5-Minuten-Tricks: Anleitung zum Haarefärben zu Hause

Für die nachgewachsenen Haare muss man nicht zwingend zum Stylisten. Wir zeigen Schritt für Schritt, wie man einfach den Ansatz selber färben kann!

Warum der Ansatz regelmäßig gefärbt werden muss

Haare wachsen im Durchschnitt ungefähr einen Zentimeter pro Monat. Wer gefärbtes, gesträhntes oder getöntes Haar hat, der weiß, dass nach 3 bis 6 Wochen schon Ansätze zu sehen sind. Stylisten empfehlen eine regelmäßige Coloration nach ca. 4-6 Wochen, je nachdem, wie schnell die natürliche Haarfarbe sichtbar wird.

Dabei sollte man darauf achten, nicht zu früh nachzufärben: insbesondere dann, wenn Blondierungsmittel ins Spiel kommen, ist es ratsam, so viel Zeit wie möglich zwischen den Behandlungen zu lassen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Ansatzfärben

Den Ansatz selber färben kann anfangs etwas schwierig sein. Hier ist eine detaillierte Anleitung, die Ihnen hilft, den Prozess erfolgreich zu meistern:

1. Vorbereitung

Um die Ansätze selber färben zu können, ohne dabei Chaos anzurichten, sollte man eine alte Hose und ein altes T-Shirt anziehen (falls die Farbe kleckert) und einen Kamm, ein altes Handtuch sowie eine Uhr zur Hand haben, um die Farbe im Haar timen zu können.

2. Ansatz freilegen

Der schwierigste Teil beim Ansatz färben ist es, diesen erstmal freizulegen. Dafür nimmt man einen Stielkamm, mit dem man Strähne für Strähne neue Scheitel zieht und dort die nachwachsenden Stellen behutsam mit einem Pinsel behandelt. Um für ein gleichmäßiges Ergebnis zu sorgen, sollte man oben anfangen, über die Seiten weitermachen und schließlich zum Kopfende gelangen.

3. Farbe auftragen und einwirken lassen

Sobald die Farbe auf den entsprechenden Stellen ist, stellt man seine Uhr auf die angewiesene Zeit und wartet, bis die Pigmente eingezogen sind. Wenn der Timer klingelt, sollte man vorsichtig die Farbe nochmals in die Kopfhaut einmassieren und maximal fünf weitere Minuten warten.

4. Ausspülen und Pflege

Vorsichtig sollte man unter lauwarmen Wasser die Farbe nun aus den Haaren auswaschen und dabei seine Kopfhaut massieren. Wer seinen Ansatz selber färben möchte, sollte unbedingt auf die passenden Pflegeprodukte achten. Diese können bei jeder Waschung helfen, die Farbintensität und -dauer zu bewahren.

Fertig?

Haare färben mit Krepppapier

Haare färben mit Krepppapier: Eine bunte Alternative

Haare färben mit Krepppapier, das soll funktionieren?! Tatsächlich soll es das! Das Bastelpapier kann dir für nur wenige Euro, ja sogar nur Cent-Beträge pro Anwendung bunte Haare oder zumindest bunte Strähnchen machen. Auch wenn die Tönung mit dem Bastelpapier nur für 1-2 Haarwäschen hält, könnten dir leuchtende Regenbogen-Haare nicht leichter gelingen.

Krepppapier kennst du vielleicht noch aus dem Bastel- bzw. Handwerksunterricht im Kindergarten und der Schule. Vielleicht verwendest du es privat auch selbst ab und zu für kleine Basteleien, zum Beispiel hübsche Kreppblumen, Kreppgirlanden oder ähnliches. Jetzt kannst du das dünne, bunte Papier einmal umfunktionieren: Statt zum Basteln, nimmst du es einfach zum Haarefärben! Hier zeigt sich nämlich noch eine ganz neue Funktion von Krepppapier, die du wahrscheinlich bisher noch gar nicht kanntest. Mit Krepppapier die Haare färben: Wir sagen dir Schritt für Schritt, was du dafür tun musst.

Krepppapier verhilft dir zu kunterbunten Haaren!

Utensilien für das Haarefärben mit Krepppapier

Noch günstiger kannst du dir deine Haare wohl nicht bunt färben! Und dazu bekommst du das Rainbow Hair auch noch in nur wenigen Minuten. Alles, was du fürs Färben bzw. Tönen benötigst, ist:

  • Ein Streifen Krepppapier in der gewünschten Farbe
  • Eine Schere
  • Eine große Schüssel mit warmem Wasser
  • Etwas Alufolie
  • Handschuhe zum Haarfärben
  • Ein Handtuch

Anleitung: Haare färben mit Krepppapier

Haare färben mit Krepppapier - so gehst du vor:

  1. Du kannst das Färben entweder mit trockenen, frisch gewaschenen Haaren durchführen oder mit noch feuchtem Haar. So oder so solltest du dir erst mal ein Handtuch um die Schulter hängen, damit nichts auf deine Kleidung abfärbt.
  2. Kämme dir deine Haare nun gut durch und teile die obersten Haarschichten mit Klammern ab. So kannst du nun Partie für Partie vorgehen. Bevor es gleich ans Haarefärben mit Krepppapier geht, solltest du dir die Handschuhe anziehen.
  3. Schneide dir nun ein Stück Krepppapier zurecht, das so groß ist, dass es die gewünschte, zu färbende Haarpartie abdeckt. Bei feuchtem Haar kannst du es nun einfach drumherum wickeln, etwas an den Haaren reiben und festdrücken, sodass es selbst gut mit Wasser durchtränkt ist und auf sich seine Farbe auf die äußerste Haarschicht überträgt. Bei trockenem Haar tränkst du das Krepppapier kurz in die Schüssel mit warmem Wasser, sodass es selbst genug Feuchtigkeit mitbringt. So wickelst du es nun um deine Haarsträhne. Im Anschluss wickelst du ein Stück Alufolie um das feuchte Krepppapier, damit die Farbe besser einwirken kann.
  4. Für einzelne, nur leicht gefärbte Strähnchen kannst du das feuchte Krepppapier auch einfach entlang der Haare streichen, sodass sich die enthaltenen Farbstoffe des Papiers nur wenig auf den Haaren absetzen. Verschiedene Farbexperimente sind mit Krepppapier natürlich auch möglich.
  5. Lass das Ganze nun so lange einwirken, bis du mit dem Farbergebnis zufrieden bist. Dafür einfach zwischenzeitlich immer mal überprüfen, wie sich die Farbe entwickelt hat. Im Anschluss nicht auswaschen, sonst ist die Haarfarbe gleich wieder verblasst oder ganz verschwunden! Stattdessen also einfach das Krepppapier wieder von den Haaren ziehen und die Frisur wie gewohnt föhnen und stylen. Haare färben mit Krepppapier ist also gar nicht so schwer!

Ist Haare färben mit Krepppapier schädlich?

Bleibt nur noch die Frage: Haare färben mit Krepppapier, ist das nicht total schädlich für die Haare? Dazu lässt sich sagen: Die Meinungen sind gespalten. Fakt ist natürlich, dass die chemischen Farbstoffe in Krepppapier eigentlich nicht als Haarfärbemittel bzw. zum Haare tönen gedacht sind und der Haarstruktur entsprechend schaden können. Hier kommt es wohl sehr auf die Ausgangssituation Deiner Haare an. Sind sie von Natur aus strapaziert und neigen zu Trockenheit, Spliss und Haarbruch, könnte das Haarfärben mit Krepppapier das Problem noch verschlimmern. Gesundes, kräftiges Haar übersteht den Färbeprozess dagegen vielleicht ohne jegliche Probleme. So oder so raten wir dir, die Anwendung nicht zu häufig durchzuführen. Für schrille, bunte Haare solltest du lieber auf richtige, temporäre Tönungsprodukte wie Directions oder Haarkreide zurückgreifen.

Haaransatz färben: Produkte zur richtigen Pflege

Bei colorierten Haaren ist bei der Pflege allgemein wichtig, dass Glanz und Leuchtkraft der Haarfarbe unterstützt werden. Die Farbe soll lange anhalten und sich nicht auswaschen. Mit dem besten Shampoo für coloriertes Haar hält das Frisch-vom-Friseur-Gefühl länger als gewöhnlich. Dazu kombiniert man im besten Fall Conditioner und Haarkuren aus denselben Pflegelinien.

Grauen Ansatz färben

Wenn eine vollständige Grauabdeckung gewünscht ist, wählt man am besten eine permanente Haarfarbe von einer Profi-Marke aus dem Friseurbedarf. Beim Färben von grauen Ansätzen ist wichtig, dass die Haare richtig abgeteilt und die Kopfhaut millimetergenau mit Farbe bedeckt werden.

Ansatz färben - Alternativen

Wenn sich der Ansatz langsam zeigt, ist die einfachste Methode, ihn einfach wieder zu färben. Allen voran ist das der Ansatzspray, der einfach wie ein Haarspray aufgesprüht wird. Weiters gibt es verschiedene Haarpuder mit Farbpigmenten.

Alternative Färbetechniken

Ist das Ansatz färben für dich auf Dauer zu stressig oder kostspielig, solltest du auch alternative Färbetechniken in Betracht ziehen. Damit wird häufiges Ansatz färben vermieden, weil man den Ansatz schlichtweg nicht oder nicht so stark sieht.

  • Balayage: Eine Balayage wird niemals bis zum Ansatz gefärbt, weshalb man beim Nachfärben auch länger warten kann als bei Ganzkopf-Colorationen.
  • Lowlights: Sie sollen dem Haar optisch mehr Volumen verleihen.
  • Babylights: Sind sehr feine Highlights, die sich ebenfalls nur zwei oder drei Stufen vom Grundton unterscheiden.
  • Grey Blending: Hierbei werden graue Haare nicht abgedeckt, sondern mit Farbakzenten ausgeglichen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung für die perfekte Haarfarbe

Um Deine Wunschfarbe zu erhalten, musst Du keinen großen Aufwand betreiben. Noch nie war es so einfach, sich die Haare selber zu färben. Mit der folgenden Schritt-für-Schritt-Anleitung gelangst Du in sieben einfachen Schritten zu Deiner perfekten Haarfarbe. Halte Dich also bestmöglich an die beschriebenen Schritte, um bei jeder zukünftigen Haarfärbe-Session ein Ergebnis wie vom Friseur zu erzielen.

1. Die richtige Farbauswahl

Angesichts der riesigen Auswahl an Haarfarben in allen erdenklichen Nuancen, stehst Du vor einer großen Entscheidung, welche Nuancen Deinem Typ am besten schmeicheln. Achte bei der Wahl des richtigen Farbtons auf Deinen Hautunterton (kühl, neutral oder warm) und Deine Augenfarbe. Kühle Nuancen wie Asch- oder Platinblond unterstreichen einen von Natur aus kühlen Teint mit bläulichen Untertönen und eher hellen Augenfarben. Kupfer- und Goldtöne harmonieren hingegen besonders gut mit warmen Hauttypen und dunklen Augen. Ein wichtiger Tipp für den idealen Farbton: Experten empfehlen, sich nicht mehr als eine oder zwei Nuancen von der Ausgangsfarbe Deiner Haare zu verändern. Bevor Du Dich also für eine radikale Veränderung entscheidest, solltest Du den damit verbundenen Pflegeaufwand Deiner Traumhaarfarbe in Betracht ziehen.

2. Die benötigte Menge

Die Traumfarbe ist ausgewählt, doch wie viel brauchst Du nun? Zum Färben des Ansatzes reicht eine Haarfarbe-Packung aus. Bei schulterlangem Haar brauchst Du - je nachdem, wie dick oder fein es ist - bereits zwei Packungen.

3. Die Vorbereitung

Wie heißt es so schön: Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete. Bevor Du Deine Haare selbst färbst, sollte Du sicherstellen, dass sie in einem guten Zustand sind. Verzichte deshalb beim Stylen auf Hitze und investiere in eine gute Spülung oder Haarmaske, um Dein Haar mit reichlich Feuchtigkeit zu versorgen. Bevor Du loslegst, lege alle benötigten Utensilien für das Haare färben bereit. Tipp fürs Haare färben: Zieh Dir geeignete Kleidung an! Auch wenn die Farbe nicht tropft - beim Färben kann immer mal ein Malheur passieren.

4. Der Farbtest

Wenn Du zum ersten Mal eine neue Farbe ausprobierst, ist ein Farbtest unerlässlich. Außerdem sollest Du unbedingt vor jeder Haarfärbe-Session einen Allergieverdachtstest machen, um sicherzugehen, dass Du alle Inhaltsstoffe verträgst.

5. Die Anwendung

Wenn es dann losgehen kann, halte Dich genau an die Anleitung. Steht dort, dass die Coloration 20 bis 25 Minuten einwirken muss, solltest Du nicht - in der Hoffnung auf ein intensiveres Ergebnis - 40 Minuten abwarten.

6. Das Auftragen

Da die Farbe am Ansatz am längsten einwirken muss, solltest Du die Farbe immer von oben nach unten auftragen. Also: zuerst den Haaransatz färben, dann erst die Längen behandeln. Teile das Haar dabei in vier bis sechs gleichgroße Partien ein, damit Du wirklich keine Strähne auslässt. Mit einem zweiten Spiegel kannst Du auch den Fortschritt am Hinterkopf betrachten.

7. Die Nachsorge

Jedes Colorations-Set enthält eine Pflegekur, die zum direkten Auftrag nach dem Ausspülen der Farbe gedacht ist. Verwende für zwei oder drei Tage nach dem Färben kein Shampoo. So kann die Farbe in den Haarfasern eingeschlossen werden und länger halten.

Graue Haare färben: Methoden und Tipps

Graue Haare sind ein natürlicher Teil des Lebens, ein Zeichen von Reife und Weisheit. Doch nicht jeder möchte sie offen zur Schau stellen. Wir sind hier, um Ihnen die besten Methoden, Tipps und Trends zu zeigen, wie Sie Ihr Haar optimal gestalten können.

Warum Haare grau werden

Die Farbe unserer Haare wird durch Pigmente namens Melanin bestimmt, die von speziellen Zellen, den Melanozyten, in unseren Haarfollikeln produziert werden. Mit zunehmendem Alter oder aufgrund bestimmter Faktoren stellen diese Melanozyten allmählich ihre Arbeit ein. Wenn kein Melanin mehr produziert wird, verliert das Haar seine Farbe und erscheint farblos - was wir als Grau oder Weiß wahrnehmen.

Methoden zum Färben grauer Haare

Wenn es darum geht, graue Haare zu kaschieren oder zu verwandeln, stehen Ihnen verschiedene Methoden zur Verfügung, die sich in ihrer Intensität und Haltbarkeit unterscheiden:

  1. Haarfarbe (Coloration): Dies ist die beliebteste und effektivste Methode, um eine 100-prozentige Grauabdeckung zu erzielen. Dauerhafte Haarfarben dringen tief in die Haarstruktur ein und verändern die Haarfarbe dauerhaft. Sie halten in der Regel, bis das Haar nachwächst, was eine Auffrischung des Ansatzes alle 3 bis 6 Wochen erforderlich macht.
  2. Tönungen: Intensivtönungen sind eine schonendere Alternative zu dauerhaften Colorationen. Sie legen sich um das Haar und dringen nicht so tief ein, was sie weniger aggressiv macht. Intensive Tönungen bieten eine gute Grauabdeckung (oft bis zu 70%), waschen sich aber über etwa 24 Haarwäschen allmählich aus.
  3. Strähnchen: Strähnentechniken sind hervorragend geeignet, um graue Haare subtil in Ihre Naturhaarfarbe einzublenden, anstatt sie komplett abzudecken. Durch das Setzen von helleren (Highlights) oder dunkleren (Lowlights) Strähnchen wird ein "Salt-and-Pepper"-Look kreiert, der sehr natürlich wirkt und den nachwachsenden grauen Ansatz weniger auffällig macht.
  4. Temporäre Lösungen: Für schnelle Notlösungen zwischen den Friseurterminen oder bei einzelnen grauen Härchen gibt es Ansatz-Kaschiersprays oder Haarmascaras. Diese Produkte legen sich auf die Haaroberfläche und lassen sich mit der nächsten Haarwäsche wieder entfernen.

Die richtige Farbe wählen

Die Wahl des richtigen Farbtons ist entscheidend für ein natürliches und schmeichelhaftes Ergebnis:

  • Orientieren Sie sich an Ihrer Naturhaarfarbe: Für den Anfang ist es oft ratsam, einen Farbton zu wählen, der Ihrer ursprünglichen Haarfarbe nahekommt.
  • Heller oder dunkler? Für einen weicheren, natürlicheren Look, der den Ansatz später weniger hart erscheinen lässt, kann ein Ton, der ein bis zwei Nuancen heller ist als Ihre ursprüngliche Farbe, vorteilhaft sein.
  • Kühler oder warmer Hautton: Beachten Sie Ihren Hautunterton. Warme Hauttöne harmonieren gut mit Gold-, Rot- oder Kupfertönen, während kühle Hauttöne besser zu Asch-, Beige- oder Platinblondtönen passen.
  • Professionelle Beratung: Im Zweifelsfall ist eine Beratung durch einen erfahrenen Friseur immer die beste Wahl.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Selberfärben grauer Haare

Wenn Sie sich für das Färben zu Hause entscheiden, ist eine sorgfältige Vorbereitung und Anwendung entscheidend.

Vorbereitung

  1. Allergietest: Führen Sie IMMER einen Allergietest durch! Tragen Sie 48 Stunden vor dem Färben eine kleine Menge der angemischten Farbe in Ihrer Armbeuge auf und beobachten Sie die Reaktion.
  2. Haarwäsche: Waschen Sie Ihr Haar idealerweise 24-48 Stunden vor dem Färben nicht mehr. Die natürlichen Öle auf der Kopfhaut bieten einen Schutzfilm vor den Chemikalien der Haarfarbe.
  3. Schutz: Legen Sie ein altes Handtuch um Ihre Schultern, um Kleidung zu schützen. Ziehen Sie die mitgelieferten Schutzhandschuhe an. Tragen Sie Vaseline oder eine andere fetthaltige Creme entlang des Haaransatzes, an Ohren und Nacken auf, um Hautverfärbungen zu vermeiden.
  4. Haare kämmen: Kämmen Sie Ihr Haar gründlich durch, um Knoten zu entfernen und die Farbe gleichmäßig verteilen zu können.

Das Färben

  1. Mischen: Mischen Sie die Haarfarbe gemäß den Anweisungen in der Packungsbeilage.
  2. Abteilen: Teilen Sie Ihr Haar in vier Sektionen (oder mehr, je nach Haardichte) ab, um eine systematische und gleichmäßige Anwendung zu gewährleisten.
  3. Anwendung: Beginnen Sie mit dem Auftragen der Farbe am Ansatz, wo die grauen Haare am sichtbarsten sind. Arbeiten Sie sich Sektion für Sektion vor. Achten Sie auf eine gleichmäßige Verteilung.
  4. Einwirkzeit: Beachten Sie genau die in der Packungsbeilage angegebene Einwirkzeit. Überschreiten Sie diese nicht, um Haarschäden oder unerwünschte Farbergebnisse zu vermeiden.
  5. Ausspülen: Spülen Sie das Haar nach Ablauf der Einwirkzeit gründlich mit lauwarmem Wasser aus, bis das Wasser klar ist. Verwenden Sie dabei zunächst kein Shampoo.

Nach dem Färben

  1. Pflege: Verwenden Sie die mitgelieferte Pflegekur oder ein spezielles Shampoo und einen Conditioner für coloriertes Haar. Diese Produkte helfen, die Schuppenschicht des Haares zu schließen, die Farbe zu versiegeln und dem Haar Glanz und Geschmeidigkeit zu verleihen.
  2. Schonende Trocknung: Rubbeln Sie Ihr Haar nicht aggressiv mit einem Handtuch trocken. Drücken Sie das Wasser sanft aus und lassen Sie es, wenn möglich, lufttrocknen oder föhnen Sie es bei niedriger Temperatur.

Tipps und Tricks für schöne Haare, wenn die Zeit knapp ist

Für ein aufwendiges Haarstyling fehlt mal wieder die Zeit? Wer trotzdem top gestylt das Haus verlassen möchte, findet hier Ideen für schnelle, einfache Frisuren.

  • Ein Pferdeschwanz ist im Nu gebunden und passt zu jeder Gelegenheit.
  • Für einen hohen Dutt werfen Sie die Haare über den Kopf und binden sie mittig zu einem Pferdeschwanz.
  • Beim Half Bun handelt es sich um einen halben Dutt, für den nur das Deckhaar gebunden wird.
  • Nehmen Sie eine breite Haarpartie rechts und links von Ihrem Gesicht, die Sie auf jeder Seite locker zur Kordel eindrehen und seitlich befestigen.
  • Die Haare auf eine Seite legen und in drei gleich große Strähnen teilen. Nun flechten Sie alle Haare zu einem lockeren Zopf.

Wie finde ich die richtige Haarfarbe, um meinen Ansatz zu färben?

Das A und O für einen harmonischen Übergang zwischen Ansatz und colorierten Haaren ist das Finden der richtigen Farbnuance und des richtigen Färbemittels. Beides sollte genau dem entsprechen, mit dem der Rest der Haare gefärbt wurde.

Farbwahl

Generell hast du die Wahl zwischen Coloration, Tönung und Intensivtönung. Eine Coloration öffnet die Schuppenschicht der Haare und lagert die Pigmente im Haar dauerhaft an. Sie kann deine Haare super dunkel färben, aber nur um zwei bis drei Nuancen aufhellen. Wenn du heller gehen möchtest, ist eine Blondierung nötig.

Eine Tönung kann nur dunkler färben, arbeitet dabei aber schonender als die Coloration. Denn sie öffnet die Schuppenschicht nicht und lagert die Pigmente stattdessen nur am Haar an. Die halten demnach auch nicht so lange im Haar und sind nach sechs bis acht Wochen wieder verschwunden.

Dann gibt es noch die Intensivtönung: Sie ist quasi der Kompromiss zwischen Coloration und Tönung, da sie die Schuppenschicht etwas öffnet und Pigmente eingelagert werden. Sie wäscht sich nach etwa 20 Wäschen wieder aus. Auch kann sie deinen Farbton nicht nur dunkler machen, sondern auch bis zu 1,5 Töne aufhellen.

FärbemittelWirkungHaltbarkeitAufhellung
ColorationÖffnet die Schuppenschicht, lagert Pigmente dauerhaft anDauerhaftBis zu 2-3 Nuancen
TönungLagert Pigmente nur am Haar an6-8 WochenKeine
IntensivtönungÖffnet die Schuppenschicht leicht, lagert Pigmente einCa. 20 WäschenBis zu 1,5 Töne

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