Laser-Haarentfernung: Die richtige Vorbereitung für optimale Ergebnisse

Du träumst von seidig glatter Haut ohne tägliches Rasieren? Rasierpickelchen und Schnittwunden sollen der Vergangenheit angehören? Eine professionelle Laser-Haarentfernung kann die Lösung sein! Doch bevor du mit der Behandlung beginnst, ist eine sorgfältige Vorbereitung entscheidend, um optimale Ergebnisse zu erzielen und unerwünschte Nebenwirkungen zu vermeiden.

Was ist Laser-Haarentfernung und wie funktioniert sie?

Bei der Laser-Haarentfernung wird gezielt Licht einer bestimmten Wellenlänge eingesetzt, um den Pigmentstoff Melanin im Haarschaft anzuregen. So erreicht das Licht schließlich auch die Stammzellen des Follikels, wo es letztlich als Wärme freigesetzt wird und so Schäden an Zellstrukturen rund um den Bereich auslöst. Dadurch werden die umgebenden Zellstrukturen, die für das Nachwachsen der Haare verantwortlich sind, geschädigt. Diese Reaktion kann dazu führen, dass das Haar langsamer wächst oder ganz verschwindet.

Das Ergebnis hängt von folgenden Faktoren ab:

  • Der korrekten Auswahl des Lasertyps - je nach Haartyp und Phototyp der Haut.
  • Der passenden Auswahl der Parameter, die im Verlauf der Behandlungen verwendet werden.
  • Der Einhaltung der Zeiträume zwischen den Behandlungen für jedes Hautareal.

Die Art der Laser-Haarentfernung wird durch den Lasertyp bestimmt, d. h. durch die Wellenlänge des Lichts, mit der das Gerät arbeitet. Es gibt Alexandrit-, Dioden- und Nd:YAG-Laser. Wichtig für die Laser-Haarentfernung Vorbereitung ist zudem die Information, ob es sich bei dem verwendeten Gerät um ein zertifiziertes medizinisches handelt oder ob die Behandlung mit unklarer Wirkung in Bezug auf Effektivität und Nebenwirkungen durchgeführt wird.

Die verschiedenen Lasertypen im Überblick:

Lasertyp Geeignet für Besonderheiten
Diodenlaser Dunkle oder dicke Haare, gebräunte Haut Besonders effektiv
Alexandrit-Laser Dicke/dunkle als auch dünne/helle Härchen Kann keine vorgebräunte Haut behandeln, medizinisch geeignet
Nd:Yag-Laser Dunkle Haut und dunkle Haare Behandlung kann schmerzhaft sein

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Was gilt es im Vorfeld zu beachten?

Es ist keine Seltenheit, dass Kunden vor der ersten Behandlung Fragen zur Vorbereitung stellen. Schließlich stehen Sicherheit und Schutz an erster Stelle und eine gute Vorbereitung verringert die Risiken.

1. Vermeide Sonneneinstrahlung und Solariumsbesuche

Es empfiehlt sich, mindestens vier Wochen vor der Behandlung direkte Sonnenstrahlen sowie Solariumsbesuche zu vermeiden. Vor und nach der Laser-Haarentfernung ist es von größter Wichtigkeit, dass du jegliche Sonneneinstrahlung vermeidest. Es gilt ein striktes Verbot für den Besuch einer Sonnenbank oder das Nutzen künstlicher Bräunungsprodukte, in einem Zeitraum von mindestens zwei Wochen vor deiner Behandlung. Sollte die Haut jedoch gleich viel oder sogar mehr Melanin als deine Körperbehaarung enthalten, könnten unerwünschte Pigmentierungen sowie Verbrennungen auftreten.

Trage während der gesamten Dauer deiner Haarentfernungsbehandlung täglich einen Sonnenschutz mit mindestens LSF 50 auf das behandelte Hautareal auf. So wird verhindert, dass die Stelle nachdunkelt oder brennt. Verdunkelt sich die behandelte Haut, sind wir gezwungen, niedrigere oder sicherere Parameter zu verwenden, auch wenn wir zwei Wochen nach der letzten Sonnenbestrahlung mit der Laser-Haarentfernung warten.

2. Keine Haarentfernungscremes oder Waxing

Wenn du regelmäßig Enthaarungscremes verwendest oder Wachsbehandlungen durchführst, solltest du diese sechs Wochen vor dem Lasern nicht mehr anwenden. Das Gleiche gilt für Epilierer. Um eine optimale Entfernung deiner lästigen Härchen durch den Laser zu erreichen, solltest du mindestens drei Wochen vor der ersten Behandlung keine Haarentfernungs Methoden wie Wachsen oder Ähnliches im betroffenen Bereich anwenden. Dies ist notwendig, da das Verfahren nur wirksam sein kann, wenn die Haarwurzel noch verbunden ist.

3. Rasieren erlaubt - aber richtig!

Du darfst bis kurz bevor dein Termin beginnt rasieren - aber bitte keine anderen Methoden zur Entfernung von Körperhaaren verwenden! Um dich auf die bevorstehende Lasersitzung vorzubereiten, ist es ratsam am Abend zuvor zu rasieren oder zu trimmen. So verhinderst du zusätzliche Hautreizungen durch eine unmittelbare Rasur direkt vor der Behandlung. Achte darauf, dass alle Körperstellen gründlich rasiert sind.

Bei längeren Haaren kann es ansonsten sehr schmerzhaft sein und auch weniger effektiv sein da Energie in den Haaarlängen statt bis zur Wurzel geht. Verwende deshalb als Laser-Haarentfernung Vorbereitung einen Rasierer oder einen Trimmer, aber niemals eine Enthaarungscreme. Sie enthält Säure, die die Haut schädigt und eine Reaktion mit dem Laser hervorrufen kann. Du hast versehentlich eine Enthaarungscreme im zu behandelnden Bereich benutzt? Dann verschiebe deinen Laser-Termin am besten um mindestens sieben Tage.

4. Vermeide Peelings

Es ist essentiell, dass du in den zehn Tagen vor und nach der Haarentfernung auf Peelings verzichtest. Jede Anwendung eines solchen Produkts kann Verletzungen an deiner Haut hervorrufen, welche deine ohnehin beanspruchte Haut zusätzlich strapazieren können. Dadurch entstehen unangenehme Empfindungen wie Reizungen, Trockenheit oder Spannungsgefühle sowie ein brennendes Gefühl. Schone im Vor- und Nachgang der Laser Haarentfernung deine Haut und verzichte vorerst auf mechanische und chemische Peelings.

5. Lockere Kleidung und optionale Schmerzlinderung

Trage lockere Kleidung am Tag des Eingriffs : Am besten wählst du bequeme Kleidung aus Baumwolle ohne enge Stellen um Reibungen mit den behandelten Bereichen Deines Körpers zu verhindern. Eine betäubende Salbe auf Lidocainbasis kann bei empfindlichen Personen verwendet werden um eventuelle Unannehmlichkeiten während der Sitzung abzumildern.

Weitere wichtige Hinweise

  • Transparente Kommunikation: Erzähle deiner Kosmetikerin alles über deine Haut.
  • Medikamente: Informiere deinen Arzt oder Kosmetiker, wenn du Medikamente einnimmst. Einige Medikamente können die Haut lichtempfindlicher machen.
  • Tätowierungen: Vor dem Eingriff müssen unbedingt spezielle Pflaster aufgeklebt werden, um Verbrennungen zu vermeiden. Dunkle Tätowierungen absorbieren aufgrund der spezifischen Farbstoffe eine große Menge an Laserenergie.

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