Um deine Haare wunderbar gepflegt, gesund und glänzend aussehen zu lassen, reicht es oft nicht aus, sie nur mit Shampoo zu waschen. Besonders bei bereits strapaziertem, widerspenstigem oder sprödem Haar sind Spülungen und Kuren die Basis für eine schöne Haarpracht. Mit regelmäßigen Haarkuren schenkst du deinem Haar ein Extra an Liebe. Sie enthalten konzentrierte Wirkstoffe, die deine Haare nähren und sie mit intensiver Feuchtigkeit versorgen können. In diesem Artikel zeigen wir dir, wie du Haarmasken am effektivsten anwendest.
Eine Frau, die eine Haarmaske aufträgt.
Anders als ein Conditioner, den du nach jeder Haarwäsche anwenden solltest, handelt es sich bei einer Haarkur um ein Extra an Pflege. Dasselbe gilt übrigens für eine Haarmaske - die beiden Begriffe sind nämlich im Grunde gleichbedeutend. Lediglich die Zusammensetzung der einzelnen Produkte kann variieren. Masken enthalten in der Regel einen höheren Anteil an Ölen.
Haarkuren sind ein entscheidender Bestandteil einer effektiven Haarpflegeroutine. Sie tragen dazu bei, die Gesundheit und Schönheit der Haare zu erhalten, indem sie sie mit wichtigen Nährstoffen versorgen und Schäden reparieren. Kuren und Haarmasken tragen viel zur Haargesundheit bei und bringen einige Vorteile mit sich. Nicht nur reparieren sie Schäden an der Haarstruktur, sondern stärken auch deine Haarfollikel und verbessern die Versorgung deiner Haare mit Feuchtigkeit.
Die Haarkuren und Treatments sind so mit wertvollen Inhaltsstoffen angereichert, die sich auf bestimmte Haarprobleme konzentrieren, dass der positive Effekt deutlich spürbarer ist als bei Conditionern oder Pflegeshampoos.
Die Auswahl der richtigen Haarkur hängt von verschiedenen Faktoren ab. Darunter zählen der individuelle Haartyp, der aktuelle Haarzustand und zusätzliche individuelle Bedürfnisse. Es ist wichtig, eine Kur zu wählen, die auf deine spezifischen Bedürfnisse abgestimmt ist, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Greife nicht einfach zu einer beliebigen Haarkur, nur weil sie vielversprechend klingt.
Es gibt spezielle Haarkuren, die für verschiedene Haartypen geeignet sind, wie trockenes, fettiges, strapaziertes, lockiges oder feines Haar. Beachte den aktuellen Zustand deiner Haare.
Hier ist eine Tabelle, die dir bei der Auswahl der richtigen Haarmaske helfen kann:
| Haartyp | Empfohlene Inhaltsstoffe | Häufigkeit der Anwendung |
|---|---|---|
| Trockenes Haar | Feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe wie Aloe Vera, Glycerin oder Öle (Argan-, Kokos-, Olivenöl) | 1-2 Mal pro Woche |
| Fettiges Haar | Leichte Formulierungen, Tonerde, Teebaumöl | 1 Mal pro Woche oder alle zwei Wochen |
| Geschädigtes Haar | Protein, Keratin, Aminosäuren | 2-3 Mal pro Monat |
| Lockiges Haar | Feuchtigkeitsspendende und definierende Inhaltsstoffe wie Sheabutter, Kokosöl oder Aloe Vera | 1-2 Mal pro Woche |
| Feines Haar | Volumengebende Inhaltsstoffe, leichte Öle | 1 Mal pro Woche |
Damit die Pflege auch richtig wirken kann, ist es entscheidend, dass du Haarmasken auch richtig anwendest. Die erste Frage, die dabei häufig aufkommt, ist: Kommt die Haarmaske vor oder nach dem Shampoo? Und kommt nach der Haarkur noch Conditioner? Eigentlich ganz einfach: Eine Maske trägst du nach dem Haarewaschen und dem Auswaschen deines Conditioners auf das feuchte Haar auf. Wenn du die Haarkur vor dem Waschen einarbeitest bzw. Haarmasken ins trockene Haar aufträgst, kann die Pflege ihre Wirkung nicht gut entfalten. Denn erst durch das Haarewaschen wird die schützende Schuppenschicht des Haars geöffnet und die nährenden Inhaltsstoffe können ins Innere eindringen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Anwendung einer Haarmaske.
Grundsätzlich empfiehlt es sich etwa ein- bis zweimal pro Woche eine Maske zu verwenden, um Schäden zu reparieren und vorzubeugen und das Haar mit Feuchtigkeit zu versorgen, die lange anhält. Wichtig ist aber, ein gesundes Mittelmaß zu finden. Natürlich ist auch deine Haarstruktur entscheidend für die Häufigkeit der Anwendung.
Im Prinzip lassen sich Kuren auch über Nacht verwenden, der Einwirkzyklus lässt sich fast beliebig dehnen. Greife zu einem passenden Produkt. Die meisten Haarkuren sollen nur ein paar Minuten einwirken und geben deinen Haaren innerhalb kurzer Zeit einen Boost. Hier sind die Wirkstoffe allerdings hochkonzentriert enthalten und dein Haar kann am Morgen schnell „überpflegt“ wirken.
Es gibt einige häufige Fehler bei der Anwendung von Haarkuren wie z. B. Überbeanspruchung oder falsche Anwendung. Haarkuren sollten Teil einer umfassenden Haarpflegeroutine sein und nach Shampoo und vor Conditioner ihren Einsatz finden.
Erst das Shampoo, dann die Spülung und ab und an stattdessen eine Kur - wenn du deine Haare so pflegst, machst du es leider nicht ganz richtig. Denn eine Haarkur ist kein Ersatz für den Conditioner, sondern ein zusätzlicher (!) Step in der Pflegeroutine. Eine Haarmaske solltest du also immer im Zusammenspiel mit einem Conditioner verwenden. Der Friseurmeister erklärt: "Shampoo öffnet die Kutikula, also die Schuppenschicht der Haare, um Verunreinigungen zu entfernen. Auch Kur hat eine quellende Wirkung auf die Schuppenschicht, denn die Pflegestoffe sollen schließlich möglichst tief ins Haar eingeschleust werden." Damit die Pflege allerdings auch im Haar gehalten wird, muss die Schuppenschicht nach der Anwendung wieder geschlossen werden - und das klappt mit einer Spülung.
"Der Conditioner ist nach der Kur in den allermeisten Fällen unerlässlich. Es gibt wenige Ausnahmen, bei denen die Maske schon einen sauren pH-Wert hat und dadurch die Schuppenschicht zusammenzieht. Dann handelt es sich aber ehrlicherweise gar nicht um eine richtige Haarmaske, sondern eher um einen reichhaltigeren Conditioner, der nur anders vermarktet wird", weiß Haarexperte Dejan Garz und ergänzt: "In der Regel sind Kuren basisch eingestellt und müssen nach der Anwendung unbedingt mit einer Spülung angesäuert werden." Vorteile dieser korrekten Haarkur-Anwendung: Die Feuchtigkeit aus der Maske hält so nicht nur länger im Haar, sondern die Haare glänzen durch die angelegte Schuppenschicht auch mehr.
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