Die Frage, ab wann man mit dem Rasieren der Beine beginnen sollte, ist ein Thema, das viele Eltern und Jugendliche beschäftigt. Es gibt keine allgemeingültige Antwort, da die Entscheidung stark von persönlichen Faktoren abhängt. Im Folgenden werden verschiedene Aspekte beleuchtet, die bei dieser Entscheidung eine Rolle spielen können.
Wenn ein Kind sich mit den Haaren am Körper unwohl fühlt, ist es doch ihre Entscheidung! Ab dem Zeitpunkt, an dem das Mädchen sich mit Haaren unwohl fühlt, ist doch ganz einfach. Auch in dem Alter kann schon ein beachtlicher Haarwuchs anfangen. Und je nach Ton der Haare auch ziemlich peinlich, beim schwimmen etc. Es gibt kein Alter für.
Die Entscheidung sollte in erster Linie davon abhängen, ob sich die Person mit ihrer Körperbehaarung wohlfühlt oder nicht. Wenn die Haare als störend empfunden werden, kann eine Rasur in Erwägung gezogen werden. Es ist ja jedes Menschen freie Entscheidung. Und es ist ja auch kein Muss. Das sollte deine Tochter selber entscheiden: Sie sollte sich rasieren, wenn sie es will, und wenn sie nie Lust dazu bekommt, muss sie es auch nicht.
Meine Tochter will sich unbedingt die Beine rasieren. Ich finde aber, dass sie noch zu jung dafür ist. Ich denke, da gibt es nicht wirklich eine Alterbegrenzung. Es kommt einfach darauf an, ob sie sich wohl fühlt mit ihrer Beinbehaarung oder nicht. Wenn sie helle Beinhaare hat, ist vielleicht noch nicht so dringend, aber bei dunklen Beinhaaren ist es durchaus verständlich, wenn sie sich die Beine rasieren will. wieso sollte sie es nicht tun. Wenn sie die Haare stören, kann sie das doch jeder Zeit tun, dafür braucht man an sich kein Mindestalter. Oder hast du Angst, daß sie noch zu jung ist, um mit einer Klinge umzugehen? Also ich würde sagen sobald es anfängt sie wirklich zu stören.
Mädels, in welchem Alter ist es “normal“ das die Kids sich anfangen, die Beine und unter den Achseln zu rasieren? Ich als Rasierjunkie habe keine Ahnung, mit welchen Argumenten ich ihr erklären kann, das sie dafür noch zu jung ist. 10 jahre finde ich sehr jung.. oder ist sie sehr dunkel und hat viele Haare.. Fläumchen von Flaum..
Meine ist 12.5 und rasiert sich seit letzten Sommer Beine und Achseln. Sie ist aber schon früh in die Pubertät gestartet und hat (te) lange, eher dunkle und viele Haare. Meine Große ist 11 und in unregelmäßigen Abständen findet sie die Haare müssen weg.
Viele Mädchen beginnen während der Pubertät, sich für die Rasur zu interessieren. Dies kann durch den Einfluss von Freundinnen, Medien oder dem eigenen Wunsch nach Veränderung ausgelöst werden. Einige beginnen früher, andere später. Es gibt keine feste Altersgrenze, die für alle gilt. Sie wird in 4 wochen elf und es hat sie in kurzen hosen einfach gestört. meine beiden großen bekommen langsam Haare in der Intimregion, unter den Achseln und an den Beinen.
Meine Tochter findet es nur in der Intimregion "bescheuert", aber da sie blond ist, fallen sämtliche Körperhaare nicht so auf. Meine Stieftochter dagegen hat braune Haare, die sie an den sichtbaren Stellen sehr stören. Gerade sie wird bestimmt bald auf die Idee kommen, sie zu rasieren. Haben eure Kinder das in dem Alter auch gemacht? Gibts eine Altersgrenze, ab wann das Rasieren toleriert werden sollte?
Ich habe mit 12 angefangen mich zu rasieren. Welche Gründe gäbe es denn, es nicht "zu tolerieren"? Es ist weder moralisch anrüchig noch schädlich. Wenn sie die Haare stören, dann werden sich die Mädels schon zu helfen wissen.
Es ist wichtig, dass Eltern ihren Kindern die Möglichkeit geben, eigene Entscheidungen zu treffen. Ich werde das ganz meiner Tochter überlassen. Eine Freundin von mir hat damals Rasierklingen ihres Vaters geklaut, um sich die Beine zu rasieren, weil die Eltern es nicht erlaubt haben. Ich denke, manchmal muss man als elternteil auch einfach mal zulassen, dass kinder gewisse dinge selbst entscheiden. da würde ich überhaupt nicht eingreifen, weder - ungefragt - mit worten, noch mit taten (in form von rasiererkauf oder dergleichen). ich habe mich rasiert als die ersten haare wuchsen und meine mama hat mich machen lassen. alles andere hätte ich auch nicht gewollt. das war nämlich MEIN DING. würdest du wollen, dass dir jemand da reinquatscht oder es dir schlimmstenfalls verbietet?
Wenn sich ein Kind entscheidet, mit der Rasur zu beginnen, sollten Eltern unterstützend zur Seite stehen und Anleitungen geben. Es ist wichtig, die richtige Technik zu vermitteln und auf mögliche Risiken wie Schnitte oder Hautirritationen hinzuweisen. B. Mit dem Venus hab ich das selbst zwei Tage vor dem Entbindungstermin noch unfallfrei hinbekommen. Und ich hab genug Muttermale und Narben über die ich drüberrasiere und nix passiert. Früher mit den Asbach-uralt-Klingen, da mag das noch etwas gefährlicher gewesen sein, aber mit denn heute, wie soll man sich denn damit noch schneiden?
Ich würde ihr aber zu Sugaring raten, statt einer etwas heikleren Rasur.
Unsere Autorin hat sich 20 Jahre lang die Beine rasiert. Ohne diese Routine zu hinterfragen. Bis sie etwas zum Nachdenken bringt. Kurz darauf zwingt sie sich, das Rasieren zu lassen. Aus Prinzip. Seit einiger Zeit rasiere ich mir meine Beinhaare nicht mehr. „Iiieh!“, werden Sie jetzt denken, „wie eklig ist das denn?“ Genau so hätte ich vor zwei, drei Jahren auch reagiert. Aber irgendetwas hat sich verändert. Ich fühle mich wohl in meinem Körper, so wie er ist.
Wie wahrscheinlich der Großteil der jungen Frauen habe ich mit viel zu jungen 14 Jahren angefangen, mir regelmäßig die damals noch feinen goldenen Beinhaare abzusäbeln. Müsste man mal ausrechnen, was die Rasierklingen-Industrie in den vergangenen Jahren an mir verdient hat. Alles begann damit, dass mich eine ältere Freundin mit ehrlicher Empörung fragte, ob ich mich nicht rasiere. Kurze Zeit später begann ich damit. Irgendwann, ich war gerade schwanger, habe ich dann etwas in einem Podcast gehört, das mich zum Nachdenken brachte. Eine Mutter erzählte, sie habe aufgehört, sich die Beine zu rasieren, damit ihr kleiner Sohn nicht in dem Glauben aufwachse, alle Frauenbeine seien glatt.
Es begann damit, dass ich überhaupt erst mal registrierte, dass sämtliche Frauen um mich herum ihre Beine rasierten. Die glänzende nackte Wade, die an der Ampel bei der Fahrradfahrerin vor mir unter der Hose aufblitzte. Die Freundin, die mit dickem Babybauch kaum noch in ihre Schuhe kam, aber betonte, Beine rasieren, das müsse sein. Die beiden Anfang 40-Jährigen, die am Rande eines Sportwettkampfes von ihrer Laserbehandlung schwärmten. Ja, es sei schrecklich teuer, aber tue kaum weh und sei es absolut wert gewesen. Selbst die hippe Bekannte, die in ihrem Bad eine Postkarte mit nackten Menschen in allen Formen und Farben mit Haaren in allen Formen und Farben ausstellte, trug ihre Beine blank.
Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass der Wunsch nach Rasur oft von gesellschaftlichen Schönheitsidealen beeinflusst wird. Eltern können ihren Kindern helfen, ein gesundes Körperbild zu entwickeln und zu verstehen, dass natürliche Körperbehaarung normal ist. Man muss Haare am Körper nicht schön finden.
Nein, frierend unter der Dusche meine Beine zu rasieren, machte mir keinen Spaß. Ich fand es lästig. Also begann ich es zu lassen. Tja, wie hässlich fand ich nun, was ich da Neues an meinem Körper entdeckte? Zugegeben, als weiße, blondhaarige junge Frau bin ich selbst mit Haaren vermutlich nicht so weit entfernt von dem „Idealbild“ eines Beines, dem sich viele Frauen unterwerfen. Um so erschreckender, wie schwer es mir trotzdem fiel, das Natürliche anzunehmen. Und wir reden hier nur vom Rasieren der Beine!
Wenn auch vorsichtig. Im Büro trug ich erst mal lange Hosen und keine Sandalen. Man hätte ja Haare hervorsprießen sehen können. Aber mit der Zeit wurde ich nachlässiger. Dann scannte ich die Blicke auf mich und brachte mich in Angriffsstimmung. Blieb jemand an meinem Beinhaar hängen? Der würde was zu hören bekommen! Aber nichts. Ich wurde offensiver und befragte einige Männer in meinem nächsten Bekanntenkreis, was sie von Beinhaar hielten: „Was interessieren mich die Haare an deinen Beinen, ich hab doch auch welche.“ Idealantwort. „Pfff, mich stört's nich“. Gute Männer.
Als ich Freundinnen von meinem Schritt erzählte, vielen die Antworten schon anders aus. „Ja gut, du hast aber auch blonde Haare, das sieht man ja kaum.“ oder „Ich hab meine Haare auch gerade zwei Wochen wachsen lassen. Weil ich nächste Woche ein Waxing hab. Hat mich auch null gestört.“ und „Echt, das könnte ich nicht. Für mich ist rasieren auch so ein Um-Mich-Kümmern.“ Ich war zugegeben etwas enttäuscht. Ich hatte mir mehr „Gemeinsam-Gegen-Bescheuerte-Schönheitsideale“-Spirit erhofft. Aber gut.
In weniger willensstarken Zeiten hielten mich Bücher von Margarete Stokowski, Sandra Konrad und Mareike Fallwickl bei der Stange. Oder auch das gelegentliche Scrollen durch die Social-Media-Profile von Arvida Bystrom oder Molly Soda. Aber ich habe auch diese schwachen Momente. Vor dem Nachmittag am See mit vielen Freunden. Vor einem wichtigen Jobgespräch. Ja, ab und zu hab ich gekniffen und eine Leggins drübergezogen.
Inzwischen liegt mein Sinneswandel fast drei Jahre zurück. Und im Moment bin ich guter Dinge, dass ich mir meine Willensstärke auch für den nahenden Frühling bewahre. In 20 Jahren will ich das nicht mehr aus Prinzip machen, sondern auch ab und zu mal zum Rasierer greifen. Aber meistens nicht. Ich will, dass mein Sohn weiß, wie Frauenbeine aussehen und das nicht eklig findet.
Ich wurde tatsächlich beim Umziehen vorm Sportunterricht gehänselt - und zwar ganz massiv - weil ich keine Achselhaare habe (na ja gut, auf der eine Seite wachsen so 3-4...).
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