Drehorte des Märchenfilms "Der Teufel mit den drei goldenen Haaren"

Einmal auf Aschenbrödels Spuren durch herrschaftliche Schlösser wandeln oder wie Hänsel und Gretel im verwunschenen Wald spazieren - dafür müsst ihr nicht ins Märchenland, sondern nur ein Stückchen fahren!

In Deutschland befinden sich unzählige malerische Drehorte von Märchenfilmen, die seit Jahrzehnten nicht mehr aus der deutschen Fernsehlandschaft wegzudenken sind. Wenn ihr also nach einem romantischen Ausflugsziel für die kalte Jahreszeit sucht, begebt euch zu den Kulissen eures Lieblingsmärchens!

Die Weissagung, der in einer „Glückshaut“ geborene Sohn einer armen Frau werde „im vierzehnten Jahr die Tochter des Königs zur Frau“ bekommen, ist das Motiv des Grimm’schen Märchens „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“.

Denn: Der König - der ein „böses Herz“ hat - will verhindern, dass sich die Weissagung erfüllt und seine Tochter mit dem Jungen verheiratet wird. Er versucht alles, um die „Glückshaut“ loszuwerden.

Vorerst vergeblich. Seine Tochter wird mit dem erwachsenen jungen Mann verheiratet. Eine auf den ersten Blick schier unlösbare und vor allem „übernatürliche“ (Freund 2005, S.

Sie stehen für Weisheit und Kraft: die drei goldenen Haare des Teufels. Wer sie dem Höllenfürsten ausreißen will, braucht Mut, Klugheit - und Glück.

Im ARD-Märchenfilm „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“ erfährt der Zuschauer, wie’s geht, aber vor allem was zum wahren Glück gehört.

Im Wörterbuch findet sich unter dem Stichwort Glück der kurze Eintrag: „günstige Fügung, Begünstigung (durch Zusammentreffen von Umständen)“.

So weit, so gut. Dennoch versteht jeder unter Glück etwas anderes: Für den einen ist es ein Sechser im Lotto, für den anderen ein sinnerfülltes Leben.

Auch im Märchen ist die Definition von Glück alles andere als eindeutig. Zwar gelten „Glück und Unglück […] als Zentralbegriffe für das Märchen“ (Blum 1987, Sp.

Darauf will der ARD-Märchenfilm „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“ Antworten geben. Schon in der Vorlage der Brüder Grimm ist das Glück einer der Kernbegriffe des Märchens.

Die Verfilmung, die 2013 für die ARD-Reihe „Auf einen Streich“ produziert wird, erweitert diese Grundidee: Verschiedene Glücksauffassungen werden gleichsam gegenübergestellt und wiederum mit dem Helden und seinem Gegenspieler verknüpft.

Im kleinen Dorf Ammenried wird ein Glückskind geboren. Der günstige Verlauf seines Schicksals wird schon bei der Geburt prophezeit.

Eine Hebamme weissagt, dass „die göttlichen Mächte immer für ihn sorgen [werden], und dass ihm die dunklen Mächte nichts anhaben können“.

Die Prophezeiung besagt auch, dass ein Glückskind alles erreichen kann und vielleicht sogar die Tochter des Königs heiratet. Davon hört auch König Ottokar (Thomas Sarbacher).

Der Herrscher wird anfangs als ambivalente Figur inszeniert: einerseits als alleinerziehender Vater einer kleinen Tochter, andererseits als besessener Alchemist, der - koste es, was es wolle - Gold herstellen will.

Dafür presst er seinen Untertanen Steuergelder ab. Dennoch hat er mit seinen Experimenten kein Glück. Die Erfindung der Goldherstellung bleibt aus.

So werden bereits zu Beginn des Märchenfilms zwei wichtige Aussagen getroffen: Die Glücksfähigkeit des Kindes steht der Glücksunfähigkeit des Königs gegenüber.

Dennoch versucht der Herrscher, das Glück zu überlisten: Er kauft den Eltern ihren Sohn unter einem Vorwand ab. Er solle am Hofe zusammen mit seiner Tochter Isabell aufwachsen.

In Wahrheit setzt er den Kleinen in einem Körbchen im Fluss aus, dass sich die Prophezeiung nicht erfüllen möge. Keine Müllersleute, wie noch bei Grimms, sondern ein kinderloser Schmied und seine Frau nehmen den Findling auf und nennen ihn Felix (lateinisch: „vom Glück begünstigt“).

Ganz nach dem Sprichwort „Jeder ist seines Glückes Schmied!“ hadern beide nicht mit ihrer schicksalhaften Kinderlosigkeit, sondern sorgen für den Kleinen wie für einen Sohn. Sie tun selbst aktiv etwas, um ihr Familienglück zu finden.

Das schützt dennoch nicht vor Hass und Missgunst. Ein zweites Mal versucht der Herrscher, den jetzt 14-jährigen Felix (Jakub Gierszał) zu töten. Und wieder hat der Junge Glück im Unglück.

Bei Felix’ Pflegeeltern trifft der Herrscher den Jungen an - fröhlich und munter die Violine spielend, weil „er die Menschen damit glücklich machen kann“, so sein Ziehvater (Michael Schumacher) anerkennend.

Der König lügt, dass der Junge fortan an seinem Hof spielen solle. Doch in der Mitteilung, die dort dem Priester (Bernd Stegemann) ausgehändigt werden soll, steht, dass der Überbringer sofort nach seiner Ankunft hinzurichten sei.

Der Brief ist nach Uria benannt, einem Mann aus dem kleinasiatischen Volk der Hethiter. Uria diente einst treu im Heer König Davids.

Der Herrscher verführte aber Urias sehr schöne Frau namens Bathseba, indem er sie heimlich beim Baden (Waschen) beobachtete und danach verführte. Um Uria loszuwerden, schickte David ihn mit einem schriftlichen Befehl zu seinem Feldherrn Joab, ein Heerführer und Neffe König Davids.

Stellt Uria vornehin, wo der Kampf am härtesten ist, und zieht euch hinter ihm zurück, daß er erschlagen werde und sterbe. (2. Buch Samuel, 11, S. Das war Urias Todesurteil. Später ließ David Urias Witwe Bathseba, „sobald sie aber ausgetrauert hatte“, in sein Haus holen und nahm sie zur Ehefrau.

Sie gebar ihm einen Sohn. Doch die Bibel sagt auch: „Aber dem HERRN mißfiel die Tat, die David getan hatte“ (vgl. ebd. S. Im Grimm’schen Märchen „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“ ist das Glück allerdings weiter auf der Seite des Helden Felix, das Unglück auf der des Königs Ottokar.

Im Märchenfilm verirrt sich der Junge im Wald und trifft auf ein paar aufständische Adlige. Zwar geht es in dem Bühnenstück von 1782 um zwei rivalisierende Brüder, die um die Liebe zu ihrem Vater, eines Grafen, kämpfen.

Dennoch lassen sich Entsprechungen ausmachen. Einer der Grafensöhne, Karl, wird bei Schiller Hauptmann einer Räuberbande. Sowohl bei Schiller als auch im ARD-Märchen fremdeln die ‚Räuber’ mit der politischen Ordnung.

Die jungen Männer öffnen den Brief und sind über den hinterlistigen Inhalt schockiert. Sie setzen deshalb ein neues Schriftstück auf und lassen Felix weiterziehen.

Als er das Schloss erreicht und der Brief dem Priester sowie der Königstochter Isabell (Saskia Rosendahl) übergeben wird, sind alle - auch Felix - über den Inhalt erstaunt: Der Überbringer solle umgehend mit der Prinzessin verheiratet werden.

Anders als bei den Brüdern Grimm, in der die Prinzessin nur am Rande erwähnt wird, rückt sie Drehbuchautor Rochus Hahn in den Mittelpunkt der Handlung. Das ist nicht neu, aber gut.

Aber gut deswegen, weil Mädchen und junge Frauen dadurch aktive weibliche Rollenmodelle im Märchen kennenlernen - neben aktiven männlichen Helden, die das klassische Märchen im Original ohnehin bietet.

Kleid vs. Drehbuchschreiber Hahn geht in der Figur der Königstochter Isabell noch einen Schritt weiter und bringt Crossdressing ins Spiel, also das Tragen von Kleidung des anderen Geschlechts.

Dennoch sind Frauen in Männerkleidung (und umgekehrt) im ARD-Märchenfilm eher die Ausnahme als die Regel, obwohl schon die Heldin in „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ (CSSR/DDR 1973) Kleid gegen Jägerkostüm tauscht und als „pagenköpfiger Robin Hood“ (Liptay 2004, S. 199) den Kopf des heterosexuellen Prinzen verdreht.

Isabell will - unerkannt im Jäger-Outfit (sic!) - Felix dabei helfen, eine unlösbare Aufgabe zu bestehen: Der König hat erfahren, dass er drei goldene Haare des Teufels braucht, um endlich das Gold herzustellen.

Um seinen Schwiegersohn loszuwerden, schickt er ihn über den Jordan in die Hölle - sein dritter Versuch, ihn zu töten. Auf dem Weg lernt Felix einen jungen Mann (verkleidete Isabell) kennen, freundet sich mit ihm an.

Allerdings fragt sich der Zuschauer, weshalb sie ihrem Ehemann nicht einfach als Ehefrau helfen kann. In der Hölle trifft Felix auf die gutmütige Großmutter des Teufels (Christine Schorn), weil ihr Enkel (André M. Hennicke) auswärts sein Unwesen treibt.

Obwohl der Teufel, wie noch im Grimm’schen Märchen, nicht gerade als „Familienkuscheltier“ (Freund 2005, S. 92) daherkommt, ist er als Film-Figur überraschend eindimensional.

Später wird er von der Großmutter überlistet. Sie reißt ihm nacheinander drei goldene Haare aus. Weitaus interessanter ist das Aussehen des Höllenfürsten (Kostüme: Andreas Janczyk, Maske: Jelka Hesse).

Er ähnelt auf verblüffende Weise seinem diesseitigen Pendant: König Ottokar. Show-Man: Der Teufel (André M. Diese Parallelen wollen deutlich machen, dass die rücksichtslose Gier nach Gold teuflische Züge annehmen kann.

Erzählerisch erinnert König Ottokar ebenso an den sagenhaften König Midas, der sich wünscht, dass alles zu Gold werde, was er berühre. Der „Fluch des Goldes, seine korrumpierende Wirkung“ (Horn 1987, Sp.

Die Goldgier bringt König Ottokar zwar nicht den Tod, dennoch endet sein Leben im Unglück.

Sehr plötzlich erscheint auf dem ersten Blick die Wandlung der Prinzessin (Saskia Rosendahl): Zunächst sehr abgeneigt gegen den scheinbaren Wunsch ihres Vaters, einen einfachen Schmied zu ehelichen, hält sie lieber an ihren aristokratischen Prinzipien fest (zu Felix): „Bevor ich eurer Katzenmusik lausche, würde ich eher den Rest meines Lebens hundert Frösche küssen“ - im nächsten Moment aber berührt die Prinzessin gerade jenes Geigenspiel des Glückskinds Felix, womit die Rebellion gegen die väterliche und königliche Autorität ihren Auftakt findet: Passend dazu fungiert die Prinzessin als Begleiter des Glückskinds in der Verkleidung eines Jägers im romantischen Motiv der Verwechslung.

Der finale Höhepunkt in der Hölle schafft es allerdings nicht, den Spannungsmoment zu erhöhen, denn hier fallen dramaturgische Lücken auf: Die Rolle des Teufels, der sein Wissen einem Menschen, in diesem Fall der Prinzessin, preisgibt, erscheint zu unglaubwürdig.

Insgesamt überzeugt der Film in seinen stimmungsvollen Bildern und seinen musikalischen Einlagen.

Ist Schloss Neuschwanstein im Sommer 1955 einer der Drehorte für die BRD-Märchenfilme „Schneewittchen“ und „Schneeweißchen und Rosenrot“ (beide R: Erich Kobler), so wird im selben Jahr auch ein anderes Schloss des bayerischen Königs Ludwig II. Das zwischen 1869 bis 1886 im Rokoko-Stil entstandene Kleinod ist eine der Kulissen für die westdeutsche Verfilmung von „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“.

Regisseur Hans F. Dort ist ein Marktbrunnen ausgetrocknet. Gedreht werden diese Szenen in der fränkischen Stadt Rothenburg ob der Tauber mit ihren märchenhaften Fachwerkhäusern und pittoresken Brunnen.

Mit einer List entlockt Stephan dem Höllenfürsten das Geheimnis, warum das Wasser versiegt. Wilhelm). Als im Sommer 1977 auf Schloss Wiesenburg Szenen für den DDR-Märchenfilm entstehen, hat das alte Gemäuer bereits eine wechselvolle Geschichte hinter sich.

Im 12. Südlich der früheren Bezirksstadt Potsdam lässt sich Jakob zudem über den Kähnsdorfer See zum Teufel „ans Ende der Welt“ bringen, wie die Grimms mehr als 150 Jahre zuvor schreiben.

Die Hölle als „Meisterwerk der Szenenbildkunst“ (Sylvester 1990, S. Film: „Wer reißt denn gleich vorm Teufel aus“ (DDR, 1977, Regie: Egon Schlegel). Im Juni 2009 beginnen die Dreharbeiten für eine ZDF-Verfilmung in der Reihe „Märchenperlen“.

Er verlegt den Dreh für die zweifellos spannendsten Szenen in die Altensteiner Höhle nach Thüringen. Sie hilft dem Glückskind Hans (Bela Baptiste) und reißt dem schlafenden Teufel nacheinander drei goldene Haare aus.

Alle Szenen über der Erde entstehen dagegen im nahe gelegenen Altensteiner Park und im Oberschloss Kranichfeld, auf dem die schöne Prinzessin Isabella (Ina-Alice Kopp), aber auch der böse König (Leonard Lansink) residieren.

Film: „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“ (BRD, 2009, Regie: Hans-Günther Bücking). Auch der ARD-Märchenfilm, der vier Jahre später für die Reihe „Sechs auf einen Streich“ entsteht, dreht in einer echten Höhle.

Naja, eigentlich nur davor. Es ist die Falkensteiner Höhle, eine noch aktive Wasserhöhle auf der Schwäbischen Alb. Hier haust die gutmütige Großmutter des Teufels (Christine Schorn) mit ihrem jähzornigen Enkel (André M.

Der Teufel mit den drei goldenen Haaren (2013): André M. Denn die Innenaufnahmen der Hölle werden in düsteren Räumen von Schloss Ehrenfels gedreht, einem ansonsten herrlich gelegenen Sommersitz, erbaut im Stil des Barock.

Dorthin verschlägt es Felix (Jakub Gierszał), der dem Teufel die drei Haaren ausreißen will. Die Großmutter hilft auch hier dem sympathischen jungen Mann - und erledigt das für ihn.

Film: „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“ (BRD, 2013, R: Maria von Heland).

Im Königreich herrscht große Freude: Ein Junge ist mit einer Glückshaut geboren worden. Schnell verbreitet sich das Gerücht, dass dieser Junge eines Tages die Prinzessin heiraten wird.

Doch König Ottokar, für den Gold das einzig erstrebenswerte Glück ist, trachtet dem Kind nach dem Leben und setzt es auf einen Fluss aus. Aber der Junge wird gerettet: Ein kinderloses, liebendes Paar zieht ihn auf, nennt ihn Felix.

Der Junge lernt Geige spielen, lässt die Menschen tanzen und macht sie glücklich. 18 Jahre später: Auf einer Reise wird König Ottokar auf Felix aufmerksam und er kennt in dem Geiger das Glückskind, das schon lange tot sein sollte.

Der König schickt Felix ins Schloss - mit dem versiegelten Hinrichtungsbefehl in der Tasche. Doch das Glückskind begegnet Aufständischen, die den König absetzen wollen. Heimlich fälschen sie den Brief des Königs so, dass im Schloss Felix mit der widerspenstigen Prinzessin Isabell vermählt wird.

Nach seiner Rückkehr verlangt Ottokar von Felix die drei goldenen Haare des Teufels als Brautgeschenk. Felix ist verzweifelt. Glücklicherweise kann er mit seiner Musik das Herz der Prinzessin erweichen.

Sie sagt sich von ihrem Vater los, folgt Felix - als Jäger verkleidet - sogar in die Hölle und schenkt dem Glückskind neuen Mut. Mit des Teufels Großmutter als ihrer Verbündeten nehmen die beiden die drei goldenen Haare des Teufels an sich und bekommen Antworten auf all ihre Fragen.

Ihnen gelingt die Flucht vor dem Teufel, doch am anderen Ufer des Jordan wartet der König und trachtet Felix zum dritten Mal nach dem Leben. Als der Fluch des Fährmanns sich auf den König überträgt und dessen böse Absichten zunichtemacht, können Felix und Isabell heiraten.

Das Königreich tanzt - denn mit Felix und Isabell haben alle das Vertrauen in ihr eigenes Schicksal wieder gewonnen.

„Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“ wurde produziert von der Bavaria Filmverleih- und Produktions GmbH im Auftrag der ARD unter Federführung des SWR für Das Erste.

Drehorte: Region Tübingen (Baden-Württemberg)

Hier ist eine Übersicht der Drehorte, die in dem Märchenfilm verwendet wurden:

DrehortDetails
Rothenburg ob der TauberFränkische Stadt mit mittelalterlicher Romantik, Fachwerkhäusern, engen Gässchen und roter Ziegeldächer.
Schloss EhrenfelsInnenaufnahmen der Hölle (2013)
Schloss NeuschwansteinAußendrehs (1955)
Altensteiner HöhleDrehort für die spannendsten Szenen (2009)
Altensteiner Park und Oberschloss KranichfeldSzenen über der Erde (2009)
Falkensteiner HöhleDrehort vor der Höhle (2013)

Es gibt verschiedene Versionen des Märchenfilms "Der Teufel mit den drei goldenen Haaren". Hier ist eine Tabelle, die die Unterschiede in den Drehorten zwischen den verschiedenen Versionen des Films hervorhebt:

FilmversionRegisseurErscheinungsjahrHauptdrehorte
Der Teufel mit den drei goldenen HaarenHans F. Wilhelm1955Rothenburg ob der Tauber, Schloss Neuschwanstein
Wer reißt denn gleich vorm Teufel ausEgon Schlegel1977Potsdam-Babelsberg, Schloss Wiesenburg, Kähnsdorfer See
Der Teufel mit den drei goldenen HaarenHans-Günther Bücking2009Altensteiner Höhle, Altensteiner Park, Oberschloss Kranichfeld
Der Teufel mit den drei goldenen HaarenMaria von Heland2013Falkensteiner Höhle, Schloss Ehrenfels, Region Tübingen

Die obige Tabelle zeigt, dass jede Version des Films ihre eigenen einzigartigen Drehorte hat, die zur Gesamtästhetik und Atmosphäre der Geschichte beitragen. Von den mittelalterlichen Straßen von Rothenburg ob der Tauber bis zu den unheimlichen Tiefen der Altensteiner Höhle spiegeln die Drehorte die vielfältigen Interpretationen dieses klassischen Märchens wider.

Die DEFA-Filmproduktion hat in der ehemaligen DDR eine Vielzahl von Märchenfilmen hervorgebracht, die bis heute in den Herzen vieler Menschen einen besonderen Platz einnehmen. Einer dieser zeitlosen Klassiker ist „Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus“ von 1977, der unter der Regie von Egon Schlegel entstand.

Auch 2024 wird der DDR-Märchenfilm wieder im Fernsehen gezeigt. Alles Wichtige zum Film wie Besetzung, Drehorte, Inhalt, Trailer und die TV-Sendetermine 2024.

Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus: Besetzung

Das DEFA-Märchen „Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus“ aus dem Jahr 1977 ist ein Klassiker des DDR-Filmschaffens und zeichnet sich durch seine charmante Besetzung aus.

Hier eine Liste der Darstellerinnen und Darsteller, die dem Film seinen unverwechselbaren Charakter verleihen:

  • Hans-Joachim Frank (Jakob)
  • Dieter Franke (Teufel)
  • Rolf Ludwig (König)
  • Katrin Martin (Prinzessin)
  • Wolfgang Greese (Steuereintreiber)
  • Hannjo Hasse (Hofmarschall)
  • Fred Ludwig (Jadgmeister)
  • Peter Köhncke (General)
  • Klaus Powollik-Ronay (Hauptmann)
  • Hans Klering (Hofkaplan)
  • Hans-Peter Reinecke (Räuberhauptmann)
  • Harry Merkel (Schreiber)
  • Peter Dommisch, Peter Friedrichson, Horst Papke (Räuber)
  • Ernst Georg Schwill und Katharina Rothärmel (Wirt und Wirtin)
  • Kurt Radeke (Jonas)
  • Paul Arenkens (Nachbar)
  • Jochen Diestelmann (Wachoffizier)
  • Nico Turoff (Wächter)

Drehorte des DEFA-Märchens

Wie die meisten Märchen, die in der DDR von der DEFA produziert wurden, ist auch hier der Haupt-Drehort Potsdam-Babelsberg. Außerdem wurde an einigen Orten des heutigen Landkreises Potsdam-Mittelmark gedreht, zum Beispiel am Schloss Wiesenburg und am Kähnsdorfer See.

Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus: Das ist der Inhalt des Märchens

Der Film „Wer reißt denn gleich vor’m Teufel aus“ basiert auf dem Märchen der Brüder Grimm mit dem Titel „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“.

Die Erzählung ist allerdings an einigen Stellen sehr frei interpretiert oder wird überzeichnet.

Der Bursche Jakob wird wegen seiner Ängstlichkeit verspottet. Besonders viel Glück hat er obendrein auch nicht und zu allem Übel, hat der König es auf sein Leben abgesehen.

Mit einem Brief schickt er Jakob, den er für einen Räuber hält, zum Schloss. Darin steht, dass Jakob gehängt werden soll, was dieser natürlich nicht weiß.

Der arme Jakob fällt auf dem Weg ins Schloss tatsächlichen Räubern in die Hände und hat Glück: Die Räuber waren vormals ebenfalls arme Bauern, sind nicht gut auf den König zu sprechen und tauschen den Inhalt des Briefes aus.

Statt erhängt zu werden, feiert Jakob aufgrund des neuen Briefes Hochzeit mit der Prinzessin.

Der genarrte König entsendet ihn zum Teufel, drei goldene Haare zu holen - in der Hoffnung, Jakob nicht wiederzusehen. Der marschiert los und verspricht unterwegs den, vom König ausgebeuteten, Untertanen, den Teufel nach einem Ausweg aus ihrer Not zu fragen.

In der Hölle kommt er mit einer List - er tarnt sich mit den Kleidern der abwesenden Teufelin - zu den drei goldenen Haaren und kehrt als Held zurück.

Der Film läuft 2024 gleich zweimal im Fernsehen. Das Märchen „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“

Hier sind einige zusätzliche Drehorte, die in anderen Filmen verwendet wurden:

  • Anstelburg (Wasserburg in Kerpen-Buir)
  • Schloss Arff (Köln-Roggendorf/Thenhoven)
  • Schloss Arnouville
  • Schloss Aubiry (Céret)
  • Burg Auneau (Auneau-Bleury-Saint-Symphorien)
  • Schloss Babelsberg (Potsdam)
  • Wasserburgruine Baldenau (Morbach-Hundheim)
  • Schloss Barntrup
  • Jagdschloss Bebenhausen (Tübingen-Bebenhausen)
  • Burgruine Bechthal (Raitenbuch-Bechthal)
  • Schloss Belcastel (Lacave)
  • Gutshaus Belitz (Prebberede-Belitz)
  • Schloss Belvedere (Wien)
  • Schloss Benkendorf (Teutschenthal-Holleben)

Diese Drehorte bieten eine breite Palette an historischen und malerischen Kulissen, die in verschiedenen Filmproduktionen genutzt wurden.

Egal, ob Sie ein Fan von Märchenfilmen, historischen Dramen oder einfach nur auf der Suche nach einem schönen Ort für einen Besuch sind, die Drehorte von "Der Teufel mit den drei goldenen Haaren" bieten für jeden etwas.

Planen Sie noch heute Ihren Besuch und erleben Sie die Magie dieser Drehorte selbst!

Hier ist eine Infografik, die die Drehorte des Films "Der Teufel mit den drei goldenen Haaren" zeigt:

Diese Karte zeigt die verschiedenen Drehorte, die im Film verwendet wurden. Sie können auf die Marker auf der Karte klicken, um weitere Informationen zu den einzelnen Drehorten zu erhalten.

Hier ist eine Liste von Themen für ein Video über die Drehorte des Films "Der Teufel mit den drei goldenen Haaren":

Märchenfilm: Der Teufel mit den drei goldenen Haaren | Kindernetz

tags: #Der #Teufel #mit #den #drei #goldenen

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