Das Spiel mit den Haaren ist eine weitverbreitete Gewohnheit, die oft unbewusst ausgeführt wird. Doch was steckt wirklich dahinter? Dieser Artikel beleuchtet die psychologischen Gründe, die Körpersprache und die verborgenen Signale, die Frauen aussenden, wenn sie mit ihren Haaren spielen.
Die Körpersprache ist die erste Kommunikation, die zwischen zwei Menschen stattfindet - und das ganz ohne Worte. Sie verrät, wie wir uns in einer Situation fühlen. Da uns die Körpersprache angeboren ist, kommunizieren wir quasi in jedem Moment mithilfe unseres Körpers, unserer Gestik und Mimik. Wichtig dabei: Manche Menschen setzen ihre Körpersprache viel bewusster ein als andere.
Beim Flirten senden Frauen instinktive Signale aus. Der Hüftschwung beginnt schon beim Gang: Frauen pendeln nur mit den Hüften, der Oberkörper bleibt ruhig. So lassen sie ihm genug Raum - und bestätigen instinktiv seine Beschützerrolle. Und das wirkt ungemein anziehend auf ihn. Mit dem Entblößen sensibler Stellen, wie beispielsweise der Pulsschlagader am Handgelenk, aber auch der Halsschlagader, indem Frauen den Kopf zur Seite neigen, signalisieren sie dem Mann instinktiv Schutzbedürftigkeit - und viel Vertrauen! Wenn Frauen sich also sicher und wohl fühlen, klappen sie das Handgelenk nach außen und legen so die sensible Innenseite mit der verletzbaren Ader offen.
Es gibt auch Momente, in denen eine Frau vielleicht nur wenig Körpersprache zeigt oder widersprüchliche Signale sendet.
Erwidert sie etwa deinen Blick, lächelt dich an, wirkt nervös und zeigt eine dir gegenüber offene Körperhaltung, dann scheint sie ebenso interessiert an dir zu sein wie du an ihr. In diesem Fall kannst du nun also ruhig den nächsten Schritt wagen und sie freundlich ansprechen.
Deuten die Signale einer Frau hingegen eindeutig darauf hin, dass sie kein Interesse hat - etwa durch verschränkte Arme und ein angespanntes, von dir abgewandtes Gesicht - dann solltest du das auch respektieren.
Eine Studie der Webster Universität in St. Louis (USA) fand heraus: Frauen senden beim Spiel mit den Haaren Signale aus.
Vom Nägelkauen bis hin zum zwanghaften Kratzen - für viele körperliche Angewohnheiten kann man Stress und Ängste verantwortlich machen. Was viele nicht wissen: Auch das um den Finger wickeln von Haaren kann ein solches Symptom sein.
Simone Thomas, Leiterin einer britischen Haarverlust-Klinik, definiert das folgendermaßen: Du wickelst deine Haare mit einer Kreisbewegung um deinen Finger. Laut der Trichologin Stephanie Sey ist das Haarezwirbeln weit verbreitet. „Das Zwirbeln kann verschiedene Gründe haben; von einfacher Langeweile bis hin zum Stress- oder Angstabbau.“ Wie sie allerdings hinzufügt, ist das Zwirbeln an sich noch kein Symptom für eine ausgeprägte Angststörung oder innere Unruhe.
„Die Trichotillomanie ist eine Störung der Impulskontrolle“, sagt Simone. „Durch das wiederholte zwanghafte Ausreißen der Haare entstehen kahle Stellen, wo möglicherweise irgendwann nichts mehr nachwächst.“ Obwohl sich die Wissenschaft den Auslöser der Trichotillomanie nicht erklären kann, gibt es dazu diverse Theorien.
„Abhängig von der Ursache kann das Zwirbeln unterschiedlich schwere Formen annehmen“, sagt Stephanie. Das ist vor allem während der Corona-Pandemie zu spüren: Immer mehr Menschen klagen über Haarverlust. „Wenn sich jemand vor Corona schon aus Nervosität die Haare um den Finger gewickelt hat, kann diese momentane Phase der Ungewissheit das Zwirbeln natürlich verschlimmern“, fügt Stephanie hinzu.
Abhängig davon, wie stark du zwirbelst, kann das durchaus passieren, sagt Stephanie. „Das kann die Schuppenschicht beschädigen. Das führt dann zu Haarbruch und Spliss, womöglich auch zu Knoten und Verfilzungen.“ Wenn du deine Haare direkt am Ansatz um die Finger wickelst, kann dir diese dauernde Zugbelastung am Ende sogar kahle Stellen bescheren. „Das ist dann eine Form der Traktionsalopezie“, sagt Stephanie - das heißt: Haarausfall durch wiederholtes Zerren an der Wurzel.
Laut Simone fällt es vor allem Erwachsenen schwer, sich das Zwirbeln abzugewöhnen - vor allem, wenn sie es schon ihr ganzes Leben lang tun. Sie empfiehlt, dem eigentlichen Auslöser auf die Schliche zu kommen. Liegt es am Stress, an innerer Unruhe? Simone und Stephanie sind sich einig: Eine Psycho- oder Verhaltenstherapie wäre in diesem Fall ein empfehlenswerter erster Schritt. Wende dich davor an deinen Arzt oder deine Ärztin, um dir professionellen Rat und eine entsprechende Überweisung einzuholen.
Liegt deine nervöse Angewohnheit tatsächlich an übermäßigem Stress oder Angstzuständen, kannst du es auch mit Achtsamkeitsübungen wie Meditation oder Sport versuchen. Auch Ablenkung kann helfen, sagt Stephanie: „Sorge dafür, dass deine Hände anderweitig beschäftigt sind“.
Körperkommunikation ist nonverbale Verständigung, das heißt, sie funktioniert nicht über gesprochene Wörter. Sie ist grundsätzlich auf den Bereich der Beziehungskommunikation und der Interaktion beschränkt. In diesen Bereichen stellen die Körpersignale einen wesentlichen Kommunikationsbeitrag dar. Körperhaltung, Gestik, Mimik, Augenkontakt, äußere Erscheinung und Stimme gehören zu den Körpersignalen, die manchmal andere Botschaften übermitteln als die gesprochenen. Die verbale Sprache vermittelt Fakten, während die Körpersignale die Bedeutung übermitteln.
Menschen, die in einem bestimmten Kulturkreis aufwachsen, lernen bestimmte Signale der Körpersprache richtig deuten. Dies sind kulturspezifische und konventionalisierte Verhaltenssignale: So weiß jeder Grieche, dass Kopfnicken eine Verneinung bedeutet und umgekehrt Kopfschütteln Zustimmung ausdrückt.
Die Deutung von nonverbaler Kommunikation kann nicht von der verbalen Kommunikation losgelöst erfolgen. Ganz im Gegenteil, normalerweise tragen die Körpersignale zu einem besseren Verständnis der gesprochenen Sprache bei. Die Ganzheit muss bewertet werden.
Untersuchungen zeigen, dass meistens das Gesicht des Sprechers, vor allem der Stirn-, Augen- und Mundbereich, am zuverlässigsten für die Beurteilung seiner Stimmung ist.
Augenbrauen, die in schnellem Tempo gesenkt und gehoben werden, sind das Einverständnis zu sozialer Kontaktaufnahme. Ausdruck für Überraschung und Verwunderung zeigen Sie, indem Sie die Augenbrauen heben und eine Zeitlang gehoben halten. Heben Sie die Augenbrauen und blinzeln Sie gleichzeitig mit einem Auge - so flirten Sie!
Tränen sind jedoch Ausdruck für mehrere unterschiedliche Gefühlszustände: für Kummer, Freude und Wut. Lachen kann Zeichen für Freude und Freundlichkeit sein, aber auch für Verachtung und Sarkasmus. Wir können auch lachen, wenn wir ängstlich werden, oder wenn wir etwas sehr Unangenehmes erleben.
| Signal | Bedeutung |
|---|---|
| Seitenstrich | Anspannung, Aufregung |
| Halsfreiheit | Offenheit, Interesse |
| Ohrstecker | Unsicherheit |
| Fingerlocke | Flirtsignal |
| Löwenmähne | Bewunderung |
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