Die Frage, wie oft sich Männer rasieren sollten, ist individuell und hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter persönlicher Stil, Bartwuchs und Hautempfindlichkeit. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Leitfaden, um die optimale Rasierfrequenz zu finden und die Haut gesund zu erhalten.
Rasieren oder nicht? Die ewige Frage
Es gibt Fragen im Leben, die Mann sich immer und immer wieder stellt. Dazu gehört die Frage „Rasieren oder nicht?“ Bei manch einem wird diese Frage durch die Partnerin veranlasst. Manch anderer braucht frischen Wind in Sachen Bart.
Die Vorteile eines Bartes
- Pure Männlichkeit: Du siehst mit einem Bart einfach kantiger aus.
- Individualität: Bei der Personenbeschreibung wird sofort Bezug auf den Bart genommen.
- Warm, wärmer, Bart!
- Keine Lust: Die Zeit, in der Mann seinen Bart rasiert, kann definitiv besser genutzt werden.
- Die lästige Rasur inkl. Makel verstecken: Ein Bart kaschiert ein kleines Doppelkinn.
Die Vorteile einer Rasur
- Endlich sauber: Das Gefühl, nachdem man sich rasiert hat, ist unbeschreiblich gut.
- Ungepflegt? Nein, Danke!
- Leidenschaft adieu: Frauen küssen einfach nicht gerne piekende Bärte.
- Endlich wieder essen: Ein Vollbart steigert den Spaßfaktor am Essen in der Regel nicht.
- Der 3-Tage-Bart ist nur drei Tage lang ein Hingucker! Ein 3-Tage-Bart wirkt auf Frauen anziehend.
Wie oft rasieren?
Diese Frage kannst Du Dir tatsächlich nur selbst beantworten. Wann du Deinen Bart rasierst hängt beispielsweise davon ab, ob Du mit oder ohne Bart auftreten möchtest.
- Glattrasur: Führen die meisten Männer täglich durch.
- 3-Tage-Bart: Rasierst Du in Abständen von 3-7 Tagen.
- Vollbart: Musst Du diesen nur gelegentlich stutzen und in Form bringen. Das kann in Abständen von drei bis maximal vier Wochen geschehen.
- Schnurrbart: Benötigt das restliche Gesicht regelmäßig eine Rasur - je nach Stärke Deines Bartwuchses kann diese alle ein bis zwei Tage fällig sein.
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Methoden der Gesichtsrasur
Nass oder trocken, mit einem Hobel oder doch lieber elektrisch? Wenn es ums Thema Rasieren geht, ist die Auswahl an Hilfs- und Pflegemitteln groß. Egal, wie Sie sich entscheiden, eins ist wichtig: Alle Produkte sollten sanft zur Haut sein, sie nicht strapazieren oder gar verletzen.
Nassrasur
Zurück zum Klassiker. Der Rasierhobel feiert sein Comeback. Kein Wunder, denn damit gelingt eine gründliche Nassrasur: Die Haut wird gleichmäßig glatt und die Rasur hält länger an. Der Rasierhobel verfügt über eine klassische Rasierklinge und ist eine nachhaltige Alternative zu Produkten aus Plastik. Rasierer mit mehreren Klingen, Einwegrasierer oder Rasiermesser sind bekannte Alternativen.
Vorbereitung: Bei der Nassrasur sollte als Vorbereitung zunächst die Haut gereinigt und anschließend mit einem Tuch befeuchtet werden. Wichtig ist, vor jeder Rasur einen Rasierschaum, ein Gel oder ein spezielles Pflegeöl auf den Bart aufzutragen und das Produkt ein paar Minuten einwirken zu lassen.
Vorteile: Grundsätzlich punktet die Nassrasur vor allem mit ihrer Gründlichkeit und dem glatten Ergebnis. Und: Nassrasierer können in der Dusche angewendet werden. Das ist ausgesprochen praktisch, denn die Barthaare sind dann aufgeweicht und somit optimal auf die Rasur vorbereitet.
Nachteile: Allerdings ist die Nassrasur nur etwas für Geduldige. Wer es eilig hat und deshalb unvorsichtig ist, riskiert Verletzungen und Schnittwunden. Für die optimale Hygiene sollten die Klingen außerdem regelmäßig gewechselt werden. Das gilt sowohl für klassische Nassrasierer als auch für die Klingen des Rasierhobels.
Trockenrasur
Wer im Alltag wenig Zeit hat, ist mit der Trockenrasur gut beraten. Hier sind keine Vorbereitungen nötig - wie etwa das Auftragen des Rasierschaums. Auch die Verletzungsgefahr ist gering. Zudem kann man am Rasierer verschiedene Stufen einstellen und den Bart je nach Wunsch komplett entfernen oder nur trimmen.
Funktionsweise: So oder so: Bei der Trockenrasur treffen die Klingen nicht direkt auf die Haut. Das Angebot an Trockenrasierern auf dem Markt ist groß. Es gibt Elektrorasierer in verschiedenen Ausführungen und mehreren Preiskategorien.
Hinweise: Wer allerdings zu einem starken Bartwuchs tendiert, sollte sich öfter rasieren oder besser zum Nassrasierer greifen, denn die Trockenrasur eignet sich nur für kurze Barthaare. Bei empfindlicher und trockener Haut sollte vorher ein Rasieröl oder -gel aufgetragen werden, um Hautreizungen vorzubeugen.
Richtig rasieren: Tipps für Gesicht und Körper
- Haut optimal vorbereiten: Bereiten Sie Ihre Haut gut auf die Rasur vor, indem Sie sie reinigen und befeuchten.
- Immer in Wuchsrichtung rasieren: Rasieren Sie Ihren Bart oder die gewünschte Stelle ausschließlich in Wuchsrichtung der Haare, nicht entgegengesetzt.
- Rasierer abspülen: Um zu verhindern, dass Bakterien eindringen, sollten Sie Nassrasierer nach jedem Zug gründlich abspülen und von Haaren und Schaum befreien.
- Klingen regelmäßig austauschen: Stumpfe Klingen schneiden die Haare nicht sauber ab, sondern rupfen sie eher aus. Irritationen und Verletzungen sind häufig die Folge. Deshalb sollten Sie die Klingen Ihres Nassrasierers regelmäßig austauschen. Wie lange Sie Ihre Klingen nutzen können, hängt davon ab, wie oft Sie sich rasieren und wie stark der Haarwuchs ist.
- Kaltes Wasser nach der Rasur: Um die Haut nach der Rasur vor Irritationen zu schützen, sollten Sie die rasierte Stelle mit kaltem Wasser abspülen.
- Rasierer trocken aufbewahren: Zwischen den Anwendungen sollte der Rasierer an einem trockenen Ort aufbewahrt werden, damit Bakterien keine Chance haben, sich auszubreiten.
Hautpflege vor und nach der Rasur
Die Haut im Gesicht ist empfindlich und leidet bei jeder Rasur - egal, ob nass oder trocken. Um Verletzungen und Entzündungen zu vermeiden, ist die richtige Pflege vor und nach jeder Rasur daher ein Muss. Auch Rasiercremes haben sich bewährt. Wer lieber auf Schaum verzichtet, kann sowohl für die Nass- als auch für die Trockenrasur zu Rasierwasser greifen. Es sorgt für geschmeidigere Barthaare, die dann besser entfernt werden können.
Nach der Rasur ist ein Aftershave-Fluid eine gute Wahl, zum Beispiel mit antimikrobiellen Inhaltsstoffen. Alpha-Bisabolol, ein Inhaltsstoff der Kamille, beugt außerdem bei kleinen Schnittwunden Entzündungen vor. Auch Aftershave-Balsam mit beruhigenden Inhaltsstoffen sowie rückfettenden und hautschützenden Wirkstoffen wie Sheabutter oder Jojobaöl hilft.
Rasierpickel vorbeugen
Um Rasierpickelchen vorzubeugen, gibt es ebenfalls einen Trick: Tragen Sie nach der Rasur ein alkoholhaltiges Rasierwasser zur Desinfektion auf. Es verhindert Reizungen, kühlt und desinfiziert die rasierte Stelle. Anschließend sollte unbedingt eine Pflegecreme verwendet werden. Ein feuchtigkeitsspendender und beruhigender Balsam, zum Beispiel mit Olivenöl, sorgt für geschmeidige Haut und schützt vor dem Austrocknen.
Spezialfall: Intimrasur
Auch bei der Intimrasur gibt es einiges zu beachten. Die dünne Haut im Intimbereich neigt besonders häufig zu Rötungen, Pickelchen und Rasurbrand.
- Vor der Rasur: Achten Sie darauf, dass Ihr Rasierer nicht zu stumpf ist und die Haare gründlich entfernt, ohne dabei die Haut zu verletzen. Kürzen Sie längere Haare zunächst mit einer Schere und befeuchten Sie sie, damit sie geschmeidig werden. Ein Rasiergel oder ein Rasierschaum speziell für den Intimbereich bereiten Haut und Haare zusätzlich auf die Rasur vor.
- Während der Rasur: Stellen Sie am besten ein Bein leicht hoch. Das erleichtert den Rasiervorgang.
- Nach der Rasur: Lassen Sie zum Abschluss kaltes Wasser über die Haut laufen. Das schließt die Poren und beruhigt die Haut. Tupfen Sie außerdem den rasierten Bereich sanft ab und vermeiden Sie es, die Haut zu rubbeln.
Peeling gegen eingewachsene Haare
Eingewachsene Haare sind schmerzhaft und oft die Folge einer Rasur im Intimbereich oder unter den Achseln. Ein selbst gemachtes Peeling kann vorbeugen. Mischen Sie dazu einen EL Olivenöl mit einem TL Zucker und tragen Sie die Mischung vor der Rasur mit sanften kreisenden Bewegungen auf.
Bart trimmen, rasieren oder stutzen - die Unterschiede
- Bart trimmen: Es wird lediglich eine gewisse Länge der Barthaare weggenommen und es bleibt ein gleichmäßiger Bart stehen. Übergänge oder Kanten lassen sich dabei gut ausgleichen, sodass die äußere Kontur eine schöne Linie ergibt.
- Bart stutzen: Diese Methode wird beispielsweise bei einem Vollbart oder auch bei einem Kinnbart oder Schnauzbart angewendet. Sie eignet sich für Bartlängen, welche mit dem elektrischen Barttrimmer nicht mehr zu bearbeiten sind.
Bartfrisuren und ihre Pflege
Jede Bartfrisur bzw. jeder Bartstyle benötigt eine individuelle Pflegeroutine, damit die Frisur den gewünschten Look behält.
- Vollbart: In diesen Abständen kannst Du den Vollbart stutzen und in Form bringen. Dabei werden herausstehende Härchen und ungleichmäßig gewachsene Stellen korrigiert.
- Schnurrbart: Alle anderen Bereiche des Gesichts werden täglich oder im Abstand von zwei Tagen glattrasiert. Den Schnurrbart selbst solltest Du alle 2-3 Wochen stutzen und so in Form bringen.
- 3-Tage-Bart: Er wird ungefähr einmal in der Woche mit einem elektrischen Bartschneider getrimmt. Dabei kannst Du die Bartlänge zwischen einem und 5 mm einstellen.
- 5-Tage-Bart: Der 5-Tage-Bart wird am besten ebenfalls einmal in der Woche getrimmt und so in Form gebracht.
- Glattrasur: Für die Glattrasur eignen sich sowohl Nassrasur als auch Trockenrasur. Achte dabei darauf, Haut und Haare sanft zu reinigen und mit geeigneter Rasiercreme auf die Rasur vorzubereiten.
- Koteletten: Wichtig beim Koteletten rasieren ist eine saubere Kontur. Nutze dafür einen Kamm oder eine Bartschablone, damit Du die richtige Linie findest.
Rasurbrand und Co.
Rasurbrand ist eine Hautirritationen, die durch die mechanische Beanspruchung beim Rasieren sowie eventuell durch ungeeignete Pflegemittel entstehen kann. Er zeigt sich durch Rötungen und Jucken unmittelbar nach dem Rasieren. Besonders bei sehr trockener Haut oder empfindlicher Haut können diese Anzeichen auftreten.
Mythen rund ums Rasieren
- Wächst der Bart schneller durch Rasieren? Nein, das Haarwachstum wird durch das Abschneiden oder Rasieren der Haare nicht beeinflusst.
- In welche Richtung sollte man den Bart rasieren? Wenn Du mit dem Strich rasierst, kannst Du Hautirritationen vermeiden.
- Wie oft sollte man Rasierklingen wechseln? Das hängt davon ab, wie oft Du Dich rasierst. Bei einer täglichen Rasur solltest Du die Klingen alle ein bis zwei Wochen wechseln.
Rasieren bei empfindlicher Haut
Viele Männer bemerken, dass ihre Haut leicht gereizt auf eine Rasur reagiert. Das liegt daran, dass du beim Rasieren oft mehrmals über den gleichen Bereich fährst. Und das beansprucht besonders die Haut an Kinn und Hals. Wenn du dein Gesicht pflegst, einen Elektrorasierer für empfindliche Haut verwendest und ein paar einfache Tipps befolgst, ist das aber in Zukunft kein Problem mehr.
Tipps für empfindliche Haut
- Hautpflege: Verwende einmal wöchentlich eine Gesichtsreinigungsbürste, um Verunreinigungen zu entfernen und die Durchblutung der Haut anzuregen. Um Unreinheiten zu vermeiden, sollte das Gesicht jeden Abend mit etwas Wasser und einem Gesichtswasser gereinigt werden.
- Nass- oder Trockenrasur: Wir empfehlen aber, auf jeden Fall einen wasserfesten Elektrorasierer für empfindliche Haut zu verwenden, da die freiliegenden Klingen eines manuellen Rasierers Reibung erzeugen und im schlimmsten Fall zu Schnittverletzungen führen können. Daher ist eine Trockenrasur häufig für deine sensible Haut besser geeignet.
- Vermeide, mehrfach über die gleichen Stellen zu rasieren, um Hautreizungen zu verhindern. Bei einer Rasur für empfindliche Haut solltest du auf das Schneidegeräusch achten - wenn du es nicht mehr hörst, bist du fertig. Insgesamt solltest du dein Gesicht nicht länger als drei Minuten rasieren.
- Trimme den Bart, bevor du mit der Glattrasur anfängst. Das macht es deinem Rasierer leichter und reduziert zudem ein Ziehen an den Haaren und der Haut. Wenn dir allerdings die Glattrasur eh nicht so wichtig ist, rasiere nur alle zwei Tage, um deine Haut zu entlasten.
- Spüle deinen Rasierer anschließend immer gründlich ab, um die Klingen zu pflegen und Bakterien fernzuhalten, die abgestorbene Haut und Schmutz lieben.
- Rasiere dich am besten abends, um deiner Haut die Chance zu geben, sich über Nacht zu erholen. So kannst du morgens entspannt Sport treiben, im Meer schwimmen gehen oder dich sonnen - und trotzdem eine glatte und gesunde Haut haben.
Mit diesen umfassenden Informationen und Tipps können Männer die optimale Rasierfrequenz und -methode finden, um ein gepflegtes Aussehen zu erzielen und gleichzeitig die Gesundheit ihrer Haut zu bewahren.
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