Wimpernverlängerung Kleber Test: Alles, was Sie wissen müssen

Künstliche Wimpern galten lange Zeit als Accessoire für festliche Anlässe, doch inzwischen ist das Angebot deutlich gewachsen und lässt kaum mehr etwas zu wünschen übrig. Fake Lashes im Alltag zu tragen, ist heutzutage keine Besonderheit mehr. Wer vor fünf oder mehr Jahren künstliche Wimpern als unbequem abhakte, sollte ihnen unbedingt wieder eine neue Chance geben! Von extrem natürlichen Styles, die man mit dem bloßen Auge nicht entlarven kann, bis hin zu dramatischen, aber trotzdem komfortablen Wimpernfächern ist alles dabei.

Die Wimpern von heute sind oftmals kleinteiliger als früher: die Härchen dünner, die Spitzen delikater und vor allem die Knötchen am Ansatz unauffälliger. Eine Wimpernverlängerung ist teuer und sieht nach wenigen Wochen nicht mehr allzu schön aus. Nun gilt es in der Masse an Optionen, die Faux Cils zu finden, deren Wimpernband so bequem ist, dass man sie den ganzen Tag tragen kann.

Grundlagen künstlicher Wimpern

Grundsätzlich kann man zwischen synthetischen und natürlichen Haaren unterscheiden. Lange Zeit waren künstliche Wimpern aus Menschenhaar, Seide oder Tierhaaren den künstlichen „Borsten“ optisch weit voraus. Das hat sich stark verändert und man kann den Unterschied bei manchen Modellen mit bloßem Auge nicht erkennen. Die feinsten Spitzen und die zarteste Optik bieten aber immer noch ausgewählte Menschenhaare und Nerzwimpern, die wir aus ethischen Grünen in diesem Test nicht berücksichtigt haben.

Formen und Varianten

Das typische Wimpernbändchen erstreckt sich über die gesamte Länge des Augenlids. Allerdings gilt: je länger, desto schwieriger in der Handhabung. Künstliche Wimpern gibt es aber auch als einzelne Härchen (primär für den professionellen Bereich), in Büscheln oder als halbe Bändchen. Teilstücke erlauben es einem, gezielt Stellen aufzufüllen und hervorzuheben. Das Ergebnis wirkt unauffälliger und oftmals sind sie angenehmer zu tragen. Die Nachteile an einzelnen „Strähnen“ sind der Mehraufwand, jedes Stück einzeln anzubringen - und dass man sie nur bedingt wiederverwenden kann.

3D Lashes

Für künstliche Wimpern gibt es unzähligen Looks. Variablen dabei sind die Länge, die Längenunterschiede von innen nach außen, die Dicke und die Form der einzelnen Härchen. Weiterhin ist einzubeziehen, wie dicht und in welchem „Muster“ sie angeordnet sind. Bei sogenannten 3D Lashes werden die Wimpern nicht nur in Länge und Breite gestylt, sondern auch noch in die „Höhe“. Mehrere Lagen sorgen für ein besonders dichtes Ergebnis. Möglich ist es vor allem durch die mittlerweile sehr dünnen Haare, sodass das Ergebnis zwar vielschichtiger, aber nicht zwangsläufig dicker oder schwerer ist. Die dafür verwendeten Haare sind meist feiner und weisen auch zart zulaufende Spitzen auf, sodass das Ergebnis trotz Fülle natürlich wirkt.

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Falsche Wimpern kleben für Anfänger - Step by Step erklärt! | Judy R.

Wimpernbändchen

Außer den Wimpern gibt es auch Unterschiede bei den Bändchen: Manche sind durchsichtig und man sieht die Knötchen an den Klebestellen - andere sind durchgehend schwarz. Je dicker das Bändchen, desto höher das Risiko, dass die künstlichen Wimpern unkomfortabel beim Tragen sind.

Worauf man achten sollte

Es ist schwierig einzuschätzen, wie der Anblick eines Wimpernpaares in der Packung sich auf das eigene Auge übersetzt. Erschwerend kommt hinzu, dass das Ergebnis je nach Augenform, Typ und nicht zuletzt auch der Auftragswinkel ganz unterschiedlich wirken kann. Hat man sich von jemandes Wimpern-Styling inspirieren lassen, werden selten die gleichen Wimpern für denselben Look sorgen. Es erfordert ein wenig Erfahrung mit verschiedenen Formen. Profis kleben falsche Wimpern schon seit Ewigkeiten unterhalb der Wimpern auf, um das Ergebnis natürlich aussehen zu lassen. So sieht man Bändchen selbst bei Nahaufnahmen in Fotos oder TV nicht.

Alternative Methoden

Einfaches Anbringen versprechen „magnetic lashes“, die keinen Wimpernkleber mehr erfordern. Stattdessen sind an den Bändchen winzige Magnete angebracht, mit denen sie am Lid halten sollen. Zwei Fächer, von denen einer unter und der andere über die natürlichen Wimpern gelegt wird. Die Magnete haften aneinander. Mit etwas Übung eine Sache von Sekunden. Zwar halten sie durchaus gut an Ort und Stelle, ein Restrisiko, dass sie verrutschen, bleibt dennoch. Der größere Haken ist, dass man sie nach dem „Zuschnappen“ nicht mehr versetzen kann. Erschwerend kommt hinzu, dass man ihnen die kleinen Magnete ansieht und auch beim Tragen spürt.

Viel spannender ist die Weiterentwicklung: Eyeliner mit Eisenpulver, an dem mit Magneten versehene Wimpernbändchen halten können. Man schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe, denn der Eyeliner erfüllt natürlich auch den Zweck, das Auge einzurahmen und kaschiert den Ansatz. Die Idee ist großartig und das Ergebnis vielversprechend, man ist aber bisher nicht an einem Punkt, an dem die Wimpern vertrauenswürdig genug sitzen. Die entsprechenden Eyeliner sind zudem längst nicht ausgereift.

Wimpernkleber in Eyeliner-Form

Für unsere Test-Updates haben wir auch die neuartigen Wimpernkleber in Eyeliner-Form getestet. Es gibt sie sowohl als klassischen Dip-Eyeliner mit Pinsel zum Tunken sowie mit einer Filzspitze nach Art eines Fasermarkers und das in transparent oder schwarz. Diese sind deutlich anwenderfreundlicher als Magnetwimpern und sind insbesondere für Anfänger eine willkommene Bereicherung. Sie werden in einer überraschend dünnen Schicht direkt auf das Augenlid aufgetragen und ersetzen in schwarzer Variante den Eyeliner, insofern man nur einen dünnen Lidstrich trägt. Die bestrichene Fläche ist nach einer halben Minute klebrig und das Wimpernbändchen der Wahl kann darauf aufgeklebt werden. Die Klebeleistung ist gut und erscheint uns nicht wesentlich schwächer als die eines traditionellen Wimpernklebers. Dafür bilden sie nur eine ganz dünne Schicht und keine „Wulst“. Das erleichtert auch das Justieren am Auge. Wir haben allerdings den Eindruck, dass der Halt an den Enden schwächelt. Besonders starre Bändchen könnten sich vorzeitig lösen. Mit natürlichen, flexiblen Bändchen hatten wir keinerlei Probleme. Insbesondere beim Einsatz von Büscheln ist die Methode besonders bequem, weil man sie direkt aufkleben kann und nicht nach jedem Cluster auf den Kleber warten muss.

Nachteile

Ein paar Nachteile hat diese Methode jedoch auch. Bestrichene Bereiche, die nicht für die falschen Wimpern genutzt werden, bleiben klebrig und müssen abgepudert werden. Wer einen dicken Lidstrich bevorzugt, sollte hierfür zum üblichen Eyeliner greifen und den Kleber darüber verstreichen. Außerdem sammelt sich insbesondere an den Filzspitzen Lidschatten, insofern man es darüber aufträgt. Die Langlebigkeit eines solchen Stiftes konnten wir bisher nicht auf die Probe stellen. Wir gehen stark davon aus, dass traditioneller Wimpernkleber effizienter ist.

Tipps und Tricks für die Anwendung von Wimpernkleber

Übung macht den Meister. Die ersten Versuche, künstliche Wimpern aufzukleben, gelingen nur selten. Man wird aber mit jedem mal besser. Das Zerschneiden eines vollen Wimpernfächers kostet etwas Überwindung, lohnt sich aber enorm. Die meisten künstlichen Wimpern werden traditionell mit Wimpernkleber am Lid befestigt. In der Regel bestehen sie aus flüssigem Latex, der nach dem Antrocknen die nötige Klebeleistung aufweist. Da jedoch viele Menschen auf Latex allergisch sind, gibt es viele Alternativen auf dem Markt. Die meisten Wimpernkleber sind transparent, insbesondere die, die vielen Sets beiliegen. Sie sind zunächst milchig-weiß, bevor sie tatsächlich durchscheinend antrocknen. Es gibt aber auch schwarz trocknende Kleber, die insbesondere bei Wimpern mit transparenten Bändchen sinnvoll sind. Einen Eyeliner kann er nur ersetzen, wenn man besonders sauber arbeitet. Jeder, der es schon einmal probiert hat, weiß aber, dass es so einfach nicht ist, wie es klingt. Man versperrt sich schließlich automatisch die Sicht. Die eigenen Wimpern sind zudem ständig im Weg. Und die Brille kann man auch nicht auf behalten.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Beim ersten Abziehen der Wimpern von der Halterung nicht an die Enden greifen, denn je nach Modell zieht man so die delikaten Strähnen ab. Man greift am besten mittiger und viele Härchen auf einmal. Der Kleber, der sie am Plastik befestigt, sollte von den Wimpern abgepult werden.
  2. Ein Tool kann beim Applizieren helfen. Es gibt sie in verschiedenen Formen, allerdings erweist sich eine möglichst nicht zu scharfkantige Pinzette noch immer als die bequemste Wahl. Einigen Sets in unserem Test lagen solche Tools bei, da sie aber nicht bündig schließen, sind sind sie eher nervig als hilfreich.
  3. Anprobieren: Je dramatischer die Wimpern, desto mehr sollte man vermeiden, sie ungetestet erst am Abend eines wichtigen Anlasses das erste mal auszupacken.
  4. Obwohl blickdichte Bändchen durchaus die Klebestellen und Knötchen von Fake Lashes kaschieren, ist die Form nicht wirklich schmeichelhaft. Ein schöner Lidstrich wahrt die Illusion. Gut durchtrocknen lassen. Wir empfehlen, die Wimpern erst im Anschluss zu tuschen, siehe Punkt 15.
  5. Wimpern müssen passen und sollten in den meisten Fällen getrimmt werden.
  6. Am äußeren Ende abschneiden: Sosehr es verlockt, nur die kurzen, innen liegenden Härchen loszuwerden, so wenig Sinn ergibt es. Lange Wimpern im inneren Bereich werden seltsam wirken. Am besten Büschel für Büschel vorarbeiten.
  7. Lieber etwas mehr als zu wenig Wimpernkleber auftragen. So klebt es nicht nur zuverlässiger, weil eine größere Klebefläche entsteht, sondern die Klebereste lassen sich später einfacher abpulen.
  8. Eins nach dem anderen: immer nur einen Wimpernfächer zurzeit mit Kleber einschmieren, denn der richtige Moment ist entscheidend! Es gibt ein Zeitfenster, in dem der Kleber seinen Job am besten erledigt. Keinesfalls sollte man zu früh loslegen, sonst verschmiert man nur den Kleber auf dem Augenlid. Am besten orientiert man sich an der Herstellerangabe. Wartet man allerdings zu lange, trocknet der Kleber und haftet nicht mehr.
  9. Im passenden Winkel schmieren: Es ist entscheidend, wo an der Kante des Wimpernbändchens der Kleber aufgetragen wird. Es entscheidet über die Ausrichtung des Schwungs. Die „richtige“ Stelle ist sowohl von der Augenform als auch dem Wunschergebnis abhängig. Meist ist es die Kante, also leicht schräg. Klebt man an der Seite, werden die Wimpern nach unten zeigen - oben auf der Kante wird es schwer, die Wimpern richtig zu positionieren und sie zeigen zu weit nach oben. Da Lider durchaus unsymmetrisch sein können, wird man an einer individuell passenden Technik etwas tüfteln müssen.
  10. Erst an einem Punkt anlegen und dann den Rest. Meist funktioniert es am besten, presst man die Mitte als Erstes dicht am Wimpernkranz an. Bei manchen kann es aber auch an den äußeren Enden sein. Am besten probiert man herum. Der Versuch, Kunst-Wimpern in einem Stück anzukleben, schlägt in der Regel fehl. Tipp: Gerade im äußeren Winkel hat man ein wenig Spielraum und kann das Ende etwas höher setzen, als der eigene Wimpernkranz verläuft.
  11. Die Position des Spiegels und ob man die Wimpern senkrecht zum Auge, von oben oder gar von der Seite appliziert, ist eine Frage der Ausstattung und eigener Vorlieben. Es gibt kein Richtig oder Falsch.
  12. Vorsichtig andrücken: ein wenig von oben, ein bisschen von unten und am besten einmal die Augen zukneifen.
  13. Tipp: Es kann sich lohnen, eine andere Mascara für Looks mit...

Wichtige Kriterien bei der Auswahl von Wimpernkleber

Wimpernkleber bzw. Eyelash Glues sind für den privaten und professionellen Bedarf erhältlich. Die Produkte unterscheiden sich vor allem in ihrer Trocknungszeit und Haltbarkeit. Letztere bezeichnet die Zeit, für die künstliche Wimpern am Augenlid halten. Die meisten Wimpernkleber trocknen innerhalb weniger Sekunden. Sie können mit Trocknungszeiten zwischen ein und vier Sekunden rechnen. Ihre künstlichen Wimpern halten in der Regel einige Wochen an Ihren Augenlidern. Gute Produkte bieten einen Halt für sechs bis acht Wochen.

Anforderungen an den Wimpernkleber

Ein guter Wimpernkleber vereint verschiedene Eigenschaften. Er muss leicht aufzutragen sein und sicherstellen, dass die falschen Wimpern möglichst lange an den Augenlidern halten. Am wichtigsten sind zwei Faktoren:

  • Haltbarkeit
  • Trocknungszeit

Mit der Haltbarkeit ist die Zeit gemeint, für die künstliche Wimpern kleben bleiben. Die Trocknungszeit sagt aus, wie lange der Kleber braucht, bis er trocken ist und die Wimpern von alleine halten. Der Duo-Wimpernkleber ist langanhaltend. Zudem verspricht der Hersteller, dass dieser wasserresistent ist. Das ist am Auge besonders wichtig.

Inhaltsstoffe

Die Inhaltsstoffe des Wimpernklebers sollten Sie ebenfalls nicht außer Acht lassen. Allerdings werden diese von den Herstellern nur selten genannt. Je nach Zusammensetzung können diese stark reizend sein. Die Folge sind Haut- und Augenreizungen. Achtung: Bei der Anwendung sollten Sie stets Vorsicht walten lassen. Die hautreizenden Stoffe in jedem Wimpernkleber können gesundheitsgefährdend sein. Werden die Wimpernkleber in Deutschland verkauft, sollten sie nach Medizinnorm ISO 10993-5 zugelassen sein.

Verwendung: Privat vs. Professionell

Einige Wimpernkleber sind nur für die professionelle Anwendung geeignet. In der Kategorie Wimpernkleber wird zwischen Produkten für den Eigengebrauch und Profi-Wimpernkleber unterschieden. Die meisten Wimpernkleber sind für die professionelle Anwendung bestimmt. Produkte für den Eigengebrauch sind laut vielen Tests im Internet für Kleber für die Wimpernverlängerung in der Regel wasserlöslich. Wenn Sie sich einmal verklebt haben und die Wimpern besser positionieren möchten, können Sie diese nochmal abnehmen und neu befestigen. Tipp: Für Wimpernbändchen nutzen Sie am besten wasserlöslichen Wimpernkleber. Dank der Wasserlöslichkeit ist es möglich, die künstlichen Wimpern ganz leicht zu entfernen. Allerdings sollte während des Aushärtens des Klebers kein Wasser an die Wimpern gelangen. Nach 24 bis 48 Stunden halten sie gut. Beim Duo-Wimpernkleber ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung enthalten, sodass man bei der Anwendung nichts falsch machen kann.

Im Vergleich zu Wimpernklebern für Stylisten haben die Produkte für den Eigengebrauch noch weitere entscheidende Vorteile:

  • einfache Anwendung
  • schnelle Trocknungszeit
  • flexible Haltbarkeit von einem Tag bis zu 6 Wochen

Nachteil: für optimale Anbringung der künstlichen Wimpern etwas Übung notwendig

Haltbarkeit

Wimpernkleber halten unterschiedlich lang - von einem Tag bis zu mehreren Wochen. Die Haltbarkeit der künstlichen Wimpern wird durch den Wimpernkleber maßgeblich gewährleistet. Teilweise fällt die Haltbarkeit sehr unterschiedlich aus. Aus diesem Grund empfehlen wir Ihnen, sich bereits im Vorfeld darüber klar zu werden, wie lange die Wimpern halten sollen. Möchten Sie die künstlichen Wimpern dauerhaft über mehrere Wochen tragen oder sind diese nur für einen Abend? Wollen Sie die Wimpern über einen längeren Zeitraum tragen, stehen Ihnen viele Produkte zur Auswahl. Gute Wimpernkleber halten sechs bis acht Wochen. Auch ein Mittelwert von drei bis fünf Wochen ist laut Wimpernkleber-Tests im Internet bei vielen Kundinnen beliebt.

Trocknungszeiten

Abhängig davon, für welchen Wimpernkleber Sie sich entscheiden, erhalten Sie teilweise unterschiedliche Trocknungszeiten. Diese beginnen bei einer Sekunde. Andere brauchen auch 20 Sekunden, bis der Kleber vollständig getrocknet ist. Tipp: Wir raten Ihnen zu Produkten mit einer Trocknungszeit zwischen zwei und vier Sekunden. Mit dieser Zeitspanne bleibt Ihnen genügend Zeit, um die Wimpern in die korrekte Position zu bringen.

Farben

Um die gewünschte Optik zu erzielen, kommt es nicht nur auf die Farbe der Wimpern an. Die Farbe des Wimpernklebers ist ebenfalls wichtig. Hierbei stellt sich in erster Linie die Frage, ob der Wimpernkleber später sichtbar sein soll oder nicht. Möchten Sie später die Wimpern färben, spielt die Farbe ebenfalls eine wichtige Rolle. Für die Wahl der Farbe empfehlen wir von Vergleich.org transparenten Wimpernkleber. Er wird bei vielen Marken als Clear bezeichnet. Beim Auftragen ist diese Variante gut zu erkennen. So lässt sie sich gut verteilen. Nachdem der Wimpernkleber getrocknet ist, sehen Sie ihn aufgrund der Transparenz nicht mehr.

Dämpfe und Reizung

Die meisten Wimpernkleber beinhalten reizende Stoffe. Sie verursachen Allergien und können zu Haut- und Augenreizungen führen. Aus diesem Grund sollten Sie immer vorsichtig mit dem Kleber für die Wimpernverlängerung umgehen.

Herstellungsland

Sie sollten Wimpernkleber bevorzugen, die aus Deutschland stammen. Diese haben hautfreundliche Stoffe. Zudem lassen sie sich leicht von Profis verwenden. Im Allgemeinen werden alle medizinischen Vorgaben erfüllt. Hinweis: In minderwertigen Produkten sind auch Stoffe enthalten, die für die Haut schädlich sein können. Mit Blick auf Ihre Gesundheit sollten Sie aus diesem Grund nicht das billigste Produkt wählen. Besondere Vorsicht gilt bei bekannten Allergien auf die Inhaltsstoffe. Bei deutschen Produkten ist eine gute Qualität gegeben und die Inhaltsstoffe sind in der Regel auf der Verpackung angegeben.

Arten von Wimpernkleber

Neben Wimpernkleber ist bezüglich der Typen dieses Produkts im Internet auch vielfach von Wimpernserum die Rede. Das ist ein Produkt zur Pflege der Wimpern. Was dieses vom Wimpernkleber abgrenzt, zeigen wir von Vergleich.org in der folgenden Tabelle.

Eigenschaft Wimpernkleber Wimpernserum
Zweck Befestigung künstlicher Wimpern Pflege und Wachstum der natürlichen Wimpern
Anwendung Wird auf das Wimpernbändchen oder einzelne Wimpern aufgetragen Wird auf den Wimpernansatz aufgetragen
Haltbarkeit Variiert von wenigen Stunden bis zu mehreren Wochen Regelmäßige Anwendung erforderlich für dauerhafte Ergebnisse
Inhaltsstoffe Klebstoffe wie Latex oder Cyanoacrylat Vitamine, Peptide und andere pflegende Substanzen

Neben den genannten Eigenschaften fällt weiterhin auf, dass die Spitze der Tube anders aussieht. Beim Wimpernkleber muss etwas Druck auf die Tube ausgeübt werden, um Flüssigkeit auftragen zu können. Das Wimpernserum hingegen funktioniert ähnlich wie Wimperntusche. Anstelle einer Spirale ist an der Spitze eine Art schmaler Pinsel angebracht. Dieser wird aus dem Röhrchen gezogen und dabei mit Flüssigkeit befeuchtet. Anschließend kann das Wimpernserum direkt aufgetragen werden.

Wimpernkleber für Extensions

Im Gegensatz zu den Wimpernklebern für den Eigengebrauch sind die Kleber für Extensions nur von Stylisten und Profis anzuwenden. Mit denen können Einzelwimpern und Wimpernextensions angebracht werden. Kleber für die Wimpernverlängerung sind wasserfest. Die künstlichen Wimpern lassen sich nicht ohne Weiteres entfernen. Daraus ergibt sich auch die längere Haltbarkeit von bis zu acht Wochen. Ähnlich wie bei dem klassischen Wimpernkleber sind zwei Farben erhältlich. Sie haben die Wahl zwischen einem transparenten und einem dunklen Wimpernkleber.

Häufige Fragen und Antworten

Wie kann man Wimpernkleber entfernen?

Die Entfernung der Wimpern inklusive Wimpernkleber fällt unterschiedlich aus. Das hängt von der Art des Wimpernklebers ab. Entscheidend ist, ob der Wimpernkleber wasserfest ist oder nicht. Handelt es sich um einen wasserlöslichen Wimpernkleber, benötigen Sie lediglich ein Wattepad und Make-up-Entferner, wie Sie ihn auch zum Entfernen von Lippenstift und Lidschatten verwenden. Das Wattepad befeuchten Sie mit dem Entferner für Make-up. Anschließend halten Sie es an die Stelle, wo der Kleber sitzt. Tipp: Damit sich der Kleber gut lösen kann, muss die Flüssigkeit einige Zeit einwirken. Das dauert ca. eine Minute. Danach lassen sich die falschen Wimpern ganz leicht entfernen.

Wie lange soll man Wimpernkleber trocknen lassen?

Die Trocknungszeit ist bei einem Wimpernkleber immer angegeben. Je nach Produkt reicht diese von einer halben Sekunde bis hin zu 20 Sekunden. Die angegebene Zeit kann allerdings etwas variieren. Ein entscheidender Faktor ist die Luftfeuchtigkeit. Für die meisten Wimpernkleber sollte diese zwischen 40 und 55 % liegen. Ist die Luftfeuchtigkeit höher, kann der Kleber schneller trocknen.

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