Meist gehen die Haare diffus und nicht klar abgegrenzt aus, das Haar kann brüchig oder dünner werden. Nach Beendigung der Therapie wachsen die Haare in der Regel wieder wie vorher.
Die äußeren, für alle sichtbaren Veränderungen der Krebstherapien werden häufig als stigmatisierend erlebt. Das Selbstwertgefühl wird reduziert, die Patient*innen ziehen sich zurück. Viele Patientinnen sind sehr unglücklich darüber und fühlen sich unweiblich, weniger attraktiv, verletzlich und entblößt.
Haare sind ein besonders sensibles Gebiet der mit der Erkrankung einhergehenden körperlichen Veränderungen, da es sich um einen sichtbaren Verlust handelt und man allein dadurch immer wieder an die Erkrankung erinnert wird. Diese Gefühle sind normal und verständlich und es kann einige Zeit dauern, bis Sie sich daran gewöhnt haben. Sich wohlzufühlen und sich als attraktiv zu empfinden, steigert das Selbstbewusstsein, hilft Kraft zu schöpfen und fördert letztendlich den Heilungsprozess.
Viele Organisationen bieten daher inzwischen Hilfe an, wie Kosmetikseminare, Pflege- und Haarprogramme oder Beratung bei der Wahl von Prothesen und Perücken. Schon einfache Tricks und Tipps können helfen, sich wohler zu fühlen. Sie sollten ebenfalls nicht vergessen: Die haarlose Zeit geht vorbei!
Haarausfall als Nebenwirkung von Krebstherapien ist insbesondere für Frauen schwierig. Viele Patientinnen entscheiden sich in dieser Zeit für eine Perücke. Wichtig ist hier, sich möglichst früh an einen versierten Friseur oder ein Perückenstudio zu wenden. So kann die Perücke passend zu Kopfform und Originalhaarfarbe angefertigt und wenn nötig geschnitten werden.
Vor einer Therapie, bei der es zu einem Haarverlust kommen kann, sollte man erwägen, einen Kurzhaarschnitt machen zu lassen. Viele Patienten entscheiden sich auch für Tücher, Hüte, Turbane, Baseballkappen, Stirnbänder oder Bemalungen des Kopfes, um den Haarverlust zu kaschieren. Aber auch Schmuck oder die Betonung der Augen oder des Mundes durch Kosmetika kann die Aufmerksamkeit von der Frisur weglenken.
In Seminaren beraten geschulte Friseure und Kosmetiker Patienten über Wickeltechniken für Tücher, Perückenkauf und -anpassung und geben Schmink- sowie Hautpflegetipps. Die Art der Kopfbedeckung variiert abhängig von der Jahreszeit: Im Sommer nutzen Krebspatientinnen oft sogenannte Bandana, im Nacken zusammengebundene Tücher, um den Haarausfall zu kaschieren. Tücher, Baseballkappen, Schirmmützen, Fischerhüte sowie Strohhüte eigen sich während der Sommerzeit auch hervorragend als Sonnenschutz.
Im Winter können Kopfbedeckungen wie Hüte und Mützen aus Wolle, Kunstpelz, Samt und Strick den Wärmeverlust über die Kopfhaut mindern und vor Wind schützen.
Heutige Perücken sind sehr leicht, atmungsaktiv und wirken natürlich. Kunst- oder Echthaare unterscheiden sich optisch und vom Tragekomfort nicht voneinander. Echthaare sind deutlich teurer und in der Pflege aufwändiger, können aber problemlos gefärbt und gelockt werden und sind für Patienten mit einer Allergie gegen Kunstfasern zu empfehlen.
„Der Nachteil einer Echthaar-Perücke: Sie ist teurer und die Pflege sehr viel aufwändiger", so die Zweithaar-Spezialistin Christin Belzner. "Nach dem Waschen muss sie wieder mit mehr Mühe und Zeitaufwand in Form gebracht werden." Patient*innen sollten verschiedene Perücken vor dem Kauf in einem zertifizierten Spezialgeschäft ausprobieren und sich von einer staatlich anerkannten Fachkraft für Zweithaar (HWK) beraten lassen.
Die Qualität von Perücken unterscheidet sich auch durch die sogenannte Montur, also die Art, wie die Haare an einer Perücke befestigt werden:
Haare und Kopfhaut können durch Krebstherapien besonders sensibel und empfindlich sein, daher sollten sie vorsichtig gewaschen werden: mit lauwarmem Wasser und sehr mildem Shampoo. Dies gilt auch für die Kopfhaut ohne Haare. Diese kann durch fetthaltige Salben oder auch einfachem Olivenöl vor dem Austrocknen geschützt werden. Im Freien sollte ein Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor eingesetzt oder eine Kopfbedeckung getragen werden, denn Haare bieten auch Schutz vor Umwelteinflüssen. Kopfbedeckungen sind auch im Winter sehr wichtig, um die Kopfhaut vor Kälte zu schützen.
Im Normalfall wächst das Haar nach dem Ende der Therapie etwa einen Zentimeter im Monat nach, manchmal in einer anderen Haarfarbe oder mit anderer Struktur. Etwa drei Monate nach der letzten Chemotherapie sind die Kopfhaare meist schon wieder so weit nachgewachsen, dass viele Patient*innen ohne Perücke oder Kopfbedeckung auskommen. Körperhaare brauchen etwas länger, um nachzuwachsen.
Viele Betroffene berichten, dass das neu nachgewachsene Haar nach einer Krebstherapie verändert aussieht: Meistens ist das Haar etwas gewellt oder gelockt und die Farbe weicht ab. Nur wenige Betroffene berichten von dauerhaften Schäden durch Krebsmedikamente. Lediglich Patient*innen, die eine Hochdosis-Chemotherapie mit anschließender Knochenmarktransplantation erhalten hatten, berichten von dauerhaftem Haarverlust.
Krankenkassen können die Kosten für die Zweitfrisur übernehmen, die Regelungen sind hier von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich und müssen jeweils erfragt werden. Wie hoch die Unterstützung ausfällt, erfahren Betroffene von ihrer Krankenkasse. Bei privaten Krankenkassen hängt die Kostenbeteiligung vom abgeschlossenen Tarif ab. Gesetzlich versicherte Frauen, Kinder und Jugendliche, bei denen infolge einer Krebstherapie Haarausfall droht, erhalten eine Perücke auf Rezept.
Auf dem Rezept für die Perücke sollten Unverträglichkeiten oder Hauterkrankungen des*der Patient*in ausdrücklich vom behandelnden Arzt*Ärztin erwähnt werden. Ärztlich verschriebener Haarersatz wird von den Krankenkassen bezuschusst. Nicht alle gesetzlichen Krankenversicherungen finanzieren eine Perücke für männliche Krebspatienten.
Um eine Perücke von der Krankenkasse (teil-)finanziert zu bekommen, muss zunächst ein*e Arzt'*Ärztin den Haarausfall bestätigen und ein Rezept ausstellen. Danach sollten die Betroffenen einen Termin bei einem niedergelassenen Zweithaar-Spezialisten vereinbaren, wobei man darauf achten sollte, dass der Zweithaar-Spezialist eine Zulassung bei der jeweiligen Krankenkasse hat und ein eingetragenes Mitglied im BVZ, dem Bundesverband für Zweithaar ist, der sich für die Belange von Patient*innen gegenüber den Verbänden der Krankenkassen einsetzt.
Es ist ratsam sich frühzeitig bei von einem zertifizierten Zweithaar-Spezialisten beraten zulassen. In diesem Fall stellt der Zweithaar-Experte einen Kostenvoranschlag und übernimmt die Abrechnung mit der Krankenkasse, so dass nur die Differenz für einen eventuell höherwertigen Haarersatz an die Zweithaar-Spezialistin zu bezahlen ist.
Für viele Krebspatientinnen ist es schwer mit äußerlichen Veränderungen wie Haarverlust, Hautflecken oder Wimpernverlust positiv umzugehen. Deshalb bietet DKMS LIFE, zur Unterstützung der Patientinnen, kostenlose "look good feel better" Kosmetikseminare inklusive Tücher- und Kopfschmuckberatung an.
Laut Fachleuten sind moderne Haarfarben nicht krebserregend. Laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) besteht jedoch bei Anwendung der heute in Deutschland verfügbaren chemischen Haarfarben kein erhöhtes Krebsrisiko.
Reine Henna- oder Indigo-Haarfarben bewerten Experten als sicher. Aber nicht alle pflanzlichen Haarfarben enthalten ausschließlich diese Pflanzenfarbstoffe: Es gibt Produkte, die zusätzlich Pflanzenschutzmittel oder chemische Färbestoffe enthalten können, die gesundheitsschädlich sein können.
Die Stammzellen der Haarfollikel sind langlebige, normalerweise ruhende Zellen, die in den Haarfollikeln vorhanden sind und normalerweise über die gesamte Lebenszeit eines Individuums hinweg auf bestimmte Reize hin in der Lage sind, Haare zu produzieren. Die Forscher haben Stammzellen der Haarfollikel bei der Maus untersucht und herausgefunden, dass ein bestimmtes Enzym, die Laktat-Dehydrogenase, für die Aktivierung der Haar-Stammzellen eine besondere Rolle spielt.
Durch eine Hemmung des Enzyms Laktat-Dehydrogenase konnten die Wissenschaftler die Milchsäureproduktion in den Stammzellen reduzieren und sie damit inaktivieren. In einer Reihe weiterer Experimente haben die Forscher gezeigt, dass die Stammzellen durch eine genetisch vermittelte Anregung der Produktion von Milchsäure in den Follikelzellen aktiviert werden, wodurch das Haarwachstum in Gang gebracht wird.
Im ersten Jahr (vor allem in den ersten 6 Monaten) nach der Transplantation sind viele Transplantierte durch Nebenwirkungen oder Komplikationen der Behandlung beeinträchtigt. Wenn diese „kritische Phase" überstanden ist, kann man sich nach und nach wieder ein nahezu normales Alltagsleben aufbauen und die schönen Dinge des Lebens genießen.
Man sollte jedoch nicht davon ausgehen, dass man völlig gesund ist und „vor Kraft strotzt". Die Konditionierungstherapie, die früheren Vorbehandlungen und die Erkrankung selbst sind für den Körper eine Belastung, von der er sich langsam erholen muss. Manche Veränderungen im Körper sind dauerhaft.
Lebenserwartung: Immer mehr Patienten überleben immer länger nach einer allogenen Blutstammzelltransplantation. Dies liegt vor allem daran, dass die Transplantation in den letzten Jahrzehnten immer sicherer geworden ist. Die so genannte Transplantationsassoziierte Mortalität (Sterblichkeit) ist kontinuierlich gesunken.
Kinderwunsch: Bei den meisten Erwachsenen, die über 25 Jahre alt sind, führt die „volle" Konditionierungstherapie zu einer dauerhaften Unfruchtbarkeit (Sterilität). Für Frauen bedeutet dies, dass sie vorzeitig in die Wechseljahre kommen. Von den Frauen, die bei der Transplantation jünger als 25 Jahre alt waren, können allerdings 10 bis 20 % nach 5 bis 10 Jahren wieder schwanger werden.
Reisen: Solange man noch Immunsuppressiva einnehmen muss und die üblichen Impfungen noch nicht wieder aufgefrischt sind, sollte man nur in Gegenden mit hohem hygienischen Standard reisen. Wenn der Gesundheitszustand (noch) nicht stabil ist, empfiehlt es sich außerdem, sich nicht zu weit vom Transplantationszentrum zu entfernen.
Neue Blutgruppe: Falls der Spender der Blutstammzellen eine andere Blutgruppe hat als der Empfänger, bekommt der Empfänger nach der Transplantation die Blutgruppe des Spenders. Manchmal hat man übergangsweise zwei Blutgruppen gleichzeitig, solange noch „alte" eigene Stammzellen im Knochenmark verbleiben und Blutzellen bilden.
Die Konditionierungstherapie und die allogene Blutstammzelltransplantation sind mit einer Reihe von Nebenwirkungen verbunden, die vor allem in den ersten Wochen auftreten. Dennoch können Komplikationen auftreten. Dies gilt auch weiterhin, nachdem man aus dem Krankenhaus entlassen wurde. Regelmäßige Besuche in der KMT-Ambulanz sind daher wichtig, damit Komplikationen rechtzeitig erkannt und behandelt werden können.
Graft-versus-Host-Erkrankung (GvHD): Bei einer Graft-versus-Host-Erkrankung richtet sich das Immunsystem des Spenders gegen Körperzellen des Empfängers. Davon sind typischerweise betroffen: die Haut, die Leber und der Darm. Zur Prophylaxe und Behandlung der GvHD werden Immunsuppressiva verwendet.
Infektionen: Infektionen treten bei fast allen transplantierten Patienten auf. Das häufigste Zeichen einer Infektion nach Blutstammzelltransplantation ist Fieber. Zur Vorbeugung (Prophylaxe) von Infektionen nimmt man in den ersten Wochen nach der Transplantation einige Medikamente ein.
Lebervenen-Verschlusskrankheit: Die Lebervenen-Verschlusskrankheit (VOD) ist eine relativ seltene, aber schwerwiegende Nebenwirkung, welche nach bestimmten Konditionierungstherapien besonders häufig auftritt. Bei dieser Erkrankung kommt es zu einem schmerzhaften Anschwellen der Leber, einer Gelbfärbung der Haut und einer raschen Gewichtszunahme, weil weniger Flüssigkeit ausgeschieden wird.
Abstoßung des Transplantats: Eine „klassische" Abstoßungsreaktion, bei der sich verbliebene Lymphozyten des Empfängers gegen die transplantierten Zellen richten, kommt nach einer allogenen Blutstammzelltransplantation nur selten vor. Eine Abstoßung wird mit Immunsuppressiva behandelt. Reicht dies nicht aus, ist eine erneute Transplantation mit vorangehender Konditionierung notwendig.
In der Frühphase nach der Transplantation ist man noch sehr empfänglich für Infektionen. Solange, bis die Ärzte der KMT-Ambulanz „Entwarnung“ geben, sollte man das häusliche Umfeld und den Alltag so gestalten, dass man möglichst wenig in Kontakt mit Keimen, insbesondere Pilzsporen, kommt. Dazu gehören folgende Maßnahmen:
Die Haut ist infolge der Konditionierungstherapie, insbesondere nach Bestrahlung, empfindlicher gegenüber der Sonnenstrahlung. Außerdem kann das Sonnenlicht eine GvHD der Haut auslösen. Hinzu kommt, dass verschiedene Immunsuppressiva das Hautkrebsrisiko verstärken können. Daher sollte man auf Sonnenbäder und Besuche im Sonnenstudio verzichten, im Sonnenlicht eine Kopfbedeckung und eine Sonnenbrille mit UV-Filter tragen und die Haut mit einer Sonnencreme eincremen (mindestens Lichtschutzfaktor 30).
Da das eigene „alte“ Immunsystem zerstört wurde, müssen Impfungen, die bereits vor der Transplantation durchgeführt wurden, wiederholt bzw. der Impfstatus wiederhergestellt werden. Der Zeitpunkt für die Impfungen wird individuell festgelegt und hängt von der Erholung des Immunsystems ab. In den ersten 2 Jahren nach einer allogenen Stammzelltransplantation dürfen nur Impfungen mit Tot- bzw. Toxoid-Impfstoffen vorgenommen werden.
Ob und wann man wieder arbeiten gehen kann, hängt vom individuellen Verlauf nach der Transplantation ab. Die übliche Zeitspanne reicht von 3 bis mehr als 12 Monaten.
Die Konditionierungstherapie und einige Immunsuppressiva erhöhen das Risiko, bestimmte Krebserkrankungen zu entwickeln. Durch eine gesunde Lebensweise kann man selbst dazu beitragen, das Krebsrisiko nicht zusätzlich zu erhöhen. Beispielsweise sollte man auf das Rauchen ganz verzichten und auf einen ausreichenden Sonnenschutz achten.
| Maßnahme | Erläuterung |
|---|---|
| Entfernung von Blumen und Zimmerpflanzen | Reduziert die Exposition gegenüber Pilzsporen, insbesondere im Schlafzimmer. |
| Verzicht auf Gartenarbeiten | Vermeidet den Kontakt mit Pilzsporen im Erdreich. |
| Große Distanz zu Biomüll | Minimiert die Inhalation von Keimen. |
| Verzicht auf Baumaßnahmen | Verhindert die Exposition gegenüber Pilzsporen im Baustaub. |
| Weiterführung der keimarmen Diät | Reduziert das Risiko von Infektionen durch kontaminierte Lebensmittel. |
| Rauchverzicht | Stärkt die Atemwege und reduziert die Anfälligkeit für Infektionen. |
| Menschenansammlungen meiden | Verringert das Risiko, sich mit Krankheitserregern anzustecken. |
| Mundschutz tragen | Schützt vor der Übertragung von Keimen, insbesondere bei Kontakt mit Personen außerhalb des engsten Familienkreises. |
| Personen mit Infekten meiden | Vermeidet die Ansteckung mit Infektionskrankheiten. |
| Nutzung von Kondomen | Schützt vor sexuell übertragbaren Krankheiten. |
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