Der Wunsch nach langen, dichten und ausdrucksstarken Wimpern ist weit verbreitet. Viele Menschen greifen zu Wimpernseren, um dieses Schönheitsideal zu erreichen. Doch was steckt wirklich in diesen Produkten, und welche Auswirkungen können sie auf die Augengesundheit haben? Dieser Artikel beleuchtet die Inhaltsstoffe von Wimpernseren, insbesondere den Zusammenhang mit dem Grauen Star (Katarakt), und gibt wichtige Hinweise zur sicheren Anwendung.
Der schöne, verführerische Blick einer Frau zählt seit jeher zu den Top-Eigenschaften, wenn es um schönes Aussehen geht. Schon ewig werden dafür unterschiedlichste Mascara und andere Utensilien verwendet. Ziel ist es, durch Wimpern und Augenbraunfarbe die Partie der Augen besser hervorstechen zu lassen. Viele Hersteller versprechen mit ihren Produkten genau das: längere, dichtere und voluminösere Wimpern.
Für feine und dünne Wimpern und Brauen bietet Refectocil ein Wachstums-Serum, ein 2 in 1 Produkt, welches für bis zu 56% längere Wimpern sowie dickere, breitere und lückenlose Brauen sorgen soll. In einem Test haben 93% der Testerinnen nach 10 Wochen deutlich bestätigt, das Sie sichtbare Verbesserungen erzielt haben. RefectoCil ist bereits für seine Wimpern und Augenbraunfarbe besonders im professionellen Bereich bekannt. Daher ist es kein Wunder, das auch von RefectoCil ein Wimpernserum im Markt erscheint.
Auf diesem Vergleichsbild von RefectoCil wird deutlich, das besonders bei den Augenbrauen ein Unterschied zu erkennen ist. Die Dichte der Haare hat erheblich zu genommen. RefectoCil setzt mit seinem Lash & Brow Booster ebenfalls auf natürliche Werkstoffkompositionen. Auch die Marke RefectoCil, die bereits seit vielen Jahren in der Augenkosmetik etabliert ist, hat nun ein Produkt entwickelt, welches ein schnelleres Wachstum und somit auch eine Verlängerung der Wimpern verspricht.
Wimpernseren werden meist mit einem kleinen Pinsel täglich auf den Rand des Augenlids aufgetragen - genau dort, wo die Wimpern wachsen. Hier muss das Serum dann einige Minuten einwirken.
Die Anwendung des Wimpernserums gestaltet sich spielend einfach:
Wenn das Wimpernserum aufgetragen wird, sorgt es für eine Anregung des Wimpernwachstums. Dies hat dichtere und längere Wimpern zur Folge. Die durchschnittliche Wachstumsphase unserer Wimpern beträgt ein bis zwei Monate, sodass eine konstante Pflege mit dem Wimpernserum zu den optimalen Ergebnissen für natürlich lange Wimpern führen kann.
Wimpernhärchen lösen sich weniger schnell, wenn sie eine gesunde Struktur aufweisen und kräftig verankert sind. Eine hohe Geschmeidigkeit wirkt dem Haarbruch entgegen. Wird die Haargesundheit gefördert, kann der Wimpernkranz schon nach acht Wochen automatisch voller erscheinen.
Wimpern wachsen in der Wachstumsphase etwa 0,15 Millimeter am Tag. Diese Phase dauert zwischen fünf und acht Wochen im Jahr an. In der restlichen Zeit ruhen sie, um anschließend auszufallen. Ein Wimpernserum, das eine künstlich hergestellte Form der Prostaglandine enthält, verlängert die natürliche Wachstumsphase der Wimpern. Dadurch befinden sich mehr Wimpern gleichzeitig in der Wachstumsphase. Die Folge: Der Wimpernkranz wird länger und dichter.
Wimpernserum gibt es bereits seit einigen Jahren. Unterschiedlichen Berichten zufolge wurde zufällig mit einem Medikament gegen den grauen Star ( Katarakt ) bei Partienten als Nebenwirkung erheblich längere Wimpern festgestellt. Erstmals ist unseren Informationen nach dies bereits 2007 bekannt geworden. Dem entsprechend waren die ersten Wimpern-Seren fast alle mit medizinischen Inhaltsstoffen. Der Markt bietet heute viele unterschiedliche Hersteller, die mit Ihrem Produkt alle das gleiche Ziel verfolgen.
Zu verdanken ist das Wimpernwachstum dem Stoff Prostaglandin oder verwandten Substanzen. Deren Namen lauten beispielsweise Methylamido-Dihydro-Noralfaprostal (MDN), Dechloro-Dihydroxy-Difluoro-Ethylcloprostenolamid oder Isopropyl-Cloprostenate. Prostaglandin und ähnliche Stoffe werden den Hormonen zugeordnet. Abhängig von ihrer Konzentration fördern oder hemmen sie das Nervensystem, auf das sie einwirken.
Prostaglandine sind Gewebshormone. Mit anderen Worten, ein Gewebshormon agiert nur an der Stelle, an dem es z.B. aufgetragen wird. Im Falle eines Wimpernserums also im Bereich des Augenlids. Hormonell wirksame Stoffe sind Substanzen, die im Körper ähnlich wie natürliche Hormone wirken. Hormone sind körpereigene Moleküle, die verschiedene Körperfunktionen regulieren und steuern.
Diese Substanz wurde ursprünglich in Arzneimitteln gegen den Grauen Star eingesetzt. Da diese Substanzen zur Gruppe der Gewebshormone gezählt werden, werden die entsprechenden Wimpernseren mit Prostaglandin auch als hormonhaltig angesehen. Zumindest von vielen Forschern und Fachleuten.
Nur Produkte mit dem Wirkstoff Prostaglandin können wirklich als Wimpern Booster bezeichnet werden. Fehlt dieser Wirkstoff, so fällt das Wachstum deutlich geringer aus. Die Wirkung von Prostaglandin ist also wesentlich stärker. Kehrseite der Medaille: Prostaglandin zählt zur Klasse der sog.
Der Korallen-Extrakt Black Sea Rod Oil (botanischer Name: Plexaura homomalla) ist ein Extrakt aus der Black Sea Rod (übersetzt: “Schwarzmeerrute” oder “Schwarze Meeresrute”). Die Weichkorallen sind in den Karibischen Gewässer von den Florida Keys bis zur Nordküste Venezuelas anzufinden. Interessanterweise ist diese Hornkoralle wesentlich robuster gegenüber Meeresverschmutzung als z.B. Schwämme, Stein- und Fächerkorallen. Sie lässt sich auch recht leicht züchten.
Denn die Schwarze Meeresrute ist die bislang einzige bekannte Korallenart, die das „Black Sea Rod Oil“ als chemischen Abwehrstoff zur Abschreckung von Raubfischen produziert. Die Gewinnung dieses Rohstoffs ist zum einen sehr aufwändig. Zum anderen gibt es nur 1 oder 2 Produzenten weltweit. Die Gewinnung ist stark reglementiert. So existieren hohe Auflagen, die die Nachhaltigkeit der Gewinnung und des Anbaus zu garantieren.
Die Gewinnung (das Ernten) der Korallenarme wird alle 8-12 Wochen photographisch überwacht, sprich, es darf erst wieder geerntet werden, wenn diese nachgewachsen sind. Dies wird mit Luftüberwachungskameras, wie man sie vom Militär her kennt, kontrolliert. Somit wird die Nachhaltigkeit des Produkts garantiert (kontrollierter Anbau) und die Umwelt bzw.
Experten ahnten sofort, dass die kosmetische Nutzung als hormonelles Wimpernserum kritisch zu bewerten ist. Zahlreiche Erfahrungsberichte und Studien verdeutlichen, wie begründet diese Bedenken sind. Zu den bekannten Nebenwirkungen von Wimpernpflege mit Hormonen zählen tränende, brennende und rote Augen. Vorübergehende Sehstörungen treten ebenso auf wie eine Veränderung des Fettgewebes im Anwendungsbereich. Das Auge kann dadurch insgesamt etwas absinken. Zu diesen medizinisch bedenklichen Begleiterscheinungen gesellen sich zudem optische Nachteile. Es traten z.B. auch dunkle Augenringe auf.
Diverse Produkte wurden in einigen Ländern wegen ihrer Bedenklichkeit schon vom Markt genommen. Verbraucherschützer und Mediziner raten generell dazu, um alle hormonellen Kosmetikartikel einen weiten Bogen zu schlagen. Einerseits ist der Hormonhaushalt ein ausgesprochen sensibles Gefüge, andererseits gibt es keine belastbaren Studien zu den Langzeitfolgen.
Das hängt nicht nur damit zusammen, dass Wimpernseren mit Prostaglandin ein recht junges Phänomen sind. Wird ein solches Produkt abgesetzt, bildet sich die ästhetische Wirkung zurück. Wer sich durchweg lange und füllige Wimpern wünscht, muss der Augenpartie somit lebenslang Hormone zuführen.
Insbesondere die in vielen Seren enthaltenen Prostaglandine werden von Augenärzten und Kosmetikexperten kritisch gesehen, da es eine Reihe von unerwünschten und zum Teil auch dauerhaften Auswirkungen auf den Körper geben kann. Nicht ohne Grund unterliegen daher Arzneimittel, die Prostaglandine enthalten (bspw. bestimmte Augentropfen), der ärztlichen Verschreibungspflicht.
Zu den häufigsten Nebenwirkungen von Prostaglandinen im Bereich der Augen gehören:
Einige Nebenwirkungen bilden sich zurück, wenn das Mittel abgesetzt wird. Andere hingegen, wie Verfärbungen der Iris, können dauerhaft bestehen bleiben.
Viele Experten sehen Wimpernseren mit Hormonen daher kritisch: Sachverständige für kosmetische Mittel des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamtes Karlsruhe beanstandeten mehr als die Hälfte von 17 untersuchten Wimpernseren. Vier der getesteten Mittel wurden von ihnen als Funktionsarzneimittel eingestuft, die fälschlich als Kosmetikprodukte vermarktet werden. Bei fast einem Drittel waren die Wirkstoffe nicht richtig oder gar nicht ausgezeichnet. Ein Problem, da die Verbraucher sich so nicht richtig über die Wimpernseren informieren können.
Aus diesem Grund verbietet beispielsweise die kanadische Gesundheitsbehörde bereits seit 2015 Prostaglandine als Inhaltsstoffe von Kosmetika aller Art. Auch in Deutschland prüft die Kommission für kosmetische Mittel beim Bundesinstitut für Risikobewertung ein mögliches Verbot dieser Stoffe in der kosmetischen Anwendung zur Förderung des Wimpernwachstums.
Grundsätzlich besteht laut Experten die Gefahr, dass Verbraucher ein Wimpernserum als Kosmetikprodukt aus der Drogerie oder dem Supermarkt als unbedenklich und sicherer einstufen als Medikamente. Daher sei es wichtig, dass Kosmetikprodukte, die ebenso Wirkungen und Nebenwirkungen entwickeln können wie Medikamente, auch als solche gekennzeichnet werden.
Ein weiteres Problem ist, dass bei der Anwendung eines Wimpernserums zu Hause die Dosierung nicht genau nachverfolgt werden kann und dadurch möglicherweise zu viel prostaglandinhaltiges Serum in die Augen gelangt.
Prostaglandin-Derivate scheinen das Unterhautfettgewebe rund ums Auge abzubauen, sodass es nach einiger Zeit hohl wirkt und sich am Unterlid dunkle Schatten wie nach einer durchzechten Nacht zeigen. Der Münchener Dermatologe Dr. Stefan Duve sieht in seiner Praxis immer häufiger Patientinnen, die nach längerem Gebrauch dieser Seren unter diesen Symptomen leiden. "Es gibt Studien, die davon sprechen, dass es bei fünf bis zehn Prozent aller Anwenderinnen zu dieser dauerhaften Fettgewebsverdünnung kommt", sagt der Mediziner. Die einzige Lösung für das Problem: regelmäßiges Unterspritzen mit Hyaluronsäure, um die eingesunkenen Partien wieder etwas aufzupolstern.
Zunächst einmal: Der schlechte Ruf von hormonellen Wimpernseren bedeutet nicht, dass man jegliche Präparate zur Wimpernverlängerung meiden muss. Es gibt zu 100% natürliche und gleichermaßen wirksame Produkte. Darüber hinaus kannst Du die Gesundheit Deiner Wimpern mit etwas Fürsorge fördern.
Mit unserem Eyelash Booster bieten wir eine komplett hormonfreie Alternative aus absolut natürlichen Inhaltsstoffen. Er enthält Koffein, was nicht nur unseren Körper wachhält. Als Wirkstoff stimuliert es nämlich auch die Haarwurzeln und fördert somit das Wachstum der Wimpern. Auch Kurkuma kennt man eher aus anderen Kontexten. Im Eyelash Booster sorgt es für dichtere Wimpern. Den Booster kannst Du morgens und abends mit dem Applikator-Bürstchen direkt auf die Wimpern auftragen. Du solltest dem Produkt etwa zehn Minuten zum Einwirken geben. Danach kannst Du Dich gerne wie gewohnt schminken.
Peptidseren bewirken zwar kein Haarwachstum, indem sie den natürlichen Wachstumszyklus stören, pflegen aber stattdessen die Wimpern und Haarwurzeln.
Wer nichts riskieren will, sollte zu Booster-Seren oder -Tuschen von bekannten Firmen greifen, die mit weniger heiklen Inhaltsstoffen arbeiten und etwa wachstumsfördernde Peptide, haarstärkendes Biotin oder geschmeidig machendes Panthenol einsetzen. Oder du gibst dem guten alten Rizinusöl eine Chance. In Beauty-Foren schwören zahlreiche Anwenderinnen auf die Wachstumswirkung, andere führen den Eindruck aufs gepflegtere, glänzendere Aussehen der Härchen zurück. So oder so: Möglichen Gesundheitsschäden kann man mit dem Hausmittel aus dem Weg gehen.
Wer sich für ein Wimpernserum mit oder ohne Hormone entscheidet, sollte sich möglichst vorher über die Inhaltsstoffe sowie die Anwendung informieren und den Nutzen gegen die möglichen Nebenwirkungen abwägen. In bestimmten Fällen gilt besondere Vorsicht beim Einsatz eines Wimpernserums, beispielsweise, wenn Sie schwanger sind, Kontaktlinsen tragen oder ein Termin beim Augenarzt bevorsteht.
Prostaglandine sind Botenstoffe, die in den Hormonhaushalt des Körpers eingreifen können - mit möglichen Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit und den Verlauf einer bestehenden Schwangerschaft. Um sicherzugehen, sollten Frauen mit Kinderwunsch und Schwangere vorher mit Ihrem Frauenarzt besprechen, ob sie ein bestimmtes Wimpernserum bedenkenlos anwenden können.
Grundsätzlich sollten Träger von Kontaktlinsen diese vor der Anwendung eines Wimpernserums herausnehmen und sie frühestens 15 Minuten später wieder einsetzen.
Wimpernseren, die prostaglandinähnliche Stoffe enthalten, können den Augendruck senken und dadurch die Behandlung bestimmter Augenerkrankungen beeinflussen. Wenn Sie Wimpernseren anwenden, sollten Sie dies vor jeder Untersuchung dem Augenarzt mitteilen.
Um das Meiste herauszuholen, empfiehlt die Optikerin und Mitbegründerin von Peep Club Nicola Alexander-Cross, prostaglandinhaltige Seren drei Monate am Stück zu benutzen, gefolgt von einer mehrmonatigen Pause, um die Risiken der Nebenwirkungen des Langzeitgebrauchs zu minimieren.
Im Falle trockener Augen, Rötungen, Hyperpigmentierung oder exzessivem Wimpernwachstum empfehlen Augenärzt:innen prinzipiell, entweder das prostaglandinhaltige Serum abzusetzen oder zumindest die Häufigkeit des Gebrauchs zu reduzieren. Du wirst immer noch Resultate sehen - aber eben die Nebenwirkungen mindern. Sie empfiehlt außerdem, auf ein peptidbasiertes Wimpernwachstumserum umzusteigen, das kein Prostaglandin enthält.
Wenn du Optiker:innen und Augenärzt:innen um eine Empfehlung zu einem Wimpernserum bittest, antworten sie vermutlich mit einem Produkt, das explizit von Augenärzt:innen oder auf die Augenpartie spezialisierten Firmen entwickelt wurde. Wenn du auf der Suche nach einem Produkt ohne Prostaglandin bist, eignen sich dafür das Thiocyn Wimpernserum oder das Vichy Liftactiv Supreme Augen & Wimpern Serum.
Ein Wimpernserum enthält weitere pflegende Wirkstoffe, die nach Hersteller und Marke variieren können. Zu den meist verwendeten Inhaltsstoffen gehören die folgenden:
Wimpernseren können zwar effektiv das Wimpernwachstum anregen, bergen jedoch auch Risiken. Insbesondere Prostaglandine, die in vielen Seren enthalten sind, können unerwünschte Nebenwirkungen haben. Es ist daher wichtig, sich vor der Anwendung gründlich zu informieren, die Inhaltsstoffe zu prüfen und gegebenenfalls auf hormonfreie Alternativen zurückzugreifen. Achten Sie auf die Signale Ihres Körpers und konsultieren Sie bei Bedenken einen Arzt oder Apotheker.
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