Die Chemotherapie ist eine der häufigsten Methoden zur Behandlung von Krebs, aber sie hat oft Nebenwirkungen, von denen der Haarausfall wohl die bekannteste ist. Der Haarausfall (Alopezie) ist eine sehr bekannte und offensichtliche Nebenwirkung einer Chemotherapie. Er macht eine Krebserkrankung oft erst sichtbar.
Viele Frauen belastet der Haarverlust emotional, weil die Krebserkrankung dann oft auch für andere optisch zu Tage tritt. Für viele Menschen ist der Haarausfall eine der schwersten Nebenwirkungen einer Chemotherapie. Er kann zum Beispiel belasten, weil andere nun erkennen können, dass man an Krebs erkrankt ist. Auch das Selbstbild als Frau oder Mann kann leiden. Bei Frauen spielt dabei in erster Linie der Verlust des Kopfhaars, bei Männern auch der von Bart- und Körperhaaren eine Rolle.
Die Haare fallen bei einer Chemo aus, weil die eingesetzten Medikamente - Zytostatika oder Chemotherapeutika - alle Zellen angreifen, die sich rasch teilen und vermehren. Eine Chemotherapie zerstört die Zellen, die sich wie Krebszellen schnell teilen. Dazu gehören leider auch die Haarwurzeln.
Wachstums-, Übergangs- und Ruhephase: Jedes Haar durchläuft drei Phasen in seinem Wachstumszyklus. Zytostatika greifen in die Wachstumsphase ein.
Nicht jedes eingesetzte Zytostatikum lässt die Haare im gleichen Ausmaß ausfallen. Bei manchen Menschen lichten sich die Haare nur, während andere einen vollkommenen Haarverlust auf dem Kopf erleben. Der Haarverlust kommt bei einer von zehn Behandelten vor und gilt als sehr häufig. Seltener fallen die Haare bei Chemotherapeutika wie Carboplatin, Cisplatin oder Capecitabin aus.
Die Art des Chemotherapeutikums ist also ein wichtiger Mitspieler. Bei Brustkrebs kommen zum Beispiel oft Zytostatika wie Doxorubicin, Epirubicin, Cyclophosphamid oder Paclitaxel zum Einsatz. Bei diesen Zytostatika müssen Frauen damit rechnen, dass ihre Haare ausgehen, berichtet das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ).
Meist setzt der Haarausfall etwa ein bis vier Wochen nach dem Beginn der Chemotherapie ein. Nach und nach verlieren Betroffene dann mehr oder weniger stark ihre Haare. Je nach angewendeten Zytostatika können auch die Körperhaare ausfallen. Eine Chemotherapie besteht oft aus mehreren Teilen, die unterschiedlich stark auf die Haarwurzeln wirken. Je nach Krebsart gibt es auch Chemotherapien, bei denen das Haar lediglich etwas dünner wird. Dein Arzt kann Dir das im Vorfeld sagen.
Weitere Faktoren, die den Haarausfall beeinflussen können:
Viele stellen sich die Frage, was man tun kann, damit die Haare bei einer Chemotherapie nicht ausfallen und ob man bei einer Chemo die Haare behalten kann. Die Antwort lautet: Es gibt bisher keine wirksame Maßnahme, um den Haarverlust zu verhindern. Allerdings könnten Kühlkappen oder Kühlhauben eventuell eine Möglichkeit sein, um dem Haarausfall entgegenzusteuern.
Die Forschung konzentriert sich seit einiger Zeit auf sogenannte Kühlhauben oder Kältekappen, die man während der Chemotherapie auf dem Kopf trägt. Die Idee dahinter: Durch die Kälte ziehen sich die Blutgefäße zusammen und die Durchblutung der Kopfhaut wird vermindert. Außerdem sollen die kühlen Temperaturen den Stoffwechsel in den Zellen der Haarwurzelzellen verlangsamen. Dadurch sollen geringere Mengen an Zytostatika in den Haarwurzeln ankommen, weniger stark auf sie einwirken und sie weniger schädigen - dann bleiben mehr Haare erhalten.
Die Kühlhaube sitzt während der Chemotherapie ähnlich wie ein Fahrradhelm auf dem Kopf. In der Regel ist die Kühlhaube an ein spezielles Gerät angeschlossen, das Kühlflüssigkeit durch die Kühlkappe pumpt. Die Kopfhaut wird auf diese Weise auf ungefähr 20 °C heruntergekühlt. Andere Modelle bestehen aus Kühlelementen, die mit Gel gefüllt sind. Vor der Behandlung werden sie in einem Tiefkühlschrank gekühlt.
Getestet wurden die Kühlhauben bisher vor allem an Frauen mit Brustkrebs, die sich einer Chemotherapie mit sogenannten Anthrazyklinen beziehungsweise Taxanen unterzogen haben. Bei ihnen fielen tatsächlich weniger Haare aus als bei Personen, deren Kopfhaut nicht gekühlt wurde. Sie brauchten beispielsweise seltener eine Perücke, um den Haarausfall zu kaschieren.
Allerdings gibt es Hinweise darauf, dass die Haare nach dem Haarverlust schneller wieder nachwachsen. Wenn der Körper die Chemotherapeutika abgebaut hat, beginnen die Haare in der Regel wieder zu wachsen.
Derzeit gibt es jedenfalls keine medizinischen Empfehlungen für oder gegen den Einsatz der Kältekappe. Die S3-Leitlinie „Supportive Therapie bei onkologischen PatientInnen“ empfiehlt, dass man bei Chemotherapien mit einem hohen Risiko für Haarausfall unter der Abwägung von Nutzen und Risiken eine Kühlung der Kopfhaut in Erwägung ziehen könne. Theoretisch seien auch Nachteile durch die Kopfhautkühlung möglich, schreibt das DKFZ: Die Chemotherapie wäre zum Beispiel im Bereich der gekühlten Kopfhaut auch weniger gegen Krebszellen wirksam.
In Studien wurde untersucht, ob Druck (Kompression) auf die Kopfhaut den Haarausfall verhindern kann. Die Kombination aus Kühlung und Kompression der Kopfhaut zeigte in Studien vorbeugende Effekte, was den Haarausfall angeht. Kühlhauben wurden mit Kompressionsverbänden oder Stauschläuchen kombiniert. Der schwere Haarausfall wurde reduziert. Auch mussten Betroffene seltener Perücken tragen. Allerdings erhielt die Kontrollgruppe jeweils keine Haarausfall-Prophylaxe.
Hirse wird als Therapeutikum gegen Haarausfall vermarktet. Die Wirksamkeit ist aber nicht ausreichend in größeren wissenschaftlichen Studien nachgewiesen. Bisher gibt es kein Medikament, das vor einem Haarausfall durch die Chemotherapie schützen könnte.
Ungefähr drei Monate nach der letzten Chemotherapie sind bei den meisten die Haare wieder so dicht, dass sie den Haarverlust nicht mehr mit Mütze, Tüchern oder Perücke kaschieren müssen. Manche entscheiden sich auch, ganz ohne Haare nach draußen zu gehen. In der Regel sind die Kopfhaare etwa 3 Monate nach der letzten Chemotherapie schon wieder lang genug, sodass viele Frauen und Männer wieder ohne Perücke auskommen.
Meist beginnt der Haarausfall bei einer Chemo etwa ein bis drei Wochen nach dem ersten Chemotherapiezyklus. Nach und nach fallen immer mehr Haare aus. Schließlich kann der gesamte Kopf kahl werden. Wenige Wochen nach dem Ende der Chemo wachsen die Haare jedoch wieder langsam nach. Der Körper hat dann die Zytostatika abgebaut.
Nach einer Chemotherapie kann das Kopfhaar manchmal etwas anders nachwachsen und anders aussehen als vorher. Es kann zum Beispiel gelockt statt glatt sein oder eine andere Farbe besitzen. Es kann beispielsweise heller oder dunkler als früher sein. Ein möglicher Grund ist, dass die Chemotherapie die Haarfollikel verändert. Woher die Effekte aber wirklich kommen, ist noch nicht geklärt.
Bis zur ersten brauchbaren Kurzhaar-Frisur kann ein halbes Jahr ab Start des Haar-Wachstums vergehen. Für alles, was länger ist, musst Du schon mit einem Jahr rechnen. Die Schamhaare brauchen länger, bis sie wieder wachsen.
Der Haarverlust ist vorübergehend. Nach Abschluss der Behandlung wachsen die verlorenen Haare im Regelfall wieder nach. Durch medikamentöse Behandlung von Krebszellen wird der Körper belastetet. Die Medikamente können die schnell wachsenden Zellen des Körpers angreifen, wovon auch die Haare betroffen sind. Haarausfall äußert sich entweder in einem totalen Haarausfall oder hinterlässt eine lichte Restbehaarung.
Auch ist es dann in vielen Fällen wieder möglich, die Haare zu färben, zu stylen oder sich an eine Dauerwelle zu wagen.
Nachdem Ihr die Chemotherapie abgeschlossen habt - oder auch nur die Komponenten, die Haarwurzel-Zellen töten - dauert es etwa sechs bis acht Wochen, bis die Haare wieder zu wachsen beginnen. Sie wachsen zunächst ziemlich gleichmäßig und sind damit noch weit von einer klassischen (Kurzhaar-)Frisur entfernt, bei der das Deckhaar meist ja deutlich länger ist als die Haare im Nacken.
Oftmals sind sie zunächst recht lockig, aber das kann sich schnell wieder ändern. Die Farbe kann anders sein als bisher, graue Haare fallen mehr auf. Bestimmte Wirbel und Wellen, die Euch vielleicht auch genervt haben, können verschwunden sein oder an anderer Stelle entstehen.
Die ersten Haare sind noch ziemlich schwach. Es kann helfen, sie noch einmal abzurasieren. Oft brechen sie noch so häufig ab, dass Du das Gefühl hast, da wächst gar nichts. Viele von uns werden mit dichterer, kräftigem Haar für die entbehrungsreiche Zeit belohnt. Manche von uns hingegen kehren leider nicht zu alter Pracht zurück.
Es gibt einige Wege, mit diesen Belastungen umzugehen:
Bis die Haare wieder komplett nachgewachsen sind, pflegt man sie am besten sehr schonend. Eine Chemotherapie besteht oft aus mehreren Teilen, die unterschiedlich stark auf die Haarwurzeln wirken.
Das DKFZ gibt einige Tipps, die den Umgang mit dem Haarausfall vielleicht erleichtern:
Wenn sorgfältig vermessen und die passende Perückengröße gewählt wurde, muss man sich keine Sorgen machen, dass die Perücke aus Versehen verrutscht oder herunterfällt. Jede Perücke hat ein Klettband im Nacken, so kann man für einen noch besseren Sitz individuell nachjustieren. Eine gutsitzende Perücke kann sogar beim Sport getragen werden - nur beim Schwimmen oder bei besonders bewegungsintensiven Sportarten rate ich zur alternativen Kopfbedeckung.
Eine Perücke kann Ihnen während einer Chemotherapie enorm helfen. Sie schenkt Ihnen Selbstvertrauen und ein Gefühl von Normalität. Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, welche Lösung für Sie am besten passt.
Viele Krebspatientinnen setzen sich schon vor Beginn ihrer Behandlung aktiv mit dem bevorstehenden Haarausfall und einer passenden Perücke bei der Chemotherapie auseinander. Hier geht es auch immer wieder um die Frage: Sollte ich über eine Perücke bei meiner Chemotherapie nachdenken, ja oder nein? Geht es Ihnen auch so? Sie sind nicht allein. Aber viele betroffene Frauen entscheiden sich nach langem Überlegen für eine hochwertige Echthaarperücke, um wieder mehr Mut, Lebensqualität und Selbstbewusstsein zu erhalten.
Es gibt verschiedene Wege, mit drohendem Haarverlust umzugehen. Häufig wird empfohlen, sich nach der Diagnose die Haare kürzer schneiden zu lassen, um sich schon mal ein wenig an das veränderte Aussehen zu gewöhnen, und spätestens dann, wenn die Haare büschelweise fallen, zum Rasierer zu greifen und kurzen Prozess zu machen. Damit vermeidet man Haare überall in der Wohnung, Haare im Duschabfluss, Haare im Essen oder Haare morgens auf dem Kopfkissen.
Unser Rat: Informieren Sie sich bereits kurz nach der Diagnose über Ihre Möglichkeiten - viele Frauen zögern, sich mit dem bevorstehenden Haarausfall auseinanderzusetzen und verdrängen das Thema. Kommen Sie zu uns, bevor Sie diesen Schritt gehen.
Perücken gelten sozialrechtlich als Hilfsmittel, und Ihre Krankenkasse muss die Kosten für eine Perücke übernehmen, wenn Ihr Arzt diese als notwendig verordnet. Wichtig: Bei der Anfertigung einer Zweitfrisur sind spezialisierte Kenntnisse und eine entsprechende Zertifizierung erforderlich. Deshalb kümmern wir uns um alle notwendigen Formalitäten und arbeiten mit allen Krankenkassen zusammen. Sie können sich auf unsere umfassende Erfahrung in dieser schwierigen Zeit verlassen.
Bei der Auswahl Ihrer ersten Perücke bei einer Chemotherapie sollten Sie beachten, dass sie in ihrem Aussehen und in der Haarqualität nicht zu stark von Ihrem Eigenhaar abweicht. Achten Sie bei der Pflege Ihrer ersten Perücke darauf, dass Sie nur Pflegeprodukte für die entsprechende Haarqualität verwenden. Verwenden Sie auch spezielle Conditioner oder Haarmasken, um die Haltbarkeit der Zweitfrisur zu erhöhen und Spliss zu vermeiden.
Insbesondere für Frauen ist Haarausfall während einer Chemotherapie oft eine psychische Belastung. Viele entscheiden sich dazu, eine Perücke zu tragen.
Worauf sollten Frauen, die sich für eine Perücke entscheiden, beim Kauf achten? Die Kundin sollte sich in der Perücke wiedererkennen und das Zweithaar sollte authentisch wirken. Was das angeht, hat sich in den letzten Jahren viel getan: Heute wirkt bei einer qualitativ hochwertigen Perücke die Farbe echt und der Haarfall natürlich. Sogenannte Lace-Front-Perücken sind außerdem im Schläfen- und Stirnbereich so fein geknüpft, dass man den Übergang zwischen Kopf und Perücke nicht erkennt.
Echthaar- oder Kunsthaarperücke: Beides hat Vor- und Nachteile. Kunsthaarperücken sind besonders pflegeleicht und müssen nicht geföhnt werden. Einer Chemo-Patientin, die sich vielleicht gerade nicht so wohl fühlt und nicht viel Aufwand mit ihren Haaren haben möchte, rate ich zu dieser unkomplizierten Lösung. Zumal, da die Lieferzeiten für Kunsthaarperücken kürzer sind als für Echthaar. Spezielle Maßanfertigungen sind teurer. Krebspatienten bekommen in der Regel Zuschüsse von der Krankenkasse.
Wie lange hält eine Perücke im Schnitt? Kunsthaar circa ein halbes Jahr, Echthaar ein bis zwei Jahre. Je besser die Perücke gepflegt wird, desto länger hält sie.
Worauf kommt es bei der Pflege an? Die Perücke sollte nicht öfter als einmal pro Woche gewaschen werden. Für die Wäsche dürfen nur spezielle Zweithaarpflegemittel verwendet werden. Nachts sollte man die Perücke abnehmen, um sie zu schonen. Ein Hinweis zum Kunsthaar: Die Perücken sind hitzeempfindlich, sollten also z.B. in der Sauna oder beim Kochen abgenommen werden.
Muss ich mir Sorgen machen, dass die Perücke aus Versehen verrutscht oder herunterfällt? Wenn sorgfältig vermessen und die passende Perückengröße gewählt wurde: Nein. Jede Perücke hat ein Klettband im Nacken, so kann man für einen noch besseren Sitz individuell nachjustieren. Eine gutsitzende Perücke kann sogar beim Sport getragen werden - nur beim Schwimmen oder bei besonders bewegungsintensiven Sportarten rate ich zur alternativen Kopfbedeckung.
Worauf müssen Perückenträgerinnen, insbesondere Krebspatientinnen, bei der Kopfhaut-Pflege achten? Die Kopfhaut ist während der Chemotherapie besonders empfindlich. Der Säureschutzmantel ist angegriffen und sollte nicht weiter gereizt werden. Ich empfehle, nur ganz weiche Bürsten zu verwenden und den Kopf nur mit sehr milden Pflegeprodukten zu waschen. Vorsicht auch mit ölhaltiger Kopfhautpflege: Diese kann Rückstände in der Perücke hinterlassen. Außerdem ist die Kopfhaut während der Chemo stärker kälteempfindlich. Viele tragen deswegen unter der Perücke eine Unterziehmütze. Auch nachts, wenn man die Perücke abnimmt, macht eine wärmende Kopfbedeckung Sinn.
Wie können ausgefallene Wimpern und Augenbrauen kaschiert werden? Hier gibt es eine große Auswahl an Produkten, von Augenbrauenpuder bis zu mehrfach verwendbaren Echthaarbrauen und -wimpern.
Welche Kosmetiktipps haben Sie noch für Krebspatientinnen? Sie sollten hochverträgliche Kosmetika für ihre empfindliche Haut verwenden. Es gibt spezielle Produkte für Chemo-Patientinnen. Ich berate meine Kundinnen dazu gerne und gebe auch Tipps, wie man mit einem kleinen Tages- Make-Up eine fahle oder blasse Gesichtsfarbe kaschiert.
Während der Therapie kann ein Haarersatz oder eine Perücke vom Zweithaarspezialisten helfen. Sobald Du Dich mit Deinem eigenen Kopfhaar unwohl fühlst, solltest Du Dir einen Termin zur Beratung vereinbaren. Bedenke dabei, dass die Studios einen gewissen Terminvorlauf haben. Vereinbare daher zeitnah einen Termin. Verschiebe diesen, wenn es Dir nicht gut gehen sollte oder Du noch nicht bereit bist. Wir empfehlen, sich möglichst früh mit dem Thema Haarverlust und einem Haarersatz auseinanderzusetzen, da dies die psychische Belastung verringern kann. Sich attraktiv und wohlzufühlen, steigert das Selbstbewusstsein, gibt Kraft und ist dadurch letztlich auch dem Heilungsprozess zuträglich.
Denke daran: Jede Empfehlung ist aber eben nur eine Empfehlung. Vielleicht ist Euer Weg auch, die Standhaften zu feiern, weil Ihr ohnehin nicht vorhabt, oben ohne zu gehen. Auch wenn die Büschel fallen, es gibt immer auch ein paar Resistente, die treu zu Dir halten.
Abschließend ist es wichtig zu betonen, dass der Haarausfall bei einer Chemotherapie vorübergehend ist. Nach Abschluss der Behandlung wachsen die verlorenen Haare im Regelfall wieder nach. Etwa drei Monate nach dem letzten Zyklus sind die Kopfhaare oft schon wieder so lang, dass die meisten Menschen ohne Perücke auskommen. Neuer Lebensmut in Hülle und Fülle!
Also griff ich selbst zur Schere. Nachts. Schlagartig wieder hellwach und probierte drauf los. "Der Rest kam dann am nächsten Morgen feinsäuberlich in einem Zweithaarstudio ab. Sehr beschützt, in einem separaten Raum, von den Blicken der anderen behutsam abgeschirmt. Meine Perücke hatte ich zu diesem Zeitpunkt schon. Wie bei vielen anderen Hilfsmitteln auch schnellen die Preise hierbei zügig in die Höhe. Kunsthaarperücken sind weitaus günstiger als Misch- oder letztendlich Echthaarvarianten. Und gerade weil man unter Umständen tief in die Tasche greift, lasst euch gut beraten, ob ihr eine Perücke möchtet und welche am besten zu euch passt. Auch wenn es anfangs etwas unbehaglich ist, habt den Mut auszuprobieren!
tags: #ab #wann #ohne #Perücke #nach #Chemotherapie
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