Du spielst mit dem Gedanken, dich von deiner gesamten Haarpracht zu verabschieden? Dieser Artikel beleuchtet die Vor- und Nachteile einer kompletten Haarentfernung durch Rasieren und gibt dir wertvolle Tipps und Anleitungen für eine gelungene Kopfrasur.
Du hast dich entschieden - alles soll ab? Dann schnapp dir Rasierer und Rasierschaum. Was du unbedingt brauchst, bevor du loslegst: etwas Mut, Geschick und die richtigen Werkzeuge.
Du fragst dich, womit du deine Glatze rasieren sollst? Hier eine Übersicht:
Schaum kommt gebrauchsfertig aus der Dose - ideal, wenn‘s schnell gehen muss. Gel ist ergiebiger, schäumt aber erst beim Verteilen. Auch Rasiercreme kannst du direkt auf die Haut geben oder zu Schaum schlagen. Nimm, was du willst - die Hauptsache ist, du lässt diesen ersten Schritt nicht aus.
Timing: Nimm dir genügend Zeit. Ein kleiner Spiegel in Griffweite hilft dir dabei, Zwischenresultate ringsherum immer wieder zu checken. Bevor es richtig losgeht, solltest du deinen Kopf nach Unebenheiten und Muttermalen abtasten.
Von der Löwenmähne direkt zur Glatze? Lieber nicht. Vor der Rasur solltest du dich daher in einem Zwischenschritt zunächst von deinen langen Haaren trennen und sie auf Stoppellänge kürzen. Tipp: Wasche deine gekürzten Haare, bevor du den Rasierer ansetzt!
Fahre mit dem Rasierer mehrmals langsam und mit wenig Druck in Richtung Kopfmitte. Die erste Bahn startest du vorn - und führst den Rasierer von der Stirn nach hinten. Dann rasierst du von den Seiten sowie vom Nacken nach oben.
Wichtig beim Rasieren und danach: Damit nichts dazwischenkommt, solltest du die Klingen immer wieder unter fließendem Wasser von Stoppeln und Schaum befreien. Ein After Shave im Anschluss desinfiziert und pflegt die rasierte Haut. So brennt, spannt und juckt nach der Rasur nichts. Achte außerdem darauf, nur scharfe Klingen an die Haut zu lassen.
Soll die Glatze glatt sein, gehst du wie beschrieben vor. Gibt es nur einen Weg? Nein. Es kommt darauf an, welches Ergebnis du dir wünschst.
Du möchtest deinen neuen Look gern beibehalten? Dann ist regelmäßiges Nachrasieren angesagt - am besten zwei- bis dreimal pro Woche. Willst du dem Glanz nachhelfen, dann verreibe 2 bis 3 Tropfen Babyöl in den Handflächen und verteile sie auf der Kopfhaut. Mit etwas Körperpuder hingegen lässt sich der natürliche Hautglanz minimieren.
Musst du deine Glatze eincremen? Ja. Denn Haare schützen die Kopfhaut vor Umwelteinflüssen wie trockener Luft oder Sonnenstrahlung. Oben ohne musst du das übernehmen - und täglich mit Feuchtigkeitscreme nachhelfen, um die Widerstandskraft deiner Haut zu stärken.
Auch wenn du keine Haare mehr waschen musst, solltest du deine Kopfhaut regelmäßig reinigen. Nur so befreist du sie von Hautfett und Schmutz. Auch als Jogger kannst du den gefährlichen UV-Strahlen nicht davonlaufen. Mit Glatze handelst du dir schnell einen Sonnenbrand auf der Kopfhaut ein - vor allem im Frühling und Sommer. Du magst deine Glatze am liebsten matt? Dann greife zu einem transparenten Sonnenspray.
Wichtig: Sicherheitshalber ist in regelmäßigen Abständen ein Dermatologe gefragt, der deinen Kopf auf mögliche Hautveränderungen untersucht.
Wegen häufigem Wunsch der Kunden bieten einige Anbieter eine Haartransplantation ohne Rasur an. Nur in ganz wenigen Fällen funktioniert eine Transplantation ohne Rasur. Bei einer hochwertigen Haartransplantation ist es notwendig, Spenderbereich und Empfangsareal zu rasieren.
Für die Entnahme der Grafts ist es eine wichtige Voraussetzung, dass der Arzt eine gute Übersicht über das Entnahmeareal hat. Zudem kann die Transsektionsrate deutlich höher sein - die Anzahl der zerstörten und damit nicht mehr verwertbaren Transplantate. Der Eingriff dauert unrasiert deutlich länger als mit Rasur und die Ausbeute der Transplantate ist deutlich geringer. Zudem können sich in langen Haaren Schmutz und Keime verfangen, auch wenn sie frisch gewaschen sind. Dadurch ist ein Eingriff ohne Rasur deutlich unhygienischer.
Auch dort wo die Haare eingesetzt werden, also im Empfangsbereich, ist eine Rasur erforderlich. Auch im Empfangsbereich ist die Transplantation deutlich hygienischer, wenn die Haare dort rasiert werden. Außerdem besteht die Gefahr, dass lange Haare mit den Transplantaten verkleben und diese beschädigen können. Ein wichtiger Punkt ist auch die Übersicht über das Empfangsareal.
Mit unrasierten Haaren können die Übergänge zwischen dichtem und weniger dichtem Haarwuchs schlechter beurteilt werden. Selbst wenn man die Stellen, an denen die Transplantate eingepflanzt werden sollen, initial gut plant, kann es sein, dass die gesetzten Empfangskanäle von langen Haaren verdeckt und übersehen werden.
Es gibt bei uns nur wenige Indikationen, bei denen wir eine Haartransplantation ohne Rasur des Empfängerbereichs in Betracht ziehen. Dazu gehören Haartransplantationen an Geheimratsecken. Auch Bereiche, in denen keine anderen langen Haare rundherum wachsen, müssen nicht zwingend rasiert werden. Das ist zum Beispiel bei einer Transplantation von Augenbrauen oder Wimpern der Fall.
Grundsätzlich ist es aber empfehlenswert, den Eingriff immer mit einer Rasur durchzuführen, wenn der Wunsch nach einem guten und nachhaltigen Ergebnis besteht. Es ist daher immer fallbezogen abzuwägen und nie auf Kosten des Ergebnisses zu arbeiten, nur um die Transplantation für einige Wochen verdecken zu können. Eine Rasur des Spenderbereichs ist immer unabdingbar, weil nur so eine adäquate Hygiene und korrekte Entnahme der Grafts garantiert werden kann.
Einige Anbieter bieten die sogenannte DHI-Methode ohne Rasur an. DHI steht für Direct Hair Implantation. Dabei werden mit einem Implantationsstift Haarfollikel aus der Kopfhaut extrahiert und direkt im Empfängerbereich wieder eingepflanzt, ohne dass eine Zwischenlagerung erforderlich ist.
Wenn die Haarwurzeln versetzt werden, ist es völlig normal, dass einige der verpflanzten Haare zunächst ausfallen. Bis die Haare wieder völlig normal nachwachsen, können drei bis zwölf Monate vergehen. Pro Monat wachsen die Haare etwa ein bis 1,5 Zentimeter.
Wer sich ein optimales und lebenslang zufriedenstellendes Ergebnis wünscht, sollte lieber die Rasur in Kauf nehmen. So lassen sich die Transplantate deutlich präziser entnehmen und einpflanzen.
Leider findet man sehr wenige Informationen über die Nebenwirkungen der verschiedenen Haarentfernungsmethoden.
Rasieren ist für viele ein absolutes Tabu. Zu hartnäckig hält sich der Irrglaube, dass sich der Haarwuchs durch die Rasur verstärkt. Fakt ist aber, dass die feine Spitze abgeschnitten wird und dadurch das Haar dicker erscheint.
Auch wenn die Rasur als solche keine Auswirkung auf die Anzahl der Haare hat, birgt es dennoch Nebenwirkungen. So wachsen die Haare z. B. am Hals, in der Bikinizone, am Po und an den Ober- und Unterschenkeln gerne ein, was in Folge häufig zu schmerzhaften Entzündungen führt. Dies liegt vor allem daran, dass heutige Rasierer mit mehreren Klingen ausgestattet sind.
Bei flach zur Hautoberfläche liegenden Haarfollikeln bohrt sich die unten liegende spitze Schnittkante regelrecht in die Haut und das Haar wächst unter der Haut weiter.
Mit jedem Zupfen wird der Haarfollikel und das umliegende Gewebe geschädigt. Rotfleckige Haut, Schwellungen, dunkle Verfärbungen, eingewachsene Haare, Entzündungen und Narben sind nur die äußerlichen Zeichen der ständig strapazierten Haut.
In bestimmten Regionen, in denen die Haarfollikel flach unter der Haut liegen, wie am Hals, in der Bikinizone, am Po und an den Ober- und Unterschenkeln, kommt es vermehrt zu eingewachsenen Haaren und Entzündungen.
Die häufigste Nebenwirkung ist die Wachstumsverzögerung der Haare. Was sich zunächst gut anhört, bedeutet leider in Wirklichkeit, dass nicht erfolgreich behandelte Haarfollikel regenerieren und nach einiger Zeit wieder Haare wachsen.
Eine Glatze ist mehr als nur das Fehlen von Haaren - sie ist ein Zeichen von Selbstbewusstsein und kann dich sogar attraktiver und erfolgreicher wirken lassen. Täglicher UV-Schutz mit mindestens LSF 25 ist essentiell. 3 mal pro Woche mit mildem Shampoo ist optimal. Zu häufiges Waschen kann die Kopfhaut austrocknen.
Der Wissenschaftler Albert E. Mannes von der University of Pennsylvania konnte in einer Studie stichhaltige Beweise finden, dass Glatze tragen ziemlich gut ankommt. Für das Experiment wurden insgesamt 59 Probanden herangezogen, die einmal mit einer rasierten Glatze und einmal mit ihren normalen Haaren fotografiert wurden.
Im Durchschnitt empfanden die Befragten die Bilder mit Glatze als deutlich positiver. Männer mit Glatze wirkten auf die Teilnehmer: größer, stärker, dominanter und attraktiver. Eine Halbglatze oder auch Geheimratsecken aufwendig mit dem restlichen Haupthaar zu überdecken, kam übrigens gar nicht gut an - diese Personengruppe wurde als unsicher und weniger attraktiv bewertet.
Glatzenträger setzen sich einem erhöhten Hautkrebsrisiko und einer schneller fortschreitenden Hautalterung aus. Das ist kein schönes Thema, muss aber unbedingt besprochen werden. Wenn du folgende Schritte beachtest, minimierst du das Risiko erheblich.
Grundsätzlich können eine Glatze vor allem Männer tragen, die eine eher ovale oder rundliche Kopfform haben. Die Proportionen sind hier perfekt für den "oben ohne Haarschnitt". Aber auch mit einer eierförmigen oder einer zu großen Kopfform musst du dich nicht verstecken.
Als Glatzenträger darfst du nämlich tricksen! Du kannst zum Beispiel das Gesicht mit einem schönen Vollbart in die Breite oder Länge ziehen. Die Kombination von Glatze und Vollbart ist spätestens seit dem Playstation-Klassiker "God of War" zur Trendfrisur geworden.
Du bist dir unsicher, ob du dir eine Glatze rasieren sollst? Hier eine Tabelle, die dir bei deiner Entscheidung helfen kann:
| Pro | Contra |
|---|---|
| Veränderung des Aussehens | Angst vor dem Aussehen (Kopfform) |
| Selbstbewusstsein | Mangelndes Selbstbewusstsein |
| Cooles Statement | Mögliche soziale Akzeptanzprobleme (z.B. in religiösen Einrichtungen) |
| Attraktiveres Aussehen (laut Studie) | Pflegeaufwand (Rasur, Sonnenschutz) |
Letztendlich ist es deine Entscheidung. Probiere es aus, wenn du es schon lange machen möchtest. Es sind nur Haare, die nachwachsen.
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