Gusseisenpfannen sind der Klassiker unter den Küchengeräten und erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Sie sind äußerst langlebig, praktisch unzerstörbar und ideal zum Braten auf hoher Temperatur, wodurch sie sich besonders gut zum Anbraten und Schmoren von Fleisch eignen. In diesem Artikel erfahren Sie alles Wissenswerte über Gusseisenpfannen, von ihren Vorteilen und verschiedenen Modellen bis hin zur richtigen Pflege und Anwendung.
Für Eisenpfannen gibt es zwei Herstellungsvarianten: das Gießen mit Gusseisen und das Schmieden mit Rohstahl. Gusseisen ist ein Eisenwerkstoff, der wegen seines hohen Kohlenstoffgehaltes eine gute Gießbarkeit aufweist. Der Werkstoff wird in Formen gegossen und nach dem Abkühlen nur noch im Detail nachgearbeitet. Gusseisenpfannen sind im Vergleich zu geschmiedeten Pfannen spröde, deshalb benötigen sie eine höhere Materialstärke, was wiederum zu einem dickeren Pfannenrand und Pfannenboden führt.
Geschmiedete Pfannen sind leichter als gusseiserne Pfannen, dafür rosten sie schneller, weshalb geschmiedete Pfannen nicht so pflegeleicht sind.
Gusseisenpfannen ohne Beschichtung sind der Klassiker. Durch das Braten bildet sich mit der Zeit eine Schicht, die ähnlich wie eine Antihaftbeschichtung wirkt. Allerdings sind beschichtete Pfannen alles andere als langlebig, das gilt auch für die neuen Keramikpfannen.
Die Teflon-Oberflächen zerkratzen sehr schnell und die Beschichtung löst sich bei zu hohen Temperaturen. Keramik ist kratzfester, wird aber durch Abnutzung stumpf, was die Antihaft-Wirkung schon nach kurzer Zeit mindert.
Hier werden einige beliebte Gusseisenpfannen-Modelle vorgestellt:
Die Petromax fp30 ist ein erstklassig verarbeitetes Schwergewicht und das 30-cm-Modell hat weitere Schwestern in verschiedenen Größen. Sie kann sofort benutzt werden, da sie ab Werk eingebrannt ist. Schöne Details wie der Petromax-Schriftzug oder die Drachen auf der Unterseite sind in dieser Preisklasse ein Novum.
Die Victoria SKL-212 punktet bei der Bedienung: Ein großer Henkel und ein langer, gebogener Stielgriff erleichtern das Handling. Die Verarbeitung ist akkurat und sie hat einige hübsche Details erhalten, wie das Emblem auf dem Boden, den Schriftzug im Henkel und das Logo am Griff. Am langen Stielgriff finden sogar zwei Hände Platz, wodurch man nicht zwangsläufig den gegenüberliegenden Henkel nutzen muss.
Die Krustenzauber hat mit der Lederhülle einen stets kühlen Griff, mit dem Deckel gibt es keine Fettspritzer und das Werkzeug wendet das Steak ganz leicht. Die schwere Pfanne speichert viel Wärme, kleckert nicht beim Ausgießen und lässt sich dank poliertem Boden fix auswischen. Mit dem Echtleder-Griffschutz verbrennt sich niemand die Finger und der Pfannenwender hilft mit dem Bratenstück. Der Deckel verhindert Spritzer und macht aus dem Modell eine Schmorpfanne.
Die Jaxx Roadhouse Bratpfanne ist mit 2,1 Kilogramm eine der leichteren gusseisernen Pfannen. Der dicke Holzgriff ist optimal, um die Pfanne mit einer Hand oder mit beiden Händen zu heben, da braucht es keine Küchenhandschuhe. Der dicke Walnussholzgriff hebt die vergleichsweise leichte Pfanne einfach in die Höhe: Einhändiges Hantieren leicht gemacht. Die polierte Oberfläche muss nur ausgewischt werden.
Die Burnhard 946105 zielt auf Lagerfeuer- und Grill-Liebhaber ab, die schöne Grillstreifen und Röstaromen erzielen möchten. Die Pfanne hat innen und außen eine mäßig grobe Textur, was für das Absetzen einer Patina von Vorteil ist. Auf Induktion heizt sich die Pfanne ruckzuck auf, auf anderen Kochfeldern dauert es wegen der Masse viel länger. Die Pfanne eignet sich selbstredend für den Backofen.
Ein weiterer Nachteil: Pfannen aus Gusseisen oder Eisen können rosten. Die Pfannen müssen immer mit einem dünnen Ölfilm benetzt sein, trocken gelagert werden und man darf keine Essensreste darin lassen. Eine Pfanne aus Eisen darf weder in die Spülmaschine noch in die intensive Handwäsche mit Spülmittel oder gar einem Scheuerpulver! Reiben Sie Ihre Gusseisenpfanne einfach mit einem Küchentuch aus, verkrustete Stellen können Sie vorher mit einem Holzschaber abkratzen.
Beim Einbrennen verdampft eine dünne Öl- oder Fettschicht auf dem Eisen und hinterlässt eine Patina, die die Poren des Metalls verschließt, kleine Unebenheiten ausgleicht und einem Anbrennen des Bratgutes vorbeugt. Die Gusseisenpfanne wird dazu von innen und von außen mit Öl eingerieben. Am besten eignet sich dazu ein hoch erhitzbares Pflanzenöl. Die Pfanne darf nicht vor Fett triefen. Nutzen Sie zum Auftragen ein fusselfreies Baumwolltuch. Legen Sie die Gusseisenpfanne jetzt kopfüber in einen Backofen mit 250 Grad. Dort kann sie eine ganze Stunde lang bleiben. Es wird eine kleine Rauchentwicklung geben, je nach Ölsorte mit einem bestimmten Geruch. Bitte lüften Sie entsprechend. Nach dem ersten Einbrennen ist die Patina noch sehr dünn. Der Vorgang sollte daher noch vier bis sechs Mal wiederholt werden.
Nun gibt es auch bei Gusspfannen einige wenige Modelle mit einem glatten Boden, z. B. Kichly mit Deckel, Tecor und Stur. Für die Patina ist der klassische körnige Boden ideal, denn beim Einbrennen liegt diese Schicht verbrannter Fette eingebettet in der Struktur, und kann mechanisch kaum beseitigt werden. Glatte Böden haben dort ihre Berechtigung, wo die Pfanne ohne Gedanken an Pflege und Patina benutzt wird. Der glatte Boden ist leichter von verklebten Speiseresten zu reinigen - Patinaansätze werden aber auch immer wieder zerstört.
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