Damit Ihre Haare wunderbar gepflegt, gesund und glänzend aussehen, reicht allein das Waschen mit Shampoo oft nicht aus. Vor allem bei bereits strapaziertem, widerspenstigem oder sprödem Haar sind Spülungen und Kuren die Basis für eine schöne Haarpracht. Haarkuren sind noch effektiver als Spülungen und reparieren die Haarstruktur von innen heraus.
Zwischen einer Spülung und einer Kur gibt es ein paar Unterschiede. So dürfen Sie eine Spülung zum Beispiel nach jeder Haarwäsche anwenden, eine Kur dagegen kommt nur ein- bis zweimal pro Woche zum Einsatz.
Auch wirkt sie länger ein und bleibt mindestens einige Minuten im Haar, um ihre volle Wirkung zu entfalten. Eine Kur beinhaltet Wirkstoffe, die das Haar umfassend nähren, die Widerstandskraft stärken und es regenerieren.
Darum sind Haarkuren vor allem dann empfehlenswert, wenn das Haar trocken, spröde und kraftlos oder die Haarstruktur geschädigt ist. Wenn allein Shampoo und Spülung nicht ausreichen, um Dein Haar umfassend zu pflegen und zu stärken, solltest Du zu einer nährenden Haarkur greifen. Damit reparierst Du Dein Haar und beugst Haarschäden effektiv vor.
Regelmäßige Haarkuren gehören für viele zur Pflegeroutine einfach dazu. Denn je nach Zusammensetzung versorgen sie das Haar mit Feuchtigkeit oder besonders pflegenden Nährstoffen. Auch gesundes Haar profitiert von der Extraportion Pflege. Denn anders als Conditioner, die nur oberflächlich die Haarstruktur glätten, dringen Kuren tiefer in die Haarfaser ein, reparieren, pflegen und stärken dort.
Die allgemeine Empfehlung ist, ein- bis zweimal pro Woche eine Haarmaske zu verwenden. Es hängt alles vom Zustand Ihres Haares ab. Wenn sich Ihr Haar bei zweimaliger Anwendung pro Woche immer noch trocken anfühlt, können Sie die Anwendung auf drei oder vier Mal pro Woche erhöhen. Sie können es aber auch übertreiben und dann wird Ihr Haar zu schwer. Das führt dann zu schlaffem und leblosem Haar.
Es genügt, eine Haarkur etwa einmal die Woche anzuwenden. Hast Du aber sehr sprödes oder bereits geschädigtes Haar, darf die Kur ruhig auch zwei- bis dreimal in der Woche angewendet werden.
Die Haarpflege-Expertin Bridgette Hill hat gegenüber "mindbodygreen" verraten, dass eine Haarkur einmal im Monat reicht, wenn jemand grundsätzlich gesunde Haare hat, die er oder sie etwa coloriert und/oder sie regelmäßig föhnt oder mit einem Glätteisen stylt. Wer wiederum eher trockene Haare oder Locken hat, sollte lieber alle zwei Wochen die Extrapflege einplanen. Sind deine Haare besonders strapaziert, spröde und lassen sich auch trotz Conditioner schlecht durchkämmen, dann kannst du ihnen ruhig einmal pro Woche eine Kur gönnen. Haben sie sich etwas erholt, könntest du dann wieder auf den zweiwöchentlichen Rhythmus umsteigen.
Beobachten Sie, wie Ihr Haar auf die Haarmaske reagiert und passen Sie die Anwendung daran an.
Letztendlich besteht der Schlüssel darin, herauszufinden, wie oft du eine Haarmaske verwendest, indem du auf dein Haar hörst. Wenn es etwas matt oder widerspenstig aussieht, ist es vielleicht Zeit für die Anwendung einer Haarkur.
Damit die Pflege auch richtig wirken kann, ist es entscheidend, dass Sie Haarmasken auch richtig anwenden. Die erste Frage, die dabei häufig aufkommt, ist: Kommt die Haarmaske vor oder nach dem Shampoo? Und kommt nach der Haarkur noch Conditioner?
Eigentlich ganz einfach: Eine Maske tragen Sie nach dem Haarewaschen und dem Auswaschen Ihres Conditioners auf das feuchte Haar auf. Wenn Sie die Haarkur vor dem Waschen einarbeiten bzw. Haarmasken ins trockene Haar auftragen, kann die Pflege ihre Wirkung nicht gut entfalten. Denn erst durch das Haarewaschen wird die schützende Schuppenschicht des Haars geöffnet und die nährenden Inhaltsstoffe können ins Innere eindringen.
Hier sind die Schritte zur korrekten Anwendung:
Übertreib es nicht, weniger ist mehr - eine haselnussgroße Menge reicht völlig, um das Haar mit der nährenden Kur zu ummanteln. Massiere die Kur am besten nicht in tropfnasses Haar ein, denn dann gelangen die Wirkstoffe nicht richtig in die Haare. Das Zauberwort ist: handtuchtrocken. Verteile die Kur im kompletten Haar. Damit sie überall hingelangt, kämme das Haar am besten zwischendurch mit einem grobzinkigen Kamm durch.
Die Einwirkzeit ist sehr verschieden - orientiere Dich dafür an den Anwendungshinweise auf der Verpackung. Die meisten Kuren musst Du aber mindestens einige Minuten einwirken lassen. Es gibt aber auch Over-Night- oder Leave-In-Kuren, welche im Haar verbleiben und es intensiv pflegen, ohne auswaschen.
Spüle die Kur gründlich mit warmem Wasser aus und frisiere Deine Haare wie gewohnt.
Damit deine Haarkur optimal einwirken kann, ist eine Duschhaube oder ein Handtuch ein guter Helfer, nachdem du das Produkt ins Haar einmassiert hast. Unter der größeren Hitze nimm dein Haar die Pflegestoffe so noch besser auf.
Dein Haar hat eine intensive Kur nötig, weil es spröde sowie kraftlos wirkt - warum also die Kur nicht einfach über Nacht im Haar lassen und morgens mit einer prächtig glänzenden und gesunden Mähne aufwachen?
Im Prinzip lassen sich Kuren auch über Nacht verwenden, der Einwirkzyklus lässt sich fast beliebig dehnen. Greife zu einem passenden Produkt. Die meisten Haarkuren sollen nur ein paar Minuten einwirken und geben Deinen Haaren innerhalb kurzer Zeit einen Boost. Hier sind die Wirkstoffe allerdings hochkonzentriert enthalten und Dein Haar kann am Morgen schnell „überpflegt“ wirken.
Viele fragen sich, ob sie die Haarmaske vor oder nach der Spülung verwenden sollten. Die Verwendung eines Conditioners nach einer Haarmaske ist wie die Kirsche auf dem Sahnehäubchen. Die Kombination eines Conditioners mit einer Haarmaske verleiht deinem Haar eine doppelte Portion Pflege. Während die Maske spezifische Probleme anspricht, spendet der Conditioner eine zusätzliche Feuchtigkeit und macht die Haar pflegeleichter. Er hilft auch, die Cuticula zu versiegeln, um sicherzustellen, dass dein Haar die Vorteile der Maske behält.
Übrigens gibt es Haarkuren in der Regel für unterschiedliche Haartypen. Die Wahre Schätze Nährende Tiefenpflege-Maske mit Honig beispielsweise ist für strapaziertes und brüchiges Haar bestens geeignet. Die unterschiedlichen Kuren werden oft auch verschieden angewendet. Bei einer Haarkur gegen Spliss reicht es zum Beispiel, nur die Spitzen zu behandeln. Bei sehr trockenem Haar ist eher zu einer Leave-In-Formel zu raten.
Bei einer Vielzahl von Haarmasken zur Auswahl ist es wichtig, die ideale Maske zu finden. Für Haare, die intensive Rekonstruktion benötigen, ist eine Proteinmaske die Antwort.
Es gibt spezielle Haarkuren, die für verschiedene Haartypen geeignet sind, wie trockenes, fettiges, strapaziertes, lockiges oder feines Haar.
Die Verwendung einer Haarkur in Ihrer Pflegeroutine hat viele Vorteile. Ob Frizz, Feuchtigkeitsmangel, Haarbruch, Probleme beim Kämmen, Spliss oder Proteinmangel - die Wirkung einer Haarkur ist vielfältig. Auch wenn Ihre Haare gesund sind, Sie sich aber mehr Glanz wünschen oder coloriertes Haar pflegen möchten, ist eine Maske die richtige Wahl.
Kuren und Haarmasken tragen viel zur Haargesundheit bei und bringen einige Vorteile mit sich. Nicht nur reparieren sie Schäden an der Haarstruktur, sondern stärken auch deine Haarfollikel und verbessern die Versorgung deiner Haare mit Feuchtigkeit.
Dabei sind die Haarkuren und Treatments so mit wertvollen Inhaltsstoffen angereichert, die sich auf bestimmte Haarprobleme konzentrieren, dass der positive Effekt deutlich spürbarer ist als beiConditionern oder Pflegeshampoos.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Damit sie langfristig gesund und kräftig bleiben, sollten wir unsere Haare unbedingt regelmäßig mit einer Haarkur verwöhnen. Je nach Inhaltsstoffen versorgen Haarkuren unsere Mähne mit intensiver Feuchtigkeit oder pflegen sie mit anderen besonderen Nährstoffen. Egal ob unsere Haare besonders trocken sind oder eher geschmeidig - diesen Schritt in der Pflegeroutine sollten wir nicht auslassen. Denn anders als Conditioner pflegen Haarkuren in der Tiefe. Während die Spülungen die Haarstruktur oberflächlich entwirren und glätten, binden Haarkuren Aminosäuren, um so die Haarfaser von innen intensiv zu stärken und mit Feuchtigkeit zu versorgen.
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