Die tägliche Rasur gehört für viele Männer zur Morgenroutine. Damit der Start in den Tag gut gelingt, sollten Elektrorasierer schnell und gründlich rasieren und auch für unterschiedliche Stylings geeignet sein. Beim getrimmten Drei-Tage-Bart oder auch für das glatt rasierte Gesicht sind flexible Scherköpfe und scharfe Klingen wichtig.
Elektrorasierer sollten vor allem gründlich rasieren, sanft zur Haut und einfach in der Handhabung sein. Die Stiftung Warentest hat zwölf elektrische Rasierer getestet. Vor allem ein Hersteller dominiert den Test.
Im aktuellen Vergleich landet Braun ganz vorn. Der Braun Series 9 Pro 9465cc ist das Luxusmodell und erreicht das beste Rasurergebnis. Auf dem zweiten Platz liegt der Braun Series 5 B 1.200s. Mit unter 100 Euro ist er der Preis-Leistungs-Sieger im Vergleich.
In der "test"-Ausgabe 10/2021 hat die Stiftung Warentest verschiedene Rasierapparate geprüft. Vor allem Hersteller Braun liegt weit vorn.
Mit dem Testurteil "gut (1,6)" schneidet der Braun Series 9 Pro am besten ab. Der Testsieger ist das teuerste Modell im Vergleich, besitzt jedoch auch viele Funktionen. Er wird mit einer Reinigungsstation geliefert. Sie reinigt, pflegt, ölt und lädt den Rasierer automatisch. Der Scherkopf besteht aus fünf Rasierelementen. Der intrigierte Trimmer soll auch hartnäckige Haare entfernen.
Um bei der Rasur jedes Haar zu erfassen, nutzt der Rasierer 10.000 Mikrovibrationen, um die Haare aufzustellen. Der Folienrasierer passt sich mit seinem flexiblen Scherkopf unterschiedlichen Konturen an. So ist er auch am Hals und Kinn gründlich. Er kann zur Trocken- und Nassrasur verwendet werden, das Gehäuse ist zudem wasserdicht. Der Akku hat eine Laufzeit von 60 Minuten.
Der Braun Series 5 50-B1200s erreicht das "test"-Qualitätsurteil "gut (1,7)" und liegt damit nur knapp hinter dem Testsieger. Mit unter 100 Euro ist er deutlich günstiger.
Der Folienrasierer von Braun besitzt drei Klingen und einen flexiblen Scherkopf. So passt er sich Konturen gut an. Eine Reinigungsstation ist nicht im Lieferumfang, das Gehäuse ist jedoch wasserdicht und ermöglicht somit eine einfache Reinigung unter Wasser.
Auch für die Dusche ist das Modell geeignet. Sie können den Rasierer zur Trockenrasur oder auch mit Rasierschaum zur Nassrasur verwenden. Die Scherfolie über den Klingen soll auch sensible Haut vor Irritationen schützen. Der Akku hält mit einer Ladung 50 Minuten durch.
Bei Elektrorasierern werden zwei verschiedene Arten unterschieden: Die Hersteller Braun und Panasonic setzen auf Folienrasierer, Philips auf Rotationsrasierer. Dabei geht es vor allem um die Anordnung der Rasierklingen. Bei Folienrasierern ist der Scherkopf länglich, die Klingen sitzen unter einer Folie.
Diese Folie besteht meist aus Metall und besitzt Löcher in unterschiedlichen Größen. Der Rasierer leitet die Haare nun in diese Löcher, wo sie von den Klingen abgeschnitten werden. Unser Tipp: Sie sollten den Rasierer möglichst gerade über das Barthaar führen. Folienrasierer sind zudem für empfindliche Haut gut geeignet.
Rotationsrasierer besitzen rotierende Klingen. Sie schneiden das Barthaar dadurch von allen Seiten. Die Scherköpfe sind rund aufgebaut und in verschiedene Richtungen beweglich. So passen sich die Rasierer besonders gut an die Konturen im Gesicht an. Rotationsrasierer eignen sich vor allem für kurze Bärte. Unser Tipp: Beim Rasieren sollten Sie das Gerät möglichst in kreisenden Bewegungen über die Haut führen.
Xiaomi hat mal wieder ein neues Produktsegment für sich entdeckt. Die Zahnbürste und das Fieberthermometer gibt es schon, und jetzt auch den ersten Elektrorasierer von Xiaomi. Xiaomi platziert sich hier preislich weit unten, der Rasierer kostet in den chinesischen Onlineshops etwas über 30 Euro.
Auffällig ist hier erst mal das Design, das auf den ersten Blick an eine Powerbank erinnert. Auf Reisen (und bei wenig Platz im Bad) ist das sogar ziemlich praktisch. Die Verarbeitung ist top und lässt nichts zu beanstanden. Die Kappe schließt hervorragend und ist stabil, das Aluminium fühlt sich hochwertig an. Ein wirklich schönes Stück Technik.
Man muss Xiaomi aber zugestehen, dass sie das Gerät wirklich elegant und schlicht entworfen haben. Wenn es einen Schönheitspreis für Rasierapparate gäbe, der Xiaomi wäre bei mir weit oben auf der Liste.
Weiteres Zubehör (wie eine Lade- oder Reinigungs-Station oder verschiedene Aufsätze) gibt es nicht. Wie erwartet war ein Ladekabel aber natürlich mit in der Box, außerdem gibt es eine Bürste um den Rasierer zu reinigen. Geladen wird der Rasierer über einen USB-Typ-C Anschluss, voll geladen soll er bis zu 90 Minuten durchhalten, was ein überdurchschnittlicher Wert ist. Wasserfest ist der Rasierer der Beschreibung nach nicht.
Die Klingen aus japanischem Stahl werden von einer Abdeckung aus einer Zinn-Cobalt-Legierung umgeben. Bartstoppeln erfasst der Rasierer zwar gut und die Rasur ist gründlich, aber auch zeitaufwendig. Je nach Haardichte muss man schon mehrmals über die gleichen Stellen gehen, was wiederum die Haut beansprucht. Mit dem Ergebnis war ich am Ende zufrieden, musste aber leider Hautreizungen in Kauf nehmen, da ich einfach zu oft ansetzen musste.
Sobald aber Haare (auch einzelne) länger als zwei Millimeter sind, packt der Rasierer sie so gut wie gar nicht mehr. Einen Langhaarschneider braucht es dann auf jeden Fall zusätzlich.
Wie zu erwarten eignet sich der Elektrorasierer von Xiaomi vor allem für Reisen. Wer sich gerne einen Dreitagebart stehen lässt bzw. nur alle paar Tage rasiert, wird dann schon auf das Problem stoßen, dass die Rasur lange dauert und weit weniger gründlich wird. Gerade bei starkem Bartwuchs sollte dann täglich rasiert werden.
Für den alltäglichen Gebrauch sehe ich den Rasierer ehrlich gesagt nicht, besonders für Menschen mit starkem Bartwuchs. Ich sehe den Elektrorasierer maximal als Gadget für unterwegs/Reisen, wofür der Preis von 30€ bei regelmäßiger Verwendung meiner Meinung nach immer noch gerechtfertigt ist.
Aldi Nord bietet unter seiner Eigenmarke Ambiano diesen Haarschneider zum attraktiven Preis von unter 20 Euro. 7 Aufsätze für Schnittlängen von 3 bis 30 mm sind dabei, mittels Drehregler können Sie zusätzlich Feineinstellungen vornehmen.
Um Ihr Haar auszudünnen bzw. mehr Volumen zu erzielen, ist ein Effilierkamm ebenfalls im Lieferumfang. Für dichteren Haarwuchs können Sie einen Turbo zuschalten und damit die Leistung kurzfristig erhöhen. Das geht natürlich zu Lasten des Akkus, dessen Laufzeit mit bis zu 2 Stunden aber ordentlich bemessen ist. Das Modell ist nach IPX5 spritzwassergeschützt, aber nicht wasserdicht.
Stiftung Warentest hat Nassrasierer für Herren (Ausgabe 12/2024) getestet. Die Experten haben 16 Systemrasierer mit Drei- bis Sechs-Klingen-Block sowie vier Rasierhobel einer Prüfung unterzogen. Unter den getesteten Modellen befinden sich teurere Marken-Produkte, aber auch günstige Rasierer von Supermärkten, Discountern und Drogerien.
Die gute Nachricht: Von den insgesamt 20 getesteten Rasierern schneiden alle gut ab. Bei den insgesamt guten Ergebnissen ist es wenig überraschend, dass sich gleich mehrere Rasierer den ersten Platz teilen. Es handelt sich dabei um jeweils zwei Rasierer der bekannten Marken Gillette und Wilkinson. Mit Preisen zwischen 10 und 20 Euro für den Rasierer und 3 bis 5 Euro pro Ersatzklinge, sind die nahmhaften Testsieger auf Dauer nicht gerade erschwinglich.
ALDI Eigenmarken erfüllen höchste Qualitätsansprüche und überzeugen immer wieder im direkten Vergleich mit anderen Markenprodukten. Das beweisen auch unabhängige Qualitätsprüfungen, die jeden Monat von Stiftung Warentest und ÖKO-TEST durchgeführt werden. Beurteilt werden spezielle Kriterien sowie die Gesamtqualität.
Stiftung Warentest hat insgesamt 20 Nassrasierer für Männer getestet. Darunter auch die Nassrasierer LACURA Men für Herren mit vier und sechs Klingen von ALDI Nord und ALDI SÜD. Mit dem Ergebnis „Gut (1,9)“ überzeugte die ALDI Eigenmarke nicht nur mit der Rasurgründlichkeit, der Hautschonung und Handhabung, sondern auch mit dem Preis.
Jeder dürfte die kleinen Störenfriede an der Kleidung und an Polstermöbeln kennen, die sich ärgerlicherweise nach häufigem Waschen auf der Oberfläche bilden und uns verzweifeln lassen. Fusseln verunstalten schöne Stoffe so sehr, dass man sie nicht mehr tragen kann oder möchte. Anders als Fusselroller sind sie nicht dafür konzipiert, insbesondere Haare, Gewebe und Flusen zu entfernen. Stattdessen greifen sie die hartnäckig festsitzenden Knötchen an, die sich mit üblichen Mitteln nicht entfernen lassen. Fusselrasierer gewinnen zu Recht aktuell immer mehr an Beliebtheit.
Allerdings muss man beachten, dass sie zwar alle das gleiche Ziel verfolgen, sich aber dennoch unter anderem in Form, Farbe, Design, Handhabung und Bedienung unterscheiden.
Fusselrasierer arbeiten grundsätzlich wie gewöhnliche elektrische Rasierapparate. Hinter dem Scherblatt rotiert ein Scherkopf. Dieser schneidet durch das Gitter des Scherblattes hindurchragende Knötchen ab und sammelt sie in seinem integrierten Auffangbehälter, den man nach der Benutzung ausleert. Auf dem Markt werden einerseits elektrische und andererseits manuelle Fusselrasierer angeboten. Beide Arten haben ihre Vor- und Nachteile.
Letzten Endes muss jeder individuell für sich selbst entscheiden, welche Methode am besten geeignet ist. Manche Modelle verfügen auch über beide Optionen. Zwei davon haben wir in unser Testfeld aufgenommen. Sie können sowohl über Batterie als auch über Kabel betrieben werden.
Bevor das Gerät in Betrieb genommen wird, sollte man sich vorher in die Materie einlesen, um eine Beschädigung der Stoffe, Textilien und Möbel zu vermeiden und das Verletzungsrisiko zu minimieren. Die meisten Fusselentferner verfügen über sogenannte Abstandshalter. Die sind sehr praktisch, wenn man gern mehrere verschiedene Stoffe in Angriff nehmen möchte. Sie regulieren den Abstand zwischen dem bionischen Wabengitter und dem zu bearbeitenden Stoff.
Die Abstandshalter gehören zumeist zum Lieferumfang und werden vorn aufgesetzt, um etwa gröbere Wolloberflächen zu bearbeiten. So gut wie jeder Hersteller preist seinen Fusselrasierer mit einer Sicherungsfunktion an, teilweise sogar mit einem doppelten oder dreifachen Mehrfachschutz, um Verletzungen sowie Beschädigungen am Gerät durch die rotierenden Rasierklingen hinter dem Wabengitter zu verhindern.
Nach dem ausführlichen Studieren der Gebrauchsanweisung ist der erste Schritt das Herannehmen des Kleidungsstücks. Legen Sie die Kleidung auf einen Tisch, ein Bügelbrett oder eine andere feste Unterlage Ihrer Wahl. Die Textilien sollten unbedingt so flach wie möglich gespannt sein. Bei unebenen Strickmustern oder Ähnlichem setzen Sie am besten den Abstandshalter vorn auf den Fusselrasierer auf, um Schäden vorzubeugen. Drücken Sie nicht zu fest auf und ziehen Sie das Kleidungsstück nicht schräg, damit keine Löcher entstehen.
Wenn die Leistung des Fusselrasierers nachlässt, muss das nicht zwangsläufig bedeuten, dass er den Geist aufgibt. Die meisten Fusselrasierer fangen an zu schwächeln, wenn ihr Auffangbehälter zu voll ist. Je nach Kleidungsstück kann es unterschiedlich lang dauern, bis Sie den Behälter leeren müssen. Ist er etwa zu zwei Dritteln befüllt, arbeitet er nicht mehr allzu präzise und die Knötchen fallen nicht mehr ganz so gut aus dem Schneidwerk in den Behälter.
Nach dem Abschluss des Rasiervorgangs und dem Ausleeren des Auffangbehälters reinigen Sie am besten das Schneidwerk und den Scherkopf, um weiterhin eine angemessene Leistung zu erhalten. In der Regel ist das eine Sache von wenigen Minuten und schnell abgehakt.
Bei der Wahl des richtigen Rasierers kommt es vor allem auf Ihren Bartwuchs an. Rasieren Sie sich jeden Morgen komplett, lassen Sie einen Drei-Tage-Bart stehen, oder stutzen Sie einen langen Bart. Gute Rasierer sind auch für mehrere Bartstylings geeignet und besitzen zusätzliche Trimmer oder sogar einen Langhaarschneider. Für eine einfache Handhabung sind wasserdichte Modelle empfehlenswert.
| Rasierer-Typ | Vorteile | Nachteile | Empfehlung |
|---|---|---|---|
| Folienrasierer | Gut für empfindliche Haut, präzise Rasur | Weniger flexibel bei Konturen | Für Männer mit feinem Bartwuchs |
| Rotationsrasierer | Flexibel, passt sich Konturen an | Kann Hautreizungen verursachen | Für Männer mit dichtem Bartwuchs |
| Nassrasierer | Gründliche Rasur, kostengünstig | Benötigt mehr Zeit und Vorbereitung | Für Männer, die eine sehr glatte Rasur bevorzugen |
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