Für viele Menschen gehört Mascara zur täglichen Beauty-Routine. Schließlich schöpft sie das Wimpern-Potenzial voll aus, indem sie jedes einzelne Härchen von der Wurzel bis zu den Spitzen mit einer federleichten, dunklen Textur umhüllt. Der Blick wirkt direkt wacher, strahlender, offener.
Das Verbrauchermagazin Öko-Test hat kürzlich einige Mascaras unter die Lupe genommen - und kann folgende Wimperntuschen bedenkenlos empfehlen. Im Öko-Test 2024 haben die Experten vom Verbrauchermagazin die besten und schlechtesten Mascaras ermittelt. Im Öko-Test mussten sich 16 Wimperntuschen beweisen. Der Mascara-Test ist jetzt im Ratgeber Kosmetik & Wellness 2024 von Öko-Test zu finden. Das letzte Mal hatten sich die Verbraucherschützer:innen von Öko-Test übrigens vor drei Jahren, also 2021, mit Mascara beschäftigt.
Mit einem Bürstchen wird schwarze Tusche auf die Wimpern aufgetragen, wodurch selbst dünne oder helle Wimpern dichter und länger wirken. Kosmetik-Marken nutzen diesen Effekt, um mit Superlativen wie „maximales Volumen“ zu werben.
Von insgesamt 16 untersuchten Mascaras haben 2024 sieben mit der Gesamtnote „sehr gut“ abgeschnitten. Zehn Wimperntuschen landen im grünen Bereich, drei sind im Mittelfeld, drei rasseln durch. In ihrem aktuellen Kosmetik-Sonderheft können die Öko-Tester:innen vermelden, dass nur noch drei Wimperntuschen im Test versagt haben. Zehn von 18 untersuchten schwarzen Mascaras kommen hingegen ganz ohne gesundheitlich bedenkliche Inhaltsstoffe aus. Auch Arsen ist, im Gegensatz zu 2021, kein Thema mehr.
Im Testbericht erhielten sieben Wimperntuschen die Bestnote „sehr gut“, darunter fünf zertifizierte Naturkosmetika. Diese Mascaras zeichnen sich dadurch aus, dass bei der Testung weder bedenkliche noch umstrittene Inhaltsstoffe entdeckt wurden. Die Rezepturen sind einwandfrei.
Unter den 16 von Öko-Test untersuchten Mascaras sind fünf zertifizierte Naturkosmetikprodukte, die restlichen elf sind konventionelle Mascaras. Herkömmliche Mascaras enthalten Fette auf Erdölbasis, Silikone und synthetische Polymere, die für gleichmäßige und stabile Haftung sorgen. Synthetische Polymere verbessern den Halt und Verlängerungseffekt der Wimpern, belasten jedoch die Umwelt.
Auffällig: Alle diese Wimperntuschen sind aus der Naturkosmetik und verzichten weitestgehend auf synthetische Zusätze. Sie sind dementsprechend für empfindliche Augen geeignet und kontaktlinsenverträglich, ohne dass der Volumen-Effekt beeinträchtigt wird.
Unter den sieben Testsiegern sind die Produkte der Drogerieketten besonders preiswert.
Folgende Produkte wurden positiv hervorgehoben:
Öko-Test hat 16 Mascaras unter die Lupe genommen. Für umgerechnet zehn Milliliter bezahlen Kunden zwischen 2,88 und 24,38 Euro. Die günstigste Tusche unter den Testsiegern war übrigens das Alverde-Produkt von dm (mit 2,88 Euro/10 ml). Das - mit einigem Abstand - teuerste Produkt war der Hauschka-Mascara (mit 24,38 Euro/10 ml).
Das „Dr. Hauschka Volume Mascara Black 01“ vom Anbieter Wala erhielt ebenfalls die Note „sehr gut“, doch der Preis ist deutlich höher.
Das Testergebnis: Der Mascara von Dr. Hauschka erhält im Test des Verbrauchermagazins "Öko-Test" hervorragende Bewertungen, mit einem "Sehr Gut" in der Kategorie Inhaltsstoffe und auch bei anderen Prüfkriterien. Eine besondere Erwähnung verdient die Verpackung, die aus 56 Prozent recyceltem Plastik besteht.
Produktdetails: Der Mascara enthält Inhaltsstoffe wie Citronellol und Geraniol sowie Mineralpigmente und Heilpflanzenauszüge, darunter Quittensamen, Seide und Candelillawachs. Er wurde augenärztlich getestet und eignet sich sowohl für empfindliche Augen als auch für das Tragen von Kontaktlinsen. Die Tusche verdichtet den Wimpernkranz und verleiht ihm Schwung.
Ebenfalls positiv bewerten die Tester den Sante Volume Sensation Mascara. Der Sante Mascara ist im Durchschnitt für knapp 10 Euro erhältlich, während der Dr. Hauschka Mascara bei etwa 35 Euro pro 10 Milliliter liegt. Beide Produkte überzeugen durch hochwertige Inhaltsstoffe und ihre Wirksamkeit beim Volumenaufbau der Wimpern.
Das Testergebnis: Die Wimperntusche von Sante hat im Test mit der Gesamtnote "sehr gut" abgeschnitten und erzielt in der Kategorie Inhaltsstoffe eine "sehr gute" Teilnote.
Produktdetails: Die Tusche bietet mit Bio-Rizinus- und Bio-Mandelöl ein veganes Produkt. Sie verleiht Ihren Wimpern zusätzliches Volumen und Schwung für einen dramatischen Augenaufschlag. Der Mascara enthält 100 Prozent natürliche Pigmente und ist augen- und kontaktlinsenverträglich, sodass er auch für empfindliche Augen geeignet ist.
Neben den zuvor genannten Mascaras schneiden auch der Lavera Volume Mascara und der Alterra Black Intense Volume Mascara im Test mit der Gesamtnote "sehr gut" ab. Beide Produkte überzeugten nicht nur durch ihren erschwinglichen Preis, sondern auch durch hochwertige Inhaltsstoffe.
Das Testergebnis: Lavera's Mascara hat im Mascara-Test die Gesamtnote "sehr gut" erhalten. Mit einer "sehr guten" Bewertung in der Kategorie Inhaltsstoffe und einem "Gut" in anderen Prüfkriterien ist das Produkt zu empfehlen.
Produktdetails: Die vegane Textur der Mascara enthält mineralische Farbpigmente und sorgfältig ausgewählte Bio-Inhaltsstoffe wie Bio-Carnaubawachs. Er wurde dermatologisch und augenärztlich getestet und ist daher auch ideal für Kontaktlinsenträger geeignet. Die Formel basiert auf Bio-Pflanzeninhaltsstoffen aus eigener Herstellung der Marke Lavera.
Das Testergebnis: Der Mascara von Alterra hat im Test "sehr gute" Ergebnisse erzielt, mit einem "sehr gut" in der Kategorie Inhaltsstoffe und einem "gut" in anderen Prüfkriterien.
Produktdetails: Die Volume Wimperntusche mit Bio-Granatapfelextrakt, Bio-Sonnenblumenöl und wertvollen Mineralien verleiht tiefschwarze Wimpern und intensives Volumen. Sie ist zu 100 Prozent mikroplastikfrei und zertifiziert. Die Hautverträglichkeit wurde dermatologisch bestätigt und die Formel enthält natürliche ätherische Öle.
Es gibt Wimperntusche ohne problematische Inhaltsstoffe.
Im umfangreichen Testbericht von Öko-Test haben sich sieben Mascaras besonders hervorgetan und die Bestnote „sehr gut“ erhalten. Darunter befinden sich alle fünf getesteten zertifizierten Naturkosmetika sowie zwei der elf herkömmlichen Wimperntuschen.
Drei Mascaras schnitten im Öko-Test besonders schlecht ab und erhielten die Note „ungenügend“. Bei Öko-Test gibt es nun die Note 6 („ungenügend“) für gleich drei Produkte, die zum Geflecht des Großkonzerns gehören.
Gründe für den Reinfall: Die Produkttester:innen bemängeln in zwei der drei Tuschen den Konservierungsstoff Propylparaben sowie das Antioxidationsmittel Butylhydroxytoluol (BHT), die beide im Verdacht stehen, „wie ein Umwelthormon zu wirken“, so Öko-Test. Negativ fallen auch halogenorganische Verbindungen in zwei der drei Testverlierer auf.
Im „Nyx Worth the Hype, Volume & Lengthening Mascara, 01“ (14,21 Euro) wurden bedenkliche Inhaltsstoffe gefunden. Ähnliches gilt für den „Maybelline The Colossal Volume Express, 01 Black“ (7,95 Euro). Die Marke Maybelline hat dafür eine breite Auswahl an Wimperntuschen im Sortiment. Doch die Maybelline The Colossal Volume Express, 01 Black konnte uns nicht überzeugen und landet mit der Note "ungenügend" auf den hinteren Plätzen.
Weil die Maybelline The Colossal Volume Express, 01 Black aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe (MOAH), halogenorganische Verbindungen und BHT enthält, ziehen wir fünf Noten ab. Das Gesamturteil kann dementsprechend auch nur "ungenügend" sein.
Dazu muss man wissen: Hinter dem Namen L’Oréal steckt nicht nur die Marke L’Oréal selbst. Auch andere klangvolle Namen - wie Garnier, Kiehl’s, Lancôme, Maybelline, Nyx Cosmetics und viele mehr - gehören zum Kosmetik-Riesen.
Unabhängige Labore prüften die Produkte im Auftrag von Öko-Test auf bedenkliche oder umstrittene Inhaltsstoffe. Halogenorganische Verbindungen, MOAH, BHT und bestimmte Konservierungsstoffe beeinflussten jedoch die Bewertung negativ. Die Prüfung der Kunststoffverpackungen auf umweltschädliche PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen blieb bei allen Produkten unauffällig.
Im Test stecken sie in insgesamt zwei Mascaras. Auf das Antioxidationsmittel BHT stießen wir im Test in der Maybelline-Mascara und in einem weiteren Produkt. Der Stoff steht im Verdacht, wie ein Umwelthormon zu wirken.
Paraffine können aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe (MOAH) enthalten, von denen einige Verbindungen ein krebserregendes Potenzial aufweisen. Ob sich MOAH, die über die Haut aufgenommen werden, im Körper anreichern können, ist allerdings noch ungeklärt. Da Mascaras mit den Augen in Berührung kommen, werten wir solche Stoffe in diesem Test trotzdem ab.
Viele Mascara-Hersteller setzen in ihren Rezepturen auf umweltbelastende synthetische Polymere. Und in den Mascara-Verpackungen ist recyceltes Plastik eher Fehlanzeige. Immerhin: Im Vergleich zu früheren Tests, enthalten viele Mascaras weniger bedenkliche Inhaltsstoffe.
Paraffine sind künstlich hergestellte Fette auf Erdölbasis. Das Problem? Und die Laboranalysen zeigen: Alle paraffinhaltigen Mascaras im Test sind mit MOAH belastet.
Halogenorganische Verbindungen sind eine Gruppe von mehreren Tausend Stoffen, die Brom, Jod oder (meistens) Chlor enthalten. Viele gelten als allergieauslösend, fast alle reichern sich in der Umwelt an.
Butylhydroxytoluol (BHT) wird als Antioxidans eingesetzt.
Alle konventionellen Mascaras im Test setzen umweltbelastende synthetische Polymere ein. Solche Substanzen, zu denen auch Silikonverbindungen zählen, sollen für besseren Halt und den wimpernverlängernden Effekt sorgen.
Testergebnis Inhaltsstoffe
Mascara zunächst in Zickzack-Bewegungen auf die oberen Wimpern auftragen. So werden alle Härchen benetzt und besser voneinander getrennt. Anschließend für etwas mehr optische Verlängerung noch einmal mit der Bürste über die Spitzen der Wimpern streifen und die unteren Wimpern vorsichtig und gezielt mit dem Bürstenende benetzen. Für einen intensiveren Effekt können Sie die oberen Wimpern dann erneut tuschen.
Je dickflüssiger eine Mascaraemulsion, desto mehr Volumen liefert sie. Manche Produkte erzeugen eine zusätzliche Verlängerung durch Microfasern, die sich ans Wimpernende lagern. In Mascara-Bürstchen sammeln sich mit der Zeit Keime an.
Es gibt verschiedene Methoden, um Wimperntusche effektiv zu entfernen. Eine gängige Methode ist die Verwendung eines Make-up-Entferners, insbesondere bei wasserfesten Produkten. Alternativ kann auch Make-up-Entferner-Öl oder eine Mischung aus warmem Wasser und milder Seife verwendet werden. Spezielle Wimperntusche-Entferner-Stifte bieten präzise Lösungen für kleine Korrekturen. Hausgemachte Optionen wie Kokosöl sind ebenfalls beliebt. Wichtig ist es, die Augenpartie während des Entfernens sanft zu behandeln, um Reizungen zu vermeiden.
Der Test zeigt, dass auch günstige Produkte eine „sehr gute“ Rezeptur bieten können. Verbraucher, die zudem auf umweltfreundliche Produkte achten, sollten die Inhaltsstoffe der Mascaras genau prüfen.
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