Sie testen ständig neue Haarpflege-Tipps und investieren viel Zeit und Geld in Ihre Haarpflege, doch Ihre Haare wollen nicht, wie Sie wollen? Das kann daran liegen, dass Ihre Pflegeroutine nicht Ihrem Haartyp entspricht. Ob glattes, feines, langes Haar oder krauser Lockenkopf - nur mit einem exakt auf Ihren Haartyp abgestimmten Pflegeprogramm können Sie das Beste aus Ihrer Haarpracht herausholen. Kennen Sie Ihren eigenen Haartyp und -zustand, gelingt es Ihnen ganz leicht, eine Haarpflegeroutine zusammenzustellen, die den Bedürfnissen Ihrer Haare gerecht wird.
Der erste Schritt zu gesunden und schönen Haaren ist es, verschiedene Haartypen zu bestimmen, um den eigenen Haartyp zu erkennen. Anhand von Haardichte, Haarstruktur und Haarzustand lässt sich dieser ganz leicht selbst bestimmen.
Es ist wichtig zu wissen, was das gesündeste Haarshampoo für Ihren Haartyp ist. Die richtige Pflege kann das Haar nicht nur gesünder, sondern auch optisch ansprechender machen.
Die Auswahl an Pflegeprodukten ist äußerst groß. Doch welches Produkt ist nun für einen bestimmten Haartyp geeignet? Wie bereits erwähnt, ist der Haartyp ein bestimmender Faktor für den Kauf der Haarpflege. Kurze oder lange Haare? Fettiger Haaransatz oder trockene Spitzen? Gefärbt oder Naturhaarfarbe? Lockig, widerspenstig oder seidig glatt? Diese Fragen spielen in die Entscheidung für ein Shampoo hinein.
Wir zeigen dir Schritt für Schritt, wie du deinen Haartyp mit der FIA-Methode bestimmst. Eine der gängigsten Methoden für eine Haartyp-Analyse ist das FIA-System. Damit bestimmst du deinen Haartyp in drei Schritten - von der Haarstruktur über die Haardicke bis hin zum Haarvolumen.
Deinen Haartyp zu bestimmen, hilft dir dabei, dein Haar und seine Bedürfnisse besser zu verstehen. Locken brauchen beispielsweise eine andere Pflege als glatte Haare und dickes Haar stylst du anders als dünnes.
Für jeden dieser Faktoren gibt es einen Test, der dir dabei hilft, deine Haare besser kennenzulernen. Wir zeigen dir Schritt für Schritt, wie du die einzelnen Tests ganz einfach nacheinander durchführst. Am Ende ergibt sich daraus eine Bezeichnung, wie beispielsweise 3aMiii. Diese mag zunächst kryptisch klingen, legt deinen Haartyp aber ganz genau fest.
Damit du deinen Haartyp erkennen kannst, sollten deine Haare am besten ohne Produkte behandelt und ungestylt sein. Hast du sie beispielsweise zuvor geglättet oder anders gestylt, ist ihre Struktur verändert und das Ergebnis wird verfälscht. Bereite dich also am besten auf den Test vor.
Wasche als Erstes deine Haare - so entfernst du Stylingrückstände und bringst dein Haar in seinen Urzustand. Kämme es nach dem Waschen nicht durch und lasse es an der Luft trocknen. Verwende keine Leave-in- oder andere Pflegeprodukte, die die Haarstruktur verändern könnten. Sind deine Haare komplett getrocknet, kannst du deinen Haartyp schließlich bestimmen.
Die Haarstruktur zeigt an, wie wellig oder glatt deine Haare sind. Für eine möglichst genaue Definition lassen sich vier unterschiedliche Haarstrukturtypen von glattem Haar bis hin zu starken Locken bestimmen. Darunter befinden sich wiederum mehrere Unterkategorien, die die Intensität deiner Wellen angeben und dir dabei helfen, deine Haarstruktur möglichst genau festzulegen. Beobachte deine Haare anhand folgender Einteilung und bestimme damit ihre Struktur.
Im Laufe deines Lebens kann sich die Struktur deiner Haare verändern. Grund dafür sind beispielsweise Hormone, Hitzeschäden, Alter, Ernährung oder chemische Behandlungen wie Färben. All dies kann dafür sorgen, dass deine Wellen immer weiter zurücktreten. Mit der richtigen Pflege kannst du dies unter Umständen rückgängig machen.
Die verschiedenen Haartypen nach dem FIA-System:
Wenn du deine Haardicke definieren möchtest, untersuchst du, wie dick oder dünn ein einzelnes Haar ist. Außerdem fühlst du, ob es fein, eher fest oder sogar drahtig ist. Nach dem FIA-System teilt sich die Haardicke in drei Kategorien auf. Wir zeigen dir, mit welchen Tests du sie ganz leicht bestimmen kannst. Gelingt es dir nicht oder du bist unsicher, hilft der Gang zum Profi.
Im dritten Schritt betrachtest du die Dichte deiner gesamten Haarmenge. Mit dem Pferdeschwanz-Test gelingt dir das ganz einfach. Mache dir dafür einen Zopf etwa in der Mitte deines Hinterkopfes, sodass du möglichst alle deine Haare hineinbekommst. Mit einem flexiblen Maßband kannst du jetzt den Umfang deines Zopfes messen.
Addiere nun Schritt für Schritt die Ergebnisse deines FIA-Tests. Im nächsten Schritt kannst du dich deinem Typ entsprechend auf die Suche nach optimalen Pflege- und Stylingprodukten für deine Haare machen. Auf den Produkten selbst findest du die Bezeichnung 3aMiii zwar nicht, dennoch ist sie hilfreich. Denn sie zeigt dir ganz genau an, wie deine Haare beschaffen sind. Notiere die Bezeichnung am besten, damit du den Test nicht immer wieder neu machen musst, falls du sie vergisst. Wenn du dich auf die Suche nach Shampoo und Co. machst, schlägst du die genaue Bedeutung gegebenenfalls einfach nach. Die meisten Produkte zeigen dir an, ob sie sich für lockiges, dickes, dünnes oder plattes Haar eignen.
Wenn Ihre Kopfhaut normal und ausgeglichen ist, müssen Sie sich beim Kauf der Haarpflege keine Gedanken machen. Da sein Wasseranteil bei ca. 10% liegt, lässt es sich leicht bürsten, stylen und glänzt ganz von alleine. Waschen Sie es daher alle zwei bis fünf Tage mit einer feuchtigkeitsspendenden Haarpflege, die gleichzeitig für Glanz und Geschmeidigkeit sorgt. Unsere Elvital Hydra [Hyaluronic]-Pflegeserie mit Hyaluron versorgt Ihr Haar für bis zu 72 Stunden mit Feuchtigkeit und schenkt verführerischen Schwung und Glanz.
Trockene und strohig wirkende Haare brauchen vor allem eine milde Pflege. Das ideale Pflegeshampoo für diesen Haartyp sollte weniger Tenside enthalten als gewöhnliche Produkte. Tenside sind ein wichtiger Schaumbildner, doch sie trocknen die Haarpracht stark aus. Stattdessen braucht es einen Fokus auf rückfettende Stoffe, wie zum Beispiel Kokosnussextrakte. Auch pflegende Inhaltsstoffe wie Proteinderivate oder Panthenol verbessern das haareigene Feuchthaltevermögen und schützen nachhaltig vor dem Austrocknen.
Trockenes Haar entsteht, wenn äußere Einflüsse, wie Heizungsluft, Hitzestyling oder UV-Strahlung, dem Haar Feuchtigkeit entziehen. Dem können Sie vorbeugen, indem Sie es schützen, auf Hitzestyling verzichten und auf Haarpflege mit nährenden Wirkstoffen, wie Arganöl und Aminosäuren, setzen.
Viel Sonne, Meersalz, aber auch Hitze von Föhn und Glätteisen machen die Haare trocken und spröde. Dann hilft ein Shampoo mit feuchtigkeitsbindenden Inhaltsstoffen wie zum Beispiel Arganöl. Diese legen sich wie ein pflegender Film um die Haare.
Sind die Talgdrüsen der Kopfhaut überaktiv, können die Haare bereits wenige Stunden nach dem Waschen wieder nachfetten. Diesem Pflegebedürfnis widmen sich Pflegeshampoos mit einem adstringierenden (zusammenziehenden) Effekt. Auch Kräuterzusätze wie Teebaumöl, Minze, Rosmarin oder Zitronenmelisse helfen, die Kopfhaut wieder in Balance zu bringen. Schnell nachfettendem Haar wirken Sie dagegen mit talgregulierender Haarpflege, wie unserer Serie Elvital Tonerde Absolue, entgegen.
Die Grundregel bei geschädigtem Haar lautet: Pflege mit aufbauenden, nährenden Inhaltsstoffen und ein möglichst schonendes Styling. Shampoo, Spülung und die Wunder-Reparaturkur unserer Elvital Total Repair 5-Serie mit Pro-Keratin füllen brüchige Haarstellen auf, kräftigen Ihr Haar von innen heraus und schenken fühlbare Geschmeidigkeit. Geschädigtes Haar erkennen Sie daran, dass es zu Haarbruch und Spliss neigt, glanzlos wirkt und schnell kleine Knötchen bildet.
Ihr coloriertes Haar ist sensibler als ungefärbtes Haar, da die Schuppenschicht beim Färbeprozess durch Ammoniak aufgebrochen wird. Nur so können die haareigenen Pigmente aus dem Haar gezogen werden, damit im Anschluss die neue Farbe tief in die Haarschichten eindringt. Dabei verliert das Haar viel Feuchtigkeit, seine Struktur wird aufgeraut und es erscheint in Folge glanzlos und matt. Unsere Elvital Color Glanz-Produkte mit pflegenden Ölen und UVA- und UVB-Filtern schließen die Schuppenschicht und schützen Ihr Haar vor Farbverlust.
Bei jeder Haarwäsche können Farbpigmente verloren gehen, weil die Schuppenschicht der Kopfhaut aufquellt und das Shampoo dadurch in die Haarfasern eindringen kann. Farbschützende Produkte sind sehr wichtig, will man nicht ständig nachfärben. Diese verhindern, dass sich die Schuppenschicht zu weit öffnet. Zusätzlichen Schutz und Glanz erhält man, spült man das Shampoo mit kaltem Wasser aus.
Dünnes und feines Haar benötigt einfach mehr Volumen, sonst sieht es schnell kraftlos aus. Wenn Sie feines Haar haben, gehen Sie sparsam mit Ihrem Shampoo um. Entnehmen Sie eine kleine Menge Ihres Shampoos und schäumen Sie es erst einmal in Ihren Handflächen auf. Danach auf das nasse Haar auftragen.
Keratine verleihen der Haaroberfläche Struktur und Elastizität. Fehlen diese Proteine, verringert sich die Geschmeidigkeit. Volumenshampoos sind dann das Mittel der Wahl. Sie enthalten häufig kräftigende Zusätze wie Proteine oder Polymere. Auch pflanzliche Extrakte oder Essenzen wie Kollagen sorgen für mehr Fülle und Volumen. Während Sie bei feinem Haar auf Volumen-Haarpflege, Schaumfestiger und die richtige Föhntechnik setzen sollten, ist normales Haar vergleichsweise unkompliziert.
Lockige Strähnen benötigen besonders viel Feuchtigkeit. Lockige Haare profitieren von speziellen Lockenshampoos mit Anti-Frizz-Effekt. Sie sorgen für besonders viel Sprungkraft und Elastizität. Je dicker die Locken, desto reichhaltiger darf auch die Pflege sein.
Zusammenfassend lässt sich die Shampoo-Wahl anhand folgender Tabelle darstellen:
| Haartyp | Empfohlene Shampoos | Zusätzliche Hinweise |
|---|---|---|
| Normales Haar | Feuchtigkeitsspendende Shampoos | Für Glanz und Geschmeidigkeit |
| Trockenes Haar | Shampoos mit Urea, Panthenol, Arganöl | Vermeiden Sie Shampoos mit vielen Tensiden |
| Fettiges Haar | Talgregulierende Shampoos mit Teebaumöl, Minze, Rosmarin | Für die Balance der Kopfhaut |
| Geschädigtes Haar | Shampoos mit Pro-Keratin | Aufbauende und nährende Inhaltsstoffe |
| Coloriertes Haar | Farbschutz-Shampoos mit UVA- und UVB-Filtern | Schutz vor Farbverlust |
| Feines Haar | Volumen-Shampoos mit Proteinen oder Polymeren | Für mehr Fülle und Volumen |
| Lockiges Haar | Lockenshampoos mit Anti-Frizz-Effekt | Für Sprungkraft und Elastizität |
Ganz gleich welcher Haartyp, zunächst sollten Sie ein paar Grundregeln für Ihre Pflegeroutine festlegen. Morgens und abends sowie vor jeder Wäsche die Haare gut durchkämmen. Dabei immer bei den Spitzen beginnen und sich Schritt für Schritt zum Ansatz hocharbeiten. Am Ende noch einmal durchs gesamte Haare bürsten. Am besten eine Bürste mit Naturborsten verwenden, die schont Haare und Kopfhaut! Die Haare immer mit lauwarmem Wasser waschen. Eine haselnussgroße Portion Shampoo verwenden und am besten nur ins Deckhaar einmassieren, die Spitzen dabei auslassen. Anschließend gründlich ausspülen. Nach der Haarwäsche ist besondere Vorsicht geboten, denn im nassen Zustand sind die Haare am empfindlichsten. Zunächst die Haare vorsichtig mit dem Handtuch auswringen (nicht rubbeln!). Dann die Haare entwirren - das geht am besten mit den Fingern. Wenn möglich, die Haare an der Luft trocknen lassen oder mit sanfter Hitze föhnen.
Neben den richtigen Produkten ist bei diesem Haartyp die richtige Pflege entscheidend. Bürstest du das Haar falsch, helfen selbst die besten Produkte nichts mehr. Verwende am besten Bürsten mit Naturborsten. Wünschst du dir mehr Volumen, versuche es doch mit Klettlockenwicklern. Wichtig ist auch eine gesunde, ausgeglichene Ernährung. Diese wirkt sich positiv auf Körper und Haare aus.
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