Yves Rocher 3 in 1 Shampoo Test: Glänzendes, geschmeidiges und volles Haar

Glänzendes, geschmeidiges und volles Haar - wer wünscht sich das nicht? Ohne ein gutes Shampoo bleibt der Wunsch nach einer gesunden Traummähne oft unerfüllt. Speziell ausgewählte Inhaltsstoffe im Haarwaschmittel sorgen dafür, dass die vielen unterschiedlichen Ansprüche, die das menschliche Haar stellen kann, befriedigt werden. Darum sollten Sie bei der Haarwäsche immer ein hochwertiges Produkt verwenden.

Shampoos reinigen nicht nur das Haar, sondern sie pflegen auch die Kopfhaut und tragen somit dazu bei, dass neue Haare gesund und kräftig nachwachsen können. Natürlich sollte ein Haarshampoo keine bedenklichen Inhaltsstoffe besitzen. Da die Haarwäsche in der Regel sehr häufig und meist sogar täglich erfolgt, ist es umso wichtiger, genau das Shampoo auszuwählen, das zu den individuellen Bedürfnissen passt. Yves Rocher erleichtert Ihnen die Auswahl und hält eine Vielzahl an exklusiven Haarwaschmitteln für Sie bereit, die sich an die unterschiedlichsten Ansprüche der Haarstruktur richten.

Es gibt immer wieder selbst ernannte Experten, die das Haarewaschen allein mit Wasser befürworten. Doch das kann auf Dauer einfach nicht gut gehen. Der Grund ist ganz einfach: Im Laufe eines Tages nehmen Haare unweigerlich Feuchtigkeit, Fett, Staub und Schmutz aus der Luft auf. Wasser allein könnte all die Verunreinigungen gar nicht ausreichend beseitigen. Unser Haar sollten wir nicht anders behandeln: Der Verzicht auf Shampoo führt dazu, dass die Haare schwer, matt, glanzlos und auf Dauer sogar krank werden.

Shampoos setzen sich aus verschiedenen Inhaltsstoffen zusammen und lassen sich somit perfekt an das Pflegebedürfnis unterschiedlicher Haarstrukturen anpassen. So gibt es beispielsweise für sehr trockenes Haar ebenso das optimale Shampoo wie für strapaziertes, schnell fettendes oder für coloriertes Haar. Gleiches gilt für sehr feines dünnes Haar oder eine juckende und schuppige Kopfhaut.

Insgesamt haben wir 44 Shampoos getestet, um das beste für die meisten zu finden.

Tipps für die richtige Haarwäsche

Damit ihr Shampoo optimal wirken kann, lohnt es sich beim Haarewaschen ein paar Dinge zu beachten:

  • Das Wasser sollte beispielsweise nicht zu heiß sein, denn dann wird das Haar stumpf. Lauwarmes Wasser ist wesentlich besser geeignet.
  • Dosieren Sie Ihr Haarshampoo zudem sparsam und zunächst in der Handfläche: Gießen Sie auf keinen Fall den Flascheninhalt "nach Gefühl" auf Ihren Kopf. Ein haselnussgroßer Tropfen, den Sie in der Hand mit etwas Wasser aufschäumen, reicht meist schon aus.
  • Das Ausspülen sollte sehr gründlich und gleichmäßig geschehen. Getrocknete Shampooreste beschweren das Haar und können die Kopfhaut reizen.
  • Beim anschließenden Fönen halten Sie einen Abstand von etwa 30 Zentimetern ein.

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Die Problematik von Silikonen in Shampoos

Es könnte so schön und praktisch sein: Silikone sorgen dafür, dass stumpfes Haar zunächst unwiderstehlich glänzt und sich spröde Längen in hauchzarte Seide verwandeln. Doch der eigentlich so positive Effekt hat massive Schattenseiten. Silikone legen sich nämlich wie ein Film oder eine Art Schicht um das Haar und verhindern, dass Pflegestoffe eindringen können. Durch diesen Film wird das Haar zudem beschwert, es verklebt mit der Zeit regelrecht, so dass die ursprüngliche Wirkungsweise ins Gegenteil umschlägt.

Silikone vermitteln Ihnen zwar das Gefühl, das Haar sei gesund, in Wahrheit richtet die Versiegelung aber schwere Schäden an. Sie kann sogar dafür verantwortlich sein, dass sich Ihr Haar deutlich schlechter färben lässt. Experten reden im Zusammenhang mit Silikonen vom sogenannten Build-up-Effekt: Eine Silikonschicht legt sich mit der Zeit über die andere, das Haar wird dadurch wesentlich schwerer und trocknet unter dem Silikonmantel letztendlich aus, es erstickt förmlich. Ein gutes Shampoo ohne Silikone ist darum einfach besser. Auch für unsere Umwelt übrigens, denn laut einem Gutachten des Umweltbundesamtes sind Silikone nur schwer abbaubar.

Haben Sie Ihr Haar bereits eine längere Zeit mit silikonhaltigen Haarwaschmitteln gereinigt und wollen Sie auf silikonfreie Produkte umstellen, müssen Sie in der Übergangszeit zunächst mit einigen Begleiterscheinungen rechnen. Ihr Haar wird sich in der Anfangszeit spröde und trocken anfühlen, da die Silikonschicht nun abgebaut wird und darunter das beschädigte Haar zum Vorschein kommt.

Shampoo-Arten und ihre Anwendungsbereiche

Nicht jedes Shampoo funktioniert für jeden Haartyp und auch wenn wir uns in unserem Test auf normales Haar konzentriert haben, möchtet wir Ihnen hier einen kleinen allgemeinen Überblick über die verschiedenen Shampoo-Arten geben.

  • Glättungs-Shampoo: Wer abstehenden Härchen und Krauselocken den Kampf ansagen möchte, sollte zu dieser Shampoo-Art greifen. Sie glättet die Haarstruktur sichtbar.
  • Shampoo für lockiges Haar: Die Struktur lockiger Haare unterscheidet sich deutlich von der glatter Haare. Deshalb braucht man für diese auch eine speziell auf sie zugeschnittene Pflege.
  • Anti-Schuppen-Shampoo: Wie Frizz, kann auch schuppiges Haar viele Ursachen haben: genetische Veranlagung, Hormonschwankungen oder äußere Einwirkungen. Um gegen das Problem anzugehen, konzentrieren Anti-Schuppen-Shampoos sich auf die Kopfhaut.
  • Shampoos für koloriertes und dauergewelltes Haar: Dass es unser Haar strapaziert, wenn wir es färben, tönen oder uns eine Dauerwelle machen lassen, ist kein Geheimnis. Umso wichtiger ist es, dass wir es im Anschluss besonders gut pflegen. Shampoos für koloriertes und dauergewelltes Haar sind spezifisch darauf ausgelegt, den Haaren dieses Plus an Pflege zukommen zu lassen. Vitamine und Pflanzenextrakte stärken das Haar und helfen ihm dabei, sich zu regenerieren.
  • Shampoos für strapaziertes Haar: Am wohlsten fühlt sich unser Haar, wenn wir es möglichst naturbelassen tragen. Glätten, häufiges Frisieren mit Gel und Haarspray, aber auch das Föhnen strapaziert unser Haar. Auch hierfür gibt es Shampoos mit speziell darauf zugeschnittenen Rezepturen. Diese eignen sich auch sehr gut für besonders lange Haare, bei denen man oft mit ausgetrockneten, splissanfälligen Spitzen zu kämpfen hat.

Feste Shampoos und Haarseifen als Alternative

Auch wenn in unserem Test viele Produkte mit vorwiegend natürlichen Inhaltsstoffen vertreten waren, bleibt bei den Flüssig-Shampoos stets das Problem der Verpackung. Immer mehr Menschen wechseln deshalb zu festem Shampoo oder Haarseifen, die einfach in einer umweltfreundlicheren Pappschachtel verpackt werden können.

Wie bei jeder Seife sind auch hier die Grundzutaten Fette und Laugen. Je nach Rezepturen gesellen sich dann noch unterschiedliche Öle dazu. Allerdings kommt es bei der Verseifung - ein komplizierter Prozess, dessen Erklärung hier den Rahmen sprengen würde - häufig zu Überfettung. Sicher, manche Haare mögen sich darüber freuen. Aber meistens führt dieser Effekt zu schweren und, wie sich erraten lässt, fettigen Haaren. Dem kann man mit einer sauren Rinse allerdings gut entgegenwirken. Die Rinse lässt sich ganz einfach selbst herstellen, indem man zwei Esslöffel Apfelessig zu einem Liter Wasser hinzugibt.

Festes Shampoo ist quasi flüssiges Shampoo, dem Wasser entzogen wurde. Viel mehr Unterschiede gibt es gar nicht. So schäumt eine Haarseife ebenso wie sein flüssiger Bruder und kann zudem mit den gleichen pflegenden Ergebnissen punkten. Deshalb entscheiden sich immer mehr für feste Shampoos, zumal diese umweltfreundlich in Papier oder Pappe verpackt werden können. Übrigens: Auch auf der Liste der Inhaltsstoffe findet sich in der Regel kein Plastik, auch nicht in Form von Mikroplastik.

Manch einem fällt allerdings gerade deshalb die Umstellung auf festes Shampoo schwer. Immerhin sind es im Besonderen Inhaltsstoffe wie eben Polyquaternium-7, die für Glanz und Geschmeidigkeit im Haar sorgen. Oft fühlen sich mit Haarseife gewaschene Haare vergleichsweise belegt, schwer und fettig an.

Unerwünschte Inhaltsstoffe in Shampoos

Wie bereits erwähnt sind die Inhaltsstoffe auf die Haarstruktur und die Effekte, die das Shampoo erzielen soll, abgestimmt. Dennoch gibt es einige Inhaltsstoffe, die auf der Liste der Inhaltsstoffe regelmäßig zu finden sind. Beispielsweise Pflanzenextrakte, Duftstoffe, Konservierungsstoffe und Öle. Dass diese Substanzen dennoch regelmäßig auf den Listen der Inhaltsstoffe zu finden sind, liegt unter anderem an ihren positiven Wirkungen. Das ist selbstverständlich keine Rechtfertigung für ihren fortwährenden Einsatz und wird zunehmend kritisch gesehen, was viele Verbraucher auch immer eindeutiger mit ihrem Kaufverhalten zeigen.

Leider machen es einem die Hersteller alles andere als leicht und greifen bei der Auflistung der Inhaltsstoffe mit Vorliebe auf komplizierte chemische Bezeichnungen zurück, die gute und schlechte Inhaltsstoffe gleichermaßen fremd wirken lassen.

Silikone: Verspricht ein Shampoo Geschmeidigkeit und Glanz, sind meist Silikone im Spiel. Sie legen sich wie ein Film um das Haar und sorgen so für eine weiche und glänzende Oberfläche. Während Silikone oft haptische und optische Wunder wirken, beschweren sie allerdings allen voran feines Haar auch und sorgen zudem für schnelles Nachfetten. Und: Silikone lassen sich nicht einfach so ausspülen. Das bedeutet, dass sich bei jeder Haarwäsche neue Silikon-Partikel auf den Haaren und der Kopfhaut ansammeln und beides künstlich versiegeln. Weitere Pflege dringt dann erst gar nicht mehr zu den Haaren vor. Es wird zwischen wasserlöslichen und nicht wasserlöslichen Silikonen unterschieden, wobei erstere als besser gelten - zumindest was die Verträglichkeit für Haut und Haar betrifft. Im Test haben wir daher vor allem nicht wasserlösliche Silikone als problematisch bewertet. Gut für die Umwelt sind allerdings beide Varianten nicht, denn die feinen Partikel können im Klärwerk nicht komplett herausgefiltert werden.

Parabene: Einmal haltbar machen, bitte! Das ist die Hauptaufgabe von Parabenen im Shampoo. Allerdings steht das Konservierungsmittel in Verdacht, das Brustkrebsrisiko zu erhöhen. Sicher ist, Parabene wirken zumindest schwach hormonähnlich. Sie ähneln dem Hormon Östrogen. In puncto Umwelt können wir Entwarnung geben: Auch in Erdbeeren, Traubensaft und Co. kommen von Natur aus Parabene vor.

Sulfate: Sulfate sind Schwefelsalze oder -ester. Sie weisen eine starke Reinigungskraft auf und schäumen. Viel Schaumbildung wird bei Shampoos oft mit Sauberkeit und guter Reinigungskraft verbunden.

PEGs: Das synthetische Polyethyenglykol (PEG) verbindet Wasser mit Ölen. Das ist allerdings auch schon der einzige positive Effekt dieses Inhaltsstoffes. Tatsächlich können Shampoos mit PEGs Rückstände des krebserregenden Stoffes Dioxan enthalten. PEGs auf der Liste der Inhaltsstoffe erkennen: Beispielsweise Polyglykol, Polysorbate, Copolyol.

Mikroplastik: z. B. Mikroplastik soll für gute Kämmbarkeit sorgen und gehörten in Shampoos und anderen Kosmetika viele Jahre zu den Standardzutaten. Wirklich sinnvoll sind die winzigen Partikel allerdings nicht. Vor allem nicht für die Umwelt. Mikroplastik gelangt nahezu ungehindert in die Natur, wo es gar nicht oder nur sehr, sehr langsam abgebaut wird. Aus diesem Grund ist die Verwendung von Mikroplastik in immer mehr Ländern - auch in Deutschland - verboten.

Yves Rocher: Ein Unternehmen im Einklang mit der Natur

Yves Rocher ist ein Unternehmen mit einer Mission und setzt sich seit mehr als 65 Jahren für die Natur und Pflanzen ein. Shampoo mit Hamamelis, Antifaltencreme mit sechs verschiedenen Pflanzenölen, Fußbalsam mit Karitébutter: Yves Rocher stellt seit mehr als 50 Jahren Kosmetik mit Pflanzenextrakten her. Die Zentrale des Unternehmens ist der Ort La Gacilly in der Bretagne. Obwohl Yves Rocher heute weltweit tätig ist, werden immer noch 90 Prozent der Kosmetika unter seinem Namen in der Bretagne produziert. In La Gacilly baut Yves Rocher auf 55 Hektarn Bio-Pflanzen für seine Erzeugnisse an.

Die Bewahrung der Natur spielt in der Unternehmensselbstdarstellung eine große Rolle. Pflanzen aus biologischem Anbau sollen bevorzugt verwendet werden. Außerdem hat sich das Unternehmen verpflichtet, im Rahmen der Aktion Plant for the Planet insgesamt 50 Millionen Bäume zu pflanzen.

Yves Rocher will Produkte für jedermann und -frau bieten. Die Preise sind daher vergleichsweise moderat. Seine Preisgestaltung erklärt Yves Rocher aber mit der Unternehmensstruktur. Zwischenhändler seien überflüssig, alle Prozesse - von der Entwicklung über die Rohstoffgewinnung, die Herstellung und den Vertrieb - lägen in der Hand von Yves Rocher.

Yves Rocher Duschgele im Vergleich

Hier ist ein Vergleich einiger Yves Rocher Duschgele:

Modell Duftnote Zielgruppe Nachhaltigkeit
Yves Rocher Comme Une Evidence Blumig Damen Nachhaltig
Yves Rocher Monoï de Tahiti Aloe Vera Damen Nachhaltig
Yves Rocher Zitronenverbene Zitronenverbene Damen Nachhaltig
Yves Rocher Rosenblüten Rose Damen Nachhaltig
Yves Rocher Maiglöckchen Magnolie Damen Nachhaltig

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