Haarausfall beim Duschen: Ursachen und Tipps

Haarausfall beim Duschen kann viele Gründe haben und ist ein Anblick, der zunächst einmal in Schrecken versetzt, wenn plötzlich unzählige Haare in der Dusche liegen. Ob Grund zur Panik besteht oder nicht, erfahren Sie hier.

Wie viel Haarausfall ist beim Waschen normal?

Wir besitzen im Durchschnitt 75.000 bis 150.000 Haare, die regelmäßig ausfallen, aber auch wieder nachwachsen. Laut AOK ist es für eine gesunde Person normal, 70 bis 100 Haare pro Tag zu verlieren. Wer diesen Wert einmal überprüfen möchte, kann an einem Tag alle Haare, die ausfallen, in einem Umschlag sammeln und zählen. Allerdings sei gesagt, dass es sich bei diesem Wert um einen Durchschnitt handelt.

Wer an dem Tag geduscht hat oder gerade unter einer gereizten Kopfhaut leidet, verliert phasenweise mehr Haare. Sollten Sie deutlich über 200 liegen, können Sie unter einem abnormalen Haarverlust leiden. In den Wechseljahren oder im Alter ist es allerdings normal auch mehr Haare zu verlieren, da es dann lichter werden kann.

Menschen, die unter einem erblich bedingten Haarausfall, wie zum Beispiel kreisrundem Haarausfall leiden, können nichts dagegen tun.

Was ist Alopecia und welche Ursachen hat diese?

Alopecia ist eine Erkrankung, die zu Haarausfall führt. Es gibt verschiedene Arten von Alopecia, aber alle haben gemeinsam, dass sie durch eine Störung im Immunsystem verursacht werden. Bei der häufigsten Form, der Alopecia areata, greift das Immunsystem fälschlicherweise die Haarfollikel an und zerstört sie.

Dadurch fallen die Haare aus und es entstehen kahle Stellen auf der Kopfhaut oder anderen Körperbereichen. Auch Stress, hormonelle Veränderungen, bestimmte Medikamente oder eine genetische Veranlagung können eine Rolle spielen. Die genauen Ursachen von Alopecia sind jedoch noch nicht vollständig erforscht.

Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung kann jedoch dazu beitragen, den Haarausfall zu stoppen oder zumindest zu verlangsamen.

Wann ist Haarausfall beim Waschen bedenklich?

Dass Ihnen beim Haarewaschen und anschließendem Bürsten oder Kämmen vermehrt Haare ausfallen, ist ganz normal, daher muss nicht unbedingt Grund zur Sorge bestehen. Diese Art von Haarausfall muss nicht mit einer Alopecia zusammenhängen, sondern kommt bei vielen Menschen vor.

Wenig Haare

Dass Haare bei dem Waschen ausfallen, ist völlig normal und absolut nicht bedenklich. Wenn Sie das Gefühl haben, dass recht viele einzelne Haare ausfallen, können Sie sonst auch auf Shampoos mit Koffein, Biotin, Arganöl, Keratin, Zink und Rizinusöl setzen.

Diese stärken die Kopfhaut und sorgen dafür, dass weniger Haare ausfallen, da sie die Durchblutung anregen. Wer das Haarwachstum anregen möchte, setzt zum Beispiel auf ein selbstgemachtes Rosmarinwasser, denn der Wirkstoff soll das Haarwachstum begünstigen.

Büschel an Haaren

Während des Duschens können Sie sich ganze Büschel Haare vom Kopf ziehen? Sobald Sie kahle Stellen bemerken oder sich Ihre Haare deutlich am Scheitel lichten oder generell wesentlich dünner wird, können Sie auch einen ärztlichen Rat einholen. Dann kann es sein, dass Sie unter einer bestimmten Form von Haarausfall leiden.

Rosmarin-Haarwasser selbst hergestellt

Wie oft sollten Sie die Haare bei Haarausfall waschen?

Sie haben bemerkt, dass Ihnen beim Waschen vermehrt Haare ausfallen? Dann ist es wichtig, dass Sie behutsam bei der nächsten Haarwäsche vorgehen. Grundsätzlich wird empfohlen, die Haare ein- oder zweimal in der Woche zu waschen.

Wer unter einer juckenden Kopfhaut und Haarverlust leidet, setzt beim Waschen lieber auf ein mildes Shampoo, welches ohne synthetische Mittel auskommt und schonender ist. Massieren Sie das Shampoo sachte in die Haare ein und vermeiden Sie es zu sehr daran zu ziehen. Wasserfeste Kopfmassagegeräte können die Kopfhaut zudem stimulieren und die Durchblutung anregen, sodass einem Haarverlust entgegengewirkt wird.

Diese 5 Fehler vermeiden wir beim Haare waschen

Wer das Gefühl hat, nach dem Duschen besonders viele Haare verloren zu haben, sollte schonender vorgehen. Folgende Fehler sollten Sie vermeiden:

  1. Falsches Shampoo

    Shampoos und Conditioner, welche Silikone beinhalten, können einen Haarausfall begünstigen. Setzen Sie besser auf milde Shampoos, welche die Haarfollikeln stärken und nicht noch dafür sorgen, dass Ihnen mehr Haare ausfallen. Auch auf die Menge kommt es an, denn eine haselnussgroße Menge ist für die meisten Haare ausreichend, um diese einzushampoonieren.

  2. Nasse Haare kämmen

    Sie kämmen Ihre Haare nach dem Waschen recht grob durch? Gönnen Sie Ihrer Mähne nach der Dusche lieber eine kleine Ruhephase und bürsten Sie diese vorher durch. Die Haare sind im feuchten Zustand empfindlicher, daher bietet es sich an, diese vor zu viel Reibung zu schützen, wenn Sie nicht möchten, dass die Haare abbrechen. Wer nicht auf das Kämmen nach der Dusche verzichten kann, sollte auf schonende Tools mit weichen Borsten zurückgreifen.

  3. Zu heiß duschen

    Auch zu heißes Wasser kann dafür sorgen, dass mehr Haare ausfallen als üblich. Durch die Hitze kann die Haarwurzel beschädigt werden. Die optimale Temperatur für eine Dusche liegt bei 35 Grad.

  4. Styling-Produkte

    Sie verwenden täglich Styling-Produkte, um Ihre Haare in Form zu bringen? Wir würden sagen, dass Sie dies lieber unterlassen sollten - vor allem dann, wenn Ihnen aufgefallen ist, dass Ihnen vermehrt Haare ausfallen. Verwenden Sie im Idealfall nur hochwertige und schonende Produkte, welche die Haare nicht unnötig strapazieren.

  5. Föhn und Hitze

    Nach der Dusche werden die Haare geföhnt und von vielen Frauen und Männern gestylt. Dabei wird gern Hitze eingesetzt. Im Sommer empfehlen wir, die Haare lufttrocknen zu lassen. Wenn Sie einen Föhn einsetzen, sollten Sie diesen auf eine nicht allzu heiße Stufe stellen. Glätteisen und Lockenstab bleiben lieber kalt.

Welche Auswirkung hat Corona auf Haarausfall?

Tatsächlich kann ein plötzlicher Haarverlust auch mit einer in der Vergangenheit liegenden Covid-19-Erkrankung zusammenhängen. Dieser stellt sich allerdings erst bis zu 6 Monate nach der Infektion ein, daher handelt es sich um ein Symptom von Long Covid. Der Grund dafür ist, dass während der Erkrankung auch die Haarwurzeln mit weniger Nährstoffen versorgt werden und dies einen Haarausfall auslöst.

Welches Vitamin hilft bei Haarausfall?

Haarausfall ist ein weit verbreitetes Problem, das viele Menschen betrifft. Es gibt verschiedene Ursachen für Haarausfall, wie zum Beispiel hormonelle Veränderungen, Stress oder Mangelernährung. Ein Mangel an bestimmten Vitaminen und Mineralstoffen kann ebenfalls zu Haarausfall führen. Insbesondere ein Mangel an Vitamin B7 (Biotin) wirkt sich negativ auf die Gesundheit der Haare auswirken.

Biotin ist wichtig für die Bildung von Keratin, dem Hauptbestandteil der Haare. Eine ausreichende Zufuhr von Biotin kann dazu beitragen, den Haarausfall zu reduzieren und das Haarwachstum zu fördern. Lebensmittel wie Eier, Nüsse, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte sind reich an Biotin und sollten daher regelmäßig in die Ernährung integriert werden.

Bei einem starken Haarausfall sollte jedoch immer ein Arzt konsultiert werden, um die genaue Ursache abzuklären und eine geeignete Behandlung zu finden.

Welche Blutwerte sollte man bei Haarausfall untersuchen lassen?

Bei anhaltendem Haarausfall ist es ratsam, bestimmte Blutwerte untersuchen zu lassen, um mögliche Ursachen zu identifizieren. Ein Mangel an Eisen kann beispielsweise zu Haarausfall führen, daher sollte der Ferritinwert überprüft werden. Auch ein niedriger Vitamin-D-Spiegel kann sich negativ auf das Haarwachstum auswirken, weshalb dieser Wert ebenfalls wichtig ist.

Des Weiteren sollten die Schilddrüsenwerte (TSH, T3 und T4) kontrolliert werden, da eine Fehlfunktion der Schilddrüse ebenfalls Haarausfall verursachen kann. Zudem können weitere Blutwerte wie Zink, Biotin und Folsäure Aufschluss über mögliche Nährstoffmängel geben, die den Haarverlust begünstigen könnten.

Haarausfall: Dieser Duschfehler könnte schuld daran sein

Gerade im Spätsommer und Herbst haben einige das Gefühl, besonders viele Haare zu verlieren. Das merkt man zum Beispiel daran, dass nach dem Kämmen mehr Haare in der Bürste hängen oder das Sieb in der Dusche nach jedem Haarewaschen voll ist. Hierin könnten die Gründe für vermehrten Haarausfall im Herbst liegen. Aber auch ein bestimmter Fehler, den die meisten von uns direkt nach dem Duschen machen, könnte der Auslöser sein.

Dieser Duschfehler begünstigt Haarausfall

Wahrscheinlich sieht deine Haarwaschroutine, wie bei so ziemlich jeder:m von uns, so aus: Du wäschst deine Haare unter der Dusche zuerst mit Shampoo, verwendest dann vielleicht noch einen Conditioner und spülst das Ganze gründlich aus, bevor du wieder aus der Dusche oder Badewanne steigst. So weit so gut.

Beim nächsten Step wird es kritisch: Schnappst du dir danach ein herkömmliches Handtuch und wickelst deine Haare darin ein? Fehler! Vielleicht weißt du bereits, dass man nasse Haare niemals abrubbeln, sondern nur auswringen sollte, aber tatsächlich wäre es am besten, sie gar nicht erst in ein Frotteehandtuch zu wickeln.

Das ist nämlich viel zu hart für unsere empfindlichen Haarwurzeln, die durch die Nässe noch anfälliger sind als sonst. In einen Turban gewickelt, werden sie einem enormen Druck ausgesetzt (auch wenn wir das gar nicht spüren), und dadurch können irreparable Schäden an der Haarwurzel und demnach Haarausfall entstehen.

Das ist die beste Alternative, um Haarausfall zu vermeiden

Statt eines klassisches Handtuchs solltest du dir ein spezielles Mikrofaser-Haartuch zulegen. Das ist, wie der Name schon verrät, aus einem Mikrofaserstoff, der deutlich weicher ist und weniger Spannung auf die Haarwurzel bringt. Außerdem kann der Stoff Feuchtigkeit noch effizienter aufnehmen und die Haare schneller trocknen - win, win!

Es gibt Mikrofasertücher, die extra für die Haare gemacht sind und schon die perfekte Turban-Form haben. Ein herkömmliches Mikrofasertuch, das groß genug ist, um all deine Haare einpacken zu können, reicht aber natürlich. Alternativ kannst du auch einfach ein T-Shirt verwenden und deine Haare darin einwickeln. Das besteht zwar nicht aus einem Mikrofaserstoff, aber die Baumwolle ist genauso dünn und weich und somit schonender für deine Haarwurzeln.

Ab wann ist die Rede von Haarausfall und wodurch entsteht er?

Von Haarausfall spricht man bei einem Erwachsenen, wenn pro Tag mehr als 100 Haare ausfallen - dabei kann es auch zu kahlen Stellen am Kopf kommen. Der Unterschied liegt jedoch im Auslöser: Während diffuser Haarausfall meist auf Mangelerscheinungen, Stress oder hormonelle Umstellungen zurückzuführen ist, gibt es auch den erblich bedingten Haarausfall, der in den Genen verankert liegt.

Doch auch die falsche Pflege der Haare kann die Kopfhaut reizen und den Haarausfall unterstützen. Denn Shampoos und häufige Wäschen wirken ebenfalls auf das Haarwachstum und müssen nicht zwangsläufig in einem positiven Effekt resultieren - sondern können auch dafür sorgen, dass die Haare verstärkt ausfallen.

Bei Beschwerden sollte man für eine geeignete Behandlung unbedingt einen Dermatologen hinzuziehen, der nicht nur die Diagnose für den Haarausfall stellt, sondern auch die richtige Therapie finden kann.

Diese drei Fehler begünstigen den Haarausfall beim Haare waschen

  1. Viel Shampoo

    Shampoo oder Conditioner sind auf der einen Seite mit pflegenden Inhaltsstoffen angereichert, auf der anderen beeinflussen sie allerdings auch den pH-Wert der Haut. So kann es unter anderem zu Rötungen der Kopfhaut kommen und die Haare verstärkt ausfallen.

    Deshalb sollte man auf möglichst milde Produkte ohne Zusätze wie Silikone setzen, die einen verhältnismäßig geringen Einfluss haben und lediglich eine haselnussgroße Menge verwenden. Im Gegensatz dazu können die richtigen Pflegeprodukte gegen Haarausfall und regelmäßige Kopfhaut-Massagen dabei helfen, das Wachstum anzukurbeln.

  2. Häufiges Haare waschen

    Die Hitze und das Wasser wirken nicht nur auf die Haare, sondern auch die Kopfhaut, die durch häufige Wäschen austrocknen kann. Das beeinflusst einerseits das Wohlbefinden und kann auch den Haarausfall begünstigen. Durch das heiße Wasser kann sich außerdem die Struktur der Haare öffnen und so noch angreifbarer werden.

    Laut Experten reicht es, die Haare lediglich ein bis zweimal pro Woche zu waschen und die restlichen Tage mit Trockenshampoo zu überbrücken.

  3. Kämmen

    Nach der Dusche greift man im Normalfall zum Handtuch, rubbelt die Haare trocken und kämmt sie im Anschluss - doch genau das kann zu abgebrochenen Spitzen führen, die einem wie Haarausfall vorkommen. Die Haare sind in nasser Form sehr empfindlich und können durch die Reibung des Handtuchs oder der Bürste kaputtgehen.

Wie viel Haarausfall ist normal unter der Dusche?

Haarausfall kann ein besorgniserregendes Problem für viele Menschen sein, besonders wenn er unter der Dusche auftritt. Es ist üblich, beim Waschen Haare zu bemerken, die fallen, aber wie viel gilt als normal? Im Durchschnitt verliert eine Person 50 bis 100 Haare pro Tag als Teil des natürlichen Haarzyklus.

Mehrere Faktoren tragen dazu bei, wie viel Haar Sie unter der Dusche verlieren.

  • Menschen mit langen oder dicken Haaren nehmen möglicherweise mehr Haarausfall wahr, einfach weil ausgefallene Haare auffälliger sind.
  • Wenn Sie Ihre Haare täglich waschen, erscheint die Menge an Haarausfall an jedem Tag minimal.
  • Viele Menschen erleben im Herbst und Frühling vermehrten Haarausfall aufgrund saisonaler Veränderungen, die den Haarwachstumszyklus beeinflussen.
  • Hohe Stresslevel, schlechte Ernährung, Schlafmangel und plötzlicher Gewichtsverlust können zu erhöhtem Haarausfall beitragen.
  • Frauen, die kürzlich entbunden haben, erleben oft übermäßigen Haarausfall, besonders unter der Dusche.
  • Die Verwendung von scharfen Shampoos, übermäßigem Hitzestyling oder chemischen Behandlungen kann das Haar schwächen und zu vermehrtem Haarausfall führen.
  • Bestimmte medizinische Zustände wie Hypothyreose, Eisenmangelanämie und hormonelle Ungleichgewichte können übermäßigen Haarausfall verursachen.

Während etwas Haarausfall völlig normal ist, könnte übermäßiger Haarausfall ein Zeichen für ein zugrunde liegendes Problem sein. Haarausfall unter der Dusche ist ein natürlicher Teil des Haarwachstumszyklus, und der Verlust von 50-100 Haaren pro Tag ist im Allgemeinen normal.

Weitere Gründe für Haarausfall

Darüber hinaus kann es aber noch weitere Gründe haben, warum es zu Haarausfall bzw. übermäßigen Haarverlust kommen kann:

  • Genetische Veranlagung: Die häufigste Ursache für Haarausfall ist eine genetische Veranlagung, die als androgenetische Alopezie oder erblicher Haarausfall bekannt ist. Dies betrifft sowohl Männer als auch Frauen und führt zu einem allmählichen Ausdünnen der Haare - ganz unabhängig von der Haarpflege.
  • Hormonelle Veränderungen: Veränderungen des Hormonhaushalts und Hormonstörungen können Haarausfall und übermäßigen Haarverlust auslösen oder verstärken. Beispiele dafür sind Schwangerschaft, Geburt, Wechseljahre oder hormonelle Störungen wie Schilddrüsenprobleme, die sich negativ auf das Haarwachstum auswirken.
  • Medikamente und Behandlungen: Bestimmte Medikamente und medizinische Behandlungen können Haarausfall als Nebenwirkung verursachen. Beispiele sind Alopecia areata (kreisrunder Haarausfall), Autoimmunerkrankungen, Entzündungen und Pilzerkrankungen der Kopfhaut, Schuppenflechte, Eisenmangelanämie und bestimmte Hauterkrankungen.
  • Stress und emotionale Belastungen: Ein starkes emotionales oder physisches Trauma, intensive Stressphasen oder belastende Ereignisse können zu vorübergehendem Haarausfall führen. Das Problem ist als telogenes Effluvium bekannt.
  • Mangelernährung und Vitaminmangel: Eine unausgewogene Ernährung oder ein Mangel an bestimmten Nährstoffen wie Eisen, Zink, Vitaminen (insbesondere Biotin und Vitamin D) und Proteinen kann zu Haarausfall beitragen.
  • Haarbehandlungen und Styling: Übermäßige Hitze, aggressive chemische Behandlungen (wie Dauerwellen oder Haarglätten), eine enge Frisur (z. B. Zöpfe oder Pferdeschwänze) und ständige Zugbelastung können das Haar schwächen und Haarausfall verursachen.

Wenn Sie bemerken, dass Sie beim Waschen mehr Haare verlieren, dann können Sie zunächst Ihre Pflege-Routine verändern, um Haarausfall beim Haare waschen in Zukunft zu vermeiden. Oftmals schleichen sich im Alltag typische Fehler ein, den übermäßigen Haarausfall begünstigen.

Tipps zur Vermeidung von Haarausfall beim Haarewaschen

Gepflegte, saubere Haare sind für das äußere Erscheinungsbild und das Wohlgefühl von Mann und Frau wichtig. Wenn Sie täglich Ihre Haare waschen, dann achten Sie bei der Pflege auf einige wichtige Regeln.

  • Kräftige Massagen der Kopfhaut und stark entfettende Shampoos können das Gleichgewicht der Haut stören und auch die Haarwurzeln negativ beeinflussen.
  • Auch heißes Wasser schädigt die Haare.
  • Beim Kämmen der nassen Haare mit einer Bürste werden immer wieder viele Haare ausgerissen.
  • Eine Schädigung der Haarfollikel kann auch durch grobes Reiben mit einem Handtuch beim Trocknen der Haare auftreten.
  • Hitze beim Föhnen verursacht Reizungen der Kopfhaut.

Solange die Haare schonend mit lauwarmem Wasser gewaschen und an der Luft getrocknet werden, spricht nichts gegen eine tägliche Haarwäsche.

Um Haarausfall beim Haarewaschen zu vermeiden, ist es ratsam, milde Shampoos zu verwenden und auf heißes Wasser zu verzichten. Besonders Anti-Schuppen-Shampoos können oft recht aggressiv sein und den PH-Wert der Kopfhaut aus dem Gleichgewicht bringen, was wiederum Haarausfall begünstigt. Beim Waschen sollten Sie darauf achten, die Kopfhaut nicht zu stark zu massieren, da dies negative Auswirkungen auf die Haarwurzeln haben kann. Spülen Sie die Pflegeprodukte nach der Wäsche gründlich aus.

Weitere Tipps und Informationen

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