Haartransplantation Erfahrungen: Ein umfassender Bericht

Als Initiator von Hairforlife und Inhaber der Hairforlife Beratungsstelle möchte ich über meine negativen und positiven Haartransplantation Erfahrungen in Deutschland und im Ausland berichten. Ich möchte alle Berichte über meine eigenen 6 Eigenhaartransplantationen online stellen, welche durchlebten Erfahrungen der Hauptgrund meines Entschlusses waren, selbst in dieser Branche tätig zu werden und anderen Haarausfall-Betroffenen zu helfen auf ihrem Weg zu neuen Haaren (lesen Sie auch gerne weitere Haartransplantation Erfahrungsberichte von Hairforlife Kunden).

Wie Sie als Leser, welcher Hairforlife ganz höchstwahrscheinlich als Haarausfall-Betroffer gefunden hat, war auch ich von erblichem Haarausfall und beginnenden Geheimratsecken betroffen. Bereits im jugendlichen Alter von 17 hat sich regelrecht eine Angst/Sorge entwickelt einmal die Glatze meines Vaters zu erreichen und als sich mit 22 Jahren die ersten Geheimratsecken zeigten, wollte ich alles Mögliche tun, um möglichst der drohenden Glatze vorzubeugen.

Mein Bericht startet mit den ersten durchlebten Erfahrung, welche ich folgend im November 1997 im Alter von 23 Jahren bei Medical One in Deutschland hatte. Diese wurde durchgeführt mittels der FUT-Technik. Es wurden mir 250 Mini/Micro-Grafts bei Medical One zur Aufdichtung der Geheimratsecken eingesetzt.

Auch bei meiner zweiten HT meiner insgesamt 6 Transplantationen machte ich leider negative Erfahrung.

Alles, was Sie über Haartransplantation wissen sollten - Willkommen in der PROHAARKLINIK

Meine Haartransplantation Erfahrungen

Hier sind meine Erfahrungen mit Haartransplantationen:

Erste Haartransplantation (Medical One, 1997)

Im November 1997, im Alter von 23 Jahren, hatte ich meine erste Haartransplantation bei Medical One in Deutschland. Es wurden mir 250 Mini/Micro-Grafts mittels der FUT-Technik zur Aufdichtung der Geheimratsecken eingesetzt. Die durch die FUT-OP entstehende Narbe war 7 cm lang und 0,7 cm breit und das Rasieren einer Glatze wird dadurch nicht mehr möglich sein. Am Anfang erschien mir das Medical One - Resultat noch in Ordnung.

Vierte und Fünfte Haartransplantation (August und November 2004)

Im August und November 2004 erfolgte meine 4. und 5. Ich ließ zwei „Mini-FUE“ Behandlungen durchführen. Zum Einen wurden mir von Dr. Er auf meine Narbe - zurückgeblieben durch die erste Streifen-HT mit Medical One - einige Haare eingesetzt, sowie zum Anderen ebenso ausdünnende Bereiche hinter die Geheimratsecken verdichtet.

Durch meine erste Eigenhaar-Transplantation mit der Streifen-Methode ist eine 7 cm lange und 0,6 cm breite Narbe zurückgeblieben, welche mich sehr arg störte. Ich entschied mich, diese durch Dr. Er covern bzw. follikulare Einheiten in die Narbe einsetzen zu lassen. Es wurde mit lateralen Schlitzen gearbeitet, die tendenziell gut abheilen sollen. Jedenfalls wurden mir 243 grafts verpflanzt, was einer Dichte von ungefähr 55 grafts pro qcm entspricht.

Entnahme nach 8 Tagen: Gute Abheilung

Unter Mikroskop gemessen wachsen nun +- 44 grafts pro qcm, also ca. 85 % Anwuchsrate nach 6 Monaten.

Wenn man sich die Bilder von meiner Haar-OP im Juni 2004 genau anschaut, kann man auf rechten Seite zwischen den neu gesetzten und natürlichen Haaren einen kleinen Streifen sehen. Dieser hat mich etwas gestört und ich weiß, dies mag man vielleicht auch als kleinlich ansehen. Dabei drehte es sich um eine Fläche von ca. 3,5 x 0,6 mm= 2,1 qcm, also „nichts großes“. Ich denke, dass ich dort noch ca. 20 FU’s pro qcm hatte. Dort hat man mir dann ca. noch 80 FU’s sprich 40 FU’s pro qcm eingepflanzt also müsste ich dort später so ca 60 FU’s pro qcm haben. Insgesamt hat man mir 140 FU’s (links 60 und rechts 80) gesetzt. Auf der linken Seite sind zur Verdichtung ca.

Bei dieser OP hat sich das bestätigt, was sich bei der Narbenkorrektur angedeutet hatte. Die Abheilung der Schlitze ist schnell verlaufen. Bereits nach 10 Tagen hat man absolut gar keine Spuren mehr gesehen. Oft wird diskutiert, welche Einsetztechnik besser und schneller abheilt. In meinem Fall sind die Schlitze tendenziell etwas schneller abgeheilt, als die Löcher. Jedoch hat es sich auch bei mir, um eine Reparatur-Arbeit gehandelt, bei der die Umgebungs-Haut durch die FU-Extraction zusätzlich belastet wurde. Der faire Vergleich fällt einem deshalb schwer.

Rechte Seite am Tag der ausgeführten FUE

Sechste Haartransplantation (Mai 2005)

Im Mai 2005 sind mir mit „FUE & FUI“, durch Dr. Keser insgesamt ca. 610 FU´s gesetzt worden. Dabei hat man mir ca. 250 FU´s in jede Geheimratsecke gesetzt und ca. 110 FU´s zur nochmaligen Verdichtung in meine Narbe.

Meine Haare sind in der Zwischenzeit zwar etwas grau geworden, vor allem seitlich und teilweise auch schon vorne (verstärkt in der Mitte), aber seit der letzten Eigenhaar-OP im Jahr 2005 ist die Haarsituation glücklicherweise stabil geblieben und bisher wurden keine weitere Eingriffe nötig. Die Befüchtungen und Angst/Sorge einmal die Glatze des Vaters zu erreichen ist erfreulicherweise nicht eingetroffen.

Erfahrungsbericht eines Patienten von Dr. Muresanu

Ein Patient berichtet über seine Erfahrungen mit Dr. Muresanu und Hattingenhair:

Der Patient hatte bereits 2 HT’s in den 90-er Jahren mit Mini/Micrografttechnik. Das waren gesamthaft 1050 Grafts. Anfangs war das Ergebnis noch in Ordnung. Nachdem sich dann aber auch der Oberkopf gelichtet hat, sah es einfach sch….. aus. Zwar konnte ich es mit Toppik einigermassen hinkriegen, trotzdem habe ich nach langen Recherchen in diesen Forum und einer Beratung von Andreas Krämer beschlossen, mich einer Repair zu unterziehen.

Da die Narbe der ersten OP’s zu tief sitzt, konnte diese nicht mit herausgeschnitten werden. Herr Muresanu hatte bedenken, die zwei Narben könnten zu nahe aneinander sein. Diese könnte bei einem allfälligen Schockloss dazu führen, dass es wie eine breite Narbe aussieht. Er wollte auf der sicheren Seite bleiben und lediglich an den Seiten entnehmen. Es kamen dann schliesslich 2350 Grafts heraus, wobei man sagen muss, dass ich im Spenderbereich lediglich eine Dichte von 73FU’s/cm2 habe.

Die Spritzen waren eigentlich nicht schlimm, bis auf die zwei die Herr Prof. Voy in die Stirn jagte. War aber auch problemlos auszuhalten. Während der OP habe ich zu einem grossen Teil geschlafen oder zumindest gedöst. Ich habe es nicht mal geschafft, mir den Bruce Willis Streifen anzuschauen, welcher Herr Muresanu für mich eingelegt hat.

Das ganze Team um Herr und Frau Muresanu ist sehr nett. Ich hatte währen der OP Kopfschmerzen, allerdings nicht wegen dem Eingriff sondern eher wegen den herrschenden Wetterverhältnissen. Die Damen haben mir dann ständig feuchte Tücher auf die Stirn gelegt.

Ich habe mit Herr und Frau Muresanu abgemacht, die Grafts auf dem ganzen Kopf zu verteilen, um die „alten“ Grafts etwas zu kaschieren. Es wird also keine Weltrekord-Dichte. Das oberste Ziel soll sein, die Natürlichkeit und eine brauchbare Dichte wieder herzustellen, und dass sollte wie Herr Muresau sagte auch klappen. Ach ja, die zu verdichtende Fläche betrug 140cm2 (gem. AK).

Alles in allem bin ich mit Hattingenhair und dem bisherigen Ergebniss sehr zufrieden.

Update nach 4 Monaten

Für die 4 Monate bin ich auch sehr zufrieden, zumal einige Haare noch sehr kurz sind. Ich habe die Fotos in einem hell ausgeleuchteten Raum gemacht. Von der Tonsur habe ich leider kein anständiges Bild. Diese lässt aber schon noch zu wünschen übrig.

Die Fläche war 140 cm2.

Der Heilungsprozess nach einer Haartransplantation

Dass die Menschen untereinander sehr verschieden sind, zeigt sich auch an dem Wachstum transplantierter Eigenhaare. Bei einigen Patienten ist schneller ein Erfolg zu sehen, bei anderen benötigt das Wachstum nach einer Haartransplantation etwas länger. Bis die Rötung des transplantierten Areals abgeklungen ist, sollte der Empfängerbereich auch vor starker Sonne geschützt werden.

Etwa ein bis zwei Tage nach der Eigenhaarverpflanzung zeigen sich zwar schmerzlose, allerdings unansehnliche Schwellungen im Stirn-und Augenbereich . Nach circa 1 Woche haben sich die Schwellungen normalerweise so weit zurückgebildet, dass selbst von fremden Personen nichts Außergewöhnliches wahrzunehmen ist.

Duschen ist zwar erlaubt in den ersten Tagen, jedoch nur eine „Körperdusche“. Die feinen Mikrokanäle, in die die entnommenen Haare implantiert wurden, schließen sich und es bilden sich Krusten. Dies gilt auch für den Spenderbereich (Hinterkopf), aus dem die Grafts entnommen wurden. Auch dort bilden sich kleine Wundkrusten, die eine schützende Funktion haben.

Gerade in den ersten Tagen nach einer Haarverpflanzung ist Vorsicht geboten. Noch sind die transplantierten Haare nicht hundertprozentig fest. Eine Kopfbedeckung kann nach einer HT behutsam und vorsichtig getragen werden; z.B. eine großzügige Cap, ein Fischerhut oder ein Tuch.

Durch eine tägliche Haar-Kopfwäsche mit mildem Shampoo (z.B. Babyshampoo oder Sebamed-Shampoo) und das Einweichen der Krusten mit Hilfe einer Lotion werden die Wundkrusten weich und fallen ab. Dies geschieht nach ca. 7-14 Tagen. Diese Zeit nutzen viele Patienten für einen entspannten Urlaub, wofür normalerweise zwei Wochen ausreichen.

Bis die behandelte Haut sich wieder farblich normalisiert hat, können 1 bis 3 Monate vergehen, da dieser Prozess sehr individuell ist. Je heller und empfindlicher die Haut, desto länger ist sie gerötet. Während dieser Zeit können die Bereiche mittels eines kosmetischen Abdeckstifts (Apotheken/Drogeriemärkte) der allgemeinen Hautfarbe angepasst werden.

Wurde bei der Haartransplantation die Steifentechnik (F.U.T. Methode) angewandt, dürfen die Fäden ungefähr 2 Wochen nach dem Eingriff auch vom behandelnden Hausarzt entfernt werden.

Innerhalb von 3-8 Wochen nach dem Eingriff verlieren die Patienten die versetzten Haare wieder. Wie viele der transplantierten Follikel wieder ausfallen ist von Patient zu Patient unterschiedlich. In der Regel jedoch ca. 80-90%. Dieser Umstand ist kein Grund zur Sorge - die Transplantate (Grafts) erleiden einen Sauerstoffmangel, da sie im Rahmen der OP eine gewisse Zeit außerhalb ihres normalen Umfeldes verbringen. Vorübergehender Schockausfall wird diese Periode nach einer Haartransplantation in der Fachsprache auch genannt. Nur der Haarschaft fällt aus.

2-3 Monate später (ab circa 9 Wochen) bilden sich neue Haare. Innerhalb dieser Entwicklungsphase können sich eventuell minimale Pickel/Unebenheiten zeigen, da der neue Haarschaft sich durch die Haut schiebt. In seltenen Fällen kann die Kopfhaut noch etwas sensibel und leicht gerötet sein. Darüber hinaus berichten viele Patienten von einem gewissen Taubheitsgefühl, in den ersten Monaten nach ihrer Haarimplantation. Dies bezieht sich jedoch nur auf den Empfänger- und nicht den Spenderbereich. Mit der Zeit kommt das Gefühl zurück und die Taubheit lässt komplett nach.

Die verpflanzten Haare wachsen in unterschiedlicher Geschwindigkeit. Einige sind nach z.B. 3-4 Monaten schon 3-4 cm lang, die meisten jedoch erst wenige Millimeter kurz. Durch einen Haarschnitt beim Friseur kann die Haarlänge in dieser Anfangszeit angeglichen werden, sodass ein homogenes Haarbild entsteht. Das Schneiden der Haare mit einer Maschine beim Friseur ist nach 2 Monaten wieder gestattet.

Erfahrungsgemäß gibt es nach ca. Im Gegensatz zu den ersten 6 Monaten ist jetzt eine deutliche Beschleunigung ( bzw. Zunahme) des Haarwuchses zu beobachten. Es wird dichter und dichter. Auch der Oberkopf (die Tonsur) füllt sich mehr und mehr (falls hier auch transplantiert wurde). Die Haare werden kräftiger und lassen sich dann auch wieder normal stylen und kämmen.

Nach 12 Monaten, wenn also 1 Jahr seit der Haartransplantation vergangen ist, kann das Resultat der Behandlung im Spiegel bewundert werden. Allerdings bestehen auch hierbei manchmal spezielle Ausnahmen. So kann sich zum Beispiel bei einigen Patienten erst nach etwa sechs bis acht Monaten erheblicher Fortschritt der neuen Haare einstellen. Bei anderen zeigt sich dagegen schon nach vier bis fünf Monaten ein bemerkenswertes Ergebnis und somit eine deutliche optische Aufwertung.

Sieht man einmal von der individuellen Anwuchsrate ab, können auch im Zeitraum von zwölf bis achtzehn Monaten nach Abschluss der OP positive Veränderungen auftreten. Die verpflanzten Eigenhaare wachsen in der Regel über das gesamte Leben weiter. Die neu gewonnenen Haare dürfen nach Erreichen des Endergebnisses genauso behandelt werden wie es die Patienten bisher mit ihren Haaren gewohnt waren.

Der natürliche Heilungsprozess einer Eigenhaartransplantation beinhaltet, dass die minimalen Einschnitte im Empfängerbereich sowie die Narben im Spenderbereich dünne Schorfkrusten entwickeln. In den Folgewochen fällt auch ein großer Teil der versetzten Haare aus, wofür die reduzierte Nährstoff- und Sauerstoffzufuhr verantwortlich ist (Schockausfall). Dieser Prozess ist absolut natürlich und sollte den Patienten keine Sorgen bereiten.

Nach manchen Behandlungen wie zum Beispiel einer Verdichtung, können neben den verpflanzten Haaren auch umliegende Haare ausfallen. Letztere wachsen jedoch ebenso kräftig nach wie die Transplantate. Dieser Vorgang wird als „Shock Loss“ bezeichnet und ist lediglich eine kurzzeitige sowie meistens temporäre Erscheinung, welche sich nur bei einigen Patienten zeigt.

Die transplantierten Follikel produzieren bereits direkt im Anschluss an die Verpflanzung neue Haare, welche nach circa 3 Monaten als flachsartig und filigran zu beschreiben sind. In der Regel produzieren sämtliche versetzten Eigenhaare erneut kräftige Haare, allerdings gibt es auch hier seltene Ausnahmen.

Erfahrungsbericht von Dr. Serkan Aygin

Ein weiterer ausführlicher Erfahrungsbericht stammt von einem Patienten, der sich einer Haartransplantation bei Dr. Serkan Aygin in der Türkei unterzogen hat.

Der Weg zur Entscheidung

Der Patient berichtet von jahrelangen Überlegungen und Zweifeln bezüglich einer Haartransplantation. Seit dem 33. Lebensjahr litt er unter Haarausfall am Hinterkopf, was ihn täglich im Badezimmer beschäftigte und negativ beeinflusste. Die Recherche nach einer Lösung begann, wobei er sich mit Freunden, in Foren und auf Social-Media-Kanälen austauschte. Immer wieder wurde ihm empfohlen, die Haartransplantation in der Türkei durchführen zu lassen, da dort die Experten sitzen.

Die Wahl der Klinik

Nachdem er sich auf Spezialisten in der Türkei konzentriert hatte, stieß er auf Dr. Serkan Aygin und seine Klinik in Istanbul mit einer Beratungsstelle in Berlin. Die positiven Rezensionen auf Google bestärkten ihn in seiner Entscheidung.

Organisation und Ablauf

Die Organisation durch das Team der Dr. Serkan Aygin Clinic wurde als sehr professionell beschrieben. Der komplette Ablauf inklusive Flug, Shuttle und Hotel wurde für den Patienten geplant. In der Klinik angekommen, war er beeindruckt von der Größe und dem stilvollen Ambiente. Nach einem Gespräch mit Dr. Aygin und seinem Team wurde die OP besprochen und die passende Methode (FUE oder DHI) ausgewählt. Es wurde auch eine kleine Stelle am Haaransatz zur Korrektur empfohlen.

Der Tag des Eingriffs

Nach einer kurzen Nacht wurde der Patient in der Klinik von seiner Dolmetscherin empfangen und erhielt ein Beruhigungsmittel. Die siebenstündige Operation verlief schmerzfrei und entspannt, wobei der Patient sogar ab und zu einschlief. Nach der OP gab es ein ausführliches Gespräch über die Behandlung danach und die Einnahme von Medikamenten.

Die Tage nach der Haartransplantation

Die Nacht nach der OP war etwas unruhig, da der Verband und die erhöhte Liegeposition störten. Am nächsten Tag erfolgte die Verbandsabnahme und eine Laser-Behandlung. Beim Abschlussgespräch erhielt der Patient Medikamente und Pflegemittel sowie ein Stirnband für die nächsten drei Tage. Auch ein Corona-Test wurde durchgeführt.

Erstes Fazit

Der Patient war vom kompletten Ablauf sehr positiv überrascht. Alle Sorgen bezüglich Schmerzen oder Ungeduld während der OP waren unbegründet. Er fühlte sich in der Klinik gut aufgehoben und konnte sogar noch etwas von Istanbul sehen.

Update: 4 Monate nach der Haartransplantation

Ab dem Zeitpunkt der OP am 15.11.2020 dokumentierte der Patient jeden Monat den Fortschritt des Haarwachstums mit Bildern. Er befolgte die Anweisungen der Klinik bezüglich der Tätigkeiten, die wieder erlaubt sind. Nach 14 Tagen begann er mit der sanften Haarwäsche und dokumentierte den Schockhaarausfall. Ab dem 2. Monat hatte er das Gefühl, dass parallel dazu auch das Haarwachstum anfing. Mitte Januar konnte er nach Rücksprache mit der Klinik wieder eine Wollmütze tragen.

Am Haaransatz sind die Haare inzwischen so gut gewachsen, dass man überhaupt keinen Unterschied mehr zum restlichen Haar sieht. Der Haarkranz ist jetzt wieder schön rund und gleichmäßig.

MerkmalVorherNachher (4 Monate)
HaaransatzLichte StelleVollständig korrigiert

Zur Pflege verwendete er die empfohlenen Produkte, darunter das Sebamed Repair-Shampoo. Auf das Medikament Propecia verzichtete er, nahm aber weiterhin Priorin und Minoxidil Spray ein.

Fazit nach 4 Monaten

Der ganze Prozess ist bisher komplett ohne Komplikationen abgelaufen und ich kann nichts Negatives berichten. Ich bin total happy, dass ich diesen Schritt gegangen bin. Es gibt keinerlei Beschwerden, die Haare wachsen mehr und mehr und alles nimmt seinen Lauf.

Die Wachstumsphasen nach einer Haartransplantation

KÖ-HAIR informiert über die Wachstumsphasen, die Ihre transplantierten Haare nach der Haar-OP durchlaufen werden. Die Eigenhaartransplantation fußt auf der Tatsache, dass bei genetisch bedingtem Haarausfall der Haarkranz am Hinterkopf nicht betroffen ist. Er eignet sich daher optimal als Spenderareal für die Haar-OP. Bei der FUT-Methode wird einer feiner Hautstreifen vom Hinterkopf entnommen, aus dem dann die einzelnen Haarfollikel (Grafts) extrahiert und in die kahlen Kopfhautpartien verpflanzt werden. Bei der FUE-Variante werden mittels Präzisionswerkzeug die einzelnen Grafts vom Hinterkopf entnommen. Die FUE-Haartransplantation ist daher deutlich narbenärmer.

Ihre Haare werden in den kommenden Wochen und Monaten verschiedene Phase durchlaufen, und dazu gehört auch, dass die transplantierten Haare wieder ausfallen.

  1. Die ersten Tage: Schmerzen, Rötungen und Schwellungen im Spender- und Empfängerbereich.
  2. Telogenphase: Die transplantierten Haarfollikel treten in eine Ruhephase ein.
  3. Shedding Phase (2-4 Wochen): Die transplantierten Haarschäfte fallen aus, aber die Haarfollikel bleiben unter der Haut intakt.
  4. Ruhephase: Die transplantierten Haarfollikel gehen in eine Ruhephase über.
  5. Neues Haarwachstum (4-6 Monate): Die transplantierten Haarfollikel beginnen, neue Haare zu produzieren. Anfänglich kann das Haar dünn, fein und spärlich erscheinen.
  6. Deutliches Haarwachstum (6 Monate): Die transplantierten Haare werden dichter und deutlicher sichtbar.
  7. Kontinuierliches Wachstum (1 Jahr): Deutliches Haarwachstum und eine hohe Haardichte. Das transplantierte Haar sollte Ihrem natürlichen Haar ähneln.

Sie können selbst maßgeblich dazu beitragen, dass Ihre Haartransplantation ein voller Erfolg wird. Dazu gehört neben einem gesunden Lebensstil mit ausgewogener Ernährung, möglichst ohne Nikotin und Alkohol, auch die richtige Haarpflege nach der Haartransplantation. Zudem sollten Sie in den ersten Nächsten nach der Haar-OP mit einem Nackenkissen schlafen, um den Kontakt der Kopfhaut zum Kissen zu vermeiden.

Weitere Erfahrungen und Tipps

Einige Patienten berichten von einer "Haarlinie" nach 4,5 Monaten, aber noch nicht blickdicht. Andere erwähnen, dass der Haaransatz vorne dichter als der Rest verpflanzt wird. Es ist auch normal, dass beim Duschen im Empfängerbereich mehr Haare ausfallen. Ein guter Dermatologe kann die Anwuchsrate bestätigen und beruhigen.

Es gibt Prozentangaben zum Haarwachstum: nach 4 bis 5 Monaten sind es 20/30 % und nach 6 bis 7 Monaten 40 bis 50 % des Endergebnisses. Wichtig ist, ein von der Klinik empfohlenes Shampoo zu verwenden und gegebenenfalls einen Trichoscan beim Dermatologen durchführen zu lassen.

Wie lange dauert das Haarwachstum nach einer Transplantation?

Viele Menschen, die sich für eine Haartransplantation entscheiden, stellen sich die gleiche Frage: „Wann wachsen meine Haare endlich wieder richtig?“ Die Antwort darauf hängt von mehreren Faktoren ab, darunter die Heilungsphase, der natürliche Haarzyklus und die Pflege nach der OP.

Die Phasen des Haarwachstums nach einer Haartransplantation

  1. Die ersten Wochen (0-4 Wochen): Rötung und Schwellung der Kopfhaut, Schockphase mit Haarausfall.
  2. Der „Shedding“-Effekt (1-3 Monate): Ausfall vieler transplantierter Haare.
  3. Die ersten sichtbaren Haare (3-6 Monate): Erste neue Haare sprießen, oft fein und dünn.
  4. Das Wachstum nimmt Fahrt auf (6-9 Monate): Verdichtung der neuen Haare, Zunahme der Haardichte und Struktur.
  5. Das endgültige Ergebnis (12-18 Monate): Natürliche Dicke, Struktur und Fülle der Haare erreicht.

Wie kannst du das Haarwachstum nach der Transplantation unterstützen?

  • Sanfte Kopfhautpflege
  • Geduld bewahren
  • Gesunde Ernährung
  • Minoxidil oder Finasterid (in Absprache mit dem Arzt)
  • Kein Kratzen oder Reiben

Erfahrungsberichte von Männern und Frauen

Im Internet sind zahlreiche Erfahrungsberichte zu Haartransplantationen zu finden. Besonders interessant ist es, sowohl Einblick in die Erfahrungen von Männern als auch von Frauen zu bekommen.

Ein Mann berichtet von schütterem Haar mit 35 Jahren und entschied sich für eine FUE-Behandlung mit 1.500 Grafts. Nach 4 Monaten bemerkte er, dass das erste Haar wieder zu wachsen begann, und jetzt 11 Monate später, habe ich endlich einen schönen Haaransatz.

Eine Frau fand es schrecklich, kahl zu werden und entschied sich für eine Behandlung in den Acurakliniken. Während der Behandlung wurden 3.300 Grafts transplantiert. Unter anderem wurden die Geheimratsecken und die Krone vollständig aufgefüllt. Es war ein langer Weg, aber es war es wert! Nach neun Monaten war das Ergebnis großartig.

Ein weiterer Patient litt unter diffusem Haarausfall und entschied sich für eine Haarimplantation mit Biofibres. Nach einer Test-Behandlung mit 200 Biofibres erfolgte die Haupt-Behandlung. In vier Stunden wurden 2.000 Haare implantiert. Meine Haare sahen direkt viel voller aus. Jedes Jahr können ungefähr 10% der implantierten Haare ausfallen.

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