Unsere Haare fetten zu schnell? Dann wechseln wir das Shampoo. Wir haben Schuppen? Dann kaufen wir Schuppen-Shampoo. Haarausfall? Ein Shampoo mit Rizinus-Öl muss her.
Irgendwie haben wir immer die Hoffnung, dass ein neues Shampoo die plötzliche Lösung all unserer Haar-Probleme ist - manchmal ist es jedoch auch das eigentliche Problem. Denn mal ehrlich, den Großteil der Inhaltsstoffe, die auf den Verpackungen abgedruckt sind, haben wir noch nie gehört. Und genau das ist das Problem!
Die Welt der Shampoos und Conditioner ist unübersichtlich und jedes neue Shampoo verspricht eine andere Wunderwirkung. Wir verraten dir deshalb, worauf du beim Shampoo-Kauf achten solltest, damit deine Haare gesünder werden und nicht noch mehr leiden. Beim Kauf sollten Sie jedoch auf Shampoos verzichten, die bestimmte schädliche Inhaltsstoffe enthalten. séduction erklärt, um welche Inhaltsstoffe es sich handelt.
Die Werbung und Hair-Influencer*innen auf Social Media gaukeln uns ja immer vor, das Shampoo XY die Wunderwaffe für tolle Haare ist. Leider werden unsere Haare aber nur durch das "perfekte" Shampoo nicht gesund und seidig. Genetik, Ernährung, äußere Einflüsse, Styling und die weitere Pflege spielen auch noch eine entscheidende Rolle. Dennoch kann man sein Haar mit dem richtigen Shampoo unterstützen.
Wenn du beispielsweise fettige Haare, Haarausfall oder Schuppen hast, dann musst du unbedingt auf folgende Inhaltsstoffe verzichten.
Sulfate gehören zu der Gruppe der Tenside und sind in Shampoos hauptsächlich für die Entfernung von Schmutz und einen schäumenden Effekt verantwortlich. Sulfate sind Tenside, die stark entfetten und so auch stark austrocknen. Sie sind jedoch leider in fast allen Shampoos enthalten und sorgen für die Reinigung sowie für den schönen Schaum.
Allerdings können Sulfate auch negative Auswirkungen auf Kopfhaut und Haare haben. Die Sulfate haben eine stark entfettende Wirkung. Das klingt an sich gut, allerdings kann dadurch die Kopfhaut extrem ausgetrocknet werden. Es kann zu spannender, schuppiger Kopfhaut kommen, und sogar Allergien können durch Sulfate ausgelöst werden. Des Weiteren können Sulfate der Auslöser für juckende und brennende Augen sein.
Leider sind Sulfate aber sehr aggressiv und trocknen die Kopfhaut aus, was zu Haarausfall und Co. führen kann. Achte auf die Inhalte Sodium Laureth Sulfate, Sodium Coco Sulfate und Sodium Lauryl Sulfate. Auf der Liste der Inhaltsstoffe finden Sie Sulfate meistens unter dem Begriff „Sodium Lauryl Sulfate“.
Mit Sicherheit haben Sie bereits gehört, dass Sie silikonhaltige Shampoos vermeiden sollten. Wieso eigentlich? Silikone machen die Haare leichter kämmbar, lassen es glatter und glänzender erscheinen.
Leider legen sie jedoch auch einen Film auf Kopfhaut und Haare. Dieser lässt sich nicht abwaschen, da Silikone nicht wasserlöslich sind. Die Kopfhaut kann nicht mehr atmen. Allerdings verhindert diese Schutzschicht, dass andere Pflegeprodukte tief ins Haar eindringen können. Auch Ihre Kopfhaut kann unter Irritationen leiden und Juckreiz auslösen, da sie nicht ausreichend atmen kann. Die Folge: fettende Haare und teils juckende Kopfhaut.
Die Begriffe Dimethicone, Cyclomethicone, Amodimethicone, Polymethylsiloxan sowie Substanzen mit der Endung -cone oder -xane, Trideceth-12, Hydroxypropyl, Polysiloxane, Lauryl Methicone Copolyol Amodimethicone, Cetearyl Methicone, Cyclopentasiloxane, Dimethiconol und Quaternium 80 sind ein Indiz für Silikone. Auf der Shampoo-Verpackung finden Sie Silikone meist mit den Endungen „-cone“ oder „-xane“, wie „Dimethicone“ oder „Polysiloxane“.
Sie ahnen es vermutlich schon. Alkohol trocknet Kopfhaut und Haar aus, das Haar bricht leichter und es kommt zu Juckreiz und Schuppenbildung. Sie ahnen es wahrscheinlich schon - auch auf Alkohol in Ihrem Shampoo sollten Sie lieber verzichten, besonders wenn Sie empfindliche Haut haben. Alkohol kann außerdem Ihre Haare austrocknen, was zu Haarbruch führen kann. Denn der Stoff zerstört die schützende Talgschicht. In seltenen Fällen kann Alkohol im Shampoo auch zu Hautreizungen führen.
Cetearyl Alcohol, Stearyl Alcohol, Isopropyl Alcohol, Benzyl Alcohol und Alcohol Denat sind gängige Bezeichnungen für Alkohol in Shampoos. Gängige Bezeichnungen sind zum Beispiel „Benzyl Alcohol“ oder „Alcohol Denat“.
Propylene Glycol ist ein Inhaltsstoff, der nicht nur in Shampoos, sondern auch in anderen Pflegemitteln zu finden ist. Klingt chemisch? Ist es auch! Dennoch findet man den Stoff oft in Shampoos. Propylene Glycol wird aus Erdöl gewonnen und gerne als Feuchthaltemittel eingesetzt. Hier ist Vorsicht geboten, denn der Inhaltsstoff kann zu Juckreiz, Irritationen und sogar Haarausfall führen.
Das Mittel macht durch seine aggressive Reizwirkung die Kopfhaut durchlässig und kann zu Haarausfall und Irritationen führen, die mit Jucken einhergehen. Shampoos mit den Inhalten also 1,2-Propandiol, Propylenglycoldicaprylat/Dicaprat, Propylenglycolidicapras und Propylenglykol unbedingt meiden.
Shampoos enthalten häufig auch Formaldehyde. Diese sind allerdings sehr schädlich! Sie haben die Eigenschaft, Stoffe miteinander zu verbinden und diese fest und widerstandsfähig machen. Er führt meist zu Hautirritationen und zu starkem Juckreiz. Leider ist Formaldehyd nur schwer für den Laien zu erkennen, da er anders benannt wird.
Auf Shampoos erkennst du den Stoff an den Bezeichnungen Quanternium-15, DMDM Hydantoin, Diazolidinyl Urea, Sodium Hydroxymethyl Glycinate sowie 2-bromo-2-nitropropane-1,3-diol (Bromopol).
Auch andere Stoffe wie PEG, Parabene, SLS, Künstliche Duftstoffe, Synthetische Farbstoffe, DEA/TEA und Oxybenzone und viele weitere, können für den Körper schädlich sein. Diese wirken sich jedoch oft auf den Hormonhaushalt oder die Organe aus und können teilweise auch Krebs fördern.
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