7 Tage ohne Haarewaschen: Erfahrungen und Auswirkungen auf Ihr Haar

Beim Thema "Wie oft wasche ich meine Haare?" gehen die Meinungen und Vorlieben komplett auseinander. Während die einen jeden zweiten Tag oder sogar täglich waschen, halten es die anderen locker 5-7 Tage ohne eine Haarwäsche aus. Aber was ist denn nun besser für Haare und Kopfhaut und kann man das so pauschal überhaupt sagen?

Die tägliche Haarwäsche: Fluch oder Segen?

Wer seine Haare täglich wäscht, macht das meist nicht aus Spaß an der Freude, sondern weil die Haare bereits am Abend wieder fettig aussehen, wenn sie morgens gewaschen wurden. Ähnlich wie bei fettiger Haut im Gesicht reagiert hier auch die Kopfhaut mit einer Überproduktion an Talg. Das kann verschiedenste Ursachen haben. Bei manchen ist fettige Haut einfach ihr Hauttyp, auch am Kopf.

Das "Aussfetten lassen" der Haare: Keine gute Idee

Wir erinnern uns noch, als es Trend war, die Haare „ausfetten“ zu lassen, sie also konsequent 7 oder sogar 14 Tage nicht zu waschen, egal wie fettig sie waren. Diese Technik können wir nicht empfehlen! Wer wirklich fettige Kopfhaut hat und seine Haare 14 Tage nicht wäscht, wird mit sehr großer Wahrscheinlichkeit Irritationen und Reizungen bekommen, da die Ablagerungen auf der Kopfhaut die Poren verstopfen.

Wenn du also eine sehr fettige Kopfhaut hast, kannst du durchaus mal einen oder zwei Tage länger mit dem Waschen warten, du solltest es aber nicht übertreiben und deine Kopfhaut im Zweifelsfall lieber öfter reinigen. Wichtig: Du solltest unbedingt milde Produkte verwenden, die deine Kopfhaut nicht zusätzlich reizen! Im Korean Beauty House findest du das AROMATICA Tea TreePurifying Shampoo. Das ist speziell für empfindliche Kopfhaut und schnell fettendes Haar geeignet.

Weniger zu fetten kannst du deiner Kopfhaut nur bedingt antrainieren.

Trockene Kopfhaut: Weniger ist mehr

Menschen die eher zu trockener Kopfhaut neigen, werden ihre Haare im Normalfall nicht täglich waschen, da es schlichtweg nicht nötig ist. Wenn du es jedoch trotzdem machst, ist es sehr wahrscheinlich, dass du deine Kopfhaut damit reizt und noch mehr austrocknest.

Klar kann das mal phasenweise passieren, zum Beispiel wenn du Sport machst und viel schwitzt oder auch mal im Wellness Urlaub. Da möchte man nach der Sauna natürlich auch wieder frische Haare haben. Unser Tipp: Oft genügt es, die Haare einfach nur mit lauwarmem Wasser auszuspülen, ohne Shampoo! Das kannst du bei trockener Kopfhaut getrost nur alle paar Tage verwenden. Wir empfehlen hier das LADOR Moisture Balancing Shampoo. Das ist ideal für trockenes und kraftloses Haar und eine trockene Kopfhaut, da es Silikon-Rückstände entfernt und somit mehr Volumen schenkt. Zudem wird die Kopfhaut sanft dank der enthaltenen Fruchtsäure (Citric Acid, AHA) von abgestorbenen Hautschüppchen befreit, sodass sie wieder frei atmen kann und ein gesundes Haarwachstum möglich ist.

Selten waschen muss man trockene Haare, wie zum Beispiel Locken. Das reicht wenn man die wäscht wenn die Kopfhaut juckt Je öfter man solche Haare wäscht um so mehr laugen sie aus.

Erfahrungen und Tipps von Anwendern

Viele Menschen haben unterschiedliche Erfahrungen mit dem Haarewaschen gemacht. Hier sind einige Einblicke:

  • Schnell fettendes Haar: "Ich habe extrem schnell fettendes Haar. Wenn ich morgens wasche sind sie abends schon wieder strähnig. Ich wasche jeden Tag."
  • Unregelmäßiges Waschen: "Ich wasche meine Haare recht unregelmäßig... früher jeden tag, dann alle 2 tage, inzwischen mit 2 kindern ca. 2 x die woche... wie ich sie entwöhnt habe? in krankenzeiten, in krankenhauszeiten... inzwischen gehe ich dazu über, nach 3 tagen und wenig zeit ein trockenshampoo zu benutzen."
  • Haarwäsche nach Bedarf: "Ich kann meine Haare nach Bedarf waschen. Ich: Viele Haare, nicht dick, nicht besonders dünn. Ich benutze Aussie Luscious Long Shampoo und Conditioner nach Bedarf - einmal pro Woche, zweimal..."
  • Trockene Haare: "Meine Älteste und ich haben trockene Haare, wir waschen nur jeden 4. oder 5.Tag."

Empfehlungen vom Friseur

An deiner Stelle würde ich zu deiner Friseurin gehen und sie kann dir Shampoos nach deinem Haartyp empfehlen. Du kannst versuchen, das Waschen zu reduzieren, vielleicht hilft es. Ansonsten: jede Frau ist anders. Empfehlungen hier sind nur bedingt zu gebrauchen.

Richtig ist, die Leute waschen wirklich meisst zu häufig die Haare. Ein bis zweimal wöchentlich reicht völlig aus. Dabei meine ich: mit Shampoo! Tägliches nass machen um sie zu frisieren ist völlig okay.

Kopfhautmassage: Ja oder Nein?

Fettige Kopfhaut (nicht Haare) sollte nicht zu häufig massiert werden. Man verfällt ja bei fettiger Kopfhaut schnell mal dazu, ordentlich zu schruppen. Das ist aber genau das falsche. Eine Kopfhautmassage regt die Talgdrüsen zu noch mehr Produktion an.

Haare richtig waschen - Tipps zum Haare Waschen

Die No-Poo-Bewegung: Was steckt dahinter?

Ich habe auf dem Blog gelesen, dass immer mehr Mädels auf Shampoo verzichten und dadurch eine ganz tolle Mähne auf dem Kopf haben. Ich habe heute meine Haare zum ersten Mal nur mit Wasser gewaschen. Überraschenderweise ging das sehr gut und meine Haare waren leicht kämmbar nach dem trockenrubbeln. Das hätte ich nicht gedacht, denn normalerweise benötige ich einen Spray um die Haare kämmbar zu machen. Ohne Shampoo scheint sich dies anders zu verhalten. Verrückt eigentlich.

NoPoo heißt: No Shampoo - also Haare waschen ohne herkömmliches Shampoo. Nach einem halben Jahr war der Kreislauf von Fetten - Auswaschen - Nachfetten durchbrochen. Die Haare waren nicht mehr so speckig wie früher nach einer Woche, aber auch nicht so trocken wie direkt nach Shampoo.

Ganz ohne Waschmittel gehe ich nicht durchs Leben. Ab und zu benutze ich Aleppo-Seife oder eine Olivenölseife. Die Umstellung auf NoPoo dauert. Wenn ich mal normale Seife benutze, merke ich sofort, wie sehr sie meine Haut austrocknet. Heute bürste ich nur noch, wenn es nötig ist. Meist reicht ein Kamm.Unter der Dusche wasche ich die Haare mit Wasser - mehr nicht. Für die Haut benutze ich Olivenölseife oder Schafmilchseife.

NoPoo hat für mich nicht nur Haare verändert, sondern auch meine Einstellung zu Pflegeprodukten.

Es gab offensichtlich sehr viele Unterschiede: Von „No-Poo“ war die Rede, wenn Haare (statt mit flüssigem Schampoo) mit festem Schampoo, der Natron-Essig-Methode, wie auch Roggen- (oder andere Sorten von) mehl, Heilerde, Alepposeife, mit frischer Zitrone oder Mixturen aus diesen Dingen gewaschen wurden.

Im Frühjahr 2012 wagte ich den nächsten Versuch und wusch meine Haare nach 17 Tagen mit Natron und anschließender Essigrinse. Das Ergebnis war sehr gut: Die Haare waren sauber, leicht glänzend, ließen sich gut kämmen, die Kopfhaut war rein.

Seit dem wusch ich meine Haare also nur noch mit Wasser und kämmte sie anschließend… suchte im Netz und testete verschiedenste Bürsten meiner Schwestern und Freundinnen.

Die Rolle der Umweltverschmutzung

Das Haar sieht sauber aus (ist es aber nicht)Menschen, die es gewohnt sind, ihre Haare täglich zu waschen, blicken möglicherweise neidisch auf diejenigen, die es tagelang schaffen, ihr Haar nicht zu waschen. Warum das gar keine so gute Idee ist? "Das Haar sieht vielleicht sauber aus, aber durch Umweltverschmutzung, Schweiß, Tabakrauch und Co. wird das Haar verunreinigt", erklärt Fernández.

Die Auswirkungen der Umweltverschmutzung auf das Haar wurden bereits 1994 vom Forschungszentrum für Industrietoxikologie in Lucknow untersucht. "Damals wurde nachgewiesen, dass sich Feinstaub, Rauch und Abgase auf dem Haar und der Kopfhaut ablagern und Haar und Kopfhaut schädigen können. Umweltgifte können zu Entzündungsreaktionen führen, die sogar Haarausfall zur Folge haben können", erklärt Adolfo Remartínez, Gründer der Haarpflegemarke Nuggela & Sulé.

Empfehlungen zur Häufigkeit des Haarewaschens

Es gibt keine allgemeingültige Regel, um die Häufigkeit des Haarewaschens für jeden Haartyp zu pauschalisieren. Wie oft Sie Ihre Haare waschen sollten, hängt zu großen Teilen von Ihrem Wohnort und Lifestyle ab. "Das Leben in einer Stadt mit viel Umweltverschmutzung ist nicht dasselbe wie das Leben auf dem Land. Das Klima, Motorrad- oder Autofahren, Sport, die Qualität des Wassers, mit dem man sich die Haare wäscht, spielen ebenfalls eine Rolle", sagt Rosi Fernández. Aber die Expertin rät, das Haar mindestens (!) zweimal in der Woche zu waschen.

Was passiert, wenn man die Haare zu selten wäscht?

Wenn das Haar weniger als zweimal pro Woche gewaschen wird, verstopft laut der Expertin von Ananda Ferdi der Follikel, was zu Schuppenbildung, Juckreiz, Empfindlichkeit und sogar Haarausfall führen kann. Die kleinen Schmutzpartikel, die für das Auge unsichtbar sind, sich aber auf der Kopfhaut ablagern, verhindern, dass die Kopfhaut ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird, weshalb es ratsam ist, das Haar häufiger zu waschen. Und das selbst bei dickem, trockenem Haar, das scheinbar nicht so häufig gewaschen werden muss.

Die Bedeutung von Tensiden

Tatsächlich: In Shampoos stecken Tenside, die Mizellen bilden. Diese wiederum schließen Fett, Schmutz und Talg ein und transportieren sie durch Wasser ab. Lassen wir Shampoos weg, dann lassen wir auch Tenside weg. Ohne Tenside gibt es aber weniger Interaktionen zwischen Schmutz, Fett und Wasser. Das bedeutet konkret: Richtig sauber wird es nicht.

Zusammenfassung der wichtigsten Punkte

Hier ist eine Tabelle, die die wichtigsten Punkte zusammenfasst:

Haartyp Empfohlene Häufigkeit Zusätzliche Tipps
Fettige Haare Alle 1-2 Tage Milde Shampoos verwenden, Kopfhaut nicht zu oft massieren
Trockene Haare Alle 3-5 Tage Feuchtigkeitsspendende Shampoos verwenden, Haare nicht zu heiß waschen
Lockige Haare Alle 1-2 Wochen Spezielle Lockenpflegeprodukte verwenden
Normale Haare Alle 2-3 Tage Nach Bedarf waschen

Letztendlich ist es wichtig, auf die Bedürfnisse der eigenen Haare und Kopfhaut zu hören und die Haarpflegeroutine entsprechend anzupassen. Experimentieren Sie mit verschiedenen Produkten und Methoden, um herauszufinden, was für Sie am besten funktioniert.

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