Mascara gehört für viele Frauen zu den Basics ihres täglichen Make-ups. Um ihre Produkte an die Frau zu bringen, bewerben die Anbieter Wimperntuschen gerne mit allerlei Superlativen. Einen tollen Augenaufschlag zu haben, wünschen sich viele, aber was oft dazu fehlt, ist die beste Mascara für den eigenen Typ. Wir alle haben schließlich unterschiedliche Bedürfnisse sowie eine andere Vorstellung davon, wie wir unsere Lashes betonen wollen.
Die Hauptaufgabe von Mascara besteht darin, die eigenen Wimpern zu betonen, zu maximieren und zu akzentuieren. Der Beauty-Markt bietet eine riesige Menge an Mascaras, die die Wimpern verlängern oder voluminöser machen sollen. Zusätzlich enthalten einige pflegende Inhaltsstoffe, die vor Überstrapazierung schützen sollen.
Für Personen mit kurzen Wimpern kann die Wahl der richtigen Mascara eine Herausforderung sein, da nicht alle Formeln und Bürsten für diese spezifische Anforderung geeignet sind. Glücklicherweise gibt es auf dem Markt spezielle Produkte, die darauf abzielen, kurzen Wimpern mehr Definition, Länge und Volumen zu verleihen.
Wer kurze Wimpern hat, versucht mit allen Mitteln, sie zu verlängern und verdichten. Da geht der Griff auch schnell mal zum Telefon und ein Termin für eine professionelle Wimpernverlängerung landet im Kalender. Das ist vor allem zeitaufwendig und teuer. Viel besser: die perfekte Mascara, die die kleine Problemzone kaschiert, ohne die Wimpern nachhaltig zu schädigen.
Für einen starken Effekt sollte man die Mascara bei kurzen Wimpern übrigens in einer Zickzack-Bewegung am Ansatz auftragen und anschließend Richtung Spitze langziehen - so wirken die Härchen voller.
Mascara zunächst in Zickzack-Bewegungen auf die oberen Wimpern auftragen. Für einen intensiveren Effekt können die oberen Wimpern erneut getuscht werden.
Noch mehr Volumen bringt eine Wimpernzange. Diese dafür mit dem Föhn leicht erwärmen und dann für einige Sekunden am Wimpernkranz zusammendrücken. Wichtig: Die Zange immer vor dem Tuschen anwenden.
Es gibt Wimperntusche ohne problematische Inhaltsstoffe. Unser Test zeigt: Einige der getesteten Mascaras überzeugen mit einwandfreien Rezepturen. In anderen Produkten sind wir aber auch auf bedenkliche Mineralölrückstände gestoßen.
Je dickflüssiger eine Mascaraemulsion, desto mehr Volumen liefert sie. Manche Produkte erzeugen eine zusätzliche Verlängerung durch Microfasern, die sich ans Wimpernende lagern.
Für unseren Test haben wir 16 schwarze Mascaras mit ausgelobtem Volumen-Effekt eingekauft, darunter sieben Mal zertifizierte Naturkosmetik. Unabhängige Labore prüften die Produkte in unserem Auftrag auf polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), Schwermetalle und weitere Elemente - diese Substanzen waren jedoch nur in wenigen Produkten in geringen Spuren nachweisbar, die wir nicht abwerten.
Darüber hinaus ließen wir die Wimperntuschen auf Formaldehyd/-abspalter und halogenorganische Verbindungen sowie je nach Deklaration auf N-Nitrosodiethanolamin, Chlorphenesin, Diethylphthalat, deklarationspflichtige Duftstoffe, polyzyklische und Nitro-Moschusverbindungen sowie Cashmeran untersuchen. Waren Paraffine deklariert, wurden die Produkte einer Prüfung auf Mineralölkohlenwasserstoffe und ähnliche Verbindungen (MOSH/MOSH-Analoge/MOAH) unterzogen. Stand in der Inhaltsstoffliste die Silikonverbindung Cyclopentasiloxan (D5), ließen wir im Labor prüfen, ob eine Verunreinigung mit dem als vermutlich fruchtbarkeitsschädigend eingestuften D4 vorliegt.
Anhand der Deklaration erfassten wir darüber hinaus synthetische Polymere und BHT. Eine Prüfung der Kunststoffverpackungen auf umweltschädliche PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen blieb bei allen Produkten unauffällig.
So fand das Labor nur geringe Spuren polyzyklischer aromatischer Kohlenwasserstoffe (PAK) in wenigen Mascara-Proben. Und auch Arsen, das in früheren Tests noch in einigen Wimperntuschen über den vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) festgelegten Höchstgehalten für technisch vermeidbare Spuren nachgewiesen wurde, fand das Labor diesmal nicht.
Sechs Wimperntuschen enthalten Paraffine, also künstlich hergestellte Fette auf Erdölbasis. Und die Laboranalysen zeigen: Alle paraffinhaltigen Mascaras im Test sind mit MOAH belastet.
Butylhydroxytoluol (BHT) wird als Antioxidans eingesetzt. Halogenorganische Verbindungen sind eine Gruppe von mehreren Tausend Stoffen, die Brom, Jod oder (meistens) Chlor enthalten.
Synthetische Polymere: Alle konventionellen Mascaras in unserem Test setzen umweltbelastende synthetische Polymere ein. Solche Substanzen, zu denen auch Silikonverbindungen zählen, sollen für besseren Halt und den wimpernverlängernden Effekt sorgen.
Kritik gibt es außerdem für die Verpackungen: Denn recyceltes Plastik aus dem Wertstoffkreislauf suchten wir - bis auf wenige Ausnahmen - leider vergeblich.
Mascara für kurze Wimpern enthält außerdem oft spezielle Inhaltsstoffe, die dazu beitragen, die Wimpern zu stärken. Diese Formeln können feuchtigkeitsspendende und pflegende Bestandteile enthalten, um die Wimpern zu nähren und Bruch zu verhindern. Sie können auch Inhaltsstoffe enthalten, die das Haar stärken und die Wimpern flexibler machen, um ein Abbrechen oder Ausfallen zu minimieren.
Die Bürsten für kurze Wimpern sind oft kleiner und haben spezielle Formen, um selbst die kürzesten Wimpern zu erreichen. Sie können kurze und dicht angeordnete Borsten haben, um jede Wimper einzeln zu umhüllen und anzuheben. Dadurch wird ein natürlicherer Look erzeugt, während gleichzeitig Volumen und Definition hinzugefügt werden. Einige Bürsten haben auch spezielle gebogene Formen, die helfen können, die Wimpern nach oben zu biegen und einen offeneren Blick zu erzeugen.
Alternativ beinhalten Mascaras auf pflanzlicher Basis beispielsweise wertvolle Öle wie Bienenwachs, Argan-, Jojoba-, Rizinus, Rosen- und CBD-Öle. Nährstoffe wie diese stärken die Wimpern, bewahren sie vor dem Abbrechen und können das Wachstum der Wimpern vorantreiben.
Vegane- und Bioprodukte unterscheiden sich zudem insofern, als dass Biokosmetik auf Rohstoffe aus kontrolliertem biologischem Anbau setzt und meistens keine Silikone und Farb- und Duftstoffe enthält.
Bewertung Testergebnis Weitere Mängel: Unter dem Testergebnis Weitere Mängel führt zur Abwertung um zwei Noten: Silikone und/oder künstliche paraffinartige Stoffe (hier: Simethicone, Cyclopentasiloxane, Dimethiconol, Polybutene) und/oder weitere synthetische Polymere als weitere Kunststoffverbindungen (hier: Acryl- und/oder Methacryl [Co- und Cross-] Polymere, Polyethylene, PVP, VP/Eicosene Copolymer, VP/VA Copolymer; HDI/Trimethylol Hexyllactone Crosspolymer, Polyquaternium-10).
Bewertung Testergebnis Weitere Inhaltsstoffe: Unter dem Testergebnis Inhaltsstoffe führen zur Abwertung um jeweils zwei Noten: a) MOAH; b) ein gemessener Gehalt von mehr als 1,0 mg/kg halogenorganische Verbindungen.
Das Gesamturteil beruht auf dem Testergebnis Inhaltsstoffe. Ein Testergebnis Weitere Mängel, das "befriedigend" oder "ausreichend" ist, verschlechtert das Gesamturteil um eine Note. Ein Testergebnis Weitere Mängel, das "gut" ist, verschlechtert das Gesamturteil nicht.
Tabelle der Inhaltsstoffe und ihre Bewertung:
| Inhaltsstoff | Bewertung | Erläuterung |
|---|---|---|
| MOAH | Abwertung um zwei Noten | Mineralölbestandteil |
| Halogenorganische Verbindungen (> 1,0 mg/kg) | Abwertung um zwei Noten | Potenziell schädlich |
| Silikone und/oder künstliche Paraffine | Abwertung um zwei Noten | Umweltbelastend |
| Synthetische Polymere | Abwertung um zwei Noten | Umweltbelastend |
Mascara-Bürstchen sammeln mit der Zeit Keime an. Damit deine Wimpern langfristig die Chance haben, gesund zu wachsen, ist die Wimperntusche mit natürlichen Wachsen und Seidenproteinen angereichert. Ringblumenextrakt pflegt zusätzlich.
Es gibt immer wieder neue Mascara-Arten, welche die unterschiedlichsten Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer decken sollen. Aktuell sind insbesondere Volumen-Mascaras im Trend. Hier gilt, je üppiger die Bürste, desto voluminöser das Ergebnis.
Im deutschen Sprachgebrauch wird Mascara als Wimperntusche bezeichnet. Grundsätzlich besteht Mascara aus Ölen und Wachsen, welche dafür sorgen, dass die Mascara ihre Konsistenz und Farbe erhält.
Wichtig ist hierbei für die Nutzerinnen und Nutzer insbesondere ein leichtes Auftragen der meist schwarzen Mascara sowie ein Produkt, welches nicht verschmiert oder verklumpt.
Jeder Mensch hat unterschiedliche Wimpern: kurz oder lang, geschwungen oder gerade, voll oder dünn. Mit den unterschiedlichen Bürstenköpfen lässt sich auf alle Wimpern individuell eingehen. Grundsätzlich verleihen größere Bürsten mehr Volumen, während kleinere Bürsten ein Verschmieren der Mascara auf den Augenlidern minimieren.
Kurze Bürsten eignen sich vor allem für kurze Wimpern, da die Bürste sie so leichter erreichen kann. Die sogenannte Elastomer-Bürste hat unterschiedlich lange Borsten und ist somit in der Lage auch kurze Wimpern aufzufüllen.
Es gilt, je feuchter die Textur, desto mehr Zeit braucht es zum Trocknen der Wimpern. Viele Mascaras beinhalten neben den künstlichen Inhaltsstoffen auch wichtige Vitamine und Mineralien, welche für die Pflege der Wimpern essenziell sind. Insbesondere farblose Mascaras haben viele Nährstoffe und verleihen einen natürlichen Look. Auch hier sind entsprechende Zertifizierungen wichtig.
Wimpernserum: Wimpernseren finden morgens und abends Anwendung und sorgen durch Hyaluronsäure für kräftigere und längere Wimpern. Tipp: Das Serum kann auch als Base vor dem Tuschen für die Wimpern agieren. Dadurch erzielen die Nutzerinnen und Nutzer ein noch effektiveres Ergebnis.
Hier sind einige der besten Mascaras für kurze Wimpern:
Weitere empfohlene Produkte:
Weitere Tipps und Tricks rund um Mascara:
Für die unteren Wimpern empfehlen wir den viralen Selena-Gomez-Hack, bei dem die Wimpern mit einer Pinzette zu kleinen Clustern zusammengefasst werden, um einen puppenhaften Look zu erzielen.
Mascara lässt sich problemlos mit einer herkömmlichen Reinigungsmilch wie der Biotherm Bioscure entfernen. Nicht vergessen, sie immer gut zu reinigen und die Gummifläche auszutauschen!
Wie wird Mascara richtig aufgetragen?
Vincent Ford, Global Artist bei Nars, ist der Meinung, dass die beste Art und Weise, Mascara aufzutragen, davon abhängt, welche Geschichte man mit den Augen erzählen möchte. Für einen natürlichen Look soll man das Bürstchen durch die Wimpern von der Wurzel bis zur Spitze ziehen, als würde man die Wimpern kämmen, um sie zu verlängern. Überschüssige Mascara, die sich ungewollt aufgebaut hat, kann man loswerden, indem man mit einem sauberen Wimpernkamm oder Bürstchen nochmals über die getuschten Wimpern streicht.
“Für einen dramatischeren Look baue ich die Mascara gern am Wimpernansatz auf, indem ich das Bürstchen am Wimpernansatz von einer Seite zur anderen bewege, ohne die Spitzen zu tuschen”, verrät Vincent Ford. “Das ergibt einen federleichten, vollen Wimpernaufschlag, der jedem:jeder gut steht.” Du siehst also: Die Technik mit Zickzack-Bewegungen zahlt sich definitiv aus.
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