Das Werwolf-Syndrom: Wenn Haare zum Fluch werden

Das Werwolf-Syndrom, medizinisch als Hypertrichose bekannt, ist eine seltene, aber auffällige Erkrankung, die durch übermäßiges Haarwachstum an Körperstellen gekennzeichnet ist, an denen normalerweise wenige oder gar keine Haare wachsen. Hypertrichose führt zu übermäßiger Behaarung am gesamten Körper. Betroffene setzen sich häufig durch Bleichen und Rasieren gegen ihre Behaarung zur Wehr oder akzeptieren ihr Aussehen.

Es gibt verschiedene Formen und Ursachen für Hypertrichose. Fachleute unterscheiden zwischen einer generalisierten Hypertrichose, bei der der gesamte Körper betroffen ist, und einer lokalisierten Hypertrichose, die nur bestimmte Körperregionen betrifft. Diese ungewöhnliche Behaarung kann angeboren oder auch im Laufe des Lebens erworben sein.

Wenn du von Hypertrichose betroffen bist, weißt du, wie sehr diese Krankheit dein Selbstwertgefühl und deine Lebensqualität beeinträchtigen kann. Neben den körperlichen Symptomen sind die psychischen Auswirkungen der Hypertrichose oft erheblich. Vielleicht fühlst du dich wegen deines Aussehens unsicher oder ziehst dich aus sozialen Situationen zurück. Es ist wichtig zu wissen, dass diese Gefühle völlig normal sind und dass du damit nicht allein bist.

Hypertrichosis lanuginosa congenita

Ursachen und Formen der Hypertrichose

Eine Hypertrichose kann unterschiedliche Ursachen haben.

  • Angeborene Hypertrichose: Bei einer angeborenen Hypertrichose führt eine erbliche Veranlagung dazu, dass bereits bei Geburt eine übermäßige Behaarung vorhanden ist. Ein Beispiel hierfür ist die Hypertrichosis lanuginosa congenita, bei der der gesamte Körper (mit Ausnahme der Handflächen, Fußsohlen, Hand- und Fußrücken sowie bei Männern der Vorhaut) mit feinen, bis zu zehn Zentimeter langen Haaren bedeckt ist. Da es dabei zu einem Werwolf-artigen Erscheinungsbild kommen kann, wird diese Form vor allem im englischen Sprachraum auch als "Werwolf-Syndrom" bezeichnet.
  • Erworbene Hypertrichose: Diese Form entwickelt sich erst im Laufe des Lebens und kann verschiedene Auslöser haben:
    • Medikamente: Einige Arzneimittel, wie bestimmte Antidepressiva, Antibiotika (zum Beispiel Streptomycin), Blutdrucksenker (zum Beispiel Minoxidil) oder Kortison, können als Nebenwirkung zu verstärktem Haarwuchs führen.
    • Erkrankungen: Bestimmte Stoffwechselstörungen oder Tumorerkrankungen können mit einer Hypertrichose einhergehen.

Während bei einer Hypertrichose der übermäßige Haarwuchs unabhängig von Geschlecht und Hormonen auftritt, bezeichnet Hirsutismus einen männlichen Behaarungstyp bei Frauen, der durch einen Überschuss an männlichen Hormonen (Androgenen) verursacht wird.

Fälle von Hypertrichose

Es gibt einige bemerkenswerte Fälle von Menschen mit Hypertrichose, die aufgrund ihres Aussehens Aufmerksamkeit erregten:

  • Pedro Gonzalez: Er lebte im 16. Jahrhundert und kam aufgrund seiner dichten Gesichtsbehaarung an den Pariser Königshof.
  • Fedor Jeftichew: Er trat im 19. Jahrhundert in Wanderzirkussen auf.
  • Sumatra Susuphan: Die Thailänderin leidet seit ihrer Geburt an dem seltenen Ambras-Syndrom. Von anderen Teenagern wird sie "Wolfsmädchen" oder "Werwolf" genannt.
  • Lalit Patidar: Der 18-jährige Inder hat einen außergewöhnlichen Guinness-Weltrekord aufgestellt: Der 18-Jährige aus Indien ist - mit 201,72 Haaren pro Quadratzentimeter - weltweit der Mann mit dem haarigsten Gesicht.

Minoxidil und das Werwolf-Syndrom

Ein in der Behandlung von Haarausfall eingesetztes Mittel namens Minoxidil steht unter Verdacht, bei Kleinkindern schwere Nebenwirkungen zu verursachen. In Spanien wurden mittlerweile elf Fälle des sogenannten „Werwolfsyndrom” registriert. „El Economista“ berichtet.

Das Zentrum für Pharmakovigilanz in Navarra meldete kürzlich elf Fälle von Hypertrichose - auch bekannt als „Werwolfsyndrom” - bei Kleinkindern. Diese Kinder hatten das Medikament Minoxidil, das ihre Betreuer zur Behandlung von Haarausfall verwendeten, möglicherweise über Hautkontakt oder durch orale Aufnahme, wie zum Beispiel während des Stillens, aufgenommen. Hypertrichose ist durch übermäßiges Haarwachstum an ungewöhnlichen Stellen, wie z. B. im Gesicht, gekennzeichnet.

Minoxidil ist ein vasodilatierendes Mittel, das ursprünglich zur Behandlung von Bluthochdruck entwickelt wurde. Es führte in klinischen Studien als Nebeneffekt zu Haarwuchs, was seine Anwendung bei Haarausfall popularisierte.

Fünf Fakten über das Werwolfsyndrom (Hypertrichose) bei Kindern:

  • Definition: Das Werwolfsyndrom, medizinisch als Hypertrichose bekannt, ist eine Erkrankung, die durch übermäßigen Haarwuchs an ungewöhnlichen Körperstellen, wie dem Gesicht, gekennzeichnet ist.
  • Ursachen: Die Erkrankung kann genetisch bedingt sein oder durch äußere Faktoren wie Medikamente, zum Beispiel Minoxidil, ausgelöst werden.
  • Medikamenten-induzierte Hypertrichose: In einigen Fällen, wie bei der Anwendung von Minoxidil, kann es bei Kleinkindern zu unerwünschtem Haarwuchs kommen, wenn ein Medikament über Hautkontakt aufgenommen wird.
  • Symptome: Neben vermehrtem Haarwuchs kann es zu einer veränderten Haarstruktur und einer unregelmäßigen Verteilung des Haarwuchses kommen, was das äußere Erscheinungsbild beeinflusst.
  • Behandlung: Die Behandlung hängt von der Ursache ab. In medikamenteninduzierten Fällen verschwinden die Symptome oft nach dem Absetzen des auslösenden Mittels.
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Minoxidil Strukturformel

Behandlungsmöglichkeiten

Wie die Behandlung bei einer Hypertrichose genau aussieht, hängt vor allem von der jeweiligen Ursache ab. Handelt es sich bei der übermäßigen Behaarung um die Nebenwirkung eines Medikaments, kann der Wechsel auf ein anderes Präparat infrage kommen. Liegt der Hypertrichose eine andere Erkrankung zugrunde, sollte diese gezielt behandelt werden. Ist die ungewöhnliche Körperbehaarung hingegen angeboren, lässt sich die Hypertrichose nicht ursächlich, sondern höchstens mit kosmetischen Maßnahmen behandeln.

Sofern die übermäßige Behaarung bei einer Hypertrichose als störend empfunden wird, gibt es verschiedene Möglichkeiten, den Haarwuchs einzudämmen beziehungsweise die Haare zu entfernen:

  • Rasur oder Enthaarungscreme: Hiermit lassen sich die Haare kurzfristig oberflächlich entfernen.
  • (Elektro-)Epilation oder Waxing: Hierbei werden die Haare mitsamt der Wurzel entfernt, was zu einer längeren haarfreien Phase führt.
  • Laser- oder Blitzlampenbehandlung (IPL): Diese Verfahren sollen den Haarwuchs an den betreffenden Stellen dauerhaft verringern, indem die Haarfollikel zerstört werden. In der Regel sind mehrere Sitzungen erforderlich.

Die Wahl der richtigen Methode zur Haarentfernung ist entscheidend für eine erfolgreiche Behandlung der Hypertrichose. Die IPL-Methode (Intense Pulsed Light) ist eine der wirksamsten Methoden zur langfristigen Reduzierung des Haarwuchses. Bei dieser Technik werden die Haarfollikel mit hochkonzentriertem Licht zerstört, wodurch das Haarwachstum gestoppt wird. Eine weitere Möglichkeit ist die Elektrolyse, zur dauerhaften Haarentfernung. Dabei wird eine dünne Sonde in den Haarfollikel eingeführt und dieser durch elektrischen Strom zerstört.

Um die beste Methode zur Haarentfernung bei deiner Hypertrichose zu finden, musst du verschiedene Faktoren berücksichtigen. Die Art und der Schweregrad deiner Hypertrichose spielen bei der Wahl der Behandlung eine wichtige Rolle. Auch der Haut- und Haartyp beeinflusst die Wirksamkeit der verschiedenen Methoden. Die Haarentfernung mit der IPL-Methode ist besonders wirksam bei heller Haut und dunklen Haaren, während die Elektrolyse bei allen Haut- und Haartypen funktioniert. Außerdem sollte man sich überlegen, welche Körperregionen man behandeln möchte.

Es ist ratsam, sich von einem Hautarzt beraten zu lassen, um die für dich am besten geeignete Behandlung zu finden.

Lalit Patidar: Ein Leben mit dem Werwolf-Syndrom

Der indische Teenager Lalit Patidar (18) hält nun offiziell den Weltrekord für das haarigste Gesicht der Welt. Grund für seinen ausgeprägten Haarwuchs ist das sogenannte Werwolf-Syndrom. Die Krankheit mit dem medizinischen Namen Hypertrichose ist mehr als selten. Sie tritt mit einer Häufigkeit von 1 zu einer Milliarde auf. Der Junge ist einer von etwa 50 dokumentierten Fällen, die seit dem Mittelalter gemeldet wurden.

Äußerlich unterscheidet er sich aber sehr von den meisten Menschen: Der Inder hat dichtere Haare im Gesicht als andere auf der Kopfhaut: 201,72 Haare pro Quadratzentimeter. Zudem sind mehr als 95 Prozent seines Gesichts behaart.

Starren, Gelächter und böse Kommentare musste er schon einige überstehen. An seinem ersten Schultag fürchteten sich die anderen Kinder vor ihm. Lalit steht voll und ganz zu dem, wer er ist und was ihn einzigartig macht. Mit Erfolg, inzwischen folgen ihm Hunderttausende auf seinen diversen Social-Media-Kanälen. Dort wurden die Haare in seinem Gesicht gezählt.

Lalit hat Glück. Er sagt, dass ihn die meisten Menschen gut behandeln. Aber natürlich gibt es auch jene, die nicht freundlich sind. Jene, die ihm sagen, er solle sich die Gesichtsbehaarung entfernen. Der junge Mann will also seine Haare behalten und noch mehr. Er träumt davon, die Welt zu sehen und andere Kulturen kennenzulernen.

Lalits Geschichte zeigt, dass es möglich ist, mit dem Werwolf-Syndrom ein erfülltes Leben zu führen. Seine positive Einstellung und sein Selbstbewusstsein sind inspirierend und ermutigen andere Betroffene, zu sich selbst zu stehen.

Hairiest Face - Guinness World Records

tags: #Werwolf #Syndrom #rasieren

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