Viele wünschen sich glänzendes, voluminöses und seidig glattes Haar. Mit der richtigen Pflege kann dieser Traum durchaus realisiert werden oder zumindest ein Ergebnis erzielt werden, das dem sehr nahe kommt. Die Wahl des richtigen Produkts ist jedoch nicht immer einfach, da das Haar je nach Alter, Ernährung, Lebensumständen und Haarstruktur unterschiedliche Bedürfnisse hat.
Zudem achten immer mehr Verbraucher darauf, Produkte zu kaufen, die möglichst wenige schädliche Inhaltsstoffe enthalten. Yves Rocher erleichtert Ihnen die Auswahl und hält eine Vielzahl an exklusiven Haarwaschmitteln für Sie bereit, die sich an die unterschiedlichsten Ansprüche der Haarstruktur richten.
Dieser Artikel beleuchtet die Haarpflegeprodukte von Yves Rocher im Test, unter besonderer Berücksichtigung der pflanzlichen Wirkstoffe und ihrer Eignung für verschiedene Haartypen.
Yves Rocher setzt auf die Kraft der Pflanzen, um die Haargesundheit zu fördern. Die Botaniker und Phytochimiker von Yves Rocher haben sich von einer besonders widerstandsfähigen Pflanze, dem Leindotter (Camelina sativa), inspirieren lassen.
Diese Pflanze ist äußerst robust gegenüber rauen klimatischen Bedingungen und Krankheiten und wird häufig zum Schutz von Kulturen und Böden vor invasiven Arten eingesetzt. Die Widerstandskraft des Leindotters hat die Forscher für Pflanzliche Kosmetik® inspiriert, die entdeckt haben, dass seine ganze Kraft in seinen Samen steckt. Das daraus gewonnene Leindotteröl weist eine einzigartige Zusammensetzung auf - mit einem hohen Gehalt an essenziellen Fettsäuren, insbesondere Omega-3, Omega-6 und Ölsäure, die wesentliche Bestandteile des Hydrolipidfilms sind. Darüber hinaus gehört es zu den pflanzlichen Ölen mit dem höchsten Omega-3-Gehalt.
Dank seiner reichhaltigen und ausgewogenen Zusammensetzung an essenziellen Fettsäuren ist Leindotteröl eine ideale Zutat zur Nährung trockener Haare. Es trägt dazu bei, den Hydrolipidfilm der Haarfaser zu regenerieren - für gestärktes, weicheres und glänzenderes Haar.
Yves Rocher hat dem Dorf in der Bretagne seinen Stempel aufgedrückt. Nicht nur, weil er dort seine Fabrik gründete und einen Teil seiner Rohstoffe anbaut. Die Bewahrung der Natur spielt in der Unternehmensselbstdarstellung eine große Rolle. Pflanzen aus biologischem Anbau sollen bevorzugt verwendet werden.
Außerdem hat sich das Unternehmen verpflichtet, im Rahmen der Aktion Plant for the Planet insgesamt 50 Millionen Bäume zu pflanzen. Ein Teil davon kommt auch in Deutschland in den Boden.
Bei den konventionellen Produkten erhielt das "Yves Rocher Anti-Schuppen Shampoo" die Bestnote im Öko-Test. Dieses Shampoo, das auch im Öko-Test gut abgeschnitten hat, ist ein gutes Beispiel für die Wirksamkeit von Yves Rocher Produkten.
Wer unter Schuppen leidet, möchte diese schnellstmöglich loswerden. Anti-Schuppen-Shampoos versprechen Hilfe, wenn die Kopfhaut juckt und schuppt. Und die Regale von Supermärkten und Drogerien sind voll von entsprechenden Produkten, die Abhilfe verschaffen sollen.
Die Produkte enthalten sogenannte Antimykotika, Wirkstoffe, die bestimmte Mikroorganismen auf der Kopfhaut bekämpfen, wie etwa die Hefe Malassezia furfur. Deren Stoffwechselprodukte reizen die Haut und rufen Entzündungen hervor. Die Folgen sind Schuppen, manchmal auch Rötungen und Juckreiz.
Wie auch immer, wer zu entsprechenden Produkten mit Antimykotika greift, muss beachten, dass diese direkt auf der Kopfhaut wirken. Deshalb müssen die Shampoos durch sanftes Einmassieren dorthin gelangen und hier etwa eine Minute verbleiben.
Zusätzliche Pflegeprodukte wie Kuren oder Spülungen sollten deshalb nicht direkt am Haaransatz aufgetragen werden, damit der Anti-Schuppen-Wirkstoff nicht gleich wieder weggespült wird. Darüber hinaus helfen auch frische Luft und Sonne unterstützend. Lassen die Schuppen nach, reicht es, das Anti-Schuppen-Shampoo nur ein bis dreimal die Woche zu nutzen und dazwischen eine milde Haarpflege zu wählen.
Häufiges Färben beansprucht das Haar, denn die Schuppenschicht der Haarfaser öffnet sich, damit die Farbe aufgenommen werden kann. Auf die Dauer kann das die Haarfaser schwächen.
Zudem verliert die neue Farbe durch das Waschen und all der negativen Umwelteinflüsse (Sonne, Luftverschmutzung etc.) an Intensität und Glanz.
Um dem entgegenzuwirken, haben wir anhand des Wissens unserer einzigartigen Pflanzen-Expertise die Anti-Kalk-Wirkung von Himbeeressig in unseren Produkten eingesetzt.
Kalk ist verantwortlich dafür, dass die Haarfaser durch das Waschen an Glanz verliert. Himbeeressig neutralisiert den im Wasser enthaltenen Kalk und verleiht gefärbtem Haar neue Strahlkraft.
Ich empfehle diese tolle Spülung auf jeden Fall weiter. Alleine der fruchtige Himbeerduft ist ein wahrer Traum! Ich durfte die Brilliance Essigspülung von Yves Rocher testen. Sie enthält 150ml Produkt zu einem Preis von ca. Und da schönes Haar mit einer gesunden Kopfhaut beginnt, haben wir in jede unserer Formeln Fructane der Agave integriert.
Die Essigspülung befindet sich in einer kleinen Plastikflasche. Der Deckel der Verpackung lässt sich leicht öffnen und schließen. Die Konsistenz der Spülung ist komplett flüssig. Aus diesem Grund ist das Auftragen nicht ganz so einfach. Ich habe getestet, wie es ist, wenn man das Produkt in die Hand gibt, finde es jedoch nicht sehr praktikabel, da es ziemlich schnell wieder herausläuft und man es kaum in der Hand behält. Aus dem Grund gebe ich es meist direkt auf die Haare und vor allem in die Haarlängen.
Durch Zusammendrücken der Flasche spritzt die Spülung in einem feinen Strahl aus der Flasche, deshalb funktioniert diese Anwendungsmethode für mich am besten. Der Nachteil daran ist, dass man unter Umständen nicht genau sehen kann, wo man schon etwas Produkt verteilt hat. Bei der Anwendung des Produktes verbreitet sich der Duft der Spülung angenehm in den Haaren. Nach einer kurzen Einwirkzeit spüle ich das Produkt wieder aus. Dies funktioniert problem- und rückstandslos.
Im trockenen Zustand sieht man deutlich die Pflegewirkung. Ich kann diese Spülung sehr empfehlen, was die Pflegewirkung angeht. Die Haare sehen nach der Anwendung gesund und glänzend aus.
Neben der Wahl des richtigen Shampoos gibt es weitere Aspekte, die bei der Haarpflege beachtet werden sollten:
Es könnte so schön und praktisch sein: Silikone sorgen dafür, dass stumpfes Haar zunächst unwiderstehlich glänzt und sich spröde Längen in hauchzarte Seide verwandeln. Doch der eigentlich so positive Effekt hat massive Schattenseiten. Silikone legen sich nämlich wie ein Film oder eine Art Schicht um das Haar und verhindern, dass Pflegestoffe eindringen können.
Durch diesen Film wird das Haar zudem beschwert, es verklebt mit der Zeit regelrecht, so dass die ursprüngliche Wirkungsweise ins Gegenteil umschlägt. Silikone vermitteln Ihnen zwar das Gefühl, das Haar sei gesund, in Wahrheit richtet die Versiegelung aber schwere Schäden an. Sie kann sogar dafür verantwortlich sein, dass sich Ihr Haar deutlich schlechter färben lässt.
Experten reden im Zusammenhang mit Silikonen vom sogenannten Build-up-Effekt: Eine Silikonschicht legt sich mit der Zeit über die andere, das Haar wird dadurch wesentlich schwerer und trocknet unter dem Silikonmantel letztendlich aus, es erstickt förmlich. Ein gutes Shampoo ohne Silikone ist darum einfach besser.
Auch für unsere Umwelt übrigens, denn laut einem Gutachten des Umweltbundesamtes sind Silikone nur schwer abbaubar.
Haben Sie Ihr Haar bereits eine längere Zeit mit silikonhaltigen Haarwaschmitteln gereinigt und wollen Sie auf silikonfreie Produkte umstellen, müssen Sie in der Übergangszeit zunächst mit einigen Begleiterscheinungen rechnen. Ihr Haar wird sich in der Anfangszeit spröde und trocken anfühlen, da die Silikonschicht nun abgebaut wird und darunter das beschädigte Haar zum Vorschein kommt.
Immer mehr Menschen wechseln deshalb zu festem Shampoo oder Haarseifen, die einfach in einer umweltfreundlicheren Pappschachtel verpackt werden können.
Wie bei jeder Seife sind auch hier die Grundzutaten Fette und Laugen. Je nach Rezepturen gesellen sich dann noch unterschiedliche Öle dazu. Allerdings kommt es bei der Verseifung - ein komplizierter Prozess, dessen Erklärung hier den Rahmen sprengen würde - häufig zu Überfettung. Sicher, manche Haare mögen sich darüber freuen. Aber meistens führt dieser Effekt zu schweren und, wie sich erraten lässt, fettigen Haaren. Dem kann man mit einer sauren Rinse allerdings gut entgegenwirken. Die Rinse lässt sich ganz einfach selbst herstellen, indem man zwei Esslöffel Apfelessig zu einem Liter Wasser hinzugibt.
Festes Shampoo ist quasi flüssiges Shampoo, dem Wasser entzogen wurde. Viel mehr Unterschiede gibt es gar nicht. So schäumt eine Haarseife ebenso wie sein flüssiger Bruder und kann zudem mit den gleichen pflegenden Ergebnissen punkten. Deshalb entscheiden sich immer mehr für feste Shampoos, zumal diese umweltfreundlich in Papier oder Pappe verpackt werden können.
Übrigens: Auch auf der Liste der Inhaltsstoffe findet sich in der Regel kein Plastik, auch nicht in Form von Mikroplastik.
Manch einem fällt allerdings gerade deshalb die Umstellung auf festes Shampoo schwer. Immerhin sind es im Besonderen Inhaltsstoffe wie eben Polyquaternium-7, die für Glanz und Geschmeidigkeit im Haar sorgen. Oft fühlen sich mit Haarseife gewaschene Haare vergleichsweise belegt, schwer und fettig an.
Die Anwendung von festem Shampoo funktioniert ähnlich wie die Nutzung von Seife: Sie können die Haarwäsche entweder in den Händen aufschäumen und dann ins nasse Haar einmassieren oder direkt in den Haaren schäumen lassen. Nach dem Einwirken die Haare gründlich ausspülen.
Und nicht wundern: Da bei festen Shampoos Tenside ohne Sulfat zum Einsatz kommen, schäumen sie oftmals weniger als klassische Flüssigshampoos. Die Reinigung ist aber deshalb nicht weniger gründlich.
Nach der Anwendung muss festes Shampoo trocknen, sonst wird es wie Seife matschig. Das größere Risiko sind in dem Fall jedoch Keime, die sich bilden können, wenn Sie die Haarwäsche nicht richtig trocknen lassen.
Praktisch sind laut "Öko-Test" etwa Seifenschalen oder ein Säckchen aus Stoff, in dem das Shampoo zum Trocknen aufgehängt werden kann. Das Produkt von Foamie kommt mit einem praktischen Band und kann daran direkt zum Trocknen aufgehängt werden.
Feste Shampoos liegen zwar gerade im Trend, haben aber viele Vorteile, die auch langfristig für sie sprechen.
In erster Linie sind sie sehr nachhaltig: Sie werden zumeist aus umweltfreundlichen Stoffen hergestellt, die im Abwasser weniger Schaden anrichten als herkömmliche Shampoos. Zusätzlich wird in der Regel auch bei der Verpackung auf Plastik verzichtet und so deutlich weniger Müll produziert.
Dazu trägt auch bei, dass die Haarseifen sehr ergiebig sind: Zwei bis drei Flaschen Flüssigshampoo kann ein Stück ersetzen. Inzwischen gibt es auch viele verschiedene Sorten für unterschiedliche Haartypen mit besonderen Ansprüchen.
Wie bereits erwähnt sind die Inhaltsstoffe auf die Haarstruktur und die Effekte, die das Shampoo erzielen soll, abgestimmt. Dennoch gibt es einige Inhaltsstoffe, die auf der Liste der Inhaltsstoffe regelmäßig zu finden sind. Beispielsweise Pflanzenextrakte, Duftstoffe, Konservierungsstoffe und Öle.
Dass diese Substanzen dennoch regelmäßig auf den Listen der Inhaltsstoffe zu finden sind, liegt unter anderem an ihren positiven Wirkungen. Das ist selbstverständlich keine Rechtfertigung für ihren fortwährenden Einsatz und wird zunehmend kritisch gesehen, was viele Verbraucher auch immer eindeutiger mit ihrem Kaufverhalten zeigen.
Leider machen es einem die Hersteller alles andere als leicht und greifen bei der Auflistung der Inhaltsstoffe mit Vorliebe auf komplizierte chemische Bezeichnungen zurück, die gute und schlechte Inhaltsstoffe gleichermaßen fremd wirken lassen.
Hier eine Übersicht über einige Inhaltsstoffe und ihre Wirkungen:
| Inhaltsstoff | Wirkung | Hinweise |
|---|---|---|
| Silikone | Sorgen für Geschmeidigkeit und Glanz | Beschweren feines Haar, können zu Build-up-Effekt führen |
| Parabene | Konservierungsmittel | Stehen im Verdacht, das Brustkrebsrisiko zu erhöhen |
| Sulfate | Reinigungskraft, Schaumbildung | Können die Haut reizen |
| PEGs | Verbinden Wasser mit Ölen | Shampoos mit PEGs können Rückstände des krebserregenden Stoffes Dioxan enthalten |
| Mikroplastik | Soll für gute Kämmbarkeit sorgen | Schädlich für die Umwelt, in vielen Ländern verboten |
Es ist ratsam, die Inhaltsstofflisten genau zu studieren und auf bedenkliche Inhaltsstoffe zu verzichten. Viele Hersteller bieten mittlerweile Shampoos mit natürlichen Inhaltsstoffen an, die eine gute Alternative darstellen.
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