Haarfärbemittel erfreuen sich großer Beliebtheit, um die eigene Haarfarbe aufzupeppen, graue Strähnen zu überdecken oder einen komplett neuen Look zu kreieren. Doch Vorsicht ist geboten, da Haarfärbemittel auch Risiken bergen und allergische Reaktionen auslösen können. Besonders die Marke Syoss stand in der Vergangenheit im Fokus von Berichten über allergische Reaktionen und Verätzungen der Kopfhaut.
Im Folgenden werden die Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten von allergischen Reaktionen auf Syoss Haarfarbe näher betrachtet, sowie Tipps zur Vorbeugung gegeben.
Die in Haarfärbemitteln enthaltenen chemischen Inhaltsstoffe können bei Hautkontakt zu Reizungen, Ausschlägen und Irritationen führen. Zu den häufigsten Allergieauslösern zählen:
Das aromatische Amin PPD ist bekannt für seine hohe Sensibilisierungspotenz und gehört zu den häufigsten Auslösern von Kontaktallergien. Die Kosmetikverordnung begrenzt den Einsatz von PPD in Oxidationsfarben auf eine Konzentration von zwei Prozent im Anwendungsprodukt.
Es ist wichtig zu beachten, dass nicht nur Kunden, sondern auch Friseure eine Sensibilisierung gegen Farbstoffe entwickeln können.
Typische Symptome einer Kontaktallergie auf Haarfarbe treten in der Regel 24 bis 36 Stunden nach der Färbung auf und äußern sich durch:
Die Beschwerden treten meist an den Stellen auf, die direkt mit dem Allergieauslöser in Kontakt kommen.
Wenn eine Allergie auf Haarfarbe auftritt, ist es wichtig, schnell zu handeln, um die Beschwerden zu lindern. Folgende Maßnahmen können helfen:
Es ist wichtig zu beachten, dass eine Allergie gegen Haarfarbe nicht heilbar ist. Daher ist es wichtig, zukünftig den Kontakt mit dem Allergen zu vermeiden.
Um allergische Reaktionen auf Haarfarbe vorzubeugen, können folgende Maßnahmen ergriffen werden:
Der Haarfarbe-Allergieverdachtstest ist ein obligatorischer Schritt vor jeder Farbveränderung, auch wenn die Haare schon seit Jahren coloriert werden. Er hilft dabei, eine potenzielle Allergie rechtzeitig anzuzeigen.
Der Haarfarbe-Allergieverdachtstest sollte 48 Stunden auf der Haut bleiben, um dem Immunsystem Zeit zu geben, zu reagieren. Treten innerhalb dieser Zeit keine Hautreaktionen auf, kann mit dem Färben begonnen werden.
Pflanzenfarben gelten als relativ schonende und besser verträgliche Alternative zu den synthetischen Färbemitteln. Für die Farbveränderung kommen hier Naturstoffe wie Henna, Auszüge aus Kamille, Rhabarber sowie Indigo- und Kaffeepulver zum Einsatz.
Als weniger problematisch als die Oxidationsfarben gelten die Tönungen. Im Unterschied zu dauerhaften Farben dringen die Farbstoffe nicht ins Haarinnere, sondern verbleiben weitgehend auf der Haaroberfläche, von wo sie mit der Haarwäsche nach und nach entfernt werden können.
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