Die einflussreichsten Sängerinnen: Eine Hommage an die Stimmen, die die Popmusik prägten

Die Stimme ist das Herzstück der Popmusik. Sie transportiert Botschaften und Gefühle auf eine Weise, die kein Instrument vermag. Von Aretha Franklin bis Freddie Mercury haben Sängerinnen und Sänger die Musikwelt revolutioniert.

Die 10 Besten UNVERGESSLICHEN Rocksongs Aller Zeiten

Hier werden einige der einflussreichsten Sängerinnen vorgestellt, die mit ihrer Stimme Musikgeschichte geschrieben haben:

Freddie Mercury: Der Stimmvirtuose

Die anhaltende Wirkmacht von Farrokh Bulsaras Stimme lässt sich an einem Minutenbruchteil nach seinem zu frühen Ableben festmachen: Beim Tribute-Konzert zu seinen Ehren am 20. April 1992 unterbricht George Michael seine emotionale Fassung von „Somebody To Love“ und gibt zum Ende des Breaks das Mikro an die Fans ab.

72 000 Besucher singen ihm das langgestreckte letzte „love“ notensicher entgegen. Michael bezeichnete den Song später als den schwierigsten, den er je zu singen hatte und den Moment als den überwältigendsten seiner Karriere.

Mercury selbst sagte einst über seine drei Oktaven umfassende Stimme, dass sie sich aus der Energie des Publikums speist: „Je besser sie sind, desto besser bin ich“, eine Aufwärtsspirale. Zuletzt stand ihr 1981 erschienenes GREATEST HITS in den Top 40 der UK-Charts, in seiner 815. Woche.

Diesen Rekorderfolg hat die Gruppe in erster Linie Mercurys Stimme zu verdanken. 2016 ging ein Forscher-Team deren Zauber nach und kam zu dem Ergebnis, dass bei Mercurys Gesang die sogenannten Untertöne aktiviert wurden, die eine Oktave unterhalb des eigentlichen Tons erklingen und durch Kehlgesang entstehen.

Die Studie bewies auch, dass Mercurys Stimmbänder mit 7,04 Hz deutlich mehr Schwingungen pro Sekunde als gewöhnlich erzeugten. Von Natur aus gesegnet, hob ihn dennoch sein Facettenreichtum von allen anderen Sangestalenten ab.

Roger Daltrey nannte ihn den größten Rock’n’Roll-Stimmvirtuosen aller Zeiten: „Er konnte seinen Stil von Zeile zu Zeile wechseln.“ Mercury überzeugt im Metal, im 50s-Rock, im Funk, in der Falsett-Disco, in der Music Hall, im Musical, in der Oper.

Seine Stimme trug ihn als breitbeinigen Macho-Rocker, als überkandidelten Bonvivant, als ewig suchenden Liebhaber, als König der Welt und trotz aller Verzweiflung würdevoll über deren Ende hinaus, ganz getreu der „Innuendo“-Songzeile „You can be anything you want to be, just turn yourself into anything you think that you could ever be“.

Freddie Mercury war als Sänger alles, was jeder andere gerne gewesen wäre.

Aretha Franklin: Die Queen of Soul

Es gibt Sätze, die sich ganz von selbst sagen, wenn man Aretha Franklin heißt. Sätze wie: „Sänger zu sein, ist eine natürliche Begabung.“ Bei ihr war das wohl so: eine Gabe von irgendeinem Gott oder kosmischen Wesen.

Die ungeheure Kraft ihrer Stimme hat ihr den unanfechtbaren Titel als „Queen Of Soul“ eingebracht. Diese Kraft - das ist nicht nur die Lautstärke. Das ist auch die blitzsaubere Technik, mit der sie von einem dunklen Raunen in die dünnen Lüfte eines vibrierenden Falsetts hinaufschießen kann.

Die Feinheiten in der Intonierung. Ohne sie wäre keine Whitney Houston und keine Alicia Keys denkbar. Die Art und Weise, wie sie ihre Seele nach außen, in den Hall ihrer Stimme zu stülpen schien, erzählt von einer großen, verbindenden weiblichen Superkraft.

Es macht etwas mit einer Frau (vielleicht auch mit einem Mann), wenn Aretha im Refrain von „Think“ singend skandiert: „Freedom, oh freedom, give yourself freedom!“ Eine Power, die sich wie in einem Energiestrahl auf uns überträgt.

Michael Jackson: Der King of Pop

Welcher Künstler kann schon von sich behaupten, einzig und allein mit seiner Stimme einen eigenen und zugleich eigentümlichen Signature-Sound erfunden zu haben? Anstatt diese Frage nun mit einem enttäuschend schmächtigen Ergebnis zu beantworten, lohnt es sich, doch gleich der eigenen Kehle ein enthusiastisches „Ouh!“ zu entlocken.

Michael Jackson zwickt sich dazu sogar noch öffentlichkeitswirksam und stimulierend in den Schritt. Hell yeah, so schreibt man Pop­geschichte! Nicht umsonst wird dieser Mann als King bezeichnet, seine Herrschertugenden werden schon früh auf die Probe gestellt:

Als in den 70er-Jahren Disco geboren wird, muss Michael sich an den Erfolgen anderer Wahnsinnskünstler des legendären Motown-Labels messen. Den Erfolg der Kollegen stellt Michael Jackson trotzdem in den Schatten.

Von Natur aus scheint er das zu besitzen, wonach Jahrzehnte später in Castingshows krampfhaft gesucht wird: ein Gesamtpaket. Seine Karriere beginnt in den 60er- und 70er-Jahren kraftvoll mit Afro und paillettenbesetzter Schlaghose in Soul und Disco.

Er erfindet den R’n’B der 80er, füllt in den 90er-Jahren schließlich die ganz großen Stadien mit epochalem Weltverbesserer-Pop und zarter Engelsstimme - sie wird später von Kritikern zu Unrecht als seelenloses Pop-Produkt angeprangert.

Vorwürfe des Kindesmissbrauchs, verantwortungslos aus Hotelzimmerfenstern gehaltene Babys, Tablettensucht: So düster manches Lebenskapitel des zerbrechlichen, widersprüchlichen Michael auch sein mag, sein musikalisches Schaffen wurde dadurch am Ende, auch postum, niemals in Misskredit gebracht.

Weitere einflussreiche Sängerinnen

Neben den bereits genannten Künstlerinnen gibt es viele weitere Sängerinnen, die die Popmusik geprägt haben. Hier eine kleine Auswahl:* **Al Green:** Der letzte Soulstar der alten Schule, der den Grundstein für den Modern Soul legte.* **Björk:** Eine Pop-Avantgardistin, die mit ihrer Stimme immer wieder Grenzerfahrungen schafft.* **Nina Simone:** Eine der unverkennbaren Stimmen des Jazz und eine der ersten Bürgerrechtlerinnen der Popmusik.* **Kate Bush:** Eine Sängerin, die mit 18 Jahren einen derart eigenwilligen Gesangsstil hatte, dass es schien, als drängten die Geister aus Jahrhunderten durch ihre Lippen.* **Otis Redding:** Ein Sänger, der mit seiner rauen und zugleich raspelweichen Stimme pure, heiß eingeschmolzene Gefühle transportierte.* **Frank Sinatra:** Ein Sänger, der seine Stimme bescheiden und im Gleichschritt mit den Streichern einsetzte.* **Stevie Wonder:** Ein Sänger, der mit seiner Stimme Lebensfreude zum Ausdruck brachte.

Schwarze Musiker*innen im Rampenlicht

Der Februar ist Black History Month, eine Zeit, um Schwarze Musiker*innen zu feiern und ihre Musik zu entdecken. Hier sind 17 aufregende Künstler*innen, die man im Auge behalten sollte:* **Nija:** Die Hitmacherin der Stars, die für Ariana Grande, Lady Gaga und Cardi B geschrieben hat.* **Amanda Reifer:** Der jüngste und vielversprechende Star aus Barbados, der auf ein Crossover in den Mainstream hinarbeitet.* **Ai Bendr:** Die 18-jährige aufstrebende Pop-Sängerin, die Gerüchten zufolge zu den Favorites von Hunter Schafer gehört.* **Chinouriri:** Eine Sängerin, die seit ihrem Debüt das Tempo beschleunigt hat.* **Atoms:** Eine Sängerin, deren Musik sich anfühlt wie eine Meme-Seite in Audioform.* **Kalis:** Eine Rapperin mit einer eigenständigen Stimme im ohnehin schon vollen Feld des Rap.* **O.N.E. The Duo:** Ein Duo, das in Country-Tradition singt.* **HO99O9:** Eine Punkband aus New Jersey, die für ihre verrückten Liveshows bekannt ist.* **AUDREY NUNA:** Eine Sängerin aus New Jersey, die englisch-koreanische Singles veröffentlicht.* **Fana Hues:** Eine Multi-Instrumentalistin und Sängerin aus Pasadena, die eine strahlende Mischung aus Soul und R&B kreiert.* **flowerovlove:** Eine 16-jährige Sängerin aus Südlondon, die sich immer mehr improvisiertem Lo-Fi-Rock zuwendet.* **Rina Mushonga:** Eine niederländisch-simbabwische Musikerin, die sich selbst als „Weltbürgerin“ bezeichnet.* **Uwade:** Eine Sängerin, die ihren eigenen Song-Katalog mit einer wunderschönen Folk-Coverversion und sonnigen Gitarrensongs aufgepeppt hat.* **Indii G:** Ein Sänger, der klagende Raps über sanften Melodien schreibt.* **Joyce Wrice:** Eine bahnbrechende Sängerin und Songwriterin aus Südkalifornien.* **Sole:** Eine Rapperin, die über Familie, Erbe, Gewalt, Angst und Gemeinschaft rappt.* **Deto Black:** Eine Rapperin und Model aus Lagos, Nigeria, die einen verspielten und gleichzeitig glamourösen Sound hat.

Girl Power in den 90ern

Die 90er waren ein Jahrzehnt der starken Frauen in der Musik. Von den Spice Girls bis Madonna haben Sängerinnen die Popmusik revolutioniert und ein neues Selbstbewusstsein vermittelt.* **Mariah Carey:** Die Solokünstlerin mit den meisten Nummer-1-Hits in den USA.* **Spice Girls:** Sie machten "Girl Power" zur Lebenseinstellung und waren Vorbilder für eine ganze Mädchengeneration.* **Madonna:** Sie ist bekannt für ihre Wandelbarkeit und dafür, dass sie sich immer wieder neu erfindet.* **Marusha:** Sie war eine der angesagtesten und begehrtesten Elektroacts der 90er.* **Marie Fredriksson (Roxette):** Sie hat mit ihrem Gesang alle umgehauen und war mit ihrem unkonventionellen Auftreten für viele Frauen inspirierend.* **Beyoncé Knowles (Destiny's Child):** Sie hat mit Destiny's Child Musikgeschichte geschrieben und ist heute eine erfolgreiche Geschäftsfrau.* **Missy Elliott:** Sie war eine der ersten Frauen, die gezeigt haben, dass Hiphop nicht nur was für Männer ist.* **Jennifer Lopez:** Sie hat ihre Karriere als Backgroundtänzerin gestartet und ist heute eine erfolgreiche Sängerin, Tänzerin und Schauspielerin.* **Britney Spears:** Sie galt seit den späten 90ern als absolute Pop-Prinzessin, aber ihr Erfolg hatte auch seine Schattenseiten.* **Tic Tac Toe:** Sie mischten mit ihren provokanten Texten die deutsche Musikszene auf.

Die heißesten Queens der Pop-Musik

Diese 20 Sängerinnen aus Amerika sind nicht nur besonders talentiert, sondern auch besonders sexy:* Ariana Grande* Miley Cyrus* Little Mix* Lizzo* Selena Gomez* Halsey* Demi Lovato* Taylor Swift* Kim Petras* Rihanna* Madison Beer* Beyoncé* Billie Eilish* Camila Cabello* Rosalía* Rita Ora* Bebe Rexha* Mabel* Dua Lipa* Kehlani
Sängerin Bekannt für
Aretha Franklin Queen of Soul
Freddie Mercury Stimmvirtuose
Madonna Wandelbarkeit und Skandale
Beyoncé Girl Power und Geschäftssinn

US-Rapperinnen erobern die Hip-Hop-Welt

Ob Snoop Doog, Tupac, Dr. Dre oder viele andere, die Rapper-Branche war schon immer männerdominiert. Aber auch in den USA, dem Ursprungsland des Hip-Hops, erkämpften Frauen ihre Rolle als US-Rapperinnen.* **Missy Elliott:** Sie ist Rapperin, Sängerin, Produzentin, Grammy-Gewinnerin und Labelchefin.* **Nicki Minaj:** Sie ist eine der erfolgreichsten US-Rapperinnen und hat einen auffälligen Kleidungsstil.* **Cardi B:** Sie ist gemessen an ihren Instagram Followern die beliebteste US-Rapperin.* **Lizzo:** Sie ist nicht nur Rapperin, sondern auch Sängerin, Songwriterin und Schauspielerin.* **Lauryn Hill:** Sie trennte sich von der Gruppe Fugees, um als US-Rapperin durchzustarten.* **Iggy Azalea:** Sie verließ ihre Eltern mit nur 16 Jahren und wanderte in die USA aus, um ihren Traum zu verwirklichen.* **Queen Latifah:** Sie ist die zweitreichste Rapperin der Welt und setzt sich in ihren Texten für Gerechtigkeit ein.* **Lil' Kim:** Sie brachte 1996 ihr erstes Soloalbum „Hard Core“ raus.* **Roxanne Shanté:** Sie machte in den 80ern den Anfang für Rapperinnen in den USA und war für viele ein Vorbild.* **Salt-N-Pepa:** Sie gehören zu den erfolgreichsten US-Rapperinnen mit 15 Millionen verkauften Schallplatten.* **Megan Thee Stallion:** Sie ist die jüngste US-Rapperin in dieser Sammlung und wurde durch ihre Freestyle-Videos auf Instagram bekannt.

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