Hast Du kurze Haare? Kurzhaarfrisuren sind natürlich super einfach und sehr praktisch für den Alltag. Für solche Frisuren ist Haarwachs das perfekte Styling Produkt! Aber wieso überhaupt? Ist das nicht so ähnlich wie Haar Pomade oder Gel?
Haarwachs gehört zu den beliebtesten Styling Produkten für Haare. Das hat viele Gründe: zum Beispiel, dass Du es schnell und leicht auftragen kannst. Aber was ist Haarwax überhaupt? Ist das nicht eigentlich nur Bienenwachs? Oder was steckt da drin? Wofür benutzt man das? Wozu ist das gut? Und und und...
Haarwachs (auch Wax geschrieben) - dabei handelt es sich prinzipiell erst einmal um Wachs für die Haare. Es wird verwendet, um sie zu formen, zu festigen und zu stylen. Wax klebt nicht und härtet nicht aus. Stylingwachs für die Haare ist meistens weiß oder transparent, kann aber auch mit Pigment versetzt werden. Haarwachs ist ein tolles Produkt zum täglichen Styling Deiner Haare!
Haarwachs besteht meistens aus Mikro- oder Bienenwachs. Es enthält sehr wenig Wasser, was für einen unsichtbaren Halt sorgt. Deine Haare behalten ihre Struktur und ihre Farbe! Oft sind noch pflegende Inhaltsstoffe für deine Haare mit drin. Ganz einfach: in den zugesetzten Duftstoffen.
Früher war in Haarwachs oft auch Talg enthalten. Daneben sind dem Wachs oft Stearate, Fette und Öle beigemischt. Auch findest Du Duft- und Farbstoffe in vielen Styling Produkten für die Haare - auch in Haarwachs. Die sorgen für ein tolles Trageerlebnis, können Deine Haare aber auch schädigen. Dafür sind dann Pflegestoffe im Haarwachs drin. Zum Beispiel findest Du oft Haarwachs mit Kokos- oder Jojobaöl.
Haar Wachs ist ein unisex Produkt und für Personen jeglichen Genders geeignet, egal ob männlich, weiblich oder divers. Am Besten eignet es sich bei kurzen Haaren. Dünne Haare kannst Du mit Haar Wachs bändigen, in Form bringen und am Herumfliegen hindern. Dicke Haare kannst Du damit aber auch frisieren. Meist sind sie etwas widerspenstiger und Haarwachs sorgt dann für einen guten Halt, den ganzen Tag lang.
Empfindliche und trockene Haare wie auch Kopfhaut kannst Du mit pflegendem Haarwachs zum Beispiel vor Kälte und Trockenheit schützen. Außerdem versorgst Du sie so mit wichtigen Fetten und Nährstoffen. Haarwachs ist für verschiedene Haarsituationen gut geeignet.
Schon mit einer erbsengroßen Menge erreichst Du viel. Du kannst nämlich einfach etwas Haarwachs in Deinen Händen verreiben und erwärmen. Mit dem “Fingerkamm” kannst Du dann durch deine handtuchtrockenen Haare gehen. Oder Du benutzt mehr Produkt und erzielst den “wet look”. Das heißt, Deine Haare sehen aus wie feucht in eine Richtung gekämmt.
Vor allem bei lichtem Haar kannst Du mit etwas Haarwax mehr Volumen erzeugen und damit gleichzeitig den Eindruck erzielen, dass Du vollere Haare hast! Für lange Haare ist Wax nur bedingt geeignet. Glatte Haare kannst Du im feuchten Zustand mit etwas Haarwachs behandeln.
Bei geschädigten Haaren kannst Du viel erreichen: mit Haarwachs Spliss kaschieren zum Beispiel - kein Problem! Locken, egal ob natürlich oder vom Lockenstab, und sogar Haare mit Dauerwelle kannst Du mit Haarwachs toll definieren! Dazu arbeitest Du eine kleine Menge Produkt mit den Fingerspitzen in die einzelnen Strähnen ein.
Unterschiedliche Produkte erzeugen unterschiedliche Effekte: Möchtest Du einen dezenten Glanz, etwas Schimmer oder sogar einen wet look? Oder darf es lieber matt aussehen?
Du hast einen Bart? Dann kannst Du mit Haarwachs auch dem Definition verleihen und ihn gepflegt und gestylt wirken lassen. Sogar Babyhaare kannst Du mit Wax bändigen. Aber Achtung: Babyhaare und Haarwachs, das sieht schnell fettig aus. Besser ist es, mit einem Babyhair Stick oder einer “edge control” (Ränder-Kontrolle) gegen den wilden Flaum auf der Stirn und im Nacken vorzugehen. Denn zu viel Produkt kann schnell wie fettige Haare aussehen.
Durch die Wärme machst Du das Haarwachs geschmeidig und weich. Im Laufe des Tages kannst Du Deine Frisur jederzeit nachstylen oder ändern.
Bevor Du ins Bett gehst, solltest Du das Haarwachs auswaschen. Damit strapazierst Du Deine Haare nicht weiter und gibst ihnen Zeit zum Atmen und um zu regenerieren.
Haarwachsrückstände entstehen, wenn Sie das aufgetragene Haarwachs nicht richtig auswaschen. Da sich Haarwachs nicht im Wasser auflöst, müssen Sie ein Shampoo für tiefenwirksame Reinigung verwenden, um dieses zu entfernen. Wenn Sie das Haarwachs nicht richtig entfernen, kann sich auf Ihrer Kopfhaut eine Mischung aus Wachs und Kopfhautfett bilden.
Für gesundes Haar und zur Entfernung von Produktrückständen sollten Sie Ihre Haare mindestens drei Mal pro Woche waschen. Außerdem können Sie versuchen, bereits etwas Shampoo auf dem trockenen Haar anzuwenden. Dadurch kann das sonst wasserabweisende Wachs durch das konzentrierte Shampoo gebunden werden, bevor sich das Shampoo im Wasser auflöst. Nachdem Sie das ausgewaschen haben, versuchen Sie, Ihre Haare normal zu waschen, indem Sie Shampoo auf dem nassen Haar anwenden. Damit sollten Sie das Haarwachs vollständig entfernen können.
Verzichten solltest Du auf Haarwachs mit schädlichen Inhaltsstoffen. Viele dieser Stoffe schädigen Dein Haar, indem sie es verstopfen oder den natürlichen Haushalt unterbrechen. Die Folge können kaputte Haare oder eine gereizte Kopfhaut sein. Mineralöle stehen sogar im Verdacht, Krebs zu verursachen und Dein Erbgut zu verändern. Leider sind sie sehr billig und deshalb in vielen Haarwachs Produkten enthalten.
Zum Beispiel findest Du oft Haarwachs mit Kokos- oder Jojobaöl.
Die größten Probleme bei der Verwendung von Haarwachs:
Haarwachs selbst hat keine negativen Auswirkungen auf das Haar, kann aber bei falscher Anwendung zu gewissen Problemen führen.
Mineralölrückstände sowie problematische Konservierungsstoffe oder Duftstoffe (etwa Moschusdüfte) sind unerwünscht.
Synthetische Polymere - also flüssige Kunststoffe auf Erdölbasis - steckten in fast allen Pasten, Pomaden, Wachsen und Gelen. Die Kunststoffe sorgen dafür, dass die Haare standhaft und fest bleiben. Doch beim Haarewaschen gelangt das (Mikro-)Plastik in die Umwelt und ist dort teils nur schwer abbaubar.
Paraffine basieren auf Mineralöl und damit auf Erdöl. Laut Öko-Test können sich die Fette „in Leber, Niere oder Lymphknoten sammeln“. Zudem ist eine Verunreinigung mit aromatischen Mineralölkohlenwasserstoffen (MOAH), einem Mineralölbestandteil, möglich. MOAH stehen im Verdacht, krebserregend und erbgutverändernd zu sein.
Formaldehyd kann Kontaktallergien auslösen und bereits in geringen Mengen die Schleimhäute reizen.
Im Regelfall: Nein! Wenn Du nicht gerade das Haarwachs mit dem größten Anteil an schädlichen Stoffen kaufst, kann Dir nicht viel passieren! Haarausfall ist meistens genetisch veranlagt, sogenannte androgenetische Alopezie.
Es gibt quasi unendlich viele Stylingprodukte für Haare zu kaufen. Aber welches davon ist jetzt für wen geeignet? Was kannst Du womit machen?
Haarwachs mit Farbe ist eine super Alternative zu farbigem Haarspray. Das liegt zum einen daran, dass deine Haare formbar bleiben. Nachteilig ist, dass es Deine Haare oft verfettet. Meistens musst Du etwas mehr Produkt benutzen, um die gewünschte Deckkraft zu erzielen.
Wachs gibt es nicht nur farbig im herkömmlichen Sinne. Zum Beispiel gibt es Haarwachs mit Glitter! Kleiner Tipp: Mach das am Besten draußen! Glitter bekommst Du aus der Wohnung nie wieder raus...
Wusstest Du eigentlich, dass es auch reflektierendes Haar-Wachs gibt? Sogar Glow in the Dark Haarwachs ist möglich. Damit bist Du auch im Dunkeln der Hingucker auf jeder Party.Täglich benutzen solltest Du solche Produkte aber nicht.
Noch ein Vorteil von buntem Haarwachs: Es ist ganz einfach wieder auswaschbar! Zur Abdeckung von grauen Haaren ist Haarwachs mit Farbe bis zu einem gewissen Maß gut geeignet. Du solltest Dir aber überlegen, ob du nicht lieber eine Tönung benutzen möchtest. Jeden Morgen Haarwachs mit Farbe aufzutragen ist nämlich auf Dauer recht zeitintensiv.
Haarwachs gibt es schon für wenige Euro zu kaufen. Du findest es in jeder Drogerie und mittlerweile sogar im Supermarkt. Bis zu zehn Euro kosten die günstigen Styling Produkte. 10 bis 25 Euro musst du rechnen für ein schadstofffreies Haarwachs, das gleichzeitig top Ergebnisse liefert. Über 25 Euro kostet dann das professionelle Haarwachs vom Friseur.
Und wo genau liegt jetzt der Unterschied? Ganz einfach: In den Inhaltsstoffen. Bis zu einem gewissen Punkt gilt nämlich: Je teurer das Haarwachs, desto besser verträglich ist es. Außerdem kannst Du auf Dauer - mit dem richtigen Produkt - Deine Haare sogar noch pflegen!
Das heißt natürlich nicht, dass Du dafür jetzt hundert Euro hinlegen sollst. Aber wenn Du Dich für ein Produkt entscheidest, überlege vielleicht zweimal, ob es das billige Haarwachs für 80 Cent sein soll, oder das Haarwachs ohne Chemie für ein paar Euro mehr. Das kommt auf Deine Haare an. Und Deine Wünsche an das Produkt. Und die Frisur, die Du damit stylen möchtest.
Schau Dich am Besten mal in der Drogerie um und überlege vorher schon, was Du mit Haarwachs genau machen willst. Du hast Lust auf ein Wachs, das dir das Leben einfacher macht? Dann ist unser IMPERIO cosmetics Styling Wax genau das Richtige für dich!
“Und wenn ich das jetzt selber mache - also quasi DIY - Wachs (Do it yourself)?” Berechtigte Frage! Deshalb gibt es vorbereitete Rezepturen und Mischungen für Haarwachs.
Stelle alle Inhaltsstoffe für ein paar Stunden auf die Heizung. Vermische das Wachs und die Shea Butter. Das Mengenverhältnis sollte etwa 1:10 bis 1:12 sein. Die oben angegebenen Mengen sind dafür nur Richtwerte. Du kannst natürlich auch mehr oder weniger Haarwachs herstellen.
Nachdem Du das Bienenwachs und die Shea Butter vermischt hast, kannst Du mit Farb- und Duftstoffen Deiner Kreativität freien Lauf lassen. Aber Achtung: Weniger ist hier oft mehr!
Haarwax kannst Du bei lichtem Haar perfekt einsetzen, um Volumen und Fülle zu schaffen! Damit erzeugst Du den Eindruck, dass Du viele Haare auf dem Kopf hast. Es kaschiert nicht nur effektiv lichte Stellen, Haarausfall und Geheimratsecken.
Und das Beste: Streuhaar und Haarwachs sind super miteinander kompatibel! Dazu benutzt du zuerst Haarwachs wie gewohnt zum Stylen. Danach trägst Du das Streuhaar auf deinen Kopf auf und fixierst es zum Schluss mit etwas Fixierspray.
Öko-Test hat rund 50 Haarwachse und Haargele auf Schadstoffe untersucht. Insgesamt untersuchten die Tester:innen 51 Haarstylingprodukte - davon neun zertifizierte Naturkosmetik-Produkte - auf Inhaltsstoffe und Problemstoffe. Der Test erschien erstmals im Öko-Test-Magazin 04/2022, nun wurden die Produkte erneut im Labor analysiert.
Das Ergebnis bei Öko-Test fällt sehr gemischt aus:
Vor allem Haarstyling-Produkte mit einem Naturkosmetik-Siegel konnten bei Öko-Test überzeugen. Sie enthielten zwar wie alle Produkte Parfüm, waren aber frei von bedenklichen Inhaltsstoffen.
Die Mängelliste bei Öko-Test ist lang: synthetische Polymere - also flüssige Kunststoffe auf Erdölbasis - steckten in fast allen Pasten, Pomaden, Wachsen und Gelen.
Öko-Test kommt zu folgendem Schluss: Der Preis ist für ein gutes Haarwachs und Haargel nicht unbedingt entscheidend.
| Produkt | Bewertung | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Bioturm Styling Gel | Gut | Naturkosmetik, frei von bedenklichen Inhaltsstoffen |
| Konventionelle Produkte | Schlechter | Enthalten synthetische Polymere, Paraffine, Formaldehyd |
Mit diesen Tipps können Sie Haarwachs optimal nutzen und Ihre Haare stilvoll und gesund halten. Egal, ob Sie einen klassischen Look oder einen modernen Style bevorzugen, Haarwachs ist ein vielseitiges Produkt, das Ihnen hilft, Ihre individuellen Stylingziele zu erreichen.
tags: #Haarwachs #Inhaltsstoffe
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