Wilkinson Rasierer im Test: Welcher Rasierer ist der Beste für Sie?

Die Wahl des richtigen Rasierers ist eine sehr persönliche Entscheidung. Ob Nass- oder Trockenrasur, ob elektrisch oder manuell - jede Variante hat ihre Vor- und Nachteile. Dieser Artikel soll Ihnen helfen, den Überblick im Dschungel der Rasierer zu behalten und das für Sie passende Modell zu finden.

In unserem großen Vergleichstest aktueller Elektrorasierer haben wir die besten und beliebtesten Modelle unter die Lupe genommen. Falls Sie auf der Suche nach einem neuen Elektrorasierer sind, können Sie hier nachlesen, welcher unserer Testsieger der Richtige für Sie ist oder ob vielleicht einer der günstigeren Preis-Leistungs-Sieger die richtige Wahl wäre.

Verschiedene Rasierer im Vergleich.

Elektrorasierer im Detail

Viele Hersteller bringen in regelmäßigen Abständen neue Rasierer auf den Markt. Es gibt auch jede Menge „alte“ Modelle, die zwar weiter verkauft, aber oft nicht mehr produziert werden. Da die Verbesserungen bei neuen Generationen oft lediglich kosmetischer Natur sind, müssen die Vorgänger nicht unbedingt schlechter sein. Da die Preise hier aber tendenziell sinken, lässt sich mit älteren Modellen durchaus hin und wieder ein Schnäppchen machen. Wenn so ein Gerät vor 2 oder 3 Jahren ein erstklassiger Rasierapparat war, ist er das jetzt natürlich auch nach wie vor noch.

Hier sind einige der getesteten Elektrorasierer:

  • Braun Series 9 9290cc: Für rund 230 Euro lässt auch der 9290cc von Braun keine Wünsche in Sachen Gründlichkeit und Hautschonung offen. Die Verarbeitung ist erstklassig und die Reinigungsstation eine der besten auf dem Markt. Die Unterschiede zum Vorgängermodell muss man zwar mit der Lupe suchen, aber auch der 9090cc war halt schon einer der besten Elektrorasierer.
  • Braun Series 7: Die Rasierer aus Brauns aktueller Series 7 gibt es in insgesamt 6 Ausführungen (ca. 160 bis 250 Euro), die sich lediglich in Sachen Ausstattung unterscheiden. Der eigentliche Rasierapparat ist aber bei allen Modellen baugleich. Dementsprechend gründlich und hautschonend gelingt dann auch die Rasur mit allen Series 7 Rasierern. Die Verarbeitung ist gewohnt hochwertig und auch die Bedienung gestaltet sich komfortabel. Lediglich die neue Reinigungsstation kann uns nicht ganz überzeugen. Im Zweifel greift man hier also zu einer (oft deutlich) günstigeren Variante ohne Station.
  • Philips S7520: Der S7520 glänzt in erster Linie mit einem klasse Preis-Leistungs-Verhältnis und einer äußerst hautschonenden Rasur. Die gelingt hier vor allem dann erstklassig, wenn der Philips täglich zum Einsatz kommt. Der beiliegende Bartstyling-Aufsatz ist ebenfalls einer der besseren im Vergleich, auf eine Reinigungsstation muss man hier allerdings verzichten.
  • Philips OneBlade: Besonders innovativ zeigt sich Philips im Bereich der elektrischen Rasierer mit dem OneBlade. Der sieht zwar ein bisschen wie ein Nassrasierer aus, besitzt aber doch die Eigenschaften eines Elektrorasierers. Er erweist sich als unkompliziert in der Handhabung, sehr schonend zur Haut und insbesondere beim Bartstyling glänzt der OneBlade im Test.
  • Braun Series 3 3040s: Mit einem Preis von rund 65 Euro sichert sich auch der Braun 3040s eine Preis-Leistungs-Testsieger Plakette. Er kann neben der normalen Trockenrasur auch zur Nassrasur verwendet werden und glänzt vor allem bei der täglichen Rasur.
  • Remington F7800: Remington stellt mit dem F7800 den Preis-Leistungs-Sieger unter den Einsteigermodellen für rund 50 Euro.

Preis-Leistungs-Tipps

Neben den teuersten Modellen im Vergleich liefert Braun mit dem Series 3 300s auch einen der günstigsten Elektrorasierer überhaupt. Für nur rund 30 Euro kriegt man hier einen soliden Rasierer, der gerade bei der täglichen Rasur gute Dienste erweisen kann. In der Preisklasse um 100 Euro konnte sich der CoolTec CT4s von Braun durchsetzen. Ohne größere Schwächen und in Sachen „Hautschonung“ sogar einer der Besten im Test!

Hier eine Übersicht einiger Modelle mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis:

Modell Preis (ca.) Besonderheiten
Braun Series 3 300s 30 Euro Günstiger Alltagsrasierer
Braun CoolTec CT4s 100 Euro Hautschonend
Remington F7800 50 Euro Einsteigermodell

Elektrorasierer im Test: Wie gründlich rasieren Philips, Braun und Co.? | 2025 | Kassensturz | SRF

Nassrasur vs. Trockenrasur: Was ist besser?

Die Frage, ob Mann sich besser nass oder trocken rasieren sollte, ist allgemein natürlich nicht zu beantworten, da es einfach eine sehr subjektive und persönliche Entscheidung ist. Beide Varianten bieten schließlich Vor-, aber auch Nachteile und je nach Persönlichkeit und Hauttyp können andere Punkte den Ausschlag geben. Wenn Sie eine möglichst gründliche Rasur bevorzugen, kommen Sie allerdings kaum an einer Nassrasur vorbei. Denn egal wie ausgeklügelt die Scherköpfe moderner Elektrorasierer mittlerweile sind, an die Gründlichkeit einer echten Rasierklinge kommen sie trotzdem nicht ran.

Bei empfindlicher Haut wird normalerweise ebenfalls zu einer Nassrasur geraten, aber auch das gilt nicht für jeden. Es gibt auch Hauttypen, die eine elektrische Rasur bestens vertragen, auf Schaum und Klinge aber allergisch reagieren. Ein Vorteil der Nassrasur ist aber unbestritten der Preis. Denn während ein hochwertiger elektrischer Rasierer leicht 100 Euro oder mehr kostet, ist man mit einem Systemnassrasierer schon für unter 10 Euro dabei.

Rotationsscherkopf vs. Folienscherkopf

Elektrorasierer gibt es seit fast 100 Jahren und nahezu genauso lange gibt es auch schon die beiden dominierenden Bauformen - Rotationsrasierer und Folienrasierer. Während Hersteller wie Braun oder Panasonic ausschließlich auf Folienrasierer setzen, bietet Philips traditionell die rotierende Variante an. Nicht ohne Grund hat sich in so langer Zeit keine der beiden Bauformen durchgesetzt, denn keine ist eindeutig besser als die andere, sie sind einfach anders.

Schon bei der Anwendung unterscheiden sich die beiden grundlegend, denn bei einem Rotationsrasierer wird der Scherkopf idealerweise in kreisenden Bewegungen über die Haut geführt, beim Folienrasierer dagegen in geraden Bahnen. Ein allgemeines Urteil bezüglich der Qualität lässt sich allerdings nicht fällen, denn es gibt erstklassige und auch nur mittelmäßige Rasierer in beiden Kategorien. Bei einer Komplettrasur liegen Rotationsrasierer allerdings tendenziell vorne, während die Modelle mit Folie besser zum Rasieren von Kinnbärten und Koteletten geeignet sind.

Weitere Hersteller und Alternativen

Neben den beiden großen Herstellern Braun und Philips, die schon einen erheblichen Anteil des Rasierapparatmarktes unter sich ausmachen, werfen mehrere kleinerer Marken ihre Modelle in den Ring. Panasonic dürfte dabei noch der bekannteste Name sein. Ähnlich wie Braun baut Panasonic hochwertige Folienscherkopfrasierer und hat davon in der Regel 10 bis 15 verschiedene Modelle im Angebot. Remington ist in erster Linie in den USA bekannt, nun aber schon seit vielen Jahren auch in Europa aktiv. Auch hier finden sich ausschließlich Folienrasierer im Sortiment. Hatteker ist der neueste Anbieter im Segment und führt Modelle beider Bauweisen.

Wer sich also für einen Rotationsrasierer entscheidet, der hat im Endeffekt nur die Wahl zwischen dem etablierten Philips und dem etwas unbekannteren Hatteker. Selbst wenn man bereits einen Elektrorasierer besitzt, kann ein zusätzlicher Haarschneider sinnvoll sein. Bei einer entsprechenden Kurzhaarfrisur können diese Langhaarschneider mit etwas Übung den Friseurbesuch komplett ersetzen, denn Schnittlängen zwischen 0,5 und 40 Millimeter gelingen damit damit relativ problemlos und auch gleichmäßig. Zusätzlich können Haarschneider auch zum Trimmen der Körperbehaarung und zum Stutzen von Bärten verwendet werden.

Panasonic ES-LV65 Rasierer.

Damenrasierer im Fokus

Rasieren, Waxen, Enthaarungscreme, Epilieren, Lasern/IPL oder Sugaring - wir Damen haben die Qual der Wahl, wie wir uns von unnötigen Körperhaaren trennen wollen. Doch so unterschiedlich der individuelle Haarwuchs ist, so breit gefächert sind auch die verschiedenen Modelle von Damenrasierern. Systemrasierer sehen erstmal alle gleich aus? Nein, beim Gilette Venus Comfortglide Spa Breeze sind uns sofort die flexiblen Gelkissen und der besonders ergonomisch geformte Handgriff aufgefallen. Es scheint ein magischer Winkel zu sein, den der Hersteller für die Biegung verwendet, denn mit unserem Testsieger war der Rasierkomfort am höchsten. Dieser Damenrasierer ist quasi ein Selbstläufer auf der Haut.

Hier sind einige der getesteten Damenrasierer:

  • Gilette Venus Comfortglide Spa Breeze: Während manche Produktnamen nach viel mehr klingen, als sie es in der Praxis tatsächlich sind, ist das beim Gilette Venus Comfortglide Spa Breeze anders: Hier können wir ganz klar bestätigen, dass bei der Anwendung ein komfortables Gleiten der Rasierklinge absolut möglich ist. Das liegt an zwei besonderen Eigenschaften dieses Testkandidaten. Die Gelkissen, eine Art Körperbutter mit ätherischen Ölen, sorgen für mehr Gleitfähigkeit und Komfort. Und das ist deutlich spürbar - sehr angenehm.
  • Gilette Venus Deluxe Smooth Swirl: Nassrasierer sehen irgendwie alle gleich aus? Nich so beim Gilette Venus Deluxe Smooth Swirl. Hier fiel uns sofort die silberne Kugel im Handstück auf. Die dient aber nicht nur der Optik: Durch das Flexi-Ball-System, wie es der Hersteller nennt, wird der Schwingkopf noch beweglicher. Die Kugel funktioniert wie ein Gelenk, welches man zur Seite, aber auch etwas nach vorn und hinten drehen kann. Für die Konturen am Körper ist das von Vorteil.
  • Remington Damenrasierer Smooth&Silky: Elektrische Rasierer haben sich in den Badezimmern nicht so erfolgreich durchgesetzt wie Systemrasierer, sind aber auch einen Versuch wert. Die Geräte funktionieren mit Scherfolie und Scherkopf statt mit scharfen Klingen. Somit ist die Verletzungsgefahr geringer. Der Remington Damenrasierer Smooth&Silky ist mit zwei Scherfolien ausgestattet - doppelte Power im Kampf gegen lästige Härchen.
  • Panasonic ES-WM31 5 in 1 Multi-Trimmer: Nicht nur glatte Beine sind für die meisten wichtig. Viele möchten auch, dass die Bikinizone ordentlich und gepflegt aussieht oder die vielen feinen Härchen an den Armen loswerden, die gerade bei dunkler Behaarung auffallen. Dafür eignet sich der Panasonic ES-WM31 5 in 1 Multi-Trimmer, denn er ist ideal für Feinarbeit in Sachen Haarentfernung und hat im Lieferumfang viel Ausstattung dabei - bis auf Batterien.
  • Isana Pace 6: Ganze sechs Klingen kümmern sich um die lästigen Härchen und schonen dabei den Geldbeutel, denn Wechselklingen gibt es zu einem sehr fairen Preis. Nicht drei, nicht vier, nicht fünf, sondern ganze sechs Klingen hat dieser Damenrasierer im Angebot. Damit hat der Isana Pace 6 am meisten Rasierklingen in unserem Test.

Testkriterien

Die getesteten Rasierer bewerten wir in 6 Kategorien und vergeben jeweils eine Punktzahl zwischen 1 und 100. Die Kategorien sind Rasur, Hautschonung, Ausstattung, Verarbeitung, Handhabung und Preis-Leistungs-Verhältnis.

  • Rasur: Die Punktzahl in dieser Kategorie sagt etwas darüber aus, wie sauber und glatt das Ergebnis mit dem getesteten Gerät gelingt.
  • Hautschonung: Hier bewerten wir, wie stark die Haut bei der Rasur strapaziert wird.
  • Ausstattung: Hier fließen Extras wie ein Reise-Etui oder die Möglichkeit, mit einem Elektrorasierer sowohl nass als auch trocken zu rasieren, ein.
  • Verarbeitung: Bei der Verarbeitung bewerten wir einerseits die verwendeten Materialien, aber auch die allgemeine Verarbeitungsqualität.
  • Preis-/Leistung: In der Wertung setzen wir die Ergebnisse der anderen Kategorien ins Verhältnis zum Preis des Rasierers.

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