AILORIA Rasierer im Test: Sanfte Haarentfernung oder Hautreizung?

Viele Frauen wünschen sich glatte Haut an Beinen, Achseln und in der Bikinizone. Die Haarentfernung ist ein weit verbreitetes Schönheitsritual, wobei verschiedene Methoden zur Auswahl stehen. Nassrasierer sind zwar preiswert und entfernen Haare schmerzfrei, bergen aber die Gefahr von Schnittverletzungen. Eine Epilation hingegen ist oft schmerzhaft. Als Kompromiss greifen viele Frauen zu Ladyshavern, die eine sanftere Alternative darstellen sollen.

Was ist ein Ladyshaver und wie funktioniert er?

Bei Ladyshavern handelt es sich in der Regel um (Herren-) Elektrorasierer, die in ihrer Funktionsweise leicht abgeändert wurden. Sie sind speziell für die Anwendung an Körperregionen wie Beinen, Achseln und Bikinizone konzipiert. Die eigentlichen Rasierklingen sind unter einer Scherfolie verborgen, die Verletzungsgefahren auf ein Minimum reduziert. Allerdings entfernen sie die Haare nicht so gründlich wie eine Nassrasur, und das Ergebnis hält nicht so lange an wie bei einer Epilation.

Unterschiede zu Herrenrasierern

Der Unterschied zu Herrenmodellen liegt nicht allein im Design. Da Damenrasierer überwiegend an den Beinen und in der Achsel- und Bikinizone eingesetzt werden, sind die Scherfolien speziell auf die anatomischen Gegebenheiten zugeschnitten. Der Rasierblock ist oft kleiner und anders am Korpus aufgehängt, um der spezifischen Griffhaltung bei der Körperrasur entgegenzukommen. Flexibel gelagerte Scherfolien passen sich den Körperkonturen besser an und sind daher hochwertiger. Die Rasierklingen sind weniger auf Schärfe ausgerichtet, da Frauenhaare meist feiner sind. Oft greifen Frauen aber mit der Begründung zu einem Exemplar ihres Partners, dass dieses effizientere Rasierergebnisse liefert. Bei starkem Haarwuchs ist es deshalb ratsam, zu einem Herrenrasierer zu greifen.

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Aufsätze für verschiedene Körperregionen

Viele Geräte verfügen über Aufsätze für eine bestimmte Körperregion. Insbesondere für die Achsel- und Bikinizone ist dies empfehlenswert, da diese Stellen sehr sensibel sind. Soll der Ladyshaver für eine Ganzkörperrasur eingesetzt werden, ist der Griff zu einem Modell mit Langhaarschneider sinnvoll. Er ist häufig unmittelbar vor der Scherfolie angebracht und kürzt lange Haare, damit sie anschließend von den Rasierklingen überhaupt erfasst werden. Sind gleich zwei Langhaarschneider zu beiden Seiten der Scherfolie vorhanden, kann das Gerät ohne umzugreifen in beide Richtungen benutzt werden. Einige Langhaarschneider sind längenverstellbar, alternativ dazu kann dies auch mit einem Langhaaraufsatz erreicht werden. Trimmaufsätze stutzen die Haare auf eine vorgegebene Länge und eignen sich nicht für die Rasur.

Braun silk-épil Lady Shaver LS 5100 mit schwenkbarer Scherfolie und Trimmeraufsatz für die Bikinizone und empfindliche Bereiche. (Bildquelle: braun.de)

Nass- oder Trockenrasur? Akku oder Kabel?

Ladyshaver, die sowohl für die Trocken- als auch für die Nassrasur unter der Dusche eingesetzt werden können, bieten eindeutig einen Mehrwert. Eine Rasur bei aufgeweichter Haut ist nämlich effizienter und hautschonender. Dasselbe trifft auf die Akku-Modelle zu. Sie sind ortsunabhängig einsetzbar, etwa auf Reisen, und das fehlende Kabel schränkt die Bewegungsfreiheit nicht ein. Nicht nur für langwierige Ganzkörperrasuren ist dabei die Akkulaufzeit wichtig: Unter 20 Minuten sollte sie nicht liegen.

Vor- und Nachteile verschiedener Haarentfernungsmethoden

Nassrasierer punkten bei Preis und Gründlichkeit. Epilierer halten am längsten haarfrei. Ladyshaver stellen einen Kompromiss dar, der sanfte Haarentfernung mit akzeptabler Dauerhaftigkeit kombiniert.

Methode Vorteile Nachteile
Nassrasur Preiswert, gründlich Schnittverletzungen möglich, Ergebnis hält nicht lange
Epilation Langanhaltendes Ergebnis Schmerzhaft
Ladyshaver Sanfte Haarentfernung, geringes Verletzungsrisiko Weniger gründlich als Nassrasur, Ergebnis hält nicht so lange wie bei Epilation


Der AILORIA 2in1 Nano-Kristall-Rasierer: Ein neuer Beauty-Trend?

Der Glissette 2in1 Nano-Kristall-Rasierer von AILORIA verspricht eine schnelle und gründliche Haarentfernung dank seines ergonomischen Designs. Er soll unerwünschte Haare an Beinen, Rücken oder Armen präzise, schmerzfrei und sanft entfernen. Zusätzlich wird ein Peeling-Effekt beworben, da der Rasierer abgestorbene Hautpartikel gleich mit entfernt.

Wie funktioniert der Kristall-Haarentferner?

Das Prinzip ist einfach: Mit dem Tool fährt man in kreisenden Bewegungen über die Haut. Wie ein Radierer entfernt es dann die Haare. Optisch erinnert der Haarentferner an die Mini-Haarbürste Tangle Teezer, besitzt aber anstelle von Borsten eine raue Oberfläche.

Fakten zum Beauty-Trend Crystal-Haarentferner

  1. Peeling-Effekt: Der Crystal-Haarentferner funktioniert ähnlich wie ein mechanisches Peeling und entfernt mit den Haaren auch überschüssige und abgestorbene Hautzellen. Allerdings sollte man nicht zu rabiat vorgehen, um die Hautbarriere nicht zu beschädigen.
  2. Nachhaltigkeit und Preis: Der Crystal-Haarentferner soll bis zu drei Jahre halten, was ihn im Vergleich zu anderen Methoden nachhaltiger macht. Auch der Preis von etwa 15 bis 45 Euro ist für den gesamten Anwendungszeitraum günstiger.
  3. Vor- und Nachbereitung: Um Hautprobleme zu vermeiden, sollte man die gewünschte Stelle und den Crystal-Haarentferner befeuchten. Nach der Enthaarung ist eine milde Lotion ratsam, um brennender Haut vorzubeugen. Achten Sie dabei darauf, einen ausreichend hohen Lichtschutzfaktor zu nutzen, da durch das Peeling auch oberflächige Hautschichten entfernt werden.
  4. Hautirritationen: Nicht jede Haut verträgt die Anwendung gleich gut. Ob die Haut die Anwendung verträgt, hängt stark von der enthaarten Region und dem Hauttypen ab.

Anwendung des AILORIA Nano-Kristall-Rasierers (Quelle: Instagram)

Fazit

Der AILORIA Nano-Kristall-Rasierer ist ein interessanter Beauty-Trend, der eine sanfte Haarentfernung mit Peeling-Effekt verspricht. Allerdings ist die Anwendung nicht ganz unproblematisch, und es besteht das Risiko von Hautirritationen. Ob der Rasierer für Sie geeignet ist, hängt von Ihrem Hauttyp und der zu enthaarenden Region ab. Es ist ratsam, die Anwendung zunächst an einer kleinen Stelle zu testen und die Haut anschließend gut zu pflegen.

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