Gesundes, glänzendes und kräftiges Haar ist das Ziel vieler Menschen, die sich um ihre Schönheit und ihr Wohlbefinden kümmern.
Aminosäuren spielen eine wesentliche Rolle für die Gesundheit und das Wachstum der Haare. Haare sind Hornfäden, die hauptsächlich aus Keratin bestehen. Das ist die nüchtern-sachliche Definition des natürlichen menschlichen Kopfschmuckes. Doch für uns Menschen bedeuten Haare so viel mehr. Besonders für Frauen sind sie ein Teil der Persönlichkeit. Ein schicker Kurzhaarschnitt oder eine wallende, sexy Mähne können Geschichten erzählen. Doch auch Männer legen großen Wert auf schönes, gepflegtes Haar.
Unser Haar besteht hauptsächlich aus Proteinen (Eiweisse), die als so genannte Keratine bezeichnet werden. Aminosäuren sind die Bausteine der Proteine und somit essenziell für viele biologische Prozesse im Körper. Ihr Haar besteht hauptsächlich aus einem Protein namens Keratin. Damit Ihr Körper Keratin produzieren kann, benötigt er eine ausreichende Menge an Aminosäuren.
Deshalb kann ein Mangel an Proteinen unter anderem auch zu Haarausfall beitragen. Ist der Körper nicht genügend mit Eiweiss versorgt, leidet die für den Haarwuchs notwendige Keratinbildung. Ein gesunder Proteinstoffwechsel ist folglich von grosser Bedeutung für unser Haarwachstum. Bereits eine fehlende Aminosäure kann den Verwertungsprozess stören.
Eine ausreichende Versorgung mit den richtigen Aminosäuren kann das Haarwachstum fördern, Haarausfall reduzieren und die allgemeine Haargesundheit verbessern. Eine ausreichende Versorgung mit bestimmten Aminosäuren durch die Ernährung oder Nahrungsergänzungsmittel kann die Haarqualität verbessern und Haarausfall vorbeugen.
Hier sind einige der wichtigsten Aminosäuren, die für gesunde Haare relevant sind:
Eine ausgewogene Ernährung ist der Schlüssel zur Versorgung mit den notwendigen Aminosäuren. Lebensmittel wie Eier, Fisch, Fleisch, Nüsse, Samen und Hülsenfrüchte sind reich an Aminosäuren. Eine ausgewogene Ernährung, die reich an Proteinen und speziell an diesen Aminosäuren ist, kann die Haargesundheit unterstützen. Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte, Soja und andere Proteinquellen sind reich an Aminosäuren. Für Personen, die nicht ausreichend Aminosäuren durch ihre Ernährung aufnehmen, können Nahrungsergänzungsmittel eine wertvolle Unterstützung bieten.
Man kann den Eiweissbedarf auch sehr gut über pflanzliche Proteinquellen decken - man braucht also auch kein tierisches Protein, um Haarausfall vorzubeugen. Wichtig sei dabei eine optimale Zusammenstellung hochwertiger pflanzlicher Eiweissträger (z.B. Als hervorragende Proteinspender aus der Natur bieten sich Getreide, Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen an. Statt bedenklicher Mengen an Cholesterin überzeugen vor allem Nüsse mit gesunden pflanzlichen Fetten. Doch Vorsicht! Um eine Übersäuerung des Körpers zu vermeiden, sollten auch diese gesunden Eiweisslieferanten in Massen genossen und bestenfalls mit basenbildenden Lebensmitteln kombiniert werden. Als proteinreiche Fitmacher liefern Nüsse und Mandeln alle nötigen Aminosäuren sowie essentielle Vitamine und Mineralstoffe für kräftige Haare. Insbesondere die hohe antioxidative Wirkung von Walnüssen unterstützt die Haarstruktur, indem es die Zellen vor freien Radikalen schützt. erklärt Prof. Das hochwertige Eiweiss in Nüssen kommt nicht nur einer aufbauenden Haarkur gleich, sondern könne Forschungsergebnissen der Harvard School of Public Health zufolge auch Herzinfarkte verhindern. Schon einige Portionen Nüsse pro Woche würden das Herzinfarkt-Risiko um 30 bis 50 Prozent verringern.
| Aminosäure | Funktion für die Haare | Lebensmittelquellen |
|---|---|---|
| Cystein | Stärkt die Haarstruktur und fördert die Elastizität | Fleisch, Eier, Milchprodukte |
| Methionin | Schützt vor freien Radikalen und unterstützt die Kollagenbildung | Fleisch, Fisch, Eier, Nüsse |
| Arginin | Verbessert die Durchblutung der Kopfhaut | Nüsse, Samen, Vollkornprodukte |
| Lysin | Fördert die Eisen- und Zinkaufnahme, reduziert Haarausfall | Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Hülsenfrüchte |
| Tyrosin | Wichtig für die Melaninbildung (Haarfarbe) | Milchprodukte, Fleisch, Fisch, Eier |
Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Haarausfall und Haarprobleme auch durch andere Faktoren wie genetische Veranlagung, hormonelle Ungleichgewichte, Stress und Krankheiten beeinflusst werden können. Bereits eine fehlende Aminosäure kann den Verwertungsprozess stören. Trotz des Überangebots an tierischen und pflanzlichen Proteinquellen in der westlichen Welt können bei bestimmten Personengruppen Protein-Defizite auftreten. Gewicht und körperliche Aktivität sind für den persönlichen Proteinbedarf ebenso ausschlaggebend wie äussere Einflüsse (z.B. Stress). Ausdauersportler benötigen aufgrund der stärkeren Muskelbelastung laut RDA 1,2 bis 1,4 g/kg.
Eine suboptimale Versorgung mit den Vitaminen A, D und E kann ebenso zu Haarverlust führen wie Hormonschwankungen, unverträgliche Haarpflegeprodukte und manche Medikamente. Geben Sie Ihrem Körper deshalb die bestmögliche Unterstützung: Mit einer gesunden pflanzenbasierten Ernährung, die Ihren Protein- und Vitalstoffbedarf abdeckt sowie individuell passenden Nahrungsergänzungsmitteln reduzieren Sie Ihr Risiko für Haarausfall bereits deutlich.
Gesunde Menschen verlieren pro Tag durchschnittlich bis zu 100 Haare. Das ist normal und auch nicht weiter tragisch, denn die Haare wachsen ständig nach. Mit zunehmendem Alter stellen Männer und Frauen jedoch fest, dass die Haare nicht nur grau, sondern auch immer dünner und schwächer werden. Woran liegt das? Es ist leider eine Tatsache, dass sich die körpereigenen Regenerationsprozesse verlangsamen, je älter der Mensch wird. Schlaffe Haut und Falten sind hierfür ebenso ein Indiz, wie die immer dünner werdende Haarpracht. Das hat den einfachen Grund, dass die Haare jetzt mehr Zeit brauchen, nachzuwachsen. Da die rund 100 Haare pro Tag aber weiterhin ausfallen, herrscht ein Ungleichgewicht. Bei den Damen kommt noch erschwerend hinzu, dass sie ihr Haar meist noch durch Fön, Glätteisen oder Färben strapazieren. Zudem lässt mit Beginn der Wechseljahre die Östrogenproduktion nach. Das dominierende Testosteron hat leider die unschöne Eigenschaft, die Haarwurzeln zu verkleinern. Da auch der Keratin-Eiweißspiegel sinkt, wird das Haar immer brüchiger und weniger widerstandsfähig gegen äußere Einflüsse, wie zum Beispiel Sonne oder Heizungsluft. Doch niemand muss tatenlos zusehen, wie die Haarpracht zusehends schwindet. Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, diesen Prozess einzudämmen. Dabei muss nicht immer zu speziellen Präparaten gegriffen werden.
Es ist jedoch natürlich auch möglich, zu lysinhaltigen Nahrungsergänzungsmittel zu greifen. Wie weiter oben bereits erwähnt verliert der Mensch jeden Tag bis zu 100 Haare. Kritisch wird es erst bei einem Verlust von mehr als 100 Haaren pro Tag. Er kann Männer und Frauen gleichermaßen betreffen und beginnt meist im mittleren Lebensalter. Manche Medikamente können die Haarwurzeln beschädigen oder negativ in den Wachstumsprozess der Haare eingreifen. Zu dieser Kategorie gehören zum Beispiel Beta-Blocker, Statine oder Hormonpräparate. Ist der Haarausfall durch Einnahme von Dauermedikation bedingt, sollte Rücksprache mit dem behandelnden Arzt gehalten werden. Eventuell kann eine Umstellung auf andere Präparate helfen. Nach Beendigung der Chemotherapie fängt das Haar in der Regel an, wieder zu wachsen.
Die Einnahme von Aminosäuren wirkt sich positiv auf den ganzen Körper und damit auch auf den Haarwuchs aus. Lysin gehört zu den sogenannten essentiellen Aminosäuren. Das bedeutet, sie müssen dem Körper von außen zugeführt werden, da er sie nicht selbst produzieren kann. Lysin ist zuständig für Knochenwachstum, Muskelaufbau, Zellteilung und Wundheilung. Zudem ist Lysin für die Bildung von Kollagen und anderen Aminosäuren notwendig sowie am Aufbau von Enzymen, Antikörpern und Hormonen beteiligt. Da Kollagen für den Haarwuchs eine wichtige Rolle spielt, ist Lysin für die Haare unerlässlich. Wegen ihrer L-Form heißt die Aminosäure korrekt L-Lysin, wird jedoch oft auch einfach Lysin genannt. Zu finden ist sie vornehmlich in tierischen Produkten wie Fleisch, Fisch, Milch und Milchprodukten sowie Eiern. Auch Hefe, Getreide und Hülsenfrüchte enthalten die Aminosäure, wenn auch nur in kleinen Mengen. 38 mg Lysin pro Kilogramm Körpergewicht gelten als geschätzter Tagesbedarf eines Erwachsenen. Das bedeutet, dass ein ca. 70 Kilogramm schwerer Mensch jeden Tag ca. 2,7 Gramm Lysin zu sich nehmen sollte. Wer sich ausgewogen ernährt, kann das durchaus schaffen.
Zu wenig Lysin und Haarausfall stehen in direkter Verbindung. Doch wie genau wirkt Lysin gegen Haarausfall? Da diese essentielle Aminosäure die Kollagenbildung anregt, wirkt L-Lysin gegen Haarausfall. Wird ausreichend Kollagen produziert, verbessern sich die haareigenen Reparaturmechanismen. Auch die Haarwurzeln profitieren von der Einnahme der Aminosäure. Die Haarstruktur wird gestärkt, das Haar wird weniger anfällig für Bruch. Dank Lysin wird Haarausfall reduziert. Dass Lysin Haare kräftigt und deren Wachstum positiv beeinflusst, wurde bereits durch Studien belegt. So wurde Frauen, die unter Haarausfall litten, ein halbes Jahr lang eine Kombination aus Eisen und Lysin verabreicht. Nach Beendigung der Testphase hatten sich die Haare der Frauen durchweg erholt. Somit wurde bewiesen, dass L-Lysin gegen Haarausfall helfen kann.
Die Bedeutung von Aminosäuren für die Haargesundheit kann nicht unterschätzt werden. Sie sind der Schlüssel für die Bildung von Keratin, stärken die Haarstruktur, fördern das Haarwachstum und helfen, Haarausfall zu reduzieren.
Viele Menschen leiden darunter, wenn ihre Haare mit fortschreitendem Alter immer dünner und weniger werden. Doch Lysin kann ihre Haare wieder sprießen lassen. Auch erblich bedingter,diffuser oder kreisrunder Haarausfall können die Psyche enorm belasten. Doch niemand muss sich diesem Schicksal tatenlos beugen. Neben speziellen, haarwuchsfördernden Präparaten haben auch die Aminosäuren großen Einfluss auf den Haarwuchs. Besonders L-Lysin gegen Haarausfall hat eine wichtige Funktion. Um die Haarpracht möglichst lange zu erhalten, sollten also genug Aminosäuren über die Nahrung oder durch Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen werden.
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