Eine Haartransplantation-OP muss gut geplant werden, es handelt sich schließlich um einen Eingriff der für das Erscheinungsbild der folgenden Jahre entscheidend ist. Im Folgenden führen wir Sie durch eine Haartransplantation-Operation und stellen notwendige Schritte vor. Hier können Sie Kontakt mit uns aufnehmen.
In der Theorie läuft eine OP so ab: Es beginnt mit einem Patientengespräch und der Untersuchung des Patienten, der Besprechung des Zielbildes, der Planung des Eingriffs, Durchführung der Operation und der Nachbetreuung. In der Praxis unterscheiden sich Patienten jedoch und damit auch der Verlauf der Haartransplantation.
Eine sorgfältige Vorbereitung ist das Fundament für erfolgreiche Operationen und ärztliche Untersuchungen. Das Mindeste ist eine korrekte Diagnose über die Ursache zu erstellen und die weitere Entwicklung des Haarausfalls zu erkennen. Für ein natürliches Ergebnis muss all das berücksichtigt werden.
So ist bei einem genetisch bedingten Haarausfall zum Beispiel das Ausfallmuster genau zu bestimmen und die Behandlung darauf anzupassen. Dazu müssen männliche und weibliche Verwandte (1. und 2. Grades) betrachtet werden. Bei diffusem Haarausfall gilt es die Ursache für den Haarverlust zu ermitteln: Oft liegt es an einer Mangelerscheinung oder Hormonschwankungen. Bei einem Fall von kreisrundem Haarausfall liegt eine Störung des Immunsystems zugrunde. Hier muss zunächst der Haarausfall-Trend gestoppt werden, ggf. mit Medikamenten.
Die genannten Arten des Haarausfalls sind häufig zu beobachten. Allerdings gibt es auch Sonderformen oder sie treten in Verbindung miteinander auf. Lesen Sie hier mehr über das Thema Haarausfall.
Anamnese: Der Patient ist 26 Jahre alt und leidet an genetisch bedingtem Haarausfall, der seit seinem 20. Lebensjahr kontinuierlichen Haarverlust verursacht. Auf den mitgebrachten Fotos des Vaters ist das gleiche Muster des Haarausfalls ersichtlich. In diesem Fall wurde der Haarausfall vom Vater an den Sohn vererbt.
Ebenso von Bedeutung ist es, zuverlässig das sichere Spenderareal zu bestimmen.
Links: Vater 65 Jahre, Norwood Hamilton VIRechts: Sohn 34 Jahre, Norwood Hamilton III Vertex, rot gezeichnete Felder und die Fläche innerhalb dieser Felder zeigen das unsichere Spenderareal.
Unsere Patienten haben oft den Wunsch sofort mit der Operation zu beginnen. Das heißt, trotz einer Haartransplantation schreitet der Haarausfall weiter voran. Weiterhin ist der Spenderbereich limitiert.
In einigen Fällen ist die Ursache offensichtlich. So hat der erbliche Haarausfall einem typischen Verlauf bei Männern und bei Frauen. Schwer wird es, wenn eine Kombination von mehreren Haarausfall-Erkrankungen auftritt oder viele Ursache dahinter stecken können, wie bei diffusem Haarausfall.
Gibt es weitere Symptome (bspw. Juckreiz)? Welche Historie bringt der Patient mit, gab es in Vergangenheit bspw. Operationen? Gibt es ein besonderes Essverhalten (bspw. vegetarisch)? Untersuchung von Blut und Urin auf Auffälligkeiten und Mangelerscheinungen (bspw. Eisenmangel).
Nachdem die Ursache geklärt ist, der Haarausfall gestoppt oder zumindest der Verlauf ersichtlich ist, folgt die Planung der Operation. Im Beratungsgespräch besprechen wir den Ablauf, die notwendigen Schritte sowie die Vor- und Nachbereitung mit Ihnen.
Wir führen eine Haartransplantation-OP nur durch, wenn wir auch von einer sehr hohen Erfolgswahrscheinlichkeit ausgehen können. Unsere Erfolgsquote liegen nicht zufällig bei über 90%. Zudem gibt es Patienten, bei denen gut abgewogen werden muss, ob eine OP in Frage kommt. Dazu gehören beispielsweise Patienten mit einer Blutgerinnungsstörung (bspw. Marcumar Einnahme).
Natürlich muss ausreichend Spenderhaar verfügbar sein. Denn Haare sind ein endliches Gut. In aller Regel werden die Spenderhaare vom Hinterkopf oder seitlichen Kopfbereichen entnommen.
Sie können mit dem Auto, Taxi oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. Unsere Praxis liegt zentrumsnah am Kurfürstendamm 218. Die Gesamtdauer des Eingriffs variiert und ist von der Anzahl der zu versetzenden Grafts abhängig. Sie kann zwischen 2 und 12 Stunden liegen.
Zunächst werden betroffene Teile des Kopfes (Spender- und Empfängerbereich) rasiert, das ist hygienischer und erhöht die Erfolgsrate der Haarverpflanzung (kein Verkleben, geringeres Infektionsrisiko). Bevor ist eigentliche OP beginnt, setzen wir eine örtliche Betäubung.
Nun erfolgt die Entnahme der Spenderhaare. Mithilfe einer Hohlnadel werden Haarwurzeln “freigestanzt”, also von der umliegenden Haut getrennt. Dazu wird die Hohlnadel über das Haar gestülpt und von dem Hautgewebe getrennt. Die Transplantate werden zum Schutz in einer Nährflüssigkeit zwischengelagert.
Im nächsten Schritt wird der Empfängerbereich örtlich betäubt. Wir arbeiten hier mit einem Minimum an Lokalanästhetikum. Das erhöht die Annahmequote der Transplantate und verringert bzw. verhindert Schwellungen.
Damit die Spenderhaare in den gewünschten Bereichen eingebracht werden können sind feine Empfangskanäle notwendig. Diese setzen wir mit hilfe der Slit-Technik. Die Haare werden nun eingebracht. Hier sind follikuläre Einheiten (Haarverbund) und Haarfollikel (Einzelhaare) zu unterscheiden.
Das Besonder an der IFUE-Methode ist die intermittierende Vorgehensweise: In mehreren Intervallen werden Spenderhaare entnommen und eingesetzt. Das ist nicht einfach und sollte nur von erfahrenen Haarchirurgen durchgeführt werden. Bei uns ist das Chefsache, Sie werden bei uns ausschließlich von unserem ärztlichen Leiter Reza P. Azar behandelt. Lesen Sie hier mehr über die Expertise und die weltweit anerkannte Expertenstellung.
Entnahmestelle frühestens nach 24 Stunden mit Babyshampoo oder Shampoo mit mildem PH-Wert waschen. ab dem 14. Tag können Sie wieder Ihr normales Shampoo verwenden.
Nach der Operation fallen die meisten transplantierten Haare zunächst aus, das ist ganz normal. Sie können Sie von 1 cm bis 1,5 cm Haarwachstum im Monat ausgehen. Dies ist die normale Situation nach einer Haartransplantation.
Durch Verbesserungen bei der Entnahme, Lagerung und Verpflanzung der Haarfollikel konnten wir eine direkte Anwachsrate der Implantate von ca. 90% erzielen.
Ein Eingriff nach der FUT Methode ist hingegen sehr invasiv und teilweise sehr schmerzhaft. Eine berufsfähigkeit ist erst nach einer Woche möglich. Sie sollten sportliche Aktivitäten für die ersten Tage nach der OP aussetzen. Sauna und Co. sollten für etwa zwei Wochen ausgesetzt werden. UV-Strahlung ist nach der OP nicht förderlich für die Haarwurzeln und die Wundheilung. Das sollte etwa für die ersten 1-2 Wochen gemieden werden.
Im Zentrum für moderne Haartransplantation wurde die FUE-Technik noch weiterentwickelt. Dadurch konnten wir Lagerzeiten der Transplantate außerhalb des Körpers reduzieren und Anwuchsraten steigern, was auch mit einer reduzierten Schwellung einhergeht. Lesen Sie hier mehr über die einzelnen Methoden der Haartransplantation.
Eine Haartransplantation-OP ist ein Eingriff, der je nach der Wahl des Anbieters völlig andere Ergebnisse zutage fördert: In Bezug auf Anwuchsraten, Schmerzen, natürlichem Aussehen und Nachhaltigkeit.
In unserem Zentrum sind bei einer Haartransplantation-OP ausschließlich Ärzte involviert.
Reza P. Azar ist einer der Pioniere innovativer Haarausfallbehandlungen und der modernen Haarchirurgie. Seit 2008 leitet er das „Zentrum für moderne Haartransplantation", in dem er als Haarchirurg und Experte für Haarausfalldiagnosen, -therapien und -behandlungen tätig ist. Durch Forschungsarbeiten und ständige Weiterentwicklungen prägt er die Entwicklungen der modernen Haarchirurgie. Die Erfolgsraten bei Haarausfallbehandlungen liegen bei über 90%.
Für die Eigenhaartransplantation gibt es mehrere Methoden. Sie haben ein gemeinsames Prinzip: Bei Ihnen als Patientin oder Patient werden Gruppen einzelner Haare vom meist voll bewachsenen Hinterkopf entnommen. Diese follikulären Einheiten bezeichnet man auch als Grafts. Anschließend werden diese Grafts an kahlen Stellen wieder eingepflanzt.
Geeignete Bereiche: Behandlung von Geheimratsecken, zurückgewichener Haarlinie, Glatze am Oberkopf, diffusem Haarausfall und breitem Scheitel, insbesondere bei Frauen.
FUE-Technik: Dabei löst der Chirurg oder die Chirurgin einzelne Haarfollikel-Einheiten direkt aus der Kopfhaut. Der Vorteil ist, dass danach nur kleine Lücken verbleiben, die bei gleichmäßiger und nicht zu dichter Entnahme auch bei einer Kurzhaarfrisur am Hinterkopf nicht auffallen. Einziger Nachteil: Der Entnahmebereich muss rasiert werden - aus den dort verbliebenen Haarfollikeln wachsen aber zügig wieder Haare nach. Bei der FUE-Technik stanzt man mit einer Hohlnadel ein Stück Kopfhaut mit ein bis vier Haarfollikeln aus. Diese werden zunächst in eine Nährlösung gegeben und später in vorgestanzte Löcher verpflanzt.
FUT-Technik: Hier werden nicht einzelne Haarfollikel-Einheiten entnommen, sondern ein ganzer Haarstreifen mit vielen Follikeln. Aus diesem Streifen gewinnt man dann unter dem Mikroskop die einzelnen Follikel-Einheiten, die man wie bei der ersten Methode verpflanzt. Die Entnahmestelle wird gleich vernäht und überkämmt. Da keine Rasur am Hinterkopf erforderlich ist, eignet sich diese Methode für Frauen und Männer, die ihre Haare gern etwas länger tragen. „Es verbleibt allerdings eine linienförmige Narbe, weshalb viele Patienten die punktuelle FUE-Methode bevorzugen“, sagt Finner. Bei der FUT-Technik entfernt man einen schmalen Streifen Kopfhaut samt Haarfollikeln und zerteilt diesen. Daraus werden dann Einheiten von ein bis vier Follikel präpariert und per Hohlnadel verpflanzt.
Welches Verfahren der Eigenhaartransplantation wir bei Ihnen anwenden, hängt unter anderem vom Bedarf an Haaren ab. Das besonders schonende FUE-Verfahren kann zum Auffüllen kahler Zonen angewendet werden, die nicht zu ausgedehnt sind. Der besondere Vorteil: Im Anschluss an die Entnahme bleiben nur winzige Närbchen am Hinterkopf zurück. Die Haare können dort nach der Haarverpflanzung also auch sehr kurz getragen werden.
Mit dem FUT-Verfahren der Haartransplantation können wir bei Ihnen mehrere tausend Haarwurzeln auf einmal verpflanzen. Sind größere Flächen aufzufüllen, kann diese Methode also Vorteile bringen. Nach Entnahme des Kopfhautstreifens bleibt am Hinterkopf aber eine Narbe zurück.
Auf die Frage, wie lange neu eingepflanzte Haare nach einer Transplantation halten, können wir Antworten: Erfolgreich umgepflanzte Haare fallen ein Leben lang nicht mehr aus. Sie bleiben auch nach der Haarverpflanzung immun gegen die Hormone, die erblich bedingten Haarausfall auslösen.
Ja, transplantierte Haare können grau werden. Sie verhalten sich wie normales Haar und unterliegen dem natürlichen Alterungsprozess. Das bedeutet, dass sie normalerweise mit der Zeit ergrauen, genau wie die Haare, die sich von Anfang an an ihrem angestammten Platz befunden haben.
Eine Haartransplantation kann bei Erwachsenen in fast jedem Alter sinnvoll sein. Experten empfehlen, damit mindestens bis zum 25. Lebensjahr zu warten. Zu diesem Zeitpunkt zeichnet sich das Muster des Haarausfalls meist ab und der weitere Haarverlust lässt sich ungefähr voraussehen.
Grundsätzlich kann eine Haartransplantation zu jeder Jahreszeit durchgeführt werden. Der Sommer kann wegen Hitze und UV-Strahlung problematisch sein, während im Winter kalte Luft die Kopfhaut reizen kann.
Wenn Sie Ihrem Haarausfall mit einer Haartransplantation begegnen möchten, untersucht und berät einer der Ärzte von S-thetic Hair Sie jederzeit gern. Bitte vereinbaren Sie dazu Ihren persönlichen Termin am nächstgelegenen Standort - telefonisch oder über unser Kontaktformular.
Bei einer Eigenhaartransplantation sollten erfahrene Ärzte am Werk sein. Ansonsten kann es bei der Patientin oder dem Patienten zum Beispiel zu auffälligerer Narbenbildung kommen: bei der FUT-Methode etwa am Hinterkopf, wo die Haare gewonnen werden. Möglich sind auch - wie bei jedem chirurgischen Eingriff - Wundheilungsstörungen oder Infektionen.
Werden beim FUE-Verfahren die Grafts nicht fachgerecht ausgestanzt, sind hier im Ergebnis größere rundliche Narben möglich.
Größte Sorgfalt ist auch bei der Überführung der Haare in die Einpflanz-Region geboten. Die Haare müssen sachgerecht in einer Nährlösung zwischengelagert werden, damit sie vital bleiben. Nur so wachsen möglichst viele Haare dauerhaft in der Zielzone ein.
Wie jeder operative Eingriff bietet auch eine Eigenhaarverpflanzung gewisse Risiken. Dazu gehören neben einer problematischen Wundheilung auch mögliche Entzündungen oder eine übermäßige Narbenbildung. Zudem kann es passieren, dass die Behandlung einfach nicht den gewünschten Erfolg erzielt.
Daher ist es besonders wichtig, sich für die Haartransplantation in die Hände erfahrener Haarchirurgen zu begeben.
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