Rasieren ist lästig, aber Epilieren verspricht länger anhaltende Glätte - überall. Doch wie kann man das Epilieren so schmerzfrei wie möglich gestalten? Hier finden Sie eine Anleitung für Anfänger.
Epilieren ist neben Waxing eine der effektivsten Formen der Haarentfernung. Viele kleine Pinzetten am Kopf des Epiliergerätes greifen die Haarstoppeln der Beine, Achseln oder Bikinizone und zupfen sie samt Wurzel heraus. Der Vorteil: Entfernt man Haare samt Wurzel, hat man länger Ruhe. Es dauert, bis die Haare nachwachsen, und sie tun dies vereinzelter und mit einer dünneren Spitze, sodass sie weniger auffallen.
Im Vergleich zum Rasieren bleibt beim Epilieren kein grauer Schleier, da die Haarwurzeln entfernt werden. Außerdem bekommen viele Menschen vom Rasieren kleine Pickelchen, und die Haare wachsen schneller nach. Beim Epilieren lässt der Schmerz nach, je länger man das Gerät nutzt.
Nehmen Sie sich zum Epilieren ruhig ein wenig Zeit und entwickeln Sie Ihr eigenes kleines Beautyritual. Wenn Sie entspannt sind, ist auch Ihr Schmerzempfinden geringer.
Um die Haut ideal auf das Epilieren vorzubereiten, sollte sie gepeelt werden. Das verhindert das Einwachsen der Haare und löst abgestorbene Hautschüppchen. Danach massieren Sie die zu epilierenden Hautpartien, das fördert die Durchblutung, wodurch die Haare leichter und schmerzfreier entfernt werden können.
Am effektivsten funktioniert der Epilierer, wenn die Härchen zwei bis fünf Millimeter lang sind. Sind sie länger, sollten sie mit einem Trimmer gekürzt werden. Je kürzer das Haar, desto weniger schmerzt das Zupfen.
Verwenden Sie einen Trockenepilierer, sollten Sie vor der Anwendung unbedingt ein warmes Bad nehmen. Das öffnet die Poren, und Haare lassen sich leichter herausziehen. Danach sollte man sich allerdings gut abtrocknen, damit das Gerät die Haare besser greifen kann.
Besser, da weniger schmerzhaft, ist es, einen Nassepilierer zu verwenden - in der Dusche oder warmen Badewanne, denn unter Wasser richten sich die Härchen auf und können von der Walze mit den Pinzetten besser gegriffen werden. Damit sie sanfter über die Haut gleitet, kann Rasierschaum oder Duschbad auf die Haut gegeben werden.
Setzen Sie das Gerät im 90-Grad-Winkel zum Bein, beginnend an der Fessel, an und bewegen Sie es dann in langsamen Bewegungen mit etwas Druck gegen die Wuchsrichtung der Haare zum Oberschenkel hin. Mit der freien Hand sollte die Haut möglichst straff gehalten werden.
Verwenden Sie einen Trockenepilierer, sollten Sie vor der Anwendung unbedingt ein warmes Bad nehmen, das öffnet die Poren, und Haare lassen sich leichter herausziehen. Danach sollte man sich allerdings gut abtrocknen, damit das Gerät die Haare besser greifen kann.
An den Achseln schmerzt die Haarentfernung etwas mehr, denn die Haut ist weicher und empfindlicher, außerdem sitzen die Haare fester. Daher ist es in dieser Körperzone besonders wichtig, dass die Haut vorher erwärmt und massiert wird. Am besten verwendet man zusätzlich den Massageaufsatz des Epiliergerätes. Um die Haut möglichst straff zu halten, sollten der Arm senkrecht hochgestreckt werden. Fahren Sie nun gleichmäßig und ruhig, gegen die Wuchsrichtung von außen nach innen über die Achsel. Verwenden Sie danach kein Deo mit Reizstoffen, das würde zu Irritationen führen.
Eine der empfindlichsten Körperstellen ist die Bikinizone. Am besten verwendet man einen Aufsatz für empfindliche Körperstellen oder mit Massagefunktion. Auch hier sollte die Haut vorher erwärmt und massiert werden, damit sich die Poren öffnen und das Epilieren weniger schmerzt. Gezupft wird gegen die Haarwuchsrichtung, außerdem sollte der zu epilierende Bereich mit Zeigefinger und Daumen straff gezogen werden. Sind die Schmerzen zu groß, legen Sie Pausen ein und kühlen den Bereich im Anschluss mindestens 30 Sekunden mit einem Kühlpack. Damit das Einwachsen von Härchen verhindert wird, sollte der epilierte Bereich in den folgenden Tagen immer mal wieder mit einem Luffaschwamm massiert oder gepeelt werden.
Nach jeder Epilation empfiehlt es sich, die Haut mit einer Feuchtigkeitscreme zu pflegen und zu beruhigen. Geeignet sind After-Sun- oder Aloe-Vera-Produkte. Verzichten Sie auf zu enge, synthetische Materialen an der frisch epilierten Haut. Am besten epiliert man am Abend, dann können die anfänglichen Rötungen bis zum nächsten Morgen etwas abklingen.
Einige Tage nach Anwendung sollten Sie Ihre Haut außerdem regelmäßig peelen oder mit einer weichen Bürste massieren, um die Durchblutung anzuregen und eingewachsenen Härchen vorzubeugen.
Im Grunde funktionieren alle Epiliergeräte gleich, unterschiedlich ist vor allem der Pinzettenkopf sowie das mitgelieferte Zubehör. Achten Sie darauf, ein Gerät mit möglichst vielen Pinzetten zu kaufen, je mehr desto schneller sind alle Härchen gezupft. Außerdem sollte das Gerät kabellos funktionieren und mindestens zwei Geschwindigkeitsstufen besitzen. Auch sollte ein Gerät gewählt werden, das auch unter fließend Wasser verwendet werden kann, das verursacht weniger Schmerzen.
Hier eine Tabelle mit einigen empfohlenen Epilierern:
| Epilierer | Besondere Merkmale |
|---|---|
| Braun Silk-épil 9 | Wet & Dry Technologie, Massage- und Peelingfunktion, Intim Epilierer geeignet |
| Braun Silk-épil 9 Flex 9020 | Flexibler Kopf, Micro-Grip-Pinzetten, SensoSmart-Technologie |
| Panasonic ES-EL9A-S503 | Schwenkbarer Schwingkopf, sieben verschiedene Aufsätze, Nass- und Trockenepilation |
| Philips Epiliergerät Series 8000 | Extrabreiter Epilierer, verschiedene Aufsätze für unterschiedliche Körperbereiche |
tags: #epilieren #schmerzempfinden #tipps
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