Die goldenen Zwanziger sind eine unerschöpfliche Inspirationsquelle für Mode und Styling. Besonders die Frisuren dieser Ära versprühen einen unvergleichlichen Glamour und Eleganz. Ob für eine Mottoparty, eine Hochzeit oder einen besonderen Abend - mit einer 20er-Jahre-Frisur ziehen Sie garantiert alle Blicke auf sich. Dieser Artikel zeigt Ihnen, wie Sie mit wenigen Handgriffen und einem Haarband eine atemberaubende Frisur im Stil der 20er Jahre zaubern können.
Die 20er Jahre waren eine Zeit des Umbruchs und der Emanzipation, was sich auch in den Frisuren widerspiegelte. Kurze Haare, insbesondere der Bubikopf, waren ein modisches Muss. Doch auch wer seine lange Mähne nicht opfern wollte, konnte mit raffinierten Tricks einen 20er-Jahre-Look kreieren.
Zu den bekanntesten Merkmalen des goldenen Jahrzehnts zählen viele schicke Kurzhaarfrisuren, schwungvolle Locken und natürlich der Bob Haarschnitt - ein zeitloser Klassiker, der niemals aus der Mode kommen wird. Die Retro Frisuren aus den 20er Jahren haben sich bis heute bewährt und lassen sich jedem Anlass anpassen.
Wer den Mut zum Kurzhaarschnitt nicht aufbringen konnte, täuschte oft einen Bob vor. So wie Rachel Bilson auf dem Titelbild, haben auch in den Zwanzigern viele Frauen einen Kurzhaarschnitt nur vorgetäuscht. Mit dem sogenannten "Faux Bob" können Sie ganz einfach kurze Haare "vortäuschen".
Hier ist eine einfache Anleitung, wie Sie mit langen Haaren und einem Haarband eine tolle 20er-Jahre-Frisur zaubern können:
Ab 55 cm Haarlänge muss man den dritten Schritt doppelt ausführen. Also Haare hochnehmen, mit Bobby Pins festecken. Fallen lassen. Haarlängen wieder hochnehmen, festecken. Haarband darüber. Fallen lassen.
Tipp: Die geschmückten Haarbänder und Haarreifen sind ein Markenzeichen von den meisten Frisuren im Charleston-Look und verleihen Ihrem modischen Outfit das gewisse Etwas.
Es gibt auch andere Möglichkeiten lange Haare im 20er-Jahre-Stil zu stylen. Eine beliebte Methode ist es, die Haare am Nacken zu rollen und mit Haarnadeln zu fixieren. Haarband drüber, Enden zusammennehmen und ein kleines Haargummi drum wie im Video gezeigt. Dann die Enden unterhalb des Haargummis zu einem Zöpfchen einflechten (darf ruhig unordentlich sein und muss nicht weiter gesichert werden) und die Haare um dieses Zöpfchen herum aufwickeln. So behält man die Enden besser im Griff und hat einen Anfang zum Wickeln.
Die Wasserwelle ist wohl die bekannteste Frisur der 20er Jahre. Die raffinierten Wellen liegen perfekt gestylt am Kopf und rahmen das Gesicht elegant ein. Diese Frisur gelingt mit langen, als auch kürzeren sowie bei feinem und dickerem Haar. Gestylt wird sie entweder mit Schaumfestiger, Kamm und Haarklammern oder mit einem Lockenstab und Haarspray. Hier findest du die komplette Anleitung für die Wasserwelle.
Die klassische WasserwelleDie Schauspielerin Diane Krüger zeigt uns auf dieser Veranstaltung das perfekte Beispiel für eine klassische Wasserwelle - und so können Sie den Klassiker ganz einfach nachmachen:Für die nötige Glätte kämmen Sie Ihr Haar zunächst zu einem Seitenscheitel und föhnen es zusammen mit einer Rundbürste. Bei krausem oder sehr voluminösem Haar, muss es gegebenenfalls vorher zusätzlich mit einem Glätteisen bearbeitet werden.Nun nehmen Sie eine etwa 5 cm breite Strähne und stecken sie zur Seite. Das restliche Haar halten Sie stramm und befestigen es an Ihrem Hinterkopf. Die übrige Strähne wird mit Hilfe von etwas Haargel und einem Kamm glattgezogen und mit kleinen Haarklammern befestigt. Die Haarspitze drehen Sie dann schneckenförmig ineinander und fixieren diese am besten mit einer dezenten Klammer in gerollter Form. Noch etwas Haarspray darüber geben, eh voilà!
Es gibt auch moderne Interpretationen der Wasserwelle, wie die fransige oder glatte Variante. Die Sängerin Katy Perry zeigt mit einer pinken Wasserwelle, wie man den klassischen Stil in die Moderne holt. Mit einem gelben Kleid und einer pinken Wasserwelle holt sie den klassischen Stil der 20er Jahre in die Moderne.Damit sie das gleiche Volumen auch in Ihre Haare bekommen, müssen Sie einfach nur große Lockenwickler in Ihre Haarlängen eindrehen, anföhnen und abkühlen lassen. Anschließend mit einem Kamm toupieren und mit Haarspray fixieren. Fertig ist eine voluminöse Wasserwelle.
Doch unabhängig davon, für welchen Look Sie sich entscheiden, darf eine Sache auf gar keinen Fall fehlen und das sind die glamourösen und auffälligen Accessoires. Das wären zum Beispiel geschmückte Haarbänder und Stirnbänder, Federn, Glockenhüte, funkelnde Ketten oder auch Haarnetze. Die Charleston Frisur wirkt gleichzeitig verspielt und äußerst elegant.
Ebenso ikonisch wie die Wasserwelle waren auch Stirnbänder in der Zeit. Wer denkt nicht an die Flapper-Girls mit Feder-Band im Haar und Zigarettenspitze in der Hand?! Stirnbänder, aber auch andere Accessoires, wie Federn, einzeln oder mehrere im Bündel, stilvolle Haarreifen oder Haarschmuck, passen ebenfalls in diesen Look.
Tipp: Ein Glockenhut ist ein stylisches Accessoire zum Outfit. Ob darunter nur eine Lockenpracht hervorkam oder ein Seitenscheitel mit Wasserwelle - so oder so lässt der Hut den kompletten Look edel aussehen.
Während der Tageslook eher dezent war, war der Abend-Look der Zwanziger ein ganz besonderer: schmale Augenbrauen, dunkelrot geschminkte Lippen und gekonnt in Szene gesetztes Augen-Make-up - so speziell war die goldene Zeit. Ein Style, der auch heute noch wunderbar auf einer Motto-Party funktioniert: Dazu schminkst du dir schicke Smokey Eyes mit Grau- oder Brauntönen und greifst zu einem Lippenstift in einem Rotton, gerne auch etwas dunkler wie bspw. Bordeaux. Die Lippen wurden recht spitz nach oben gemalt, was ihnen einen eleganten und eigenwilligen Touch bescherte.
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