Die "Roaring Twenties" waren eine Zeit des Umbruchs, der Emanzipation und des Aufbruchs in eine neue Ära. In den 20er-Jahren begannen viele Frauen, sich zu emanzipieren. Erstmals nahmen sie einen Beruf auf, vergnügten sich allein im Nachtleben und entwickelten eine neue Art der Selbstständigkeit. Diesen Lebensstil wollten die Frauen der 20er-Jahre auch in ihrem Kleidungsstil und ihren Frisuren ausdrücken.
Die Zwanziger Jahre lösen auch heute noch eine faszinierende Anziehungskraft aus. Es ist nicht nur die Nostalgie, es sind der Glanz und Glamour dieser Zeit mit Berlin als Zentrum von Kunst und Kultur. Der Erste Weltkrieg war vorbei und machte den Weg frei für neue Mode, Fashion und neue Schönheitsbilder.
Wir zeigen, welche Frisuren & Styles neben der Wasserwelle damals in waren und welches Make-up man dazu trug: Hier findest du alle Tipps & Tricks für die schönsten 20er Jahre Looks! Absolute Stilikone dieser Zeit war keine geringere als Coco Chanel.
Die Kleider wurden kürzer, ebenso wie die Haare.
Die bekannteste Frisur der 20er Jahre ist wohl die Wasserwelle. Die raffinierten Wellen liegen perfekt gestylt am Kopf und rahmen das Gesicht elegant ein. Stars wie Demi Lovato, Cara Delevigne oder Reese Witherspoon lieben die Frisur im Stil der 20er-Jahre.
Die bis heute beliebteste Frisur der 20er Jahre ist die Wasserwelle, auch Fingerwelle genannt. Was die Wellen dieses Stylings ausmachen, ist das raffinierte Legen. Sie werden perfekt und eng am Kopf gestylt und verleihen dem Gesicht einen eleganten Rahmen.
Die Länge der Haare spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Diese Frisur eignet sich für langes und auch kürzeres Haar. Man kann sie zudem bei feinem und genauso bei dickerem Haar kreieren.
Die "Roaring Twenties" waren die Zeiten von Charleston, Jazz-Musik und den Flapper-Girls:
Die Wasserwelle: Eine elegante Frisur der 20er Jahre
Wenn Sie das erste Mal probieren, eine Wasserwelle zu stylen, sollten Sie ausreichend Zeit einplanen. Die Frisur benötigt einiges an Fingerspitzengefühl und klappt vielleicht nicht auf Anhieb. Hier lernen Sie Schritt für Schritt, wie Sie eine Wasserwelle legen.
Noch nicht ganz fertig? Eine alltagstaugliche Variante der Wasserwelle, erzeugen Sie mit dem Glätteisen. Sie verlangt weniger Aufwand als die klassische Wasserwelle und verleiht der Frisur einen modernen Look.
Tipp: Ein Hitzeschutzspray hilft dem Haar trotz der Arbeit mit dem Glätteisen nicht auszutrocknen. Im trockenen Haar einen akkuraten Seitenscheitel ziehen und eine etwa fünf Zentimeter dicke Strähne abteilen. Nun das Glätteisen am Ansatz und eng am Kopf anlegen, hierbei sollten Sie natürlich aufpassen sich nicht zu verbrennen. Das Glätteisen nach innen drehen und etwas nach unten ziehen. Als nächstes diese Bewegung in die andere Richtung nach außen durchführen. Die Rollbewegung wird nun Schritt für Schritt bis in die Haarspitzen wiederholt. Die entstandene Wasserwelle kann mit Haarspray fixiert werden. Die Wellen fallen etwas weicher als bei der klassische Variante und sorgen für einen Hauch Twenties-Look im Alltag.
Jetzt legt man die Seitenscheitelsträhne zu einer Welle. Zum Fixieren verwendet man Haarlack oder ein stark haltendes Haarspray mit glänzendem Finish.
Für lange Haare bietet es sich an, das restliche Haar im Nacken zu einer Hochsteckfrisur wie einem Dutt oder Chignon zu fixieren.
Einer der prägnantesten Looks dieser Zeit ist der Bubikopf. Burschikos und dennoch elegant - gewagt und frech!
In den Zwanzigerjahren lag der Garcon-Schnitt ganz hoch im Kurs. Immer mehr Frauen trennten sich von ihren langen Haaren und trugen stattdessen Kurzhaarschnitt! Der Bubikopf feierte in den 60ern mit Stil-Ikone Twiggy noch mal ein furioses Comeback.
Der Bubikopf: Ein frecher und revolutionärer Haarschnitt
Stars und Schauspielerinnen der Stummfilmära hatten den Bubikopf (engl.: Bob Cut) in Hollywood zum Trend erkoren. Das Markenzeichen: Eckig geschnittenes Haar, das kinnlang und eng am Kopf getragen wurde. Der für die Twenties typische „shingled Bob“ ist ein jungenhafter Schnitt mit zu einem V geschnittener Nackenpartie. Die kurzen Haare wurden dann in Wasserwellen gelegt. Alternativ liebten die Frauen den kurzen Pagenschnitt mit langem Pony.
Auch der Bubikopf zusammen mit einem Pony war eine beliebte Frisur in den wilden Zwanzigern. Frech, schnell gestylt und perfekt für feines Haar.
Die gute Nachricht: Solche Haarschnitte lassen sich ganz einfach mit einem Glätteisen stylen.
Der Faux Bob war ein gesellschaftlich bedingter Frisurentrend. Denn in den Zwanzigern wollten weitaus nicht alle Frauen ihr Haar abschneiden. Grund: Seine langen Haare abzuschneiden, galt lange als Strafe für Frauen. Im Gegensatz zu heute war ein Kurzhaarschnitt damals eine kleine Rebellion, vor allem im persönlichen und gesellschaftlichen Umfeld der Frau. Da auch die nicht so mutigen Damen mit dem Trend gehen wollten, täuschten sie also den Bubikopf einfach vor.
Natürlich kommt der Glamour nicht von ungefähr. Die Zwanzigerjahre waren auch ein Jahrzehnt edel gestylter Lockenfür jede Haarlänge. Wichtig war hier, dass die Locken oder Wellen nicht ausgebürstet, sondern das Haar buchstäblich in Locken gelegt wurde.
Ob Bob oder langes Haar: Schöne Locken oder gewellte Haare gehörten ebenfalls zu den Frisuren der 20er Jahre.
Wer sich schon einmal einen Film aus den 20ern angeschaut hat, erinnert sich sicherlich an die Hutpracht der Damen. Damals war es der Glockenhut, der den Trend angab. Sein Markenzeichen: Der schmale, heruntergebogene Rand.
Wer sich schnell und unkompliziert eine 20er Jahre Frisur zaubern will, der besorgt sich ein Stirnband. Ein Federband im Haar und eine Zigarettenspitze in der Hand - die Charleston Girls lassen grüßen! Federnsind und waren im Übrigen wirklich ein Muss als Haarschmuck für dieses Jahrzehnt. Dezent am Tag, elegant am Abend.
Ebenso ikonisch wie die Wasserwelle waren auch Stirnbänder in der Zeit. Wer denkt nicht an die Flapper-Girls mit Feder-Band im Haar und Zigarettenspitze in der Hand?! Stirnbänder, aber auch andere Accessoires, wie Federn, einzeln oder mehrere im Bündel, stilvolle Haarreifen oder Haarschmuck, passen ebenfalls in diesen Look.
Ja, auch Hüte sind Frisur! Oder zumindest ein passender Style! In den 20er war vor allem der Glockenhut ein stylisches Accessoire zum Outfit. Ob darunter nur eine Lockenpracht hervorkam oder ein Seitenscheitel mit Wasserwelle - so oder so lässt der Hut den kompletten Look edel aussehen.
Da die Twenties für Glanz und Glamour stehen, muss das Haar ebenfalls glitzern.
Tipp: Die Frisur sieht auch super stylisch mit einer Wasserwelle aus.
Während der Tageslook eher dezent war, war der Abend-Look der Zwanziger ein ganz besonderer: schmale Augenbrauen, dunkelrot geschminkte Lippen und gekonnt in Szene gesetztes Augen-Make-up - so speziell war die goldene Zeit.
Der Abendlook in Sachen Make-up war bestimmt von extra schmalen Augenbrauen, dunkelroten Lippen und in Szene gesetztes Augen-Make-up. Edle Smokey Eyes in Grau- oder Brauntönen, ein wenig Mascara und die Augen strahlten perfekt zur Wasserwelle der Haare. Für die Lippen wurde ein sinnliches, eher dunkleres Rot gewählt und ihre Form leicht spitz nach oben gemalt.
Ein Style, der auch heute noch wunderbar auf einer Motto-Party funktioniert: Dazu schminkst du dir schicke Smokey Eyes mit Grau- oder Brauntönen und greifst zu einem Lippenstift in einem Rotton, gerne auch etwas dunkler wie bspw. Bordeaux. Die Lippen wurden recht spitz nach oben gemalt, was ihnen einen eleganten und eigenwilligen Touch bescherte.
Hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Merkmale des Make-ups der 20er Jahre:
| Merkmal | Beschreibung |
|---|---|
| Augenbrauen | Schmal und nach unten gebogen |
| Lippen | Dunkelrot, spitz nach oben gemalt |
| Augen | Smokey Eyes in Grau- oder Brauntönen |
tags: #20er #jahre #frisuren #frauen
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