Wie man sich richtig nass rasiert: Eine ausführliche Anleitung

Du wünschst dir glatte und gepflegte Haut - direkt nach der Rasur? Stoppelfreie Haut? Ja. Rasurbrand und eingewachsene Haare? Bitte nicht. Schon klar, ganz so einfach ist die Nassrasur dann doch nicht. Die Rasur ist ein wichtiger Bestandteil der Bartpflege. Ob du dich im Gesicht nun komplett glatt rasierst oder voller Stolz einen Bart trägst und nur die Konturen rasierst, ist dabei nicht ausschlaggebend. Eine gute Rasur läuft immer gleich ab.

Wir haben uns deshalb vorgenommen, neben unseren Tipps zur Bartpflege in ein Thema einzusteigen, das vielen Männern wohl noch mehr Probleme bereitet: Wie rasiere ich mich richtig? Höhlenmalereien belegen, dass sich Männer schon vor 25.000 Jahren die Barthaare - damals mit Hilfe von Steinen und Muscheln - aus dem Gesicht geschabt haben. Da haben wir es eindeutig besser, heutzutage ist die Rasur um einiges komfortabler. Zumindest kann sie das sein, wenn du dir ein paar Gedanken dazu machst, wie eine richtige Rasur abläuft.

Unschwer zu erkennen, ganz gleich, ob du nun einen Bart trägst oder nicht, du befindest dich in einem Kreislauf, den du nicht durchbrechen kannst. Wir gehen von einer Nassrasur mit einem hochwertigen Rasierwerkzeug aus, bei der bestenfalls Haare in Form eines Bartes stehen bleiben, das dürfte klar sein. Das Trimmen dieser Barthaare findet im trockenen Zustand statt. Wir setzen außerdem einen gesunden Menschenverstand beim Leser unserer Anleitungen voraus. Messer beziehungsweise Rasierklingen = scharf: Verletzungsgefahr durch Schneiden. Wasser = zu heiß: Verletzungsgefahr durch Verbrühen. Du kennst ja den Zuchtreim: Messer, Hobel, Schere, Licht dürfen kleine, tollpatschige Kinder nicht. Oder so ähnlich. Zum Ablauf deiner Nassrasur. Bitte folgen.

Hier ist dein Leitfaden zur perfekten Nassrasur - schonend und gründlich - für jeden Mann, auch die unter euch mit besonders empfindlicher Haut.

1. Pre-Shave: Die Vorbereitung der Nassrasur

Reinige dein Gesicht und deinen Bart vor der Rasur ausgiebig und gründlich. Du solltest wissen, dass die meisten Probleme bei der Rasur dadurch entstehen, dass du deine Haut nicht ordentlich darauf vorbereitest. Klar, das braucht Zeit, aber sage dir dabei, lieber investiere ich ein paar mehr Minuten in die Rasur, als mich danach lange mit Rasurbrand, Pickelchen oder anderen nervigen rasurbedingten Kollateralschäden herumzuärgern. Nimm Pflegeprodukte wie Seife oder Waschlotion, die der Reinigung dienen.

Dein Ziel ist es, dass die Barthaare frei von Fett, Creme oder Verunreinigungen sind, was das Einweichen im nächsten Schritt verhindern könnte. Eine milde Waschlotion sorgt für eine schonende Reinigung und Pflege der Haut. Gebe eine nur kleine Menge der Waschlotion auf deine Hände, vermische sie mit warmem Wasser und verteile den Schaum leicht im Gesicht. Warm abspülen und weiter. Bedenke dabei, dass auch eine solche Reinigung Stress für deine Gesichtshaut bedeutet. Viel hilft nicht viel, teste also ein bisschen herum und finde heraus, wieviel Lotion notwendig ist, um dein Gesicht zu reinigen und optimal auf die Rasur vorzubereiten.

Peeling für eine glatte Haut

Auch gut: Mache hin und wieder ein Peeling vor der Rasur. Dadurch lösen sich noch besser abgestorbene Hautschüppchen und lose Haare aus deinem Bart, die bei der Rasur selbst nur stören würden. Durch die leichte Reibebewegung werden die Haarfolikel stimuliert und die einzelnen Barthaare stellen sich ein wenig auf, so dass du sie während der Rasur viel leichter und präziser erfassen kannst. Übertreibe es aber nicht mit den Peelings, hier gilt dasselbe wie bei der Waschlotion. Zuviel Peeling zu nehmen ist nicht nur Verschwendung, es bringt auch absolut nichts. Fang lieber mit weniger an und taste dich langsam an die Menge heran, die du für ein anständiges Peeling brauchst, das ist meistens weniger, als du denkst. Mit hin und wieder ist circa einmal die Woche gemeint.

Zusammengefasst: Reinige deinen Bart und deine Gesichtshaut vor der Rasur immer, so wird sie von abgestorbenen Hautzellen und Unreinheiten befreit. Das Ergebnis: Rasierklingen gleiten besser.

Das Einweichen der Barthaare

Weiche die Barthaare vor der Rasur ein, um deinem Rasierer die Arbeit zu erleichtern. Der nächste wichtige Schritt der Rasurvorbereitung: das Einweichen der Barthaare. Die beste Vorbereitung auf die Rasur ist es, zu duschen. Du stehst etwas länger unter warmem Wasser, das Haar quillt auf und wird weich, so dass es besser von der Klinge geschnitten werden kann. Du hast keine Lust zu duschen? Muss auch nicht unbedingt sein. Alternativ machst du diesen Schritt der Rasurvorbereitung einfach am Waschbecken mit einem heißen, nassen Tuch, das du ans Gesicht hältst, oder mit einem Handtuch, das du dir um den Kopf wickelst.

Unnötig zu erwähnen, dass deine Nase frei bleibt, damit du atmen kannst. Wenn dein Gesicht leicht rot wird, ist das normal und sogar erwünscht, denn Wärme fördert die Durchblutung und entspannt den Muskel des Haarkanales. Achte darauf, dass du eine Temperatur wählst, die du als angenehm empfindest, was bedeutet: nicht zu heiß. Dauer dieser Prozedur: circa drei Minuten. Es kommen aber noch weitere Schritte auf dem Weg zur optimalen Rasur.

Pre Shave Öl für zusätzlichen Schutz

Bei starkem Bartwuchs empfehlen wir dir Pre Shave Öl, auch Rasieröl genannt. Nun mögen einige anmerken, dass Pre Shave Öle zwar eine tolle Sache, aber nicht zwingend erforderlich und nicht immer angenehm seien. Wir haben schon einige getestet und ja, es kommt tatsächlich auf das Rasieröl an. Mit einigen macht es einfach keinen Spaß, weil sie einen schmierigen Film auf der Haut erzeugen - was, und das gilt es zu betonen, nicht unbedingt eine schlechte Sache ist. Denn das Auftragen von Pre Shave Öl erzeugt auf der Gesichtshaut den erwähnten schützenden Film zwischen Klinge und Haut, was kleine Schnitte, Rasurbrand, Rötungen oder Hautirritationen vermindert. Diese Rasurprobleme entstehen durch zu starke mechanische Einflüsse, wie zu hohen Druck oder stumpfe Klingen. Wenn du nun Rasieröl einmassierst, werden deine Barthaare aufgestellt, was den folgenden Schnitt erleichtert. Rasieröle gibt es sehr viele. Achte darauf, eines zu wählen, dessen Inhaltsstoffe sich mit deiner Haut und deinem Gefühl vertragen.

2. Die Wahl des richtigen Rasierschaums

Schäume das Gesicht mit Rasierschaum ein. Am besten mit selbstgeschlagenem. Es gilt, eine wichtige Wahl zu treffen: Rasierschaum aus der Dose, Rasiergel, Rasiercreme oder Rasierseife? Natürlich, die Auswahl ist groß. Es geht primär um Komfort und eine perfekte Rasur. Verfechter des gepflegten Rasierkultes sind zurecht der Überzeugung, dass es nur zwei Arten von optimalem Rasierschaum gibt. Dieser besteht entweder aus Rasierseife oder aus Rasiercreme. Rasierschaum hat zwei wichtige Aufgaben: Erstens soll er das Barthaar aufweichen und aufstellen, zweitens soll er einen Film auf die Haut legen, um den Rasierer beim Gleiten zu unterstützen und die Haut vor Schnitten zu schützen.

Du machst deinen Rasierschaum selbst? Großartige Entscheidung! An der Herstellung von gutem Schaum aus Rasiercreme oder Rasierseife kann der Ungeübte verzweifeln, deshalb schreiben wir dir eine Anleitung. Mit Rasiercreme lässt sich leichter Schaum herstellen. Seife kannst du später noch ausprobieren.

Rasierschaum aus Rasiercreme

Theoretisch kannst du die Rasiercreme einfach auf die Haut auftragen und mit den Fingern einreiben. Praktisch kannst du aber auch gleich die Herstellung von Rasierschaum mit einem Rasierpinsel ausprobieren, damit erzielst du sahnige Konsistenz. Du brauchst eine Tube Rasiercreme, einen Rasierpinsel mit Dachshaar (als Veganer einen mit pflanzlichen Tampico Fibres), eine Porzellanschale oder eine Schüssel. Wärme die Porzellanschüssel an. Das machst du mit heißem Wasser, welches du wieder ausschüttest. Gehen wir von Rasiercreme aus der Tube aus, gibst du nun einen Strang von circa drei Zentimetern in die Schüssel. Hinzu fügst du drei Teelöffel warmes, nicht heißes, Wasser. Nimm den trockenen Rasierpinsel und rühre eine Minute lang die Creme mit Kreisbewegungen oder "schlage“ mit dem Pinsel auf dem Boden der Schüssel. Beides führt dazu, dass sich das Wasser mit der Creme vermischt und der gewünschte Schaum entsteht. Wichtig ist, dass du das Mischverhältnis von Wasser zu Creme einhältst (3:3). Deshalb muss der Rasierpinsel trocken sein.

Es gibt noch zwei Alternativen, um Rasierschaum mit Rasiercreme zu schlagen: Entweder du massierst dir eine haselnussgroße Menge Rasiercreme ins Gesicht und schäumst mit kreisenden Bewegungen des Rasierpinsels direkt im Gesicht auf, oder du machst das in der Handfläche. Dazu nimmst du etwa eine haselnussgroße Menge Rasiercreme in die Hand, tauchst den Pinsel einmal ins warme Wasser, schäumst in der Hand auf, tauchst den Pinsel wieder ins warme Wasser, schäumst in der Hand auf… Wiederhole das, bis der Rasierschaum die gewünschte sahnige Konsistenz hat.

Rasierschaum aus Rasierseife

Oder aber, du schlägst den Rasierschaum aus Rasierseife. Das ist die Königsdisziplin. Wärme auch hierfür die Porzellanschüssel vorher an. Lege die Rasierseife in die Porzellanschüssel. Wenn du eine relativ harte Seife hast, übergieße sie mit etwas heißem Wasser, damit sie weicher wird. Anschließend wird der warm angefeuchtete Rasierpinsel auf dem Seifenstück gerieben. Drücke aber nicht zu fest auf, vergleiche das mit einem sanften Tanz zwischen Rasierpinsel und Rasierseife. Du streichst und kreist den Rasierpinsel, du massierst sanft die Seife. Et voilà, es entsteht wundervoller Rasierschaum.

Die Konsistenz wird von zwei Faktoren beeinflusst. Erstens von der Relation zwischen Wasser und Seife, zweitens von der Zeit, die du rührst. Zuviel Wasser führt zu dünnflüssigem Schaum, zuviel Seife macht das Ganze… naja, seifig eben. Aber keine Sorge, du kannst ausgleichen. Wenn der Schaum verläuft, also zu dünnflüssig ist, gib noch ein wenig Seife hinzu, sprich: rühre weiter! Wenn deine Pinselspitze zu seifig ist, tauche ihn nochmal ein wenig in warmes Wasser. Wenn du darüber nachdenkst, ist es sinnvoll, lieber mit einem zu trockenen Pinsel zu beginnen.

Den Schaum streichst du dir dann wie beim Malern mit dem Rasierpinsel ins Gesicht, oder trägst ihn direkt mit der Hand auf. Beachte: Lasse den Rasierschaum nach dem Auftragen drei Minuten einwirken, damit er Zeit für seine Aufgaben hat.

3. Die Rasur: Der Hauptakt

Jetzt wird es ernst. So rasierst du dich nass. Egal mit welchem Rasierer, du sollst die Klinge im Winkel von etwa 30 Grad über die Haut führen. Achtung: Damit meinen wir nicht den Griff, sondern tatsächlich die Klinge. Diesen perfekten Winkel stellen die meisten Systemrasierer fast von selbst her. Mit dem Rasierhobel oder Rasiermesser muss dieser Winkel jedoch von dir selbst eingehalten werden. Wie so oft gilt, Übung macht den Meister. Solange du es mental noch nicht wuppst, fange lieber mit einem Systemrasierer an.

Du hast in jedem Fall eine Hand frei. Mit dieser freien Hand ziehst du die Haut im Gesicht und am Hals nach oben. Kurze Erläuterung, einfaches Beispiel: Die Barthaare wachsen für gewöhnlich Richtung Kinn, das heißt nach unten. Anders gesagt, der Strich geht Richtung Kinn. Spanne des Spaßes wegen mit einer Hand die Haut nach unten. Was passiert? Die Barthaare liegen noch enger an, die Rasur wird schwieriger. Tue das Gegenteil und du stellst fest, dass sich die Barthaare aufstellen, du kannst besser rasieren. Ziehe also nach oben. Oder nutze deine Gesichtsmuskulatur, schneide Grimassen. Probiere beides aus und schau dir an, was passiert. Und jetzt lege los.

Ob du gegen den Strich oder mit ihm rasierst, ist abhängig von der Empfindlichkeit deiner Haut, der Stärke deines Bartwuchses sowie deiner Übung. Gründlicher ist die Rasur jedenfalls gegen den Strich. Wenn du starken Bartwuchs hast, gehe vielleicht vorher einmal mit einem Langhaarschneider darüber oder rasiere mit dem Strich. Wenn du fertig bist, entferne unbedingt die Schaumreste mit kaltem Wasser und trockne dein Gesicht ab. Kaltes Wasser schließt die Poren und erfrischt deine Haut. Dein Gesicht trocknest du mit einem eigenen, sauberen Handtuch ab. Bestenfalls tupfst du nur leicht ab und rubbelst nicht. Nutzt du dein Handtuch mehrere Tage oder trocknet es zwischendurch nicht richtig, können sich Keime und Bakterien wunderbar vermehren, also lasse das besser.

Nochmals kurz und bündig die Tipps für die Rasur.

  • Drücke bei der Rasur nicht zu stark auf. Eine scharfe Klinge ist daher unverzichtbar.
  • Achte auf den Winkel von etwa 30 Grad.
  • Spüle die Klinge immer wieder mit Wasser ab.
  • Um eine gründliche Rasur zu erzielen, rasiere gegen den Strich.
  • Achte auf straffe Haut und optimale Rasurvorbereitung.
  • Rasiere zuerst die Wangen und den Hals, zum Schluss Kinn und Oberlippe.
  • Achte darauf, dass du nicht zu oft über dieselbe Stelle rasierst. Einmal mit dem Strich, einmal quer zum oder gegen den Strich und gut ist es.

4. After Shave: Die Pflege nach der Rasur

Desinfiziere die rasierten Stellen nach der Rasur, um Hautirritationen zu vermeiden. Nun, da dein Gesicht trocken ist, trägst du ein After Shave zur Desinfektion auf. Manche machen das nicht, aber wir haben bei unseren Selbstversuchen und bei kleineren Umfragen unter Männern in Kenntnis gebracht, dass du dadurch ein besseres Ergebnis erzielen kannst. Der Grund ist ganz einfach: Jeder Mensch hat Bakterien auf der Haut, die selbst bei kleineren Verletzungen der Haut in die Wunde gelangen können. Das Ergebnis sind unangenehme Entzündungen.

After Shave Produkte sind neben dem klassischen Rasierwasser zum Beispiel Lotionen, Gele oder Balsame. Es gibt sie mit verschiedenen Inhaltstoffen, und sie können so auch verschiedene Wirkungen haben. Je nach Formulierung wirken sie zum Beispiel neutralisierend, adstringierend (blutstillend), antibakteriell, heilungsfördernd oder rückfettend. Apropos blutstillend. Verdammt, du hast dich tatsächlich geschnitten? Sofern deine Verletzung nicht lebensgefährlich ist, kannst du, wenn du dich geschnitten hast, jede kleine Schnittwunde mit einem Alaunstift oder Alaunstein versorgen. Tupfe mit feuchtem Alaunstift kurz auf die Verletzung, es folgt ein leichtes Brennen und sofort ist die Blutung gestoppt. Alaun hat eine stark adstringierende Wirkung, das bedeutet, Alaun hat die Eigenschaft, Blutungen sehr schnell zu stoppen, denn es zieht das Gewebe zusammen, so dass die Blutplättchen die Wunde schneller verschließen.

Mit After Shave Balsam oder After Shave Lotion lässt du unangenehme Nebenerscheinungen deiner Nassrasur wie beispielsweise Rasurbrand oder Rötungen kaum eine Chance. Deine Haut wird mit rückfettenden Wirkstoffen versorgt und gleichzeitig mit einem verführerischen Duft belegt. After Shaves mit Alkohol sind möglich, aber nicht zwingend nötig. After Shave mit Alkohol brennt kurz, das ist ganz normal. Alkohol desinfizie...

Spülen die rasierten Hautpartien mit kaltem Wasser ab, trage zur anschließenden Pflege eine passende Lotion oder ein Balsam (verzichte auf parfümierte und alkholohaltige Produkt), denn das reizt sofort), passend zu empfindlicher und trockener Haut auf. Lass die rasierten Stellen jedoch erst einmal in Ruhe trocknen, nutze dazu gerne auch ein trockenes Tuch, so kann sich die Haut erst einmal beruhigen.

Für das richtige Wohlfühlgefühl nach der Rasur, vermeide enge Kleidung: Trage lieber locker sitzende Kleidung, um die Haut zu schonen und Reibung zu vermeiden. Dies kann dazu beitragen, dass die Haut nicht gereizt oder entzündet wird.

Zusätzliche Tipps für eine perfekte Nassrasur

Hier sind einige zusätzliche Tipps, die dir helfen können, eine perfekte Nassrasur zu erzielen:

  • Wähle den richtigen Rasierer: Ein guter Rasierer sollte scharfe Klingen haben. Die meisten Rasierer besitzen mehrere Klingen, wodurch Hautirritationen wie Rötungen oder Rasierpickel vermieden werden.
  • Vorbereitung der Haut: Führe die Rasur am besten unter einer warmen Dusche durch. Die Haut und Haare werden durch das warme Wasser weicher und lassen sich besser rasieren.
  • Verwende Rasierschaum, Rasiergel oder Rasierseife: Alle drei bilden eine schützende Schicht auf der Haut, wodurch der Rasierkopf noch besser gleiten kann. Schnittwunden und Pickel gehören somit der Vergangenheit an.
  • Wechsele regelmäßig die Rasierklingen aus: Stumpfe Klingen führen zu Verletzungen.
  • Rasiere dich immer beim bzw. nach dem Duschen oder Baden mit Rasiercreme oder Rasiergel, denn dann sind die Haare weicher.

Die richtige Reihenfolge beachten, damit alles gleich glatt wird: Wenn du die vorangegangenen Tipps beachtest, sind Hautirritationen nach der Rasur garantiert kein Thema. Damit die Haut aber nicht nur optimal geschont, sondern auch wirklich so glatt wie möglich wird, gilt es bei der Rasur auf die richtige Reihenfolge zu achten. Heißt im Klartext: Die Wangen solltest du stets zuerst rasieren, danach Hals und zuletzt Oberlippe und Kinn. Dort sind die Stoppeln nämlich am härtesten und brauchen deshalb eine längere Einweichzeit.

Lieber mit dem Strich rasieren, um die Haut zu schonen: Ob du besser mit oder gegen den Strich rasierst, ist abhängig von der Empfindlichkeit deiner Haut und der Stärke deines Bartwuchses. Gründlicher ist die Rasur in jedem Fall gegen den Strich. Aber eben auch reizender. Weshalb die meisten Männer sich besser konsequent in Wuchsrichtung, also mit dem Strich, rasieren sollten, um die Haut zu schonen. Das Ergebnis ist dir nicht glatt genug? Seife die Problemstellen nochmal ein und rasiere erst beim zweiten Mal gegen den Strich. Weil die Stoppeln jetzt schon ultrakurz sind, kann das nicht mehr ziepen.

Die Klingen gründlich mit heißem Wasser auswaschen: Während der Rasur die Klinge mehrmals mit warmem Wasser gründlich ausspülen, damit sie nicht verstopft. "Einfach mit dem Kopf nach unten unter fließendes Wasser halten. Und bitte nie mechanische Hilfsmittel benutzen (zum Beispiel eine Nagelbürste). Dadurch stumpfen die Klingen ab", so die Expertin. Wichtig: Solange der Nassrasierer noch ein wenig feucht ist, niemals luftdicht aufbewahren, er könnte zur Brutstätte für Bakterien werden.

Regelmäßig die Klingeln wechseln, um Schnitten vorzubeugen: Viele Rasierer haben mittlerweile farbige Gleitstreifen mit Pflegestoffen. An denen erkennst du, wann die Klingen ihre besten Zeiten hinter sich haben. Geht die Farbe flöten, wird es Zeit für neue.

Kaltes Wasser schließt die Poren und erfrischt: Befolgst du diese einfachen Tipps bei jeder Rasur, sind Rötungen, Pickel, Juckreiz und Brennen in Zukunft kein Thema mehr.

Ja, unsere Rasuranleitung ist aufwendig. Und gerade bei den ersten Durchgängen wirst du ein wenig mehr Zeit brauchen. Hast du erstmal Routine, klappt das ganze wie von selbst. Mit einer Nassrasur während deiner Morgenroutine schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe: Du verlässt tip top rasiert das Haus und sicherst dir ganz nebenbei einen super erfrischenden Start in den Tag - vorausgesetzt, du beachtest ein paar Nassrasur-Tipps.

Um deinen i9000 Prestige Ultra jederzeit einsatzbereit zu halten, lädst du ihn schnell und effizient in seiner kabellosen und kompakten Ladestation. Und zum Abschluss der Nassrasur-Anleitung: Wie du selbst, freut sich dein Nassrasierer nach getaner Arbeit über eine hygienische Dusche. Also spüle ihn nach Gebrauch mit viel lauwarmem Wasser sauber, schüttle das Restwasser ab und lasse den Scherkopf gut trocken, bevor du ihn abdeckst. Er wird es dir mit optimaler Leistung danken.

Tabelle: Die wichtigsten Schritte für eine perfekte Nassrasur

Schritt Beschreibung
1. Vorbereitung Reinigung des Gesichts mit warmer Waschlotion und Peeling
2. Einweichen Auflegen eines warmen, feuchten Tuchs oder Duschen
3. Pre-Shave Öl Auftragen von Rasieröl für zusätzlichen Schutz
4. Rasierschaum Auftragen von selbstgeschlagenem Rasierschaum
5. Rasur Rasieren im 30-Grad-Winkel, Haut straffen
6. Nachsorge Abspülen mit kaltem Wasser, After Shave auftragen

Hygienische Nassrasur | Schritt für Schritt | Grundpflege

tags: #wie #richtig #nass #rasieren #anleitung

Populäre Artikel:

Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen