Alpecin Coffein Shampoo: Wirkung und wissenschaftliche Studien

Haarausfall betrifft viele Menschen, und der Markt für Produkte, die diesen stoppen sollen, ist groß. Shampoos gegen Haarausfall sind beliebt, da sie leicht verfügbar sind und nahezu keine Nebenwirkungen haben. Sie versprechen, das Haar wieder voller und schneller wachsen zu lassen. Doch nicht auf alle Versprechen der Shampoo-Hersteller kann man sich verlassen.

Zuerst die gute Nachricht: Aus biologischer Sicht ist Kopfhaar heutzutage überflüssig. Schützte die Haarpracht unsere Vorfahren noch vor Sonne und Kälte, lassen sich diese Funktionen inzwischen leicht durch eine Mütze, Kappe oder Sonnencreme ersetzen. Haare gelten als Zeichen von Lebendigkeit, Gesundheit und Attraktivität. Männern, die ihr Selbstbewusstsein stark auf ihr Äußeres stützen, macht Haarverlust daher besonders zu schaffen, zeigen Umfragen.

Die Idee hinter Koffein gegen Haarausfall

Der Besuch in der Drogerie oder Hausmittel versprechen Abhilfe. Koffein soll das Männerhaar bis ins hohe Alter sprießen lassen. "Völlig abwegig ist die Idee mit dem Koffein gegen Haarausfall nicht", sagt Stephan Grabbe, Direktor der Universitäts-Hautklinik in Mainz. Zumindest auf manche Zellen hat der Stoff einen Einfluss. Im Gehirn verhindert Koffein etwa, dass sich müde machende Moleküle an Nervenbahnen anlagern. Auf diese Weise hält es uns wach.

Ansatzpunkt Haarfollikel

Ansatzpunkt für die Behandlung sind die Haarfollikel, längliche Einstülpungen in der Kopfhaut, in denen der Körper das Haar aus mehreren Lagen abgestorbener Zellen und Proteinfasern zusammenbaut. Von Geburt an trägt jeder Mensch etwa fünf Millionen von ihnen auf dem Kopf. Aus jedem wächst zwei bis sieben Jahre lang ein Haar, bevor es ausfällt und ein neues entsteht. So verlieren wir bis zu 150 Haare pro Tag. Dabei ist es normal, dass im Frühjahr und Herbst, ähnlich wie bei einigen Tieren beim Fellwechsel, mehr Haare ausgehen. Auch Stress kann beeinflussen, wie schnell und lang die Haare wachsen.

DHT und seine Auswirkungen

Ihre Haarwurzeln reagieren genetisch bedingt überempfindlich auf ein Abbauprodukt des männlichen Geschlechtshormons Testosteron, das Dihydrotestosteron (DHT). DHT lässt die Haarfollikel schrumpfen. "Man kann sich das vorstellen wie einen Köcher mit Pfeilen", erklärt Grabbe.

Studien zur Wirksamkeit von Koffein

Ob Koffein die Wirkung des DHT auf die Haarfollikel unterdrücken kann, prüften 2014 zuletzt Forscher um Tobias Fischer, Oberarzt der Klinik für Dermatologie an der Uniklinik Schleswig-Holstein. Sie weichten Kopfhautproben in einer Testosteron- oder einer Testosteron-Koffein-Lösung ein. Tatsächlich ließ die Koffein-Mischung das Haar trotz Testosteron wieder sprießen. Als Beweis für die Wirksamkeit von Koffein-Tinkturen und -Shampoos genügt das allerdings nicht. Im Labor lag die Kopfhaut fünf Tage in der Koffein-Mischung. Zudem hat ein bekannter Hersteller von Anti-Haarausfallmitteln die Studie bezahlt.

"Ob das Koffein bei der sehr kurzen Einwirkzeit von Shampoos weit genug in die Haut vordringt, ist fraglich", sagt Grabbe, der selbst bislang von starken Geheimratsecken verschont geblieben ist. Bei Tinkturen, die eine Weile in die Kopfhaut einmassiert werden, zeige die Erfahrung dagegen, dass sie wirksam sein könnten. Ob das Koffein, die Kopfmassage oder der Placeboeffekt, also der Glaube an die Therapie, für die vermutete Wirkung sorgt, ist allerdings unklar. Wissenschaftlich nachgewiesen ist die Wirksamkeit nicht.

Laut Behandlungsleitlinie kommen zur wirksamen Behandlung des androgenetischen Haarausfalls nicht Koffein, sondern nur die teuren Arzneistoffe Minoxidil und Finasterid infrage. "Wenn der Haarausfall psychisch stark belastet, würde ich am ehesten zu Minoxidil raten", sagt Grabbe. "Es wirkt sicher und hat keine starken Nebenwirkungen."

Minoxidil, das ähnlich wie Koffein-Tinkturen zweimal am Tag in die Kopfhaut massiert wird, ist frei in der Apotheke erhältlich. Wie genau es wirkt, ist allerdings unklar. Finasterid gibt es nur auf Rezept. Die Tabletten verhindern, dass Testosteron in das haarschädigende DHT umgewandelt wird. Wer auf Arzneimittel verzichten möchte, dem bleibt, sich auf andere Qualitäten als volle Haare zu verlassen.

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Alpecin Coffein DMG: Ein neuer Ansatz

Alpecin liefert eine Lösung mit Coffein+DMG Shampoo und Serum! Das innovative, patentierte Coffein-DMG-Duo bringt die Power direkt an die Haarwurzel. Bislang war DMG, die leistungssteigernde Substanz aus dem Spitzensport, ein echter Geheimtipp internationaler Top-Athleten. Doch jetzt bringt Alpecin das Gamechanger-Molekül erstmals direkt auf den Kopf: patentiert, geprüft und exklusiv in der neuen Alpecin-Formel.

Den Durchbruch bringt ein neuer patentierter Wirkkomplex: DMG aktiviert die Mikro-Durchblutung der Kopfhaut. Denn: Die Durchblutung ist bei erblich bedingtem Haarausfall (androgenetischer Alopezie) in den betroffenen Arealen auf unter 40 Prozent reduziert. Damit schafft der Wirkkomplex die perfekte Grundlage für kräftiges, neues Haarwachstum. Nur in der einzigartigen Kombination mit Coffein erreicht DMG seinen maximalen Effekt: Coffein stimuliert die Haarwurzel. DMG aktiviert die Mikro-Durchblutung der Kopfhaut.

Und diese einzigartige Power-Formel gibt es weltweit nur bei Alpecin. Alpecin Coffein DMG - das ist mehr als ein Shampoo, das ist die nächste Generation Doping für die Haare! „Mit dem neuen patentierten Wirkstoff DMG können wir noch effektiver Haarwachstum fördern und Haarausfall reduzieren. Das ist unser nächster Gamechanger - leistungssteigernd und zellaktivierend, ganz ohne Nebenwirkungen“, erklärt Dr. Erik Schulze zur Wiesche, Leiter der Forschung und Entwicklung von Dr. Kurt Wolff.

Wissenschaftliche Studien zu Alpecin Coffein DMG

Zum Alpecin Coffein DMG Shampoo der Dr. Wolff Group und dessen wissenschaftlich erforschten Produktzusammensetzung gibt es nun eine unabhängige Studie. Das renommierte Journal of Cosmetic Dermatology hat nach intensiver Prüfung eine Studie zur Wirksamkeit von Dimethylglycin (DMG) und Coffein gegen erblich bedingten Haarausfall veröffentlicht.

Im Rahmen der 24-wöchigen, doppelblinden, randomisierten und placebokontrollierten Studie konnte erstmals gezeigt werden, dass die Kombination aus DMG und Coffein Haarverlust bei Männern mit erblich bedingtem Haarausfall (androgenetische Alopezie) signifikant reduziert. Insgesamt nahmen 154 erwachsene Männer mit diagnostiziertem erblich bedingtem Haarausfall dort teil. Die Probanden verwendeten dabei das zugeteilte Shampoo einmal täglich über einen Zeitraum von sechs Monaten. „Die klinische Wirksamkeit dieses neuartigen Shampoos mit DMG und Coffein zeigt ein erhebliches Potenzial gegen erblich bedingten Haarausfall bei Männern. Es liefert somit vielversprechende Ergebnisse ohne unerwünschte Nebenwirkungen.“ Das erklärt dazu Studienleiter Prof. Dr.

Zudem zeigen tiefergreifende Phototrichogramm-Analysen einer Subgruppe (n=30) der Studienteilnehmer, dass das DMG-Na und Coffein haltige Shampoo signifikante Verbesserungen erzielt. Die Veröffentlichung der Ergebnisse im Journal of Cosmetic Dermatology unterstreicht damit die wissenschaftliche Relevanz dieses innovativen Ansatzes. Es zeigt zudem das Engagement der Dr. Mit dem Alpecin Coffein DMG Shampoo und dem dazugehörigen Serum wird der innovative Wirkstoff DMG erstmals in Haarpflegeprodukten eingesetzt. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse kommen außerdem den Verbrauchern direkt zugute. Beide Produkte enthalten dort die patentierte Wirkkombination aus DMG und Coffein.

Vergleich mit anderen Shampoos

Neben Alpecin sind Neofollics, Revita und Veta beliebte Optionen. Alpecin konzentriert sich hauptsächlich auf Koffein, während Neofollics eine breitere Palette von Inhaltsstoffen verwendet, wie z. B. Ecklonia cava. Alpecin enthält den Inhaltsstoff Natriumlaurylsulfat (SLES), eine aggressive Substanz, die die Haut reizen kann.

Fazit: Alpecin vs. Neofollics Haarwuchs-Shampoo und Revita-Shampoo bieten die umfassendsten Formeln zur Bekämpfung von Haarausfall und zur Förderung des Haarwuchses. Veta ist eine gute Wahl, insbesondere in den frühen Stadien des Haarausfalls und für diejenigen, die natürliche Inhaltsstoffe bevorzugen. Alpecin ist zwar eine kostengünstige Option, bietet aber im Vergleich zu den fortschrittlicheren Formeln von Neofollics und Revita weniger langfristige Vorteile.

Wirkstoffe und ihre Versprechen

Hersteller von Haarausfall-Shampoos versprechen viele große Wirkungen bei der Anwendung ihrer Produkte. Doch was ist wirklich dran? Beim erblich bedingten Haarausfall beispielsweise sind in fortgeschrittenen Stadien die Haarwurzeln zugrunde gegangen, sodass sie keine neuen Haare mehr produzieren können. Hingegen gibt es andere Formen des Haarverlusts, die prinzipiell reversibel sind. Meistens handelt es sich bei den reversiblen Formen um einen diffusen Haarausfall, zum Beispiel durch Nährstoffmangel (bspw. Eisenmangel oder Vitaminmangel) oder eine Chemotherapie. Wird die Ursache behoben, kommt das Haarwachstum von alleine wieder.

Das Werbeversprechen ist, dass die Wirksamkeit in in-vitro-Studien belegt wurde. Das ist auch so: Werden Zellkulturen im Labor mit einer koffeinhaltigen Lösung zusammengebracht, ist das Zellwachstum verbessert. "In-vitro" bedeutet, dass es im Reagenzglas funktioniert.

Weitere Inhaltsstoffe in Shampoos

Es gibt verschiedene Wirkstoffe, die in Haarausfall-Shampoos enthalten sind. Der Hauptbestandteil von Haaren ist das Eiweiß Keratin. Es gehört zu den Faserproteinen und umspinnt den Haarkern. Durch Keratin bekommt das Haar seine Struktur und wird elastisch und geschmeidig. Ein wichtiger Baustein, der zur Herstellung von Keratin benötigt wird, ist das Vitamin Biotin. Durch zu wenig Keratin kann das Haar glanzlos und brüchig werden. Durch Hitze, Salzwasser, Chlor oder Reibung kann sich Keratin aus den Haaren lösen.

Arganöl wird aus den Früchten des Arganbaums gewonnen, der im südwestlichen Marokko wächst. Das Öl enthält viele wertvolle Antioxidantien und Fettsäuren. Sie können trockene und schuppige Kopfhaut beruhigen und Juckreiz lindern. Arganöl ist entweder in Shampoos enthalten, kann aber auch pur auf die Kopfhaut aufgetragen werden. Es dient dazu, die Haarstruktur zu stärken und das Haar kräftig wachsen zu lassen.

Provitamin B5 wird im Körper zu Vitamin B5 umgewandelt. Es ist ein wichtiger Baustein für den Auf- und Abbau von Fettsäuren, Aminosäuren und Kohlenhydraten. Taurin ist eine Aminosäure, die ein wichtiger Bestandteil von Keratin ist. Zusätzlich senkt Taurin den Cortisol-Spiegel. Cortisol ist ein Stresshormon.

Alfatradiol wird lokal bei hormonell bedingtem Haarausfall angewandt. Minoxidil ist eines der häufigsten verwendeten medizinischen Präparate zur Behandlung von Haarausfall. Eigentlich dient der Wirkstoff der Blutdrucksenkung, er wird in aller Regel als Tablette eingenommen. Lokal auf der Kopfhaut angewandt, soll er angeblich für ein verstärktes Haarwachstum sorgen.

Anwendung und Dosierung

Die meisten Produkte sollten ein- bis zweimal täglich benutzt werden. Je nach Haarlänge sollte eine etwa walnussgroße Portion Shampoo aufgetragen und im kompletten Haar verteilt werden. Lauwarmes Wasser reicht aus, es sollte zum Schutz der Haare nicht zu heiß sein. Wer zusätzlich ein stärkendes Haarwasser verwenden möchte, kann dies nach dem Trocknen der Haare auftragen.

Das Shampoo öfter als empfohlen anzuwenden, kann potenzielle Nebenwirkungen wie Hautreizungen, Juckreiz und Trockenheit der Kopfhaut verstärken. Außerdem kann zu häufiges Waschen zum Austrocknen der Haare führen. Insbesondere bei Shampoos mit dem Wirkstoff Minoxidil kann es im Fall einer Überdosis auch zu Blutdruckstörungen, Schwindel oder Übelkeit mit Erbrechen kommen.

Was tun bei Haarausfall?

Das Wichtigste, um die richtige Therapie gegen Haarausfall zu finden, ist, dass die zugrundeliegende Ursache ermittelt wurde. Nur dann kann eine Therapie gezielt angreifen. Hier handelt es sich um eine hormonell bedingte Form von Haarausfall, bei der die Haarwurzeln überempfindlich auf das männliche Geschlechtshormon Dihydrotestosteron (DHT) reagieren. Es ist die häufigste Form von Haarausfall, die vor allem Männer ab dem 20. Lebensjahr und Frauen ab den Wechseljahren betrifft. Abhilfe schaffen können Minoxidil-Shampoo oder bio-regenerative Methoden.

Es kann manchmal schwierig sein, die zugrunde liegende Ursache zu identifizieren. Es bilden sich runde, komplett kahle Stellen auf der Kopfhaut. Als Therapie werden vor allem Cortison-Präparate eingesetzt. Aber auch verschiedene lokale Mittel, Bestrahlung mit UV-Licht, Immunsuppressiva oder eine bio-regenerative Therapie können helfen. Zu den selteneren Formen von Haarausfall zählen die psychische Erkrankung Trichotillomanie, Haarverlust durch Verätzungen oder Verbrennungen oder die Traktionsalopezie.

Hausmittel und Alternativen

Schon mit einfachen Hausmitteln kann man dem Haar etwas Gutes tun. Eine Spülung mit einem hochwertigen Öl wie Kokosöl, Arganöl oder Olivenöl kann das Haar geschmeidig machen. Eine Kopfmassage sorgt für eine gute Durchblutung, sodass Sauerstoff und Nährstoffe zur Haarwurzel gelangen können. Oft ist bei der Haarpflege weniger mehr: Es gibt eine ganze Reihe Dinge, die dem Haar schaden können und auf die man daher verzichten sollte.

Wer alleine nicht weiterkommt, sollte sich frühzeitig an einen Experten für Haarausfall-Behandlungen wenden. Dort stehen verschiedene regenerative Therapien zur Verfügung, die helfen können, den Haarausfall zu stoppen und das Haarwachstum wieder anzuregen. Dazu gehört die PRP-Therapie (PRP= Platelet Rich Plasma), bei der aufbereitetes Eigenblut in die Kopfhaut injiziert wird. Weiterhin besteht die Möglichkeit einer Stammzellentherapie, durch die wertvolle Zytokine und Wachstumsfaktoren in die Kopfhaut gebracht werden können. Auch die Möglichkeit einer Laser-Behandlung der Kopfhaut steht zu Verfügung.

Wenn alles nicht hilft, besteht für die meisten Betroffenen die Option einer Haartransplantation. Dabei werden Spenderhaare aus Bereichen dichten Haarwachstums entnommen und an die kahlen Stellen transplantiert. Voraussetzung dafür ist, dass noch genügend eigenes Haar vorhanden ist. Außerdem sollte der Haarausfall nicht mehr weiter voranschreiten. Sonst besteht die Gefahr, dass transplantierte Areale als behaarte Stellen stehen bleiben, während die Haare rundherum ausfallen.

Zusammenfassung

Koffein-Shampoos wie Alpecin Coffein DMG können eine unterstützende Rolle bei der Behandlung von Haarausfall spielen. Wissenschaftliche Studien deuten auf eine positive Wirkung von Koffein und DMG auf das Haarwachstum hin, insbesondere bei erblich bedingtem Haarausfall. Es ist jedoch wichtig, die individuellen Ursachen des Haarausfalls zu berücksichtigen und gegebenenfalls einen Experten zu konsultieren, um die passende Therapie zu finden.

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