Wie kann ich mein Haarwachstum beschleunigen? Tipps für längere und gesündere Haare

Langes, gesundes Haar wie Rapunzel - ein Traum, den viele von uns haben. Du wünschst dir längere Haare, hast aber keine Lust, ewig darauf zu warten? Haarwachstum anregen - geht das? Doch nicht allen ist seine Erfüllung auch vergönnt.

Das natürliche Haarwachstum lässt sich nicht beschleunigen, aber es lässt sich begünstigen. Im Durchschnitt wachsen die Haare ein bis eineinhalb Zentimeter im Monat. Das Haarwachstum ist genetisch bedingt. Daran lässt sich kaum etwas ändern.

Es ist wichtig zu erwähnen, dass das Haarwachstum bei jedem Menschen anders ist und von verschiedenen Dingen abhängt. Genauso ist es mit Haarausfall, dessen Ursache du am besten ärztlich abklären lässt. Welche Pflege dein Haartyp braucht, kann dir dein:e Friseur:in verraten. Deswegen: Probiere doch einfach mal unsere Tipps aus und beobachte selbst, wie und ob sich dein Haarwachstum verändert.

Die Grundlagen des Haarwachstums

Menschliches Haar hat einen Lebenszyklus, der drei Wachstumsphasen umfasst, wobei jede einzelne Haarsträhne ihrem eigenen Zeitplan folgt. Haarwachstum erfolgt in einem Zyklus, der aus drei Hauptphasen besteht. Das bedeutet, dass du zu jedem beliebigen Zeitpunkt einzelne Haare haben kannst, die alle drei Wachstumsphasen durchlaufen.

  1. Die anagene Phase: Dies ist die Phase, in der du aktiv Haare wachsen lässt. Dies ist die erste und längste Phase. Diese aktive Wachstumsphase kann 2-8 Jahre dauern! Das bedeutet, wenn du das Haarwachstum beschleunigen willst, ist es wichtig, die anagene Phase so lange wie möglich zu verlängern.
  2. Die katagene Phase: Im Gegensatz zur anagenen Phase ist dieses Kapitel im Leben deines Haares recht kurz und dauert nur etwa 4-6 Wochen. Nach der aktiven Wachstumszeit tritt das Haar in die Katagene Phase ein. In dieser Phase stellt das Haar sein Wachstum ein und trennt sich von der Blutzufuhr.
  3. Die telogene Phase: Nachdem sich dein Haar von dem größeren Netzwerk abgeschnitten hat, tritt es in eine Ruhephase ein, die als Telogenphase bezeichnet wird. Nach einem Zeitraum von 2-3 Monaten beginnt das Haar in diesem Stadium auszufallen. Hierbei handelt es sich um die Ruhe- oder auch Ausfallphase. In dieser Zeit ruht das Haar und ein neues Haar beginnt sich unter der Kopfhaut zu entwickeln.

Für ein schnelles Haarwachstum und um Haare schneller wachsen zu lassen muss sich dein Haar so lange wie möglich in der Anagenphase befinden.

Wie kann man das Haarwachstum anregen?

Um das Haarwachstum anregen zu können, muss die Kopfhaut stimuliert werden. Hier sitzen die Haarwurzeln, welche die einzelnen Haarfasern produzieren. Werden die Haarwurzeln stärker durchblutet, nehmen sie mehr Nährstoffe auf, was das Haarwachstum begünstigt.

Kopfhautmassage

Eine sehr einfache und schnelle Methode der Kopfhaut-Stimulation ist eine klassische Massage mit den Fingern. Wissenschaftler:innen fanden heraus, dass etwa vier Minuten Massage pro Tag ausreichen, damit die Haare schneller und dichter nachwachsen. Wer möchte, kann hierfür aber auch eine Kopfhautmassagebürste verwenden.

Die richtige Nährstoffversorgung

Deine Haare können nur kräftig und schnell nachwachsen, wenn der Körper mit allen wichtigen essenziellen Nährstoffen versorgt ist. Logisch: Fehlen dem Körper die nötigen Bausteine, ist das Haarwachstum verzögert und die Haare wachsen dünn und kraftlos nach.

Für gesundes Haar sind vor allem drei Nährstoffe wichtig:

  • Biotin: Dieses Spurenelement schützt deine Haare vor Haarausfall und schenkt dem Haar mehr Stabilität. Da Biotin ein Hauptbestandteil der Haarfaser ist, muss dieser Nährstoff in ausreichender Menge vorliegen, damit die Haare gesund nachwachsen. Gute Biotin-Quellen sind zum Beispiel Eier, Milchprodukte oder Erdnüsse.
  • Zink: Zink ist ein Mineralstoff, der für die Gesundheit der Kopfhaut enorm wichtig ist. Er hält die Haarwurzel gesund, die für die Haarproduktion verantwortlich sind. Ein Zinkmangel kann schütteres Haar, eine juckende Kopfhaut und Haarverlust bewirken. Austern, Rindfleisch, Vollkornprodukte oder Hülsenfrüchte gelten als echte Zink-Bomben, die sie sich positiv auf das Haarwachstum auswirken.
  • Protein: Unser Haar besteht zu einem großen Anteil aus Keratin, einem Protein. Wer zu wenig Protein zu sich nimmt, riskiert schlaffe, brüchige Haare, die sehr langsam nachwachsen. Protein befindet sich zum Beispiel in Fleisch, Fisch, Milchprodukten, Tofu oder Linsen. Nimmst du diese Nährstoffe ausreichend zu dir, kann dein Haar schneller und kräftiger nachwachsen.

Koffein-Tinkturen

Vielleicht hast du sie auch schon im Kosmetikregal entdeckt: Tinkturen, die das Haarwachstum anregen und die Haardicke verbessern sollen. Ist in diesen Produkten der Wirkstoff Koffein enthalten, können sie die Qualität der Haare tatsächlich verbessern.

Forschende konnten im Jahr 2014 nachweisen, dass Koffein das Haarwachstum fördert. Der Grund: Koffein verbessert die Durchblutung an der aufgetragenen Stelle und verzögert das Ausfallen der Haare. Dadurch wachsen sie schneller und fallen weniger aus.

Achte beim Auftragen der Koffein-Tinktur unbedingt darauf, sie gleichmäßig zu verteilen, sonst wächst das Haar unterschiedlich schnell nach. Auf der anderen Seite kannst du durch eine Kopfhaut-Tinktur auch sehr gezielt bestimmte Partien bearbeiten - zum Beispiel vorne bei den Schläfen. Diese Partie ist dafür bekannt, besonders langsam nachzuwachsen und würde sehr von einer kleinen Koffein-Kur profitieren.

Willst du dein Haarwachstum verbessern? Wäre das nicht schön?

Ätherische Öle

Nicht nur Koffein gilt als echter Haarwuchs-Booster. Auch ätherische Öle können deine Mähne schneller wachsen lassen, wenn du sie richtig anwendest. Bei ätherischen Ölen handelt es sich nicht um klassische fettende Öle, wie zum Beispiel Kokos- oder Olivenöl.

Ätherische Öle sind flüchtige Pflanzenaromen, die aus einer Vielzahl von komplexen organischen Verbindungen bestehen. Um das Haarwachstum anregen zu können, eignet sich vor allem ätherisches Pfefferminz-Öl. Das konnten Koreanische Forschende im Jahr 2014 belegen.

Achtung: Ätherische Öle solltest du nie unverdünnt auftragen. Sie sind stark konzentriert und können Rötungen und Hautreizungen verursachen, wenn sie nicht verdünnt werden. Vermische vier bis fünf Tropfen des ätherischen Öls mit einem Esslöffel Aloe Vera-Gel oder Kokosöl (wenn es etwas pflegender sein darf). Diesen Mix massierst du dann auf die komplette Kopfhaut ein. 15 Minuten einwirken lassen und die Haare wie gewohnt waschen und pflegen.

Eine ganz natürliche Art, um das Haarwachstum anzukurbeln. Pluspunkt: Wer mehrmals in der Woche Pfefferminz-Öl aufträgt, reduziert schnell fettende Haare.

Shampoos ohne Sulfate

Wer die Haare schneller wachsen lassen will, sollte alle Faktoren eliminieren, die das Haarwachstum beeinträchtigen könnten. Und dazu gehören vor allem sulfatreiche Shampoos.

Sulfate sind Reinigungstenside, die in vielen herkömmlichen Shampoos stecken. Sie sorgen dafür, dass das Shampoo schön aufschäumt und Schmutz, Fette und Styling-Rückstände entfernt werden. Leider wirken Sulfate stark austrocknend, was die Haarfaser auf Dauer beschädigt. Die Spitzen brechen schneller ab, wodurch du niemals groß an Haarlänge gewinnen kannst.

Sulfate stehen außerdem im Verdacht, Haarausfall zu begünstigen. Sie kommen den Haarwurzeln beim Shampoonieren sehr nah und stören das natürliche Gleichgewicht der Kopfhaut. Dadurch kann das Haarwachstum gestört werden.

Gehe auf Nummer sicher und setze auf eine sanfte Haarpflege. Greife zu einem Shampoo ohne Sulfate, das deine Kopfhaut und deine Längen gesund hält. Ein Naturkosmetik-Produkt ist empfehlenswert - es kommt nämlich ohne schädliche Inhaltsstoffe aus. Aber Achtung: Hier ist der Alkoholanteil oft höher, was wiederum austrocknen kann. Wirf daher einen kurzen Blick auf die INCI-Liste, bevor du das Produkt kaufst.

Bio-Shampoos enthalten milde Reinigungstenside, zum Beispiel auf Kokosbasis, die Haut und Haar ganz sanft von Ablagerungen befreien. So kann das Haar kräftig nachwachsen und Haarbruch wird reduziert.

Conditioner und Haarmasken

Damit die Haare beim Waschen auch sauber werden, sorgt ein Shampoo dafür, dass sich die Haarfasern öffnen. Sie stellen sich auf und Schmutz, Talg und Styling-Rückstände lassen sich lösen. Damit sie aber wieder angelegt werden, ist es wichtig, mit jeder Haarwäsche einen Conditioner oder Leave-in-Conditioner zu verwenden.

Warum? Er glättet die Haaroberfläche und sorgt gleichzeitig dafür, dass die Haare kämmbar werden und nicht ziepen. Wenn du jetzt noch zusätzlich eine Haarmaske benutzt, verleihst du deinen Haaren beim Haare waschen die ultimative Pflege. Eine Haarmaske wird vor der Spülung aufgetragen und ausgewaschen.

Hitzeschutz

Mittlerweile gibt es viele Styling-Tools, die ein Haarstyling ohne Hitze ermöglichen. Zum Beispiel der Dyson Airwrap, Lockenwickler, Papilotten oder ganz schlicht und einfach: Socken. Falls du aber einen normalen Föhn, Glätteisen und Lockenstab für dein Haarstyling nutzt, ist es wichtig, dass du sie auch richtig schützt.

Trage immer einen Hitzeschutz auf. Dieser bewahrt deine Haare vor Stylingschäden, beugt Spliss und Haarbruch vor und hilft so auch, das Haarwachstum beständig zu halten. Außerdem: Um Haarwurzeln, Follikel und Co. zu schonen, solltest du ohnehin darauf achten, dass du die Haare nicht zu oft mit Stylingtools, wie Lockenstab oder Glätteisen, beanspruchst.

Regelmäßiges Spitzenschneiden

Wenn du deine Haare regelmäßig nachschneiden lässt, wachsen sie dadurch nicht schneller, aber gesünder. Denn Spliss verschwindet und Haarbruch wird vorgebeugt. Du verleihst ihnen mehr Sprungkraft und lässt sie schön fluffig und gepflegt aussehen.

Haare richtig waschen

Wer die Haare zu heißt wäscht, riskiert, dass sie unnötig beansprucht werden. Heiße Duschen sind im Übrigen auch nicht so gut für deine Haut und können für Kreislaufbeschwerden sorgen. Auf den Haaren wirkt zu heißes Wasser austrocknend. Zudem kann es wertvolles Öl von den Haarfollikeln entfernen, was für ein gesundes Haarwachstum wichtig wäre.

Deswegen: Wasche deine Haare mit kühlerem Wasser. Das erhält die Ölstruktur in den Follikeln und kurbelt die Kopfhautdurchblutung an. Ganz Mutige spülen die Haare zum Schluss mit eiskaltem Wasser ab. So glänzen sie noch schöner als ohnehin schon.

Haare richtig trocknen

Zugegeben, nach dem Duschen kann es oft vorkommen, dass es mal schnell gehen muss. Dann noch die Haare föhnen zu müssen, kann lästig sein - je nachdem, wie lang sie sind. Trotzdem ist es wichtig, dass du die Haare nicht mit dem Handtuch rubbelst, sondern sie stattdessen vorsichtig ausdrückst.

Alternativ kannst du auch einen Haarturban verwenden oder ein Microfaserhandtuch. nicht mit nassen Haaren ins Bett gehst. Denn nasse Haare sind nicht so robust, wie im Trockenzustand. Durch die Reibung am Kissen kann es so schnell zu Spliss und Haarbruch kommen.

Seidenkissenbezug

Empfindliche, beanspruchte Haare brechen schneller ab und splissen schneller. Um das zu vermeiden und ein gesundes Haarwachstum anzuregen, kannst du auf einen Seidenkissenbezug setzen. Reibung zwischen Haaren und Bezug bleibt aus.

Weniger Tönen und Färben

Für Blondierungen, Kolorationen und Tönungen werden in den meisten Fällen Chemikalien verwendet. Und diese schaden den Haaren, weil sie die äußere Schuppenschicht angreifen und so zu Spliss und oder Haarbruch führen können. Die Kopfhaut wird beansprucht, trocknet schlimmstenfalls aus und Pflegeprodukte können nicht mehr richtig von den Haaren aufgenommen werden.

Deshalb: Schone deine Haare und färbe sie nicht zu oft. Und wenn, dann schneide sie regelmäßig nach und pflege sie gut, dass die Spitzen gesund bleiben und dein Haarwachstum am Scheitel weiter auf Hochtouren arbeiten kann. Shampoo, Conditioner, regelmäßig eine Haarmaske sowie Haaröl und Hitzeschutz sind dein Go-To.

Weiche Haargummis

Du trägst oft Zopf oder Dutt (mit Duttkissen)? Dann trifft dieser Punkt auf dich zu. Denn Haargummi ist nicht gleich Haargummi. Viele davon enthalten ein Metallteil als Verbindungsstück. Doch bei deinen Haaren kann das dazu führen, dass ebendiese Metallteile Haarbruch oder Spliss verursachen.

Greife stattdessen zu einem weichen Haargummi, zum Beispiel aus Satin oder Seide. Oder zu einem unsichtbaren Zopfgummi oder selbstgemachten, weichen Scrunchies - selbstgemachte Häkel- und Strickteile sind ja aktuell ohnehin gefragter denn je!

Stress und Alkohol vermeiden

Trinkst du Alkohol, verlangsamt das - unter anderem - deinen Stoffwechsel. Das rührt daher, dass der Körper den Abbau des Alkohols im Körper vorzieht. Ein verlangsamter Stoffwechsel kann sich wiederum auf das Haarwachstum auswirken.

Bei Stress schüttet der Körper das Hormon Cortisol aus, was zur Folge haben kann, dass sich die Blutgefäße zusammenziehen.

Rosmarinöl

Eine Studie von 2015 zeigt, dass sich Rosmarinöl durchaus positiv auf das Haarwachstum auswirken könne. Ausschlaggebend sei dafür aber eine kontinuierliche Anwendung und das über einen längeren Zeitraum hinweg. Wer Rosmarinöl auf die Kopfhaut aufträgt, kann ihre Durchblutung fördern und gesunde Haarfollikel begünstigen. Die antiseptische Wirkung des Öls unterstützt zusätzlich die Haargesundheit und eine gesunde Kopfhaut.

Um Rosmarin für die Anregung des Haarwachstums zu nutzen, kannst du:

  • Rosmarinöl mit einem Trägeröl mischen und es in deine Kopfhaut einmassieren.
  • Rosmarinöl in deine Haarpflege mischen.
  • Pflegeprodukte verwenden, die Rosmarinöl oder -extrakt enthalten.
  • Einen Kräutersud mit Rosmarin (oder auch Brennnessel und Pfefferminze) brauen und das Rosmarin-Haarwasser auf Haare und Kopfhaut sprühen.

Gesunde Kopfhaut

Um die Kopfhaut gesund zu halten und so den bestmöglichen Nährboden für ein gesundes Haarwachstum zu schaffen, kannst du sie zusätzlich pflegen. Wende daher regelmäßig ein Kopfhautserum an.

Silikon vermeiden

Silikon in Kosmetik ist nicht nur schlecht für die Umwelt, sondern kann sich auch negativ auf das Haarwachstum auswirken. Warum? Silikone können den sogenannten Build-up-Effekt verursachen. Sie legen sich um die Haare und bilden eine Hülle, die Nährstoffe und Pflege nicht durchlässt.

Haare richtig bürsten

Wenn du deine Haare bürstest, kannst du damit das Haarwachstum anregen. Natürlich gehen beim Bürsten auch immer Haare aus. Diese hätten es aber ohnehin getan und 100 Haare pro Tag sind normal. Wer die Haare ordentlich bürstet - ohne ziepen und reißen, versteht sich - fördert die Durchblutung der Kopfhaut, gesunde Haarenden am Kopf und somit auch das Haarwachstum.

Hausmittel und natürliche Maßnahmen im Überblick

  • Ätherische Öle verwenden.
  • Haare mit kühlem Wasser waschen, nicht heiß.
  • Haare richtig bürsten.
  • Haare richtig trocknen.
  • Haargummi ohne Metallteil verwenden.
  • Haarwuchsfördernde Lebensmittel auf den Speiseplan.
  • Kopfhautmassage in deine Daily-Beauty-Routine einbauen.
  • Rosmarin in jeglichen Ausführungen.
  • Seidenbezug auf das Kopfkissen.
  • Spitzen regelmäßig nachschneiden.
  • Stress und Alkohol vermeiden.

Wie lange dauert es, bis die Haare zehn Zentimeter wachsen?

Im Durchschnitt wachsen Haare einen bis eineinhalb Zentimeter im Monat. Pro Tag sind es zwischen 0,3 und 0,5 Millimeter. Würde man diesem Durchschnittswert folgen, bräuchten die Haare also zehn Monate und kürzer, um zehn Zentimeter lang zu wachsen.

Häufige Fragen zum Thema Haarwachstum

Wie viele Haare hat ein Mensch auf dem Kopf?

Im Durchschnitt trägt jeder Mensch etwa 100.000 Haare auf dem Kopf. Die genaue Anzahl richtet sich vor allem nach der Haarfarbe. Menschen mit hellem Haar haben vergleichsweise viele Haare, etwa 130.000 bis 150.000, dafür sind die Haare aber auch dünner. Bei dunkleren Haarfarben ist die Struktur kräftiger, die Anzahl der Haare jedoch geringer. Übrigens verliert der Mensch jeden Tag im Durchschnitt 100 Kopfhaare. Der genaue Wert hängt von der gesamten Haaranzahl ab. Personen mit vielen Haaren verlieren täglich auch mehr davon.

Kann Stress zu Haarausfall führen?

Ja! Bei andauerndem Stress befinden sich vermehrt Stresshormone wie Cortisol und Noradrenalin im Körper.

Gibt es Hausmittel, die das Haarwachstum fördern?

Jein. Insbesondere Kräuter wie Brennnessel, Salbei oder Rosmarin sollen die Haare schneller wachsen lassen. Beweise dafür gibt es nicht.

Beeinflussen Mondphasen das Haarwachstum?

Nein! Haareschneiden in bestimmten Mondphasen ändert nichts am Haarwachstum.

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