Geheimratsecken bei Frauen: Ursachen, Behandlung und Kaschierung

Dass viele Männer früher oder später im Leben unter Haarausfall (Alopezie) leiden, ist hinlänglich bekannt. Aber auch viele Frauen müssen sich damit herumplagen, dass ihre Haarpracht verloren geht. Häufig sind es die Geheimratsecken, die Frau auffallen, wenn das Haar lichter wird.

Das bedeutet, dass seitlich über der Stirn und den Schläfen die Kopfhaut durchscheint, weil das Haar hier dünner ist als auf dem restlichen Kopf. Diese Geheimratsecken lassen einige Frauen schier verzweifeln, denn immer noch steht volles, gesundes Haar für Weiblichkeit und Jugendlichkeit. Viele begeben sich dann auf die Suche nach den Ursachen für den Haarverlust und Möglichkeiten, die Haare wieder wachsen zu lassen.

Quelle: Regaine.de

Geheimratsecken bei der Frau kommen häufig vor. Bist du auch betroffen? Was sind die Ursachen für Geheimratsecken bei Frauen? Wie finde ich heraus, warum meine Haare ausfallen? Was kann ich gegen die Geheimratsecken tun?

Ursachen für Geheimratsecken bei Frauen

Die Gründe für Haarausfall und damit verbundene Geheimratsecken sind vielfältig. Oftmals ist dieser erblich bedingt, also eine genetisch bedingte Veranlagung. Das lässt sich meistens schon durch einen Blick auf die eigenen Eltern und Großeltern erahnen.

Hatte der eigene Vater schon in jungen Jahren eine Glatze oder die Mutter auffälligen Haarausfall entlang des Scheitels oder im Schläfenbereich, dann kann es sich um erblich bedingten Haarausfall handeln, eine sogenannte androgene oder auch androgenetische Alopezie. Androgenetisch bedeutet, dass der Haarausfall anlagebedingt ist.

Hierbei besteht eine Überempfindlichkeit gegenüber dem männlichen Sexualhormon Dihydrotestosteron (DHT), einer Abwandlung von Testosteron, das auch im weiblichen Körper vorkommt. Dieses Hormon wird in der Regel durch das weibliche Östrogen ausgeglichen. Doch wenn der Östrogenspiegel schwankt (beispielsweise in Pubertät, Schwangerschaft oder Wechseljahren) oder dauerhaft sinkt, hat dies Auswirkungen auf die Haarfollikel.

Diese schrumpfen, was bedeutet, dass die Haare immer weniger dick nachwachsen und früher ausfallen. Der Wachstumszyklus der Haare verkürzt sich und es können sich bei einer Frau Geheimratsecken oder ein lichter Scheitel entwickeln.

Selten kann Haarschwund im Schläfenbereich und damit verbundene Geheimratsecken bei Frauen auch Symptom einer Krankheit sein. So können bestimmte Erkrankungen der Schilddrüse, atopischen Erkrankungen, Vitiligo, bestimmte Autoimmunerkrankungen oder Zöliakie mit Haarausfall einhergehen.

Auch auf einen Nährstoffmangel könnte Haarausfall zurückzuführen sein. Besonders Zink, Biotin und bestimmte Fettsäuren sowie Vitamin D sind wichtig für gesundes Haar und tragen zu einem normalen Haarwachstum bei. Gibt es hier ein extremes Defizit, kann das Haar dünner werden.

Erhöhter Stress über einen längeren Zeitraum, die Einnahme bestimmter Medikamente sowie bestimmte Styling-Angewohnheiten wie beispielsweise das Tragen eines streng nach hinten gebundenen Zopfes können noch weitere Gründe für Haarausfall sein. Besonders letzteres, die Styling-Angewohnheiten, sollte man als Frau mit Geheimratsecken unter die Lupe nehmen. Streng zurückgebundene Haare können eine enorme Spannung auf das Haar im Schläfenbereich ausüben und empfindliche Haarwurzeln irritieren.

Haarausfall bei Frauen: Häufigkeit, Arten, Ursachen

Haarausfall kann auch bei Frauen in Form von Geheimratsecken sichtbar werden. Die Ursachen von Haarausfall sind vielfältig, so kann dieser erblich bedingt sein oder Symptom einer Krankheit sein. Auch Nährstoffmangel kann zu Haarausfall führen. Erfahren Sie im Folgenden Einzelheiten zu der Ursache von Haarausfall bei Frauen.

Genetik als Ursache von Haarausfall bei Frauen

Die häufigste Form von Haarausfall ist der erblich bedingte Haarausfall, der in der Fachsprache auch als androgenetische Alopezie bezeichnet wird. Die Ursache dieses Haarausfalls liegt, wie der Name bereits verrät, in unseren Genen. Typisch für diese Form des Haarausfalls sind schütter werdendes Haar vor allem im Bereich des Mittelscheitels sowie auch die Ausbildung von Geheimratsecken.

Ursächlich für den erblich bedingten Haarausfall ist eine genetisch bedingte Überempfindlichkeit der Haarfollikel gegenüber dem körpereigenen Hormon Dihydrotestosteron (DHT) , welches ein Stoffwechselprodukt des männlichen Sexualhormons Testosteron darstellt und natürlicherweise auch im weiblichen Körper vorkommt.

Durch das DHT kommt es zu einer Schrumpfung der betroffenen Haarfollikel : Die gebildeten Haare wachsen immer weniger dick nach und fallen früher aus, da sich die Wachstumszyklen der Haare immer weiter verkürzen.

Hormonelle Einflüsse

Abzugrenzen vom erblich bedingten Haarausfall ist u. a. hormonell bedingter Haarausfall. So kann auch die Einnahme hormoneller Verhütungsmittel zu Haarausfall führen: Die meisten Anti-Baby Präparate enthalten Östrogene. Bei manchen Frauen kommt es nach dem Absetzen (durch den plötzlich abfallenden Östrogenspiegel), bei anderen Frauen aber auch durch die Einnahme der Antibabypille zu vermehrtem Haarausfall. In beiden Fällen ist es die Veränderung des Hormonhaushaltes, die zu Haarausfall führt. In der Regel reguliert sich dieser mit der Zeit wieder von selbst.

Eine Veränderung des Hormonhaushaltes liegt auch in den Wechseljahren vor. Bis zu einem Drittel der Frauen in den Wechseljahren leiden unter Haarausfall. In den Wechseljahren sinkt der Östrogenspiegel, was dünner werdende und vermehrt ausfallende Haare zur Folge haben kann.

Stress und Nährstoffmangel

Auch übermäßiger Stress kann Haarausfall verstärken oder begünstigen. Im hektischen Alltag vernachlässigen wir oft eines unserer wichtigsten Grundbedürfnisse: eine ausgewogene Ernährung .

Ein Mangel an bestimmten Nährstoffen und Mineralstoffen kann nicht nur das Immunsystem schwächen, sondern auch zu Haarausfall führen, der sich dann z. B. im Auftreten von Geheimratsecken äußern kann. Wir raten Ihnen daher, auf eine abwechslungsreiche Ernährung zu achten. Besonders Zink, Biotin und bestimmte Fettsäuren sowie Vitamin D sind dabei wichtig für gesundes Haar und tragen zu einem normalen Haarwachstum bei.

Während der Menopause nimmt die körpereigene Produktion von Östrogenen und Progesteron ab, was zu Hormonschwankungen und Veränderungen im Körper führen kann. Auch das Haarwachstum kann davon betroffen sein, da Östrogene eine wichtige Rolle in der Regulierung des Haarwachstumszyklus spielen. Die Haare werden aufgrund des sinkenden Östrogenspiegels nicht mehr so lange in der Wachstumsphase gehalten, wie es noch vor der Menopause der Fall war. Die Wachstumsphase der Haare verkürzt sich und sie fallen früher aus.

Als Folge kann sich bei Frauen in den Wechseljahren hormonell bedingter Haarausfall einstellen, der in Form eines sich lichtenden Scheitels oder von Geheimratsecken sichtbar werden kann. Bei einigen Frauen tritt der Haarausfall nur in bestimmten dafür prädestinierten Bereichen auf, während er sich bei anderen am gesamten Kopf ausbreitet.

Diagnose: Wie finde ich heraus, warum meine Haare ausfallen?

Wenn du wissen möchtest, warum dir die Haare ausfallen, solltest du einen Arzt oder eine Ärztin aufsuchen. Zudem kann ein Spezialist, meist ein Dermatologe oder eine Dermatologin, durch verschiedene Tests herausfinden, wie viele Haare wirklich ausfallen und in welchem Stadium des Wachstums die Haare ausfallen.

Davon ablesen lässt sich dann sehr schnell, ob es sich um einen erblich bedingten Haarausfall handelt. Ist dies der Fall, kann es für die weitere Abklärung auch hilfreich sein, einen Endokrinologen oder eine Endokrinologin aufzusuchen. Diese sind Spezialisten auf dem Gebiet der hormonellen Abläufe im Körper.

Behandlungsmöglichkeiten gegen Geheimratsecken

Es gibt einiges, das man gegen Haarausfall und auch speziell gegen Geheimratsecken bei der Frau tun kann. Natürlich ist es wichtig, dass du erst einmal herausfindest, mit welcher Art Haarausfall du es zu tun hast. Danach kannst du dich an die Bekämpfung machen. Die gute Nachricht: Erblich bedingter Haarausfall kann gestoppt werden. Es gibt viele Behandlungsmöglichkeiten.

Medikamentöse Behandlung

Das wirksamste Mittel dagegen ist ein Wirkstoff mit dem Namen Minoxidil. Dieser wurde ursprünglich gegen Bluthochdruck entwickelt, wird aber heute hauptsächlich im Kampf gegen Haarverlust eingesetzt. Dann ist er meist als Schaum oder Spray in Apotheken zu bekommen. Diese werden täglich auf die Kopfhaut gegeben. Bei regelmäßiger Anwendung stimuliert Minoxidil das Haarwachstum, indem es unter anderem die Anagenphase, also die Wachstumsphase, des Haares verlängert, bevor es irgendwann wieder herausfällt.

Das Ergebnis: Die Haare werden nicht dünner und haben sogar die Chance nachzuwachsen. Das Haarwachstum kann jedoch auch durch weitere Methoden unterstützt werden, etwa durch regelmäßig angewandte Kopfmassagen, die die Durchblutung der Kopfhaut anregen. Hierfür kann beispielsweise auch Amla-Öl verwendet werden, das sich ebenfalls gut auf das Haarwachstum auswirken kann.

Auch Shampoos mit Koffein oder wachstumsfördernden Pflanzenstoffen können hilfreich sein. Bei sehr hartnäckigen Fällen von erblich bedingtem Haarausfall kann auch die Verschreibung eines Hormon-Präparats durch den Arzt oder die Ärztin nötig sein, um den Haarschwund stoppen zu können. Dieses wird dann oral eingenommen.

Je nach Ursache und Form der zugrundeliegenden Haarausfallerkrankung unterscheiden sich die zur Verfügung stehenden Therapieoptionen stark voneinander. Das Arzneimittel Regaine® mit dem Wirkstoff Minoxidil wurde speziell zur Behandlung des erblich bedingten Haarausfalls entwickelt, der in Form von Geheimratsecken oder einem sich lichtenden Mittelscheitel sichtbar werden kann.

Zur Behandlung des erblich bedingten Haarausfalls der Frau können die bewährten Arzneimittel Regaine® Frauen Schaum oder Regaine® Frauen Lösung angewendet werden. Der enthaltene Wirkstoff Minoxidil kann das Wachstum neuer Haare anregen und das Fortschreiten des erblich bedingten Haarausfalls stoppen. Die Wirksamkeit ist klinisch belegt.

Der speziell für Frauen entwickelte Regaine® Frauen Schaum wird direkt auf die betroffenen Stellen der Kopfhaut aufgetragen. Der in 5%iger Konzentration enthaltene Wirkstoff Minoxidil regt u. a. nachweislich die Durchblutung der Haarfollikel an und erhöht so die Versorgung der Haarwurzeln mit Nährstoffen.

Regaine® Frauen Schaum ist besonders einfach und unkompliziert anzuwenden. Er wird einfach 1 x täglich auf die betroffenen Stellen der Kopfhaut aufgetragen und einmassiert. Bei regelmäßiger und täglicher Anwendung kann Regaine® Frauen Schaum bereits binnen 12 Wochen zu sichtbaren Verbesserungen führen.

Als Pendant dazu gibt es auch die Regaine® Frauen Lösung, in der der Wirkstoff Minoxidil in 2%iger Konzentration enthalten ist. Regaine® Frauen Lösung wird 2 x täglich, bevorzugt morgens und abends, mit einem Applikator auf die betroffenen Stellen der trockenen Kopfhaut aufgetragen.

Die Wirksamkeit von Schaum und Lösung sind vergleichbar, so dass sie einfach selbst auswählen können, welche Darreichungsform Sie in der Anwendung als angenehmer empfinden.

Ernährung und Nahrungsergänzung

Du solltest dich gesund und ausgewogen ernähren, damit es gar nicht erst zu Mangelerscheinungen kommt, die Haarausfall verursachen könnten.

Ernähren Sie sich gesund und ausgewogen, denn durch einen Nährstoff- und Mineralstoffmangel wird nicht nur das Immunsystem geschwächt, sondern Mangelerscheinungen können sich auch durch Haarausfall äußern. Typisch sind vor allem lichter werdendes Haar im Bereich des Mittelscheitels sowie die Ausbildung der typischen Geheimratsecken, die entgegen der allgemein vorherrschenden Meinung kein typisch männliches Problem darstellen. Sollten Sie bereits an Haarausfall leiden, kann eine ausgewogene Ernährung zu einem normalen Haarwachstum beitragen, sofern Mangelerscheinungen die Ursache des Haarverlustes sind.

Folgende Nährstoffe tragen zu einem normalen Haarwachstum bei:

  • Fisch: Dieser enthält wertvolle Omega-3-Fettsäuren, die das Wachstum der Haarfollikel unterstützen können.
  • Eier: Sie sind reich an Biotin, das entscheidend für die Keratinproduktion ist. Keratin sorgt für die Elastizität der Haare.
  • Hülsenfrüchte: Kichererbsen, Bohnen und Linsen liefern eine Vielzahl an pflanzlichem Protein, Eisen, Zink und Biotin.
  • Nüsse: Diese sind reich an Zink und Vitamin E.
  • Grünes Blattgemüse: Grüne Salate enthalten in der Regel viel Vitamin C und Eisen. Beides ist wichtig für die Bildung von Kollagen, das wichtige Strukturprotein, das nicht nur die Haare, sondern auch die Haut und die Nägel stärkt.
  • Süßkartoffeln, Karotten: Beide enthalten viel Beta-Carotin, welches im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird - ein Nährstoff, der wichtig für die Produktion von Talg ist, der die Kopfhaut und damit auch das Haar gesund hält.

Es gibt auch verschiedene Öle, die auf die Kopfhaut aufgetragen werden und dort das Haarwachstum anregen können - wie beispielsweise Amla-Öl oder Rosmarinöl. Hier erfährst du, wie du Rosmarinöl selber machen kannst.

Weitere Behandlungen

Je früher die passende Behandlung eingeleitet wird, umso größer ist die Erfolgschance der Therapie. Zunächst muss aber die genaue Ursache des Haarausfalls gefunden sein, erst dann erstellt der Arzt einen individuellen Therapieplan. Ist ein bestimmtes Medikament für Haarausfall verantwortlich, kann möglicherweise ein alternatives Präparat ausprobiert werden.

Sind Erkrankungen wie Schilddrüsenüberfunktion oder Mangelernährung die Ursache für den Verlust der Haare, müssen diese therapiert werden, um den Haarausfall zu stoppen.

  • Medikamente: Es gibt zwei Wirkstoffe, die dem Haarausfall wirksam entgegensteuern können. Der Blutdrucksenker Minoxidil lässt bei erblich bedingtem Haarausfall in einigen Fällen neue, kräftigere Haare nachwachsen.
  • Anti-Androgene: Gegen hormonbedingten Haarausfall verschreiben Dermatologinnen und Dermatologen Tabletten, die Anti-Androgene enthalten.
  • Haartransplantation: Dafür werden Haare am Hinterkopf entnommen. An den kahlen Stellen setzt der Arzt Mikroschlitze und verpflanzt die Transplantate. Dabei bestimmt er auch die Dichte und Richtung, in der die Haare in Zukunft wachsen sollen. Das Ganze geschieht in Millimeterarbeit.

Ob Öle, Seren oder Pulver zum Einnehmen: Im Einzelhandel werben viele Produkte damit, Haarverlust aufhalten zu können. Die Mittel, heißt es mitunter, könnten den Haarausfall „aktiv bekämpfen“ - mit natürlichen Inhaltsstoffen wie Bambus oder Basilikum.

Mit eigenen Studien wollen die Hersteller die Wirksamkeit der Produkte unterstreichen. Expertinnen und Experten zweifeln jedoch an der Aussagekraft dieser oft kleinen und über einen kurzen Zeitraum hinweg durchgeführten Studien. Auch Nahrungsergänzungsmittel versprechen mitunter eine hohe Wirksamkeit bei Haarausfall.

Die Produkte enthalten neben Vitaminen oft auch Spurenelemente oder Extrakte, mitunter in sehr hohen Dosen. Diese sind per se nicht schädlich, Käuferinnen sollten jedoch die Dosierung der enthaltenen Vitamine vor dem Kauf genau unter die Lupe nehmen. Zu viel Vitamin A beispielsweise - dessen Tagesbedarf einige der Vitaminkapseln vollständig decken - kann der Körper nicht ausscheiden. Es reichert sich im Körper an. Das kann bei Personen, die langfristig zu viel Vitamin A aufnehmen, zu trockener Haut und Haarausfall führen.

Wer unter Haarverlust leidet, sollte zunächst das Expertengespräch bei der Dermatologin oder beim Dermatologen suchen. Produkte aus dem Einzelhandel sollten mit Vorsicht behandelt werden.

Styling-Tipps: Geheimratsecken kaschieren

Um die Geheimratsecken geschickt zu kaschieren, musst du eventuell etwas erfinderisch werden und bereit sein, deine Haare anders als gewohnt zu stylen. Er ist für Frauen mit langem Deckhaar, aber auch bei kürzeren Haaren gut geeignet.

Geeignete Frisuren

Ein Umstyling ist oftmals die einfachste Möglichkeit, die zunehmend kahlen Stellen am Kopf zu verdecken. So kann ein Seitenscheitel oder eine Frisur mit mehr Volumen das Haar auf der Stirnpartie geschickt verteilen und die Geheimratsecken bei Frauen effektiv verdecken.

Moden ändern sich zwar, aber Frisuren unterstreichen und konturieren immer die eigene Persönlichkeit - und kaschieren idealerweise auch aufkommende Geheimratsecken. Wir möchten Ihnen drei besonders wirksame Varianten vorstellen:

  • Pony: Mit einem Pony kannst du den Haaransatz und damit auch die Geheimratsecken sehr leicht verdecken. Dabei ist es egal, ob es ein langer Pony oder ein kurzer ist. Seine Form und Länge kannst du einfach an die Form deines Gesichts anpassen. Er kann dein Gesicht harmonischer, weicher und auch femininer wirken lassen. Er kann den Haaransatz sehr effektiv verdecken. In verschiedenen Längen und Formen passt er sich perfekt ans Gesicht an. Zusätzlich lässt er das Gesicht weicher und femininer wirken.
  • Seitenscheitel: Hierbei wird das Haar auf eine Seite frisiert und ein tiefer Scheitel gezogen, der den Haaransatz verdeckt. Diese Frisur kann mit langen oder kurzen Haaren getragen werden und verleiht dem Look eine elegante Note. Hierbei wird das Haar auf eine Seite frisiert und ein tiefer Scheitel gezogen, der den Haaransatz verdeckt. Diese Frisur kann mit langen oder kurzen Haaren getragen werden und verleiht dem Look eine elegante Note.
  • Mittelscheitel: Ideal bei kahlen Schläfen. Vor allem bei langem Deckhaar lassen sich die lichten Stellen gekonnt verdecken.
  • Stufen: Wenn du deine Haare um das Gesicht herum in Stufen schneiden lässt, fallen diese weicher um und in dein Gesicht.
  • Bob: Aufgrund der kürzeren Länge um den Haaransatz herum und des Hinzufügens von Stufen oder einem seitlichen Pony, kann der Bob dazu beitragen, den Haaransatz geschickt zu kaschieren.

Weitere Hilfsmittel

Neben einer gekonnt angepassten Frisur kann auch die Verwendung von speziellen Haarprodukten helfen. Volumen-Shampoos, Haarsprays oder Schaumfestiger können das Haar optisch dichter wirken lassen und die Geheimratsecken kaschieren .

Auch spezielles Schütthaar , das sich auf die kahlen Stellen streuen lässt, kann für mehr Fülle und Volumen sorgen.

Quelle: Kapselwerk.de

Zusammenfassung

Du siehst also: Es gibt viele Möglichkeiten, wie du als Frau deinen Geheimratsecken zu Leibe rücken kannst. Wichtig ist, dass du herausfindest, warum deine Haare ausfallen. Dann kannst du ganz gezielt mit verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten dagegen vorgehen. Und: Du bist nicht allein. Auch wenn Haarausfall immer noch oft als ein reines Männerproblem dargestellt wird, hat doch auch jede dritte Frau Geheimratsecken oder andere Formen von Haarausfall.

Fast jede dritte Frau hat im Lauf ihres Lebens mit Haarausfall zu kämpfen. Der Leidensdruck ist groß. Dabei lässt sich Haarverlust gezielt bekämpfen. Haare erneuern sich beim Menschen ständig. Sie hören nach einer bestimmten Zeit auf zu wachsen und fallen aus, neue Haare wachsen nach. Und auch lichteres Haar ist mit zunehmendem Alter normal.

Dauert der Haarausfall mehrere Wochen und gehen täglich mehr als 100 Haare aus oder entstehen haarfreie Stellen, liegt ein Haarausfall vor. Haarausfall tritt in unterschiedlichen Formen auf: Erblicher Haarausfall (androgenetische Alopezie) ist die häufigste Ursache von Haarausfall, auch bei Frauen. Dabei reagieren die Haarwurzeln wahrscheinlich empfindlich auf männliche Sexualhormone (Androgene). Auch der vordere Kopfbereich kann betroffen sein - eine Stirnglatze ist oft die Folge.

Bei jüngeren Frauen kann die Abnahme der Haardichte zum Beispiel auch durch ein Polyzystisches Ovar Syndrom (PCOS) bedingt sein. Kreisrunder Haarausfall - auch Alopecia areata genannt - kann in nahezu jedem Lebensalter auftreten. Dabei gehen die Haare schmerzlos und büschelweise aus. Die Krankheit kann neben dem Kopfhaar auch die übrige Körperbehaarung betreffen. Fallen die Haare komplett aus, sprechen Experten von einer Alopecia areata universalis. Alopecia areata ist eine Autoimmunkrankheit. Durch einen Angriff des Immunsystems werden die Haare in ihrem Wachstum so stark gestört, dass sie ausfallen.

Diffuser Haarausfall ist eine häufige Form von Haarverlust. Gleichmäßig, über den ganzen Kopf verteilt, fallen die Haare aus. Die Ursachen sind vielfältig. Mögliche Auslöser sind zum Beispiel Schilddrüsenerkrankungen, bestimmte Medikamente, chronische Erkrankungen, Autoimmunkrankheiten, schwere Infekte wie eine Grippe, Mangelernährung oder eine Chemotherapie.

Einige Kopfhauterkrankungen können vorübergehend oder dauerhaft zu Haarverlust führen. Dazu zählen schwere Ekzeme der Kopfhaut oder Pilzerkrankungen. Auch Druck und Zug auf die Haare kann zum Ausfall führen.

Bei der Untersuchung fragen Ärztin oder Arzt ausführlich nach der Vorgeschichte der Patientin, bisherigen Untersuchungen und Therapien sowie Symptomen. Dann werden die Haare unter der Lupe betrachtet und geprüft, ob sie brüchig sind. Ein Zupftest zeigt, ob sich die Haare schnell lösen. Anschließend wird die Haarwurzel untersucht. Ein sogenanntes Trichogramm zeigt, in welcher Wachstumsphase die Haare ausfallen. Weitere Erkenntnisse kann eine computergestützte Haaranalyse liefern.

Volumen und Fülle unserer Haarpracht sind immer auch Ausdruck von Vitalität und Jugendlichkeit. Zeigen sich Lücken oder kahle Stellen, nagt das natürlich am Selbstbewusstsein. Geheimratsecken werden zwar häufig als rein männliches Problem wahrgenommen, aber auch jede dritte Frau in Deutschland ist von Formen des Haarausfalls betroffen.

Glücklicherweise stehen mittlerweile neben ästhetischen Methoden wie dem Umstyling der Haare oder einer Veränderung der Lebens- und Ernährungsgewohnheiten, zahlreiche wissenschaftlich fundierte Therapien zur Verfügung, um Haarausfall, der sich z. B. in Form von Geheimratsecken zeigen kann, dauerhaft entgegenzuwirken .

Sprechen sie daher am besten mit ihrem Dermatologen, welche Therapie bei Ihnen Aussicht auf Erfolg haben kann.

Speziell für die Bedürfnisse von Frauen entwickelte Arzneimittel wie Regaine® Frauen Schaum und Regaine® Frauen Lösung mit dem Wirkstoff Minoxidil wurden zur Behandlung des erblich bedingten Haarausfalls entwickelt, der häufigsten Form des Haarausfalls. Sie wirken direkt an der Haarwurzel, reaktivieren diese und halten dadurch den Verlauf des erblich bedingten Haarausfalls auf und können neues Haarwachstum anregen.

Es gibt unterschiedliche Arten von Haarausfall, die verschiedene Ursachen haben können. Doch bis zu 100 Haare am Tag zu verlieren, ist noch normal. Erst wenn es mehr werden, spricht man in der Medizin von krankhaftem Haarausfall (Effluvium). Er sollte behandelt werden, bevor noch mehr Haare verloren gehen.

Denn Haarausfall, dessen Ursache in einer anderen Krankheit, Medikamenten oder etwa Stress liegt, ist relativ gut therapierbar. Allgemein belastend am Verlust der Haare ist, dass fehlende Haare oft mit Alt sein, fehlender Dynamik und Energie gleichgesetzt werden.

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