Die Welt der Schönheitsmythen ist voller Ratschläge und Weisheiten, die oft ungeprüft weitergegeben werden. Einer dieser Mythen betrifft das Schneiden von Wimpern, in Verbindung mit dem Wachstum und der Dichte der Härchen. Aber stimmt es wirklich, dass das Schneiden der Wimpern das Wachstum beeinflusst?
Um zu verstehen, wie das Haarwachstum im Körper funktioniert, hilft zunächst ein Blick auf die verschiedenen Wachstumsphasen eines einzelnen Haares. Grundsätzlich sind diese Phasen bei allen Haaren des Körpers gleich.
Haare bilden sich anfangs in einem Haarfollikel und beginnen dann zu wachsen. In der ersten Phase, die sogenannte Anagene Phase, wächst das Haar am schnellsten. Hierbei kommt es auf die Veranlagung in den Genen an, wie lange und wie schnell diese Wachstumsphase andauert.
Wenn sich das Wachstum des einzelnen Härchens langsam einstellt, befindet sich das Haar in der Katagenen- oder auch Übergangsphase. Nun beginnt der Haarfollikel zu verkümmern, bis das Haar schließlich am Ende der Phase ausfällt. In der darauffolgenden Ruhephase (Telogene Phase) beginnt der Prozess von vorn. Ein neues Haar bildet sich und beginnt zu wachsen.
Dass Haare ausfallen, ist also ein natürlicher körperlicher Prozess und gehört zum Zyklus des Haarwachstums dazu. Dabei gibt es keinen Unterschied, ob das Haar auf deinem Kopf oder in deiner Augenbraue wächst.
Was aber verschieden ist, ist die Dauer der Wachstumsphasen in den einzelnen Körperregionen. Bei Kopfhaaren kann eine Wachstumsphase, je nach genetischer Veranlagung, bis zu fünf Jahre lang andauern, bis das Wachstum langsam eingestellt wird.
Bei Augenbrauen ist diese Phase deutlich kürzer, meistens nur etwa einen Monat lang. Insgesamt dauert der Zyklus der Augenbrauen zwischen vier und zehn Monaten - das ist auch gut zu wissen, falls du an der ein oder anderen Stelle dich etwas verschätzt hast, als du deine Augenbrauen in Form gebracht hast.
TATSACHE: Das Schneiden der Härchen beeinflusst weder das Tempo des Haarwachstums noch die Dichte der Härchen. Haare, Augenbrauen und Wimpern wachsen nämlich aus den Haarwurzeln. Das Schneiden der Haare bewirkt nur, dass wir gespaltene und spröde Spitze entfernen, deshalb werden sie gesünder.
RATSCHLAG: Schneiden Sie nie Ihre Wimpern. Das ist weder hilfreich noch sicher.
Sie haben von Ihrer Oma, Freundin oder Schwester sicherlich mehrmals einen Ratschlag zum Thema Wimpernpflege erhalten. Manche von ihnen waren sicherlich überraschend und haben Ihren Verdacht hinsichtlich der Wirksamkeit geweckt. Unsere Augen sind ein sehr sensibles Organ, das wir wirklich vorsichtig pflegen müssen. Manchmal vergessen wir, dass die Wimpern die Hauptrolle im Schutz der Augen spielen. Das ist sehr wichtig, den Augen bei der täglichen Pflege viel Aufmerksamkeit zu widmen, aber wir müssen dabei vorsichtig sein.
Wenn Vaseline also doch nicht DER Beauty-Trick schlechthin ist, wie schaffen wir es dann, schöne, volle Wimpern zu bekommen? Die Expertin sagt: „Es gibt natürlich Möglichkeiten, sein Wimpernwachstum zu fördern. Besonders die Vitamine A, B, C und E sowie Mineralien wie Selen, Magnesium, Eisen, Zink und Kupfer sorgen dafür, dass sie besser wachsen.“
Hausmittel, die helfen, sind:
Beide Öle können auch miteinander kombiniert werden.
Wer schnell wachsende Wimpern haben möchte und auf Nummer sicher gehen will, sollte sich tatsächlich ein Wimpernserum besorgen.
Wichtig sei nur, die Unterschiede der verschiedenen Seren zu beachten.
Schötzau erklärt: „Von Seren mit Hormonen würde ich abraten, da diese zu Entzündungen und Schwellungen führen können. Ich selbst nutze auch ein Wimpernserum ohne Hormone und empfehle meinen Kunden auch gerne entsprechende Produkte.“
Lange Zeit lagen die dünnen Augenbrauen im Trend, doch inzwischen wünschen sich die meisten Frauen volle und dichte Augenbrauen. Natürlich volle Brauen verleihen dem Gesicht mehr Ausdruck und Kontur. Bei vielen Frauen wachsen die Härchen über den Augen in den Wechseljahren und nach der Menopause leider langsamer und weniger nach.
Neben hormonellen Umstellungen in der Menopause oder während einer Schwangerschaft können auch starkes Zupfen, Schneiden oder Wachsen der Brauenhärchen, ein Nährstoffmangel oder Krankheiten der Grund dafür sein, dass die Augenbrauen ausdünnen.
Für dünner werdende Augenbrauen hat die Beauty-Industrie eine Lösung parat: Wimpern- und Augenbrauenseren sollen das Haarwachstum innerhalb von drei bis acht Wochen anregen und für deutlich dichter und länger sprießende Härchen sorgen.
Massieren Sie täglich ein paar Tropfen Rizinusöl mit den Fingerkuppen sanft in die Brauenhärchen ein, um sie zu pflegen und in der Wachstumsphase zu unterstützen. Die Massagebewegung erhöht den Blutfluss in den Haarwurzeln und wirkt wachstumsfördernd. Zusätzlich versorgt das Öl die Brauen mit Feuchtigkeit, macht sie geschmeidig und verhindert, dass sie abbrechen.
Ein sanftes Augenbrauen-Peeling entfernt abgestorbene Hautzellen und schafft eine geschmeidige Basis für das Auftragen von Augenbrauenstift oder -puder. Zudem fördert regelmäßiges Peelen die Durchblutung der Haarwurzeln und verhindert, dass Härchen einwachsen. So können die Brauen leichter und regelmäßiger nachwachsen.
Omega-3-Fettsäuen, die beispielsweise in fettreichen Fischsorten wie Thunfisch, Lachs oder Forelle enthalten sind, regen das Wachstum der Augenbrauen an. Ebenfalls super für natürlich volle und schnell nachwachsende Brauen sind Lebensmittel, die reich an Magnesium, Zink, Biotin, Vitamin A, C, und B6 sind. Dazu zählen unter anderem Spinat, Brokkoli, Mango, Avocado, Karotten, Süßkartoffeln und Walnüsse.
| Nährstoff | Lebensmittel |
|---|---|
| Omega-3-Fettsäuren | Thunfisch, Lachs, Forelle |
| Magnesium | Spinat, Brokkoli |
| Zink | Spinat, Brokkoli |
| Biotin | Mango, Avocado |
| Vitamin A | Karotten, Süßkartoffeln |
| Vitamin C | Mango, Avocado |
| Vitamin B6 | Walnüsse |
tags: #Wimpern #schneiden #Mythos #Wachstum
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