Stars Rasur Tipps: So erreichst du glatte und gesunde Haut

Viele Menschen entscheiden sich dafür, bestimmte Körperstellen von ihren Haaren zu befreien. Ob Achseln, Beine oder Intimbereich - ob man sich rasieren möchte, ist natürlich optional.

Männliche Stars verändern ihr Gesicht nicht nur mit Hilfe von Maskenbildnern, sondern manchmal auch einfach mit einem Bart. Teenie-Schwarm Noah Centineo sieht heute ganz anders aus ...

Noah Centineo mit Bart

Aber für die Menschen, die sich dazu entscheiden, bestimmte Körperstellen von ihren Haaren zu befreien, können schon kleinste Fauxpas beim Rasieren lästige Folgen nach sich ziehen.

Hier sind umfassende Tipps für eine perfekte Rasur, um Hautirritationen zu vermeiden und ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Beine rasieren: Tipps für eine glatte Rasur

Glatt rasierte Beine können sich sehr gut anfühlen. Viele berichten, dass sie sich nach der Rasur frischer, sauberer und sogar sportlicher fühlen. Außerdem hilft die Rasur dabei, abgestorbene Hautschüppchen zu entfernen, was die Haut weicher macht und einen leichten Peeling-Effekt erzeugt.

Ob du regelmäßig rasierst oder nur bei bestimmten Anlässen, ist deine Entscheidung. Wichtig ist, dass du weißt, wie man sich richtig rasiert, damit du keine Hautprobleme bekommst. Ebenso wichtig ist, dass du nicht auf erkrankter Haut rasierst - z. B. bei Neurodermitis oder offenen Stellen. Wenn du dir unsicher bist, ob das Rasieren was für deine Haut ist, sprich mit deinem Arzt bzw. deiner Ärztin.

Wie oft du deine Beine rasieren solltest, hängt davon ab, wie schnell deine Haare nachwachsen und wie glatt du deine Haut haben möchtest. Manche rasieren sich täglich, andere rund ein- bis zweimal in der Woche. Wichtig ist, dass du es mit dem Rasieren nicht übertreibst, damit deine Haut nicht überreizt wird. Wann der richtige Zeitpunkt für eine Rasur ist, merkst du, wenn sich die Haut rau oder stoppelig anfühlt. Tipp: Pflege deine Haut zwischen den Rasuren bzw. versorge sie ausreichend mit Feuchtigkeit.

Es gibt hier kein Richtig oder Falsch, sondern nur das, was sich für dich gut anfühlt. Wenn du deine Beine rasierst und das Gefühl hast, dass deine Oberschenkel ebenfalls eine Rasur brauchen - warum nicht? Viele entscheiden sich vor allem im Sommer dafür, auch die Oberschenkel zu rasieren, weil sie kurze Kleider oder Shorts tragen und ein gleichmäßiges Hautbild möchten. Bei anderen sind die Haarfarbe und Stärke entscheidend. Blonde dünne Haare sieht man kaum, wohingegen dunkle dickere Haare eventuell schon gut zu sehen sind. Entscheide du, was besser für dich ist!

Tipp: Wenn du die Oberschenkel rasierst, bleibe sanft und drücke nicht zu doll auf. Die Haut ist hier empfindlicher als an den Unterschenkeln. Gilt fürs Thema “Beinhaare Frauen” genauso wie fürs Thema “Beinhaare Männer”.

Intimrasur: Was du wissen musst

Ob du dich untenrum rasierst oder nicht, ist deine Entscheidung - es geht hier um Wohlfühlen, nicht um “Man muss”. Viele finden die Intimrasur hygienischer oder mögen das Gefühl einfach lieber, besonders im Sommer oder beim Sport. Wichtig ist, dass du dabei auf sanfte Methoden achtest: immer mit Rasierschaum, nie trocken, und am besten eine Extra-Klinge nur für diesen Bereich verwenden. So vermeidest du Schnitte oder Reizungen.

Hollywood Cut: Der Intimfrisur-Trend

Ein Hollywood Cut ist eine Intimrasur für Frauen, bei der die kompletten Intimhaare entfernt werden. Dabei spricht man auch häufig von einem Brazilian Cut oder Full Brazilian, der sich ebenfalls durch einen glatten, haarlosen Vulvahügel auszeichnet. Beide Intimfrisuren gehören zu den beliebtesten Schamhaar Trends der letzten Jahre.

Hollywood Cut

Woher der Hollywood Cut seinen Namen hat? Na aus dem Land der Schönen und Reichen. In Los Angeles bevorzugte es die High Society "unten ohne" zu tragen und machte den Kahlschlag rasant zum Schamhaar Trend. Auch heute sind immer noch viele Stars Fan vom Hollywood Cut.

Hollywood Cut im Kosmetikstudio

Wer im Kosmetikstudio nach einem Hollywood Cut verlangt, bekommt nicht nur eine glatte Vorderseite. Auch die Pofalte wird von sämtlichen Störenfrieden befreit. Damit die Haarentfernung im Intimbereich nicht zu schmerzhaft wird, bedarf es einiger Vorbereitung:

  • Schamhaare etwa 5 Millimeter lang wachsen lassen, so lassen sie sich am besten entfernen.
  • Die Haut einen Tag vor dem Waxing leicht peelen, für ein schöneres Ergebnis und glattere Haut.
  • Am Waxing-Tag auf Hautöl oder Cremes verzichten.
  • Entspannen und nicht schämen - da mussten wir alle schon einmal durch!

Hollywood Cut selbst machen

Natürlich lässt sich die Intimrasur auch zu Hause machen. Hierfür ist aber unbedingt etwas Erfahrung gefragt - wer sich noch nicht gut mit dem Waxing an einfacheren Stellen wie den Beinen oder Achseln auskennt, sollte bitte nicht im Intimbereich damit anfangen. Da ist ein Besuch im Kosmetikstudio unabdingbar.

Der einfachste Weg zum Brazilian Cut ist die Komplettrasur. Dabei werden alle Haare mit dem Rasierer unter der Dusche entfernt. Wer sich eine dauerhafte oder langanhaltendere Haarentfernung wünscht, muss zum Waxing oder Sugaring greifen.

Für beide Methoden gelten ähnliche Anwendungshinweise: Den Intimbereich vor Beginn reinigen und desinfizieren, das Wachs oder die Zuckerpaste vorbereiten und aufwärmen. Unbedingt die Anleitung lesen, falls es die erste Anwendung sein sollte. Die Schamhaare nach der Anleitung entfernen und die Wachs- oder Zuckerrückstände mit warmem Wasser anspülen. Abschließend die gereizte Haut gut pflegen und kühlen. Dafür ist ein natürliches Aloe-Vera-Gel am besten geeignet.

Und nun viel Freude mit deiner neuen Lieblingsfrisur für untenrum!

Männer und die Rasur

Auf die Frage “Beine rasieren Mann ja oder nein?” gibt es keine klare Antwort. Es gilt aber: Nicht nur wir Frauen, sondern auch viele Männer entfernen regelmäßig ihre Haare an den Beinen. Sie tun das häufig aus ästhetischen oder sportlichen Gründen oder weil sie ihre Beinbehaarung ganz einfach als störend empfinden. Besonders im Sommer oder beim Workout bevorzugen viele Männer ein glattes Hautgefühl.

Dennoch gilt auch für Männer, ein paar Tipps in Sachen Rasieren zu befolgen, damit die Haut keinen Schaden nimmt.

Lange galten glatte Beine als „unmännlich“, mittlerweile greifen jedoch auch immer mehr „harte Kerle“ zum Rasierer und rücken dem Pelz auf den Gliedmaßen zu Leibe.

Tatsächlich bringt die Rasur auch viele praktische Vorteile mit sich. So kommt die Beinmuskulatur ohne Haare deutlich besser zur Geltung, was entgegen aller Kritik besonders männlich wirkt. Darüber hinaus werden zusammen mit den Haaren abgestorbene Hautschuppen entfernt. Ähnlich wie ein Peeling verbessert dies das Hautbild.

Die Beine zu rasieren, ist unter Männern im Radsport längst gang und gäbe. Aber auch immer mehr Fußballstars wie Cristiano Ronaldo setzen auf haarlose Beine.

  • Hygiene: Wenn sich Männer die Beinhaare nicht kürzen, sammelt sich dort Schweiß und Schmutz. Ob auf dem Fußballplatz oder dem Rennrad: Staub und Insekten kleben in den Haaren.
  • Wundversorgung: Schnitte und Schürfwunden lassen sich ohne störende Behaarung ebenfalls leichter desinfizieren.
  • Massagen: Wer so oft auf der Liege eines Physiotherapeuten landet wie die Profis, weiß, dass Massageöle Körperhaare nur unnötig verkleben.

Nutze am besten einen Rasierer mit integriertem Trimmer wie den Wilkinson Sword HYDRO 5 Groomer. Mit dem höhenverstellbaren Kammaufsatz trimmst du lange Haare zunächst, bevor du deine Beine komplett glatt rasierst.

Worauf muss man bei einer Rasur achten?

Bei der Rasur gibt es ein paar goldene Regeln, die dir helfen, deine Haut zu schützen. Die folgenden zählen dazu:

  • Benutze nie eine stumpfe Klinge.
  • Rasiere immer auf feuchter Haut.
  • Nutze am besten Rasierschaum.
  • Rasiere in Haarwuchsrichtung.
  • Drücke nicht zu stark auf, damit du keine Schnitte verursachst - besonders an Stellen wie Knie, Knöchel oder den Oberschenkeln.

Rote Punkte oder kleine Pickelchen nach dem Beinerasieren kennen die meisten von uns. Mit den richtigen Tricks kannst du sie aber easy vermeiden. Wichtig ist, dass du immer auf gut befeuchteter Haut rasierst bzw. wenn die Haare weich sind (am besten also zum Ende des Duschens oder sogar danach). Verwende ein hochwertiges Rasiergel und eine scharfe Klinge. Ein Peeling ein- bis zweimal die Woche verhindert in Sachen rasierte Beine eingewachsene Haare und macht die Haut superglatt.

Die perfekte Rasur beginnt schon vor der Behandlung. Am besten duschst du vorher mit warmem Wasser, damit die Poren sich öffnen und die Haare weicher werden. Ein leichtes Peeling entfernt tote Hautzellen und beugt eingewachsenen Haaren nach der Rasur vor. Trage für das Rasieren ein feuchtigkeitsspendendes Rasiergel oder Rasierschaum auf, das hilft der Klinge, sanft über die Haut zu gleiten.

Nachdem du deine Beine rasiert hast, braucht deine Haut Pflege und eine Extra-Portion Wellness! Verwende am besten eine beruhigende, alkoholfreie (!) Lotion oder ein Aftershave-Balsam, um Rötungen zu verhindern. Feuchtigkeit ist für rasierte Beine superwichtig - besonders bei trockener oder sensibler Haut. Meide direkt nach der Rasur enge Jeans oder Sport, damit sich keine Irritationen bilden.

Dein Rasierer braucht nach jeder Verwendung aber ebenso eine kleine Beauty-Routine. Spül die Klinge gründlich unter heißem Wasser aus, um Haare und Gelreste zu entfernen. Wenn möglich, klopf sie sanft aus und lass den Rasierer offen an der Luft trocknen. So bleibt er hygienisch und seine Funktion länger erhalten. Regelmäßige Reinigung ist ein Must-do, ob du jeden Tag rasierst oder nur ab und zu.

Es wird empfohlen, nach rund zehn Anwendungen die Klinge zu tauschen - je nachdem, wie dick deine Haare sind. Ob Beinhaare Frauen oder Beinhaare Männer: Stumpfe Klingen reizen die Haut, verursachen Schnitte und machen das Beinerasieren unangenehm.

6 Rasur-Fehler, die du vermeiden solltest

Wenn deine Haut nach dem Rasieren juckt, brennt oder sogar blutet, läuft etwas schief. Hier sind sechs typische Fehler beim Rasieren:

  1. Haut und Haare nicht vorbereiten: Damit die Klinge sanft gleitet, solltest du deine Haut mit warmem Wasser aufweichen oder ein Rasiergel kurz einwirken lassen. Wer zu eingewachsenen Haaren neigt, greift zusätzlich zum Peeling - am besten direkt vor der Rasur unter der Dusche. Bei empfindlicher Haut lieber einen Tag dazwischen lassen.
  2. Duschgel statt Rasiergel verwenden: Rasiergel macht Haare weich, schützt die Haut und lässt den Rasierer besser gleiten. Pluspunkt: Viele Rasiergele enthalten pflegende Inhaltsstoffe wie Panthenol. Vermeiden solltest du stark parfümierte Produkte - vor allem bei sensibler Haut.
  3. Mit stumpfen Klingen rasieren: Eine stumpfe Klinge reißt mehr, als sie rasiert - und deine Haut leidet. Dr. Hartmann rät, die Klinge nach ca. zehn Anwendungen zu wechseln oder sobald du ziepende Stellen spürst.
  4. Rasierer nicht richtig reinigen: Spül ihn gründlich mit warmem Wasser aus und lass ihn trocken lagern - am besten in einer Halterung. So vermeidest du Rost und verlängerst die Lebensdauer deiner Klingen.
  5. Keine Pflege danach: Die Haut nach dem Beinerasieren nicht eincremen? Großer Fehler! Sie ist jetzt besonders trocken und empfindlich - also sanft abtupfen und eine feuchtigkeitsspendende Lotion einmassieren. Erst danach wieder anziehen - deine Haut wird es dir danken.
  6. Die falsche Technik: Besonders an den Beinen kannst du vorsichtig gegen den Strich rasieren, um alle Härchen zu erwischen.

Achseln rasieren: So geht's richtig

Rasierst du dir die Achseln auch schnell mal unter der Dusche, wenn der Nassrasierer gerade eh griffbereit liegt und du passenderweise auch noch nass bist? Kennen wir - doch aufgepasst! Rasurbrand und Stoppeln können nicht selten die Folge sein, wenn du dem Ganzen nicht genügend Aufmerksamkeit widmest.

Die einen lassen ihre Achselhaare sprießen, für andere sind sie wiederum das absolute Grauen und werden deshalb regelmäßig entfernt. Zwar bieten sich hierfür auch langfristige Methoden wie Waxing oder Sugaring an, doch mal ehrlich: Im Alltag, wenn es mal schnell gehen muss, ist die klassische Nassrasur noch immer die bevorzugte Haarentfernungsmethode.

Doch damit das Ergebnis zufriedenstellend und die Haut unter den Achseln seidig glatt wird, sollte man nicht wahllos vorgehen, sondern auf einige Details beim Achselrasieren achten. Die wichtigsten Tipps verraten wir dir jetzt.

6 Tipps für die perfekte Achselrasur

  1. Die Haare vor dem Rasieren einweichen: Harte Borsten lassen sich schwieriger entfernen als weiche Härchen. Bereite deine Achseln also auf die Rasur vor, indem du sie in der Dusche mit warmem Wasser schon mal befeuchtest. Außerhalb der Dusche tut es auch ein Waschlappen. So geht die Rasur wesentlich einfacher von der Hand.
  2. Unbedingt Rasierschaum verwenden! Feuchtigkeit allein reicht jedoch nicht. Das glauben zwar viele und rasieren auch ohne Schaum einfach los, doch das solltest du auf keinen Fall tun! Denn das sorgt am Ende nur für unschöne Stoppeln und gereizte Haut. Mit Rasierschaum gleitet es sich einfach besser über die Haut. Zudem enthält er alkalische Substanzen, die die Härchen noch weicher machen. Dadurch wird deine Rasur noch einfacher und sauberer.
  3. Den Arm so weit strecken, wie es geht: Die Haut ist sehr weich und nicht straff genug. Wenn du mit locker gehobenem Arm mit dem Rasierer über deine Achseln gehst, dann sind Schnittwunden und ein unsauberes Ergebnis vorprogrammiert. Deshalb: Schön die Arme durchstrecken, denn je glatter die Haut ist, desto glatter wird auch das Rasurergebnis.
  4. Die Achselhaare in alle Richtungen rasieren: Achselhaare wachsen nicht einheitlich in eine Richtung, sondern kreuz und quer. Entsprechend musst du beim Rasieren darauf achten, von verschiedenen Punkten aus zu beginnen. So erwischst du dann auch wirklich jedes Härchen.
  5. Empfindliche Achseln am besten abends rasieren: Rasiere deine Achseln vor dem Schlafengehen. Das hat den Vorteil, dass sich die Haut unter den Achseln beruhigen kann und mit Deo nicht gleich noch mehr gereizt wird. Um rote Pickelchen zu vermeiden, kannst du zusätzlich direkt nach der Rasur noch eine reichhaltige Feuchtigkeitscreme (ohne Alkohol und Parfum!) unter den Achseln auftragen. Am nächsten Morgen brennt sie dann garantiert nicht, wenn du Deo aufsprühst.
  6. Regelmäßig die Rasierklinge austauschen: Eine stumpfe Rasierklinge richtet mehr Schaden an, als dass sie etwas nützt. Rostige, abgestumpfte Klingen schneiden schneller in die Haut ein, entfernen die Haare schlechter und sorgen durch das Kratzen an der Haut für fiese Irritationen. Je nachdem, wie oft sie zum Einsatz kommt, solltest du die Klinge spätestens alle drei Wochen auswechseln. Und Einmal-Rasierer bitte auch wirklich nur einmal benutzen! So bleiben die Achseln garantiert schön glatt und die Haut heile.

In der Regel reicht es, wenn man sich alle zwei bis drei Tage unter den Achseln rasiert. Wenn du es aber lieber öfter machst, ist das natürlich auch nicht falsch. Allerdings solltest du - besonders, wenn du dich oft rasierst - auf die passenden Produkte und die richtige Pflege setzen.

Tipps für eine längere Glätte nach der Rasur

Gerade bei der Intimrasur ist das Ergebnis meist von kurzer Dauer. Dabei gibt es ganz einfache Tricks, mit denen der Zeitraum zur nächsten Rasur verlängert werden kann.

  1. Wer bei der normalen Rasur, gerade im Intimbereich, allerdings keine Probleme mit sensibler Haut hat, sollte die Härchen mal gegen die Wuchsrichtung rasieren. So erreicht man eine glattere Rasur, ganz nahe der Haarwurzel. Je dichter man an der Haarwurzel entlang gleitet, desto später spürt man die nachwachsenden Haare.
  2. Vor dem Rasieren ist es ratsam, ein Peeling zu verwenden. Das entfernt die abgestorbenen Hautschüppchen, die die Klinge daran hindern können, ganz dicht an der Hautoberfläche (und damit an der Haarwurzel) entlang zu gleiten.
  3. Zwischen den einzelnen Zügen beim Rasieren sollte man die Klinge immer wieder unter heißem Wasser auswaschen. Dadurch werden nicht nur die Härchen entfernt, die den Rasierer verstopfen können und so das Rasierergebnis beeinflussen: Heißer Stahl schneidet auch noch besser. Alternativ kann man den Rasierer auch schon vor der Rasur erwärmen, indem man die Klinge zum Beispiel für zehn Minuten in heißes Wasser legt.
  4. Das A und O bei der Rasur ist eine scharfe Klinge. Diese kann die Härchen weitaus näher an der Hautoberfläche abschneiden, als eine stumpfe. Damit Nassrasierer länger scharf bleiben, ist es ratsam, sie nicht in der Dusche aufzubewahren und sie nach dem Gebrauch abzutrocknen. Außerdem sollte die Klinge alle vier Wochen gegen eine neue ausgetauscht werden.
  5. Laserbehandlungen gibt es mittlerweile in fast jedem Kosmetikstudio. Sie garantieren eine dauerhafte Haarentfernung, sind aber leider auch relativ teuer. Eine preisgünstige und praktische Alternative sind ILP-Geräte für zu Hause. Die kann man ganz bequem auf dem Sofa anwenden. Je öfter man das Gerät verwendet, desto weniger Härchen wachsen nach. Aber: Bei ganz hellen Haaren funktioniert das Lasern leider (noch) nicht.

Hautirritationen vermeiden

Rötungen, gereizte Haut, Pickelchen - all das können Folgen einer Rasur sein, die nicht nur an den Beinen, sondern auch unter den Achseln oder im Intimbereich bzw. der Bikinizone auftreten können. Begleitet von Rötungen und Pickelchen kann es zudem zu lästigen eingewachsenen Haaren kommen.

Bei eingewachsenen Haaren spricht man im Fachjargon von einer Pseudofolliculitis barbae. Bei dieser Form der Follikulitis krümmen sich die Härchen oder die abrasierten Haarstoppel nach hinten und dringen wieder in die Haut ein. Die Folge sind eingewachsene Haare, die mit schmerzhaften Entzündungen einhergehen können.

Wir empfehlen Rasierer mit mehreren Klingen, weil diese den Druck gleichmäßiger auf der Haut verteilen. Zudem können Sie versuchen, auf Rasierer zurückzugreifen, die speziell für eine empfindliche Haut entwickelt sind. Diese ermöglichen eine gründliche Glattrasur und verringern das Risiko für Schnittverletzungen deutlich.

Für eine hautschonende Rasur ist warmes (nicht heißes!) Wasser ideal: Es sorgt dafür, dass die Haare weicher werden und die Rasierklingen sanfter über die Haut gleiten können. Das reduziert Mikroverletzungen auf der Haut.

Um diese Reibung zu reduzieren, raten wir Ihnen dringend davon ab, nur mit Wasser oder gar trocken zu rasieren. Dies kann zu Schnittwunden, in jedem Fall aber zu Mikroverletzungen der Haut führen. Greifen Sie stattdessen zu einem ausgewiesenen Rasierschaum oder -gel - oder verwenden Sie einfach Ihr normales Duschgel, z.B. die AESTHETICO cleansing lotion. Lassen Sie das Duschgel oder den Rasierschaum auch gerne für einige Minuten auf der Haut einwirken. Dies trägt ebenfalls dazu bei, dass die Haare weicher werden, sodass eine schonendere Rasur erfolgen kann.

Je nach Haardicke empfehlen wir Ihnen entweder entlang oder entgegen der Wuchsrichtung zu rasieren. An den Beinen sind die Haare in der Regel wesentlich dünner, sodass das Rasieren von den Knöcheln Richtung Oberschenkel kein Problem darstellt. Unter den Achseln und im Intimbereich hingegen haben wir dickere Haare. Wer hier entgegen der Wuchsrichtung rasiert, riskiert unnötige Hautreizungen.

Scharfe, saubere Klingen gehören zu den wichtigsten Voraussetzungen für das Vermeiden von Rasurbrand und anderen Hautirritationen. Stumpfe Klingen sorgen dafür, dass Sie mehr Druck ausüben müssen. Zudem gleiten sie nicht mehr so einfach über die Haut, sodass die stumpfe Fläche der Klingen die Haut mechanisch sehr beansprucht. Das erhöht das Risiko für Schnittverletzungen.

Klingen, in denen Haare, Hautschüppchen oder Keime hängen, fördern die Gefahr von Entzündungen. Deshalb empfehlen wir, den Rasierer gründlich abzuspülen und Klingen in angemessenen Abständen auszuwechseln.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann die Haare mit einem elektrischen Trimmer entfernen. Durch dieses Verfahren werden weniger Mikroverletzungen verursacht und die Haut ist nach dem Rasieren bedeutend weniger gereizt.

In jedem Fall sollten Sie auf das Herauszupfen von Haaren verzichten, da Sie somit das Risiko erhöhen, dass nachwachsende Haare in die Haut einwachsen.

Um die Haut nach der Rasur optimal zu pflegen, sollte die Haut zunächst tonisiert werden. Ein geeignetes Produkt ist das AESTEHTICO refresh & care. Der milde Alkoholanteil desinfiziert die beanspruchten Hautareale und sorgt dafür, dass aus den Mikroverletzungen keine Entzündungen entstehen. Inhaltsstoffe wie Bisabolol oder Allantoin beruhigen die gereizte Haut.

Zusätzlich sollten Sie die Haut mit einer beruhigenden Pflege verwöhnen. In der Regel eignet sich dafür die normale Bodylotion, die Sie auch für den Rest Ihres Körpers verwenden. Für besonders empfindliche Haut oder für SOS-Rasurbrand-Fälle empfehlen wir unser AESTHETICO scaling balm.

Neigen Sie auf den Oberschenkeln zu Reibeisenhaut (Keratosis pilaris), also zu kleinen, häufig rötlichen, verhärteten Pickelchen? Dann kann die Rasur die Haut zusätzlich irritieren. Für eine Reduzierung der Pickelchen legen wir Ihnen unsere AESTHETICO fruit complex body & face lotion als Nachtpflege ans Herz. Sie kann den Gänsehaut-Effekt deutlich vermindern und macht Ihre Haut damit auch optisch fit für den Sommer!

Auch wenn Sie gerade in sonnigwarmen Zeiten gern täglich glatte, schöne Beine & Co. hätten, gilt leider: Je seltener Sie sich rasieren, desto besser ist es für Ihre Haut. Gerade wer zu Rasierpickelchen, Rötungen und Juckreiz neigt, sollte vor jeder Rasur überlegen, ob es wirklich nötig ist.

Hier ist eine Tabelle, die die wichtigsten Aspekte der Rasur zusammenfasst:

Aspekt Tipps
Vorbereitung Warmes Wasser, Peeling, Rasierschaum/Gel
Technik Scharfe Klinge, Haarwuchsrichtung beachten, nicht zu stark aufdrücken
Nachpflege Beruhigende Lotion, Feuchtigkeitspflege, Vermeidung enger Kleidung
Häufigkeit Je nach Bedarf, nicht übertreiben
Rasiererpflege Gründlich reinigen, Klingen regelmäßig wechseln

Rasierpickel vermeiden ● Tipps gegen Pickel nach dem Rasieren

tags: #Stars #Rasur #Tipps

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