Eine gesunde und gepflegte Haarpracht ist für viele Menschen ein Zeichen von Schönheit und Wohlbefinden. Doch oft ist es schwierig, die richtigen Produkte und Methoden zu finden, um die Haare optimal zu pflegen. Dermatologin Dr. Yael Adler gibt wertvolle Tipps und Empfehlungen für eine natürliche und effektive Haarpflege.
Manchmal kommen die besten Pflegeprodukte direkt aus der Natur! Sheabutter ist ein solches Multitalent. Dr. Adler erklärt, dass Sheabutter mehr als nur ein Feuchtigkeitsspender ist. Beeindruckend vielfältig wirkt das Fett aus den Nüssen des Karitébaums, die streng genommen, botanisch korrekt eigentlich Beeren sind.
In seiner ursprünglichen Form zartgelb bis elfenbeinfarben, bei weiterer Verarbeitung, wenn ihm das Beta-Karotin entzogen wird, schließlich weiß. Shea Butter ist wachsartig, ölig, schaumig oder körnig, je nachdem, welche Fettsäuren, Verarbeitung und -temperatur noch mitspielen. Die unraffinierte Sheabutter hat bei guter Qualität einen nussigen Duft und entpuppt sich als wahrhaftes Multitalent.
Die Vorteile von Sheabutter:
Sanft wie sie ist, taugt Sheabutter zur Kinder- und Babypflege - besonders im kritischen Windelbereich. Ihre Wirkung geht aber noch weiter, reicht sogar bis ins Medizinische, etwa bei Neurodermitis und Juckreiz. Sheabutter wirkt antientzündlich und schmerzlindernd.
Sheabutter wird oft als feuchtigkeitsspendender Inhaltsstoff gepriesen. Hautfette verlangsamen die übermäßige Verdunstung, Feuchtigkeit bleibt länger in der Hornschicht, die Haut ist geschmeidig und robust. Sheabutter unterstützt diesen Prozess und insbesondere dann besonders effektiv, wenn die Haut das nicht alleine schafft, weil sie zu trocken ist durch Veranlagung oder übermäßiges Waschen oder Wasserkontakt.
Sie legt sich wie die hauteigenen Fette auf die Haut und schließt Feuchtigkeit länger ein, somit wird die Hautbarriere stabilisiert und regeneriert. Angreifer, wie Erreger, Chemikalien und Allergene haben so weniger Chance, denn sie werden draußen gehalten. Sheabutter kann entzündungshemmende Eigenschaften haben. Ist die Barriere stabilisiert, geht die Entzündungsaktivität der Haut zurück. Reize aller Art können die Haut weniger ärgern. Wenn fette, Feuchtigkeit, Hornzellen, Säureschutzmantelöl und Mikrobiom, also die lieben Türsteherbakterien, in der gewünschten Balance sind, gehen Hautentzündungen zurück. Damit auch Juckreiz, Schuppung und vorzeitige Alterung der Haut.
Die Herkunft und Qualität von Sheabutter scheinen eine Rolle für ihre Wirksamkeit zu spielen. Mit ihrem beträchtlichen Gehalt an pflegenden Wachsen kann sie sogar relativ hart sein - vielleicht nicht unbedingt das, was Sie sonst aus Tuben und Tiegeln auf die Haut aufbringen. Die Anwendung mag dann etwas ungewohnt wirken, aber Sie werden davon profitieren. Schaben Sie einfach möglichst dünne Flocken ab, und lassen Sie sich diese im wahrsten Sinne des Wortes direkt auf der Haut zergehen!
Sie können die Butter auch in leichter Wärme lagern, sie wird dann weicher und streichfähiger. Aber es genügt auch, mit einem kleinen Brocken über die zu pflegenden Hautareale zu fahren, ein dünner Film bleibt dort garantiert zurück. Der sichert eine optimale Schutz- und Pflegefunktion.
Sheabutter ist auch in öliger Konsistenz erhältlich oder mit Öl versetzt, führt dabei aber schneller zum gegenteiligen Effekt - die hauteigenen Fette können so eher ausgewaschen werden und die Oberhaut austrocknen. Die festere eher wachsartige Butter pflegt also effektiver.
Der Vorteil von selbst gemischter Haarkosmetik ist, dass sie erstens preisgünstig und zweitens frei von Konservierungsmitteln, Duftstoffen, Farbstoffen und Emulgatoren ist. Eine klassische und effektive Methode ist die Apfelessigspülung.
Anleitung für die Apfelessigspülung:
Die Säure des Essigs ist in der Lage die vom Haarschaft leicht abstehen Hornschüppchen wieder anzulegen, damit den Haarfaden zu glätten, wodurch ein verführerischer Glanz entsteht und die Kopfhaut gleichzeitig leicht anzusäuern.
Für eine Bierspülung nehmen Sie eine Flasche Weizenbier (blondes Haar) oder eine Flasche dunkles Bier (dunkles Haar) und massieren es direkt in das gewaschene Haar ein. Keine Sorge, der Biergeruch verfliegt rasch.
Bei trockenen Haarspitzen hilft Öl oder Sheabutter um beginnenden Spliss optisch zu kitten. Öle aus Macademia, Jojoba, Mandeln, Oliven, oder der Kokosnuss eignen für die Haarspitzen. Die wertvollen Fette aus diesen Nahrungsmitteln sind in der Lage, den Haaren verloren gegangene Fette von außen wieder zuzuführen.
Das Öl legt sich wie ein Film um die trockenen Enden und macht sie leichter kämmbar. Einmal aufgetretener Haarspliss kann allerdings nur durch Abschneiden wirklich behoben werden.
Sheabutter, gewonnen aus dem afrikanischen Karitébaum, eignet sich ebenfalls zur Pflege strapazierter Haarspitzen, indem es mit etwas warmem Wasser vermischt und sanft einmassiert wird. Es darf in den Haarspitzen belassen werden.
Verwenden Sie zum Kämmen eine weiche Bürste mit flexiblen Borsten und abgerundeten Spitzen.
Auch eine selbst hergestellte Haarpackung für trockenes Haar wirkt wahre Wunder. Verwenden Sie dazu eine reife Avocado, pürieren Sie diese und geben Sie ein Eigelb und paar Spritzer Zitrone dazu. Noch kurz Mischen und schon haben Sie eine gesunde, appetitliche Haarpackung hergestellt. Die Haare werden dabei mit den Vitaminen A, C, D, E, K, B versorgt.
Intensiviert wird dieser Effekt, wenn man nach dem Auftragen der Packung eine Duschhaube aus Plastik aufsetzt. Die Kopfhautwärme und der Gewächshauseffekt verbessern die Penetration der Lipide in den Haarschaft.
Schlafen Sie auf einem Seidenkissen oder wickeln Sie einen Seidenschal um die Haare, wenn Sie schlafen gehen. Besonders hilfreich ist das bei krausem Haar, das von Natur aus rau und trocken ist. Dadurch wird effektiv verhindert, dass der empfindliche Haut-faden des Haars in der Nacht mechanisch aufraut wird.
Vermeiden Sie häufiges heißes Haare föhnen, Haare färben und Glätteisen. Sehr strapaziertes Haar bricht ganz häufig direkt oberhalb der Kopfhautoberfläche ab. Betroffene kommen dann mit dem vermeintlichen Problem des Haarausfalls.
Es gibt ein paar Lieblingsnahrungsmittel, die ich selbst nutze und meinen Patienten empfehle, wie zum Beispiel jeden Tag ein Esslöffel Tomatenmark. Da ist der rote Farbstoff Lycopin enthalten, ein Karotinoid und das wirkt anti-oxidativ. Damit wird der Zellstress neutralisiert. Die Alternative wären teure Kapseln aus der Apotheke. Das kann man täglich nutzen in Suppen, Saucen oder auf dem Brot.
Oder Beta-Karotin Provitamin A, ein Karotinoid aus dem Möhrensaft. Jeden Tag genossen mit einem Tröpfchen Öl, das dem Körper bei der Aufnahme hilft, färbt den Körper diskret orange. Studien zeigen, dass "Möhren-Gesichter" in der Anziehungskraft gegenüber künstlich sonnengebräunten Gesichtern, viel besser abschneiden. Damit hat man auch einen verlängerten Eigenschutz gegen die Sonne, dem Altersbeschleuniger schlechthin, um das Zwei- bis Dreifache.
Ein toller Pflanzenstoff ist Betain aus der Roten Beete, das hilft dem Herz-Kreislauf-System. Oder auch jeden Tag zwei Tassen Matcha Pulver-Tee. Das ist ein gemahlener Grüntee - am besten nehmen sie den japanischen. Den streut man in einen Milchaufschäumer mit Wasser, schäumt ihn auf und hat dann ein schönes, quitschgrünes "Gesöff". Dazu noch einen Schuss Pflanzenmilch, damit es nicht ganz so bitter schmeckt. Das enthaltene Chlorophyll hilft beim Kollagenaufbau.
Das sind Rinderknochen, zwölf Stunden ausgekocht. Da ist ganz viel Kollagen drin und Hyaluronsäure als quasi Gelatine. Ist nicht für Vegetarier geeignet, aber wir wissen, wenn wir jeden Tag davon ein Glas trinken, dann führen wir uns eine gute Eiweißmenge zu, die wir brauchen, um die Haut und andere Gewebestrukturen mit Kollagen zu versorgen. Das Kollagen wird im Darm kleingehackt in Aminosäuren und kurzkettige Eiweißbruchstücke. Die werden in den Körper geleitet und an bestimmten Stellen eingebaut.
Dann haben wir eine Chance, dass die Haut insgesamt "saftiger" aussieht, Knitterfältchen werden vorgebeugt oder ein bisschen ausgebügelt und die Hautdurchfeuchtung verbessert sich messbar.
Eine Handvoll Nüsse pro Tag soll das Leben um bis zu zehn Jahre verlängern. Walnüsse sind ein Superfood, aber auch Paranüsse, die Selen enthalten. Selen fehlt vielen Menschen, weil auch die Böden selenentleert sind. Das hilft unserer Schilddrüse, unseren Entgiftungsenzymen und Haut, Haare, Näglen.
In der Pflanzenkost haben wir oft viele lösliche Ballaststoffe. Ganz besonders in Akazienfasern, in Flohsamenschalen oder in Leinsamen aus der Apotheke, denn diese sind auf Kadmium überprüft. Aber auch in allen bitteren Salaten, in Wurzelgemüsen, in einmal erkalteten Kartoffeln und in Apfelschalen. Überall dort sind viele lösliche Ballaststoffe und das ist der "Dünger" für die gesundheitsförderlichen Bakterien im Darm.
Wenn wir davon reichlich essen, haben wir einen Effekt auf vieles in unserem Körper und vor allem auf die Darmflora. Zusätzlich effektive Mikroorganismen - das trinken auch die Langlebigen auf Okinawa in Japan. Das ist ein nach Essig schmeckendes Gesöff. Jeden Tag davon ein kleines Schnappsgläschen - das ist ohne Alkohol. Es beinhaltet 33 Bakterien und Hefen, die zusammen fermentieren und in der Gruppe zusammenarbeiten. Damit stärkt man direkt die Darmflora. So ähnlich geht es auch mit original griechischem Joghurt, unpasteurisiertem Sauerkraut, Kimchi vom Koreaner oder auch Kefir. Überall dort sind lebendige Bakterien und teilweise auch Hefen.
Es heißt zwar Vitamin D, ist aber eigentlich ein Hormon. Es ist so wichtig, dass sich die Natur zwei Quellen ausgedacht hat: Einmal die Bildung in der Haut durch die Sonne und zum anderen über die Nahrung, zum Beispiel über den fetten Seefisch. Wir brauchen es für die Immunabwehr, die Hormonfunktion, gegen Osteoporose, für die Seele und zur Krebsprävention.
Es geht ums Vitamin D, aber auch um viele andere Mikronährstoffe, die an verschiedenen Stellen im Stoffwechsel miteinander arbeiten. Und wenn an einer Stelle eine dieser Mikronährstoffe, wie zum Beispiel Vitamin D, zu wenig ist, dann bremst es an dieser Stelle und limitiert den ganzen Prozess. Sehr häufig fehlt Vitamin D. Im Zweifel heißt es dann messen und wieder auffüllen - und nicht blind verabreichen.
Wenn man Vitamine nach dem Gießkannenprinzip gibt, dann kann man auch zu viel des Guten tun. Zum Beispiel könnte man die fettlöslichen Vitamine E, D, K und A überdosieren und mit anderen Vitaminen den Körper lahmlegen. Wenn man im Sporttraining ist, baut man Anti-Oxidantien auf. Aber wenn man die alle schon von außen einnimmt, wird der Körper faul und man hat keinen Trainingseffekt.
Wenn wir das Blut untersuchen, ist der Eiweißgehalt ganz normal. Die offiziellen Empfehlungen sind aber ein bisschen zu gering. Gerade wenn wir altern, bauen wir Muskulatur ab, unser Wachstumshormon lässt nach. Das merkt man ab Mitte 40, dass man ein bisschen dicker wird. Man hat weniger Muskulatur und mehr Fett. Muskulatur wird aufgebaut aus Kollagen und Eiweiß, das heißt wir müssen auch in stressigen Zeiten und wenn wir Sport treiben darauf achten, dass wir mehr Eiweiß zu uns nehmen. Pflanzliches Eiweiß muss man klug kombinieren, um so gut zu werden wie tierisches Eiweiß. Dann muss man darauf achten, dass man beispielsweise Vollkornreis mit Bohnen kombiniert oder Vollkornpita mit Humus.
Zu spät ist es nie! Studien haben gezeigt, dass man bei über 86-jährigen, die vorher vollkommen unsportlich waren und dann zum Training gebracht wurden, die Muskelkraft zu 100 Prozent wieder stimuliert werden kann. Die Evolution möchte, dass wir uns bewegen.
Bei Sport ist die Routine wichtig und dass wir uns daran gewöhnen, uns jeden Tag zu bewegen. Wenn wir das dann nicht tun, vermissen wir es dann. Innerhalb der sportlichen Bewegung darf und soll es abwechslungsreich sein. Kraft, damit wir Muskeln aufbauen, Ausdauer damit das Herz trainiert ist und sich neue Blutgefäße bilden. Außerdem auch mal ein hochintensives Training einlegen oder einfach nur mal Spazierengehen - es ist die Abwechslung, die es ausmacht. Das hat alles messbare, positive Effekte.
Wichtig ist auch bestimmte Bewegungsketten, also funktionelles Training, einzubauen. Wir wissen, dass das lebensverlängernd wirkt.
Das hat soziale Ursachen, aufgrund der Kontakte, die in der Sauna geknüpft werden. Dort wird auch das Herz-Kreislaufsystem trainiert und es ist auch der Boost für das Immunsystem. Wenn das Gefäßtraining stattfindet und sich danach der Körper abkühlt, werden die Gefäße weit und dann wieder eng, und wieder weit und wieder eng. Das ist gut, denn es entspricht den Anforderungen des Lebens, wenn wir mit unseren Gefäßen gut auf Stressfaktoren reagieren und den Sport gut ertragen können.
Durch diesen "Durchblutungs-Boost" bekommen wir auch mehr Immunsystem in die Schleimhäute und haben dort weniger Infekte und der Stoffwechsel wird angeregt. Deswegen sieht man auch jünger aus und hat weniger Erkältungskrankheiten.
Wer fettige Schuppen zwischen den Fingern zerreibt, erkennt eine Art Ölfilm auf der Haut. Betroffene, die unter fettigen Schuppen leiden, haben sie auch oft am Bart, den Nasenflügeln und den Ohren, zudem oft Rötungen an der Stirn, im Bereich der Augenbrauen, rechts oder links der Nase. Manchmal finden sich auch Plaques und Pickel oder bräunliche beziehungsweise weißliche Flecken auf dem Oberkörper und in der Schweißrinne der Brust.
Auch wer sich alle zwei Tage die Haare waschen muss, weil sie sonst fettig zu glänzen beginnen, kann davon ausgehen, dass er an fettigen Schuppen leidet. Derartige Kopfschuppen sind eine milde oder ausgeprägte Form des seborrhoischen (fettigem) Ekzems. Bei ausgeprägten Formen sollte nicht mit Kosmetika, sondern medizinsicher Pflege gearbeitet werden oder richtigen Arzneimitteln vom Hautarzt.
Das seborrhoische Ekzem ist also kein Projekt der individuellen Selbstheilung. Hier sind bestimmte entzündungshemmende, gegen Pilze wirkende und Talg reduzierende Präparate notwendig. Verzichten Sie außerdem auf Kuhmilch, Zucker, Weißmehl, Fastfood und Marihuana.
Trockene Schuppen entstehen bei Menschen, deren Haare nie richtig fettig werden, und deren Kopfhaut schnell mit Irritationen auf Pflegemittel reagiert. Hier ist alles zu empfehlen, was die Haut nicht noch weiter austrocknen lässt. Betroffene sollten sich seltener die Haare waschen und besonders milde Shampoos aus Zucker- oder Kokostensiden verwenden - ohne Farb-, Duft- oder Konservierungsstoffe und nicht schäumend. Stattdessen kann das Shampoo gegebenenfalls mit Urea (Harnstoff) versetzt sein, einem natürlichen Feuchthaltefaktor. Außerdem hilft es, aufs Haareföhnen zu verzichten.
Nicht oder falsch behandelte Schuppenbildung kann sich auch in andere Richtungen entwickeln: vielleicht ist sie der Auftakt von Haarausfall, ein Symptom speziellerer Pilzinfektionen oder weist auf Allergien hin. Der Hausarzt kann den Weg weisen, der Dermatologe alles Nähere anhand einer Gewebeprobe untersuchen und die für den speziellen Fall optimale Behandlungsstrategie entwickeln.
Der Hautarzt empfiehlt Präparate aus der Apotheke zur wirksamen Eigentherapie, meist sind es Antipilz-Shampoos, Selendisulfid, Zinkpyrithion, Ciclopiroxolamin und Ketoconazol, die den Hefepilz Malassezia furfur das Fürchten lehren. Diese Shampoos gibt es auch rezeptfrei. Sie sind komfortabel in der Anwendung, weil sie nur drei Minuten lang einwirken müssen - zur Anwendung als medizinische Shampoos, also der gezielten Haar- und Kopfhautwäsche ohne kosmetische Begleitstoffe. Darüber hinaus gibt es schieferölhaltige Präparate, Selensulfid oder salizylsäurehaltige Lösungen und Kortison.
Wirkstoff-Shampoos werden beim Waschen in die Kopfhaut einmassiert, wirken dort eine gewisse Zeit ein und werden dann gewissenhaft wieder ausgespült. Diese Therapie zieht sich in manchen Fällen über Wochen hin, gilt aber als Erfolg versprechend. Danach wird mit handelsüblichen Shampoos weitergewaschen, allerdings nur, wenn in der Folgezeit nicht schon wieder lästig verstärkte Schuppenbildung auftritt.
Die Antibabypille oder eine Tablette mit antiandrogen (antimännlich) wirkendem Gelbkörperhormon kann Frauen helfen, ihren Überschuss an männlichen Hormonen oder ihre Überempfindlichkeit darauf zu neutralisieren. Dazu gehören: Drospirenon, Dienogest, Chlormadinon-Acetat, Cyproteron-Acetat, Nomegestrol-Acetat und Spironolacton, eigentlich eine Entwässerungstablette.
Eine Haartransplantation ist für viele Männer eine interessante Option, viele fliegen dazu extra in die Türkei: Der Haarkranz am Hinterkopf ist weniger testosteronsensibel und kann daher zur Ernte von Haarbüscheln dienen, die man samt ihrer Wurzeln in die kahlen Flächen in kleine Haut-Bohrlöcher einsetzt wie Setzlinge.
Haare freuen sich über eine gut funktionierende Schilddrüse, einen vollen Eisenspeicher und viele Mikronährstoffe, die sie stärken - inklusive Eiweiß und schwefelhaltige Aminosäuren, L-Methionin und L-Cystein. Lassen Sie Ihr Blut checken oder nutzen Sie Haarwuchs unterstützende Zusätze über eine begrenzte Zeit in Kurform mit später niedriger Erhaltungsdosis (gerne mit dem Arzt bereden): Silizium, Zink, Selen, Omega-3-Fettsäuren, Eisen, B-Vitamine inklusive Biotin, (Pro-)Vitamin A, C, Vitamin D3, Vitamin E.
Hungrige Haarwurzeln besser zu versorgen, hilft sogar bei erblich bedingtem Haarausfall. Es ist auch durchaus sinnvoll, den Spiegel der Sexualhormone prüfen zu lassen, außerdem die des Stresshormons Cortisol und des Hirnanhangsdrüsen-Hormons Prolaktin. Eine Dysbalance dieser Hormone im Laufe des Lebens oder ein altersbedingter Abfall des Östrogens dünnen die Haarpracht aus.
Die Aminosäure Arginin kann die Haarwurzeldurchblutung verbessern, da sie gefäßerweiternd wirkt. Damit kann man sich das schwächer wirkende Koffein-Shampoo sparen.
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