Haarausfall ist ein typisches Männerleiden: Studien sprechen von einer Zahl von bis zu 80 % der Männer, die erblich bedingten Haarausfall haben. Viele akzeptieren mit der Zeit die Geheimratsecken und später die Glatzenbildung. Dabei gibt es Möglichkeiten, den Haarausfall aufzuhalten und sogar neues Haar wachsen zu lassen. Rund 80 % der Männer und 50 % der Frauen leiden unter Haarausfall, der erblich bedingt ist - in mehr oder weniger starker Ausprägung.
Von krankhaftem Haarausfall (Alopezie) spricht man, wenn einer Person über einen längeren Zeitraum mehr als 100 Haare pro Tag ausfallen. Wenn Sie feststellen, dass Sie deutlich mehr Haare verlieren als üblich oder sich kahle Stellen bilden, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.
Es ist normal, täglich 50 bis 100 Haare zu verlieren. Eine Alopezie liegt also dann vor, wenn jeden Tag mehr als 100 ausfallen und weniger Haare nachwachsen als abgestoßen werden.
Die folgende, vereinfachte Darstellung auf Basis der sog. Hamilton-Skala verdeutlicht, wo Haarverlust beginnt und wie er fortschreitet: Beim Mann beginnt der genetisch bedingte Haarverlust meistens zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr im Bereich der Schläfen und der Scheitelregion. Es kommt zur Ausbildung der typischen Geheimratsecken. Mit zunehmendem Alter prägt sich der Haarausfall immer stärker aus und das Haar lichtet sich auch am hinteren Oberkopf (Tonsur). Im späten Stadium verbinden sich die haarfreien Zonen allmählich miteinander, sodass eine Halbglatze entsteht. Schließlich wachsen die Haare nur noch hufeisenförmig als Haarkranz.
Quelle: netdoktor.de
Bei Männern ist der erblich bedingte Haarausfall mit Abstand die häufigste Ursache für übermäßigen Haarverlust. Die Neigung zu anlagebedingtem Haarausfall wird vererbt und kommt daher familiär gehäuft vor. Das klassische Muster des erblich bedingten Haarausfalls beginnt mit der Bildung von Geheimratsecken. Dann weicht das Haar von der Stirn zurück. Im Verlauf konfluieren die Stirnglatze und die kahle Stelle am Hinterkopf, sodass nur noch ein Haarkranz am unteren Hinterkopf bis zu den Schläfen übrig ist. Oft entsteht eine mehr oder weniger ausgeprägte Halbglatze.
Fallen Ihnen jetzt noch mehr als 100 Haare täglich aus, weist dies höchstwahrscheinlich auf die vererbbare Form des Haarausfalls, der so genannten androgenetischen Alopezie, hin. Männer haben oft von Jugend an damit zu tun, Frauen gehäuft ab den Wechseljahren. Der Haarwuchs geht zunächst an den Rändern der Stirn zurück (Geheimratsecken). Im Endstadium einer androgenetischen Alopezie ist oft nur noch ein Haarkranz am Hinterkopf vorhanden. Der Höhepunkt wird meist um das 35. Lebensjahr erreicht.
Haarverlust kann in einigen Fällen auch auf Erkrankungen, auf die Ernährung oder auf psychische Probleme zurückgeführt werden. In bis zu 90 % der Fällen spielt jedoch erblich bedingter Haarausfall eine Rolle.
Es gibt sehr verschiedene Auslöser für Haarverlust, die mit erblich bedingtem Haarausfall nichts zu tun haben. Störungen des Immunsystems zum Beispiel können dem sogenannten kreisrunden Haarausfall (Alopecia areata) zugrunde liegen. Hinter örtlich begrenztem oder diffusem Haarausfall stecken manchmal auch Ursachen wie Infektionen mit Viren, Bakterien oder Pilzen oder auch besondere hormonelle Veränderungen.
Die erbliche bedingte Form des Haarausfalls ist eine Veranlagung für eine Überempfindlichkeit: Die Haarfollikel reagieren empfindlich auf das Abbauprodukt des männlichen Sexualhormons Testosteron, 5-alpha-Dihydrotestosteron (DHT). Die Ursache des erblich bedingten Haarverlusts ist eine Überempfindlichkeit der Haarwurzeln auf das männliche Geschlechtshormon Dihydrotestosteron (DHT). Dies führt dazu, dass die Wachstumsphase der Haare verkürzt wird und diese schneller ausfallen und zunehmend dünner werden.
Die genetische Veranlagung wird sowohl von mütterlicher als auch von väterlicher Seite vererbt.
Der Name "kreisrunder Haarausfall" oder Alopezia areata beschreibt bereits gut, wie diese Form des Haarausfalls aussieht. Es entstehen am Kopf, manchmal aber auch an den Augenbrauen oder Barthaaren, kahle, runde Stellen. Als Ursache der Alopezia areata gehen Experten von einer Autoimmunreaktion aus. Es kommt zu einer Fehlregulation des Immunsystems, bei dem sich die Abwehrzellen fälschlicherweise gegen die körpereigenen Haarwurzeln richten.
Die Alopezia areata ist häufig mit anderen Autoimmunerkrankungen wie Vitiligo (Weißfleckenkrankheit), Neurodermitis, Hashimoto-Thyreoiditis oder Morbus Basedow assoziiert. Häufig heilt die Alopezia areata innerhalb von sechs bis zwölf Monaten spontan aus, kann aber im Laufe der Zeit erneut auftreten.
Während der anlagebedingte Haarausfall und der kreisrunde Haarausfall meist ein charakteristisches Muster bilden, das die Diagnose erleichtert, kommt es beim diffusen Haarausfall insgesamt zu einer Ausdünnung der Haare. Als Ursache kommen viele verschiedene Gründe infrage:
Wird der Auslöser gestoppt, ist der Haarausfall in der Regel reversibel und die Haare wachsen innerhalb maximal eines Jahres normal weiter.
So erkennen Sie Haarausfall
Nichtoperative Behandlungen erhalten bei S-thetic Hair nach Möglichkeit den Vorzug gegenüber operativen Methoden. Besteht außer einer Haartransplantation keine sinnvolle Möglichkeit der Behandlung, sind Sie bei S-thetic Hair ebenfalls sehr gut aufgehoben. Wenn Sie unter erblich bedingtem Haarausfall leiden, untersuchen und beraten die Haarexperten von S-thetic Hair Sie jederzeit gern. Anschließend schlagen sie Ihnen eine passende Behandlung gegen die Alopezie vor. Bitte vereinbaren Sie per Telefon oder Kontaktformular Ihren persönlichen Termin. Unser freundliches Team freut sich auf Ihren Besuch.
Alle, die sich jedoch nicht mit dem Haarausfall abfinden möchten, müssen nicht gleich an eine Haartransplantation denken. Denn erblich bedingter Haarausfall ist behandelbar.
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Welche Art von Behandlung gegen androgenetischen Haarausfall für Sie am besten geeignet ist, kann nur eine ausgiebige Untersuchung erweisen. Sie sollte von einem erfahrenen Facharzt durchgeführt werden. Er kann die Ursachen für den Haarausfall ermitteln und feststellen, ob wirklich eine androgenetische Alopezie dahintersteckt. Bei S-thetic Hair erhalten Sie für alle Arten von Haarausfall eine ganz individuelle Therapie.
Dichten neuen Haarwuchs in bereits kahlen Haarausfallzonen kann einzig und allein eine Eigenhaartransplantation bewirken. Die Haarwurzelbehandlung ist hingegen frei von Nebenwirkungen. Sie ist dafür gedacht, den Haarausfallzonen auf besonders schonende Weise einen Nährstoffschub zu verschaffen. Auch bei erblichem Haarverlust kann die Therapie Erfolge bringen.
In mehreren klinischen Studien wurde die Wirksamkeit des Wirkstoffs Minoxidil für Frauen und Männer wissenschaftlich belegt. Verhindert werden kann der Eintritt des erblich bedingten Haarausfalls nicht. Es gibt allerdings Therapien, ihn etwas zu verlangsamen und die noch vorhandenen Haare zu stärken. Vor allem erblich bedingter Haarausfall kann gut mit Medikamenten behandelt werden.
Für Männer besteht zusätzlich die Option, das Medikament Finasterid einzunehmen. Durch weniger DHT geht der Haarverlust zurück. Beim kreisrunden Haarausfall wird häufig eine lokale Cortisontherapie in Form von Cremes oder Lösungen angewandt.
Wenn Medikamente nicht ausreichend gegen den Haarverlust helfen, kommt auch eine regenerative Therapie in Betracht. Eine der wirksamsten Behandlungsformen ist die PRP-Therapie (PRP= Platelet Rich Plasma), eine Eigenbluttherapie. Dazu wird dem Patienten Blut entnommen, speziell aufbereitet und in die Kopfhaut injiziert. Dadurch werden Mikronährstoffe, Wachstumsfaktoren und Proteine bereit gestellt, die das Haarwachstum und die Durchblutung fördern.
Wenn der Haarausfall gestoppt wurde, können kahle Stellen mit einer Haartransplantation aufgefüllt werden. Bei der Haartransplantation wird eigenes Haar aus dem noch bestehenden Resthaar an die kahlen Stellen verpflanzt.
Es gibt verschiedene Hausmittel, die bei Haarausfall genutzt werden. Dazu gehören zum Beispiel eine Kopfhautmassage mit Kokos- oder Rizinusöl oder eine lokale Behandlung mit Petersilien- oder Brennnessel-Extrakt.
Am besten lässt sich Haarausfall vorbeugen, der mechanisch bedingt oder durch eine Mangelernährung verursacht ist. Tragen Sie lange Haare also öfter locker gebunden oder offen und versorgen Sie Ihren Körper regelmäßig mit allen wichtigen Nährstoffen und Mineralstoffen (Eiweiß, Eisen, B-Vitamine et cetera), um einen Haarausfall durch Mangelernährung zu vermeiden!
Ein wichtiger Baustein für gesunde Haare ist eine ausgewogene Ernährung. Unser Körper braucht viele verschiedene Nährstoffe, damit alle Stoffwechselprozesse reibungslos ablaufen. Für kräftiges und gesundes Haar benötigt der Körper:
Generell sollten Sie viel frisches Obst und Gemüse sowie Vollkornprodukte zu sich nehmen. Mageres Fleisch und Fisch sind ebenfalls wichtig, sollten aber in Maßen verzehrt werden. Haferflocken, Leinsamen und Nüsse eignen sich als gesunder Snack.
Ein gesunder Lebensstil ist ein gutes Mittel, um Haarausfall vorzubeugen. Zwar sprießen nicht automatisch neue Haare, wenn Sie Ihre Ernährung umstellen oder mehr Sport treiben. Doch langfristig profitiert der gesamte Organismus davon.
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