5 Außergewöhnliche Anleitungen zum Hefezopf Flechten

Den perfekten Hefezopf flechten - das ist der Traum aller Hobby-Bäcker:innen. Und das Beste: So kompliziert ist es gar nicht. Erst recht nicht, wenn du unserer einfachen Hefezopf-flechten-Anleitung folgst. Such dir aus, ob du einen Hefezopf mit 1, 2, 3, 4 oder 5 Strängen backen möchtest! Dein klassischer Hefezopf wird zum Osterbrunch ein echter Hingucker werden!

Ein selbstgebackener und liebevoll geflochtener Hefezopf ist immer ein Highlight - nicht nur, aber ganz besonders natürlich auf dem Ostertisch. Vielleicht fragst du dich, wie du so kunstvoll einen Hefezopf flechten kannst, dass auch deine Eigenkreation Eindruck schindet und für Bewunderung sorgt? Folge ganz einen unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung, um perfekte Hefezöpfe zu flechten. Dazu gehören natürlich auch die Vorbereitung des Teiges sowie verschiedene Flechttechniken.

In diesem Beitrag zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du einen perfekten Hefezopf mit 1, 2, 3, 4 oder sogar 5 Strängen flechtest. Aber wie genau geht das eigentlich? Keine Sorge, es ist ganz einfach!

Bevor man mit dem Flechten beginnen kann, gilt es zunächst, einen idealen Hefeteig vorzubereiten, denn dieser ist die Basis für jeden gelungenen Hefezopf. Dafür werden einige grundlegende Zutaten wie Trockenhefe oder frische Hefe, doppelgriffiges Mehl oder Weizenmehl Type 550 verwendet. Grundsätzlich sollte der Hefeteig weich, geschmeidig und elastisch sein.

Sehr gründliches Kneten verbessert dabei die Struktur des Teiges und macht ihn insgesamt stabiler. Ein häufiges Problem bei Hefezöpfen ist, dass sie ihre Form verlieren, weil der Teig nicht ausreichend geknetet wurde. Daher ist es wichtig, diesen Schritt nicht zu überstürzen. Wenn der Teig gut durchgeknetet ist, muss er an einem warmen Ort etwa eine Stunde gehen. Hier zeigt die Hefe ihre ganze Magie und lässt den Teig aufgehen. Während der Gehzeit ist es gut, wenn der Teig mit einem feuchten Tuch oder Frischhaltefolie abgedeckt wird, um zu verhindern, dass er austrocknet.

Wenn somit die Grundlage für den perfekten Hefezopf geschaffen ist, kann es jetzt an die kunstvolle Flechttechnik gehen. Schritt für Schritt und Strang für Strang ist es ganz einfach und du kannst so garantiert einen wunderschönen Hefezopf flechten.

Mit deinem Thermomix® ist das easy erledigt, vor allem, wenn du unserem Grundrezept zum Hefeteig folgst. Hiermit wird dein Teig besonders luftig und saftig. Ist der Hefeteig aufgegangen, geht es ans Flechten. Entscheide dich, wie viele Stränge du flechten möchtest.

Als Richtwert gilt, dass sich der Teig verdoppelt - dann ist er perfekt.

Fun Fact: Je mehr Stränge dein Zopf nachher hat, desto kürzer ist die Backzeit Denn durch die vielen Flechten besitzt dein Zopf eine größere Oberfläche und die heiße Luft im Ofen verteilt sich besser um den Teig.

Die Stränge haben übrigens - neben dem hübschen Aussehen - auch einen Sinn. Denn der Teig wird so richtig schön fluffig und sogar das Backen geht etwas schneller. Als Faustregel: mehr Stränge = kürzere Backzeit.

Du fragst dich, warum dein Hefeteig nicht gut aufgeht oder trocken wird? Unsere Redakteurin Alisa hat Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Hefezopf: Der beste Hefezopf mit dem Thermomix®.

So machst du den fluffigsten Hefezopf 😍

Anleitung zum Hefezopf flechten

Dein Teig hat das Volumen verdoppelt? Perfekt! Dann kann's losgehen! Zunächst musst du dich entscheiden, wie viele Stränge dein Hefezopf haben soll, denn in so viele Portionen musst du deinen Zopf unterteilen. Die Stränge sollten alle 30-45 Zentimeter lang sein und jeweils die gleichen Maße haben. Unser Tipp: Die einzelnen Teigstücke abwiegen.

Am einfachsten lässt sich der Hefezopf direkt auf dem Backblech flechten. So brauchst du ihn später nicht noch einmal umsetzen und er bleibt auf jeden Fall in seiner geflochtenen Form. Leg das Backblech mit Backpapier aus.

Bemehlen brauchst du es nicht, da ein richtiger Hefeteig weder an deinen Händen noch am Backpapier kleben bleibt.

Falls du dich dazu entscheidest, dem Teig noch andere Zutaten beizugeben wie Rosinen, solltest du diese vor dem Flechten unter den Hefeteig kneten.

Hefezopf flechten: 1 Strang

Mit einem Strang kann man nicht flechten? Na klar geht das! Der Vorteil: Du sparst Zeit, da du den Teig nicht in einzelne Portionen unterteilen musst. Aus deinem Teig des Grundrezepts kannst du sogar zwei Portionen teilen und gleich zwei Hefezöpfe flechten. Forme aus einer Portion einen langen Strang von etwa 40 Zentimeter und lass ihn noch einmal 15 Minuten abgedeckt ruhen. Danach geht das Flechten los!

So geht's:

  • Forme den Strang zu einem kleinen „e".
  • Ziehe das untere Ende durch die obere Schlaufe.
  • Schlage die Schlaufe nun nach oben um, sodass eine auf der Seite liegende Acht entsteht.
  • Das oben liegende Strangende ziehst du jetzt von oben durch die Schlaufe und drückst es fest.
  • Fertig ist dein Hefezopf mit einem Strang!

Alternativ kannst du mit einem einen Strang auch einfach einen normalen Knoten bilden. Absolut gelingsicher und dabei hübsch!

Hefezopf flechten: 2 Stränge

Der Hefezopf mit 2 Strängen wird auch Kreuzzopf genannt, da die beiden Stränge immer abwechselnd über Kreuz gelegt werden. Bei dieser Flechtart kann wirklich nichts schief gehen: Teile deinen Teig einfach in zwei gleichmäßige Stränge von je 30-45 Zentimeter Länge. Auf einem Backblech legst du beide Stränge in einem gleichschenkligen Kreuz übereinander. Zuerst den horizontalen, dann den vertikalen. Und dann kann das Kreuzen auch schon losgehen.

Kreuzzopf flechten:

  • Der linke und der rechte Strang tauschen im ersten Schritt die Seiten. Lege beide Stränge einfach im Uhrzeigersinn auf die jeweils andere Seite.
  • Nun tauschen der obere und der untere Strang die Seiten. Der obere Strang wandert nach unten, der untere nach oben.
  • Weiter geht es wieder mit den Strängen von links nach rechts und andersrum. Diese Schritte wiederholst du so lange, bis die Stränge zu kurz werden.
  • Die Enden zum Schluss fest zusammendrücken und unter den Zopf umschlagen.

Hefezopf flechten: 3 Stränge

Der Hefezopf mit 3 Strängen ist der Klassiker. Wie beim Haare flechten werden die Stränge von außen immer abwechselnd in die Mitte gelegt. Unterteile deinen Teig in 3 Stränge mit je 30-40 Zentimeter Länge und flechte drauf los.

Klassisch flechten:

  • Lege die drei Stränge parallel mit etwas Abstand auf dein Backblech. Drücke nun die oberen Enden zusammen, sodass eine Pyramide entsteht. Von links nach rechts nummerierst du nun die Stränge: 1 - 2 - 3.
  • Nimm nun Strang 3 und lege ihn über Strang 2 zwischen Strang 1 und 2.
  • Nun folgt Strang 1, den du über Strang 3 und zwischen Strang 3 und 2 legst.
  • Beginne wieder von links und nimm jetzt Strang 2 und lege ihn über Strang 1 zwischen Strang 3 und 1.
  • Abwechselnd von links nach rechts und rechts nach links geht es nun weiter, bis die Stränge zu kurz werden.
  • Die Enden drückst du zusammen und schlägst sie unter das Zopfende.

Auch den Anfang deines Zopfes schlägst du nun unter den Zopf, damit alles gut versteckt ist.

Hefezopf flechten: 4 Stränge

1, 2 oder 3 Stränge waren dir zu langweilig? Dann probier dich an 4 Strängen! Damit wird dein Hefezopf gleichzeitig auch breiter und bekommt ein wunderschönes Muster. Es ist eine Kombination aus Flechten und Weben, aber keine Angst: Das ist einfacher, als es klingt. Und mit unserer Anleitung flechtest du diesen Zopf bald im Schlaf! Teile deinen Teig in vier gleichmäßige Stränge von 30-40 Zentimeter ein und leg los.

So geht's:

  • Lege die Stränge parallel mit etwas Abstand zueinander auf das Backblech. Drücke nun die oberen Enden leicht zusammen, sodass eine Pyramide entsteht. Nummeriere die Stränge von links nach rechts: 1 - 2 - 3 - 4.
  • Beginne mit dem Strang 4 und lege ihn über Strang 3, unter Strang 2 und über Strang 1 nach ganz links.
  • Strang 3 liegt nun ganz rechts und wird wieder über Strang 2, unter Strang 1 über Strang 4 nach ganz links gelegt.
  • Wiederhole dies nun immer mit dem rechten Strang und flechte ihn zur linken Seite, bis die Stränge zu kurz sind.
  • Schlage nun die beiden Enden noch unter den Zopf um und fertig ist dein Hefezopf mit 4 Strängen.

Hefezopf flechten: 5 Stränge

Wer den Hefezopf mit 4 Strängen einfach meistert, kann sich auch an dem mit 5 Strängen versuchen. Denn er ist genauso einfach zu legen, das Ergebnis wird nur noch breiter und verflochtener. Der Hefezopf mit 5 Strängen sorgt beim Osterbrunch mit Sicherheit für viele „Ooohs" und „Aaahs"! Die Technik ist die gleiche wie beim viersträngigen Hefezopf, nur dass der Arbeitsstrang vier Stränge weiterwandert und keine drei. Portioniere dafür zunächst 5 gleichmäßige Stränge von je 30-40 Zentimetern Länge. Ab aufs Backblech und schon kann das Flechten losgehen.

So wird geflochten:

  • Lege die Stränge wieder parallel mit etwas Abstand auf das Backblech. Nimm die oberen Enden und drücke sie vorsichtig zusammen. Nummeriere dir wieder die Stränge gedanklich: 1 - 2 - 3 - 4 - 5.
  • Nimm Strang 5 und lege ihn über Strang 4, unter Strang 3, über Strang 2 und wieder unter Strang 1 nach ganz links.
  • Nun liegt Strang 4 ganz rechts außen. Auch ihn legst du von rechts nach links wieder über - unter - über - unter die Stränge, sodass Strang 4 am Ende ganz links liegt.
  • Dieses Vorgang von rechts nach links wiederholst du so lange, bis die Stränge zu kurz sind.

Am Ende schlägst du die Enden auf beiden Seiten unter den Hefezopf um, sodass er schön abgerundet aussieht.

Komplexere Flechttechniken

Nachdem im ersten Teil des großen Backkurs Hefezopfflechten einfache Basisanleitungen bis hin zum 2-Strang-Zopf gezeigt wurden, geht es im zweiten Teil um Hefezöpfe mit mehr als 5 Strängen. Diese Anleitung zum Flechten eines Zopfes kann prinzipiell mit einer beliebigen, ungeraden Zahl an Strängen geflochten werden. Sie können also nach dem gleichen Prinzip auch einen Hefezopf mit 7, 9 oder sogar mehr Strängen flechten. Bei 11 Strängen und mehr könnte die Realisierung etwas aufwändig werden, weil sehr dünne und lange Teigstränge benötigt werden. Realistischer und einfacher ist das Flechten eines 5-Strangzopfs oder eines 7-Strangzopfs.

Der Hefezopf nach dieser Methode ergibt einen relativ flachen, kompakten Zopf, dessen Struktur eher reliefartig ist. Diese Flechtmethode ist sehr einfach und unkompliziert und geht selbst bei einer höheren Zahl an Strängen schnell, so man einmal das Prinzip verstanden hat.

Bereiten Sie den Hefeteig (Beispielrezept schwerer Hefeteig) zu und lassen ihn sein Volumen verdoppeln. Den Teig anschließend nur kurz durchkneteten, damit nicht zu viel Luft entweicht, und den Teig in 5 (7, 9) gleich große Portionen teilen. Diese jeweils zu gleich langen und dicken Strängen rollen. Die 5 Stränge nebeneinander auf die Arbeitsplatte legen. Beim 5-Strang-Zopf bedeutet dies: Den linken Außenstrang über die beiden daneben liegenden Stränge zur Mitte führen. Und nun den rechten Außenzopf über zwei Stränge zur Mitte führen. Wieder den Außenstrang von der linken Seite nehmen und ebenfalls über 2 Stränge zur Mitte führen und dabei den zuvor geführten Strang kreuzen.

Die Enden zusammendrücken und unter den Zopf schlagen.

Ein Beispiel für einen 8-Strang-Zopf ist der Mozartzopf. Diese Variante zeichnet sich dadurch aus, dass der Zopf wesentlich plastischer und höher wird, als bei der vorangegangenen Variante. Das Flechten dieses Zopfs ist ein wenig schwieriger, weil die Stränge pro „Flechtgang“ nicht einfach nur ein Mal über Kreuz gelegt werden, sondern in drei Schritten mit je zwei Strängen verschlungen werden. Die unterschiedlichen Farben in der Anleitung helfen, das Prinzip zu verstehen. Aber auch für diese Variante gilt: ist der „Groschen gefallen“, ist das Flechten gar nicht mehr so schwer.

Bereiten Sie den Hefeteig zu und lassen ihn sein Volumen verdoppeln. Nun kurz durchkneten und den Teig in 8 gleichgroße Portionen teilen. Diese formen Sie zunächst nacheinander zu dicken Rollen etwa doppelter Handbreite. Wenn Sie die Rollen nacheinander bearbeiten, können die anderen in der Zwischenzeit entspannen und ziehen sich beim Ausrollen auf die endgültige Form nicht mehr zusammen.

Die Stränge parallel zueinander auf die Arbeitsplatte legen und oben leicht zusammendrücken. Es ist hilfreich, diese etwas zu beschweren, damit die Stränge während des Flechtens nicht verrutschen. Das Flechten eines Hefezopfs mit 8 Strängen erfolgt symetrisch. Die Stränge der rechten bzw. linken Seite bleiben grundsätzlich auf „ihrer“ Seite und wechseln diese nur kurzfristig. Daher ist es hilfreich, die Mitte deutlich zu markieren, in dem die Stränge dort etwas weiter auseiander gelegt werden. Zusätzlich können Sie sich als optische Unterstützung noch diese Mitte mit einem Kochlöffelstil o.ä. Nun beginnt das eigentliche Flechten des Hefezopfs. Aktiv sind jeweils immer die äußeren Stränge.

Legen Sie den äußeren linken Strang quer über alle anderen in die Waagerechte. Nun den Teigstrang, der rechts oben liegt, nach unten legen. Wichtig: der Teigtrang wird unter dem vorherigen geführt. Sie können Schritt 5 und 6 auch in einem Arbeitsgang machen, indem Sie mit der rechten Hand den linken Strang greifen, nach rechts legen und währenddessen mit der anderen Hand den rechten oberen Strang greifen und nach unten legen.Den Strang links von der Mitte ablegen. … und den linken oberen Strang unter diesem durchführen und nach unten legen. Er landet rechts von der Mitte.

Achten Sie darauf, dass Sie den Hefezopf nicht zu fest flechten, da der Hefeteig sein Volumen noch vergrößert. Den fertig geflochtenen Hefezopf vorsichtig aufgreifen und diagonal auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Dabei den Hefezopf vorsichtig auseinanderziehen. Die Ende werden unter den Hefezopf geschlagen, dabei können die Stränge noch ein wenig zurechtgezupft werden. Mit einem Tuch abdecken und erneut gehen lassen.

Geburtstagsherz aus Hefezopf

Bei uns in der Familie sind Geburtstagsherzen seit mindestens drei Generationen Tradition. Ein Geburtstagsherz ist einfach ein Kuchen, der in einer Herzform gebacken wird. Und da ich gerne Zöpfe backe, gibt es für die Krümmelchen zum Geburtstag auch ein Zopf-Herz - entweder für den Kindergarten oder fürs Geburtstagfrühstück zu Hause (oder beides). Das Herz besteht aus zwei Fünfstrang-Zöpfen, die zu einen Herz zusammengelegt werden. Beim Rezept nehme ich jetzt schon seit langer Zeit entweder den Lieblingszopf in der Variante 1 oder Variante 2. Aber inzwischen habe ich ein wenig Feintuning betrieben und habe die Teigmenge für ein großes Herz optimiert. Da der Blog ursprünglich ja hauptsächlich als mein persönliches Backbuch angefangen hat, poste ich heute die Anleitung für das Herz, damit ich nicht jedes Mal aufs neue überlegen muss, welche Mengen und Teigstrang-Größen das beste Ergebnis bringen. Und ich habe mir bei den Kindern bunte Knete ausgeborgt, um euch das Flechten eines Fünfstrang-Zopf zu fotografieren.

Alle Zutaten bis auf Zucker und Butter für 5 min auf langsamer Stufe in der Küchenmaschine kneten, dann weiter 7 min auf mittlere Geschwindigkeit kneten. Den Zucker in kleinen Portionen hinzufügen und weiterkneten, bis aller Zucker aufgenommen. Zuletzt die Butter hinzufügen und weiterkneten, bis sie komplett in den Teig eingearbeitet ist. Den Teig über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. Den Teig in 10 Stücke (etwa 100g) teilen und zu Teigstränge rollen (60cm lang). Jeweils fünf Stränge zu einen Zopf flechten. Dazu wird der Strang ganz rechts (Position 5, blaue Farbe) nach links über die Stränge 2, 3 und 4 gelegt. Nun wird der Strang ganz links (Position 1, weiße Farbe) nach rechts in die Mitte über die Stränge 2 und 3 gelegt. Jetzt wird der zweite Strang von links (Position 2, rote Farbe) über den Strang 3 geschlagen. Diese drei Schritte werden wiederholt, bis der gesamte Zopf geflochten ist (s.unten).

Der Zopf sieht in der Aufsicht nun wie ein dreisträngiger Zopf aus. Daher wird der gesamte Zopf 120° nach links gekippt, sodass die Seite, die wie ein verschlungenes Tau aussieht, nach oben zeigt (s. Die Enden langrollen, zu einen Herz legen und die Enden dabei umeinanderschlingen. Die Zöpfe erneut mit Ei bestreichen und ca.

Tipp: Anstelle des Süßen Starters kann eine Biga verwendet werden. Hierzu werden 90g Mehl Type 550, 45g Wasser und 0,5g frische Hefe miteinander verknetet.

Tipps und Tricks für den perfekten Hefezopf

Beim Backen mit Hefeteig ist etwas Geduld gefragt. Der Teig sollte zwischen den einzelnen Arbeitsschritten immer wieder mit einem sauberen Küchentuch abgedeckt werden und für kurze Zeit an einem warmen Ort ruhen, um sich von den Strapazen zu erholen. Chemisch gesehen braucht der Teig die Pause, damit die Glutenstränge nicht zerfallen und der Teig elastisch bleibt und schön aufgeht. Die Folge: ein extra softer Hefezopf.

Ruhezeiten für den perfekten Hefezopf:

  • 45 Minuten nach dem ersten Kneten
  • 15 Minuten nach dem Teig-Portionieren
  • 45 Minuten nach dem Flechten (vor dem Backen)

Damit der Hefezopf beim Backen goldbraun wird, bepinselt ihr den fertig geflochtenen Zopf nach dem Gehen mit verquirltem Ei. Darauf haften zudem Toppings wie Mandelblättchen, Nusssplitter oder Hagelzucker besser. Goldbraun ist gut, schwarzbraun eher weniger. Wenn ihr bemerkt, dass euer Hefezopf im Ofen dunkel wird, ehe die Backzeit abgelaufen ist, könnt ihr ihn von oben mit einem Stück Alufolie oder Backpapier abdecken und so den Bräunungsgrad kontrollieren.

Zusammenfassung der Flechtanleitungen

Hier ist eine Tabelle, die die verschiedenen Flechttechniken zusammenfasst:

Anzahl der Stränge Beschreibung Schwierigkeitsgrad
1 Strang Forme den Teig zu einem "e" und ziehe das Ende durch die Schlaufe. Einfach
2 Stränge Lege die Stränge kreuzweise übereinander und tausche sie abwechselnd. Einfach
3 Stränge Lege die äußeren Stränge abwechselnd in die Mitte. Mittel
4 Stränge Webe den rechten Strang abwechselnd über und unter die anderen Stränge. Mittel
5 Stränge Webe den rechten Strang abwechselnd über und unter die anderen Stränge. Anspruchsvoll

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