Viele Menschen leiden unter trockenen Haaren. Und zwar nicht nur im Hochsommer, wenn Hitze und UV-Strahlen der Kopfhaut und den Haaren zusetzen, oder im Winter, wenn die trockene Heizungsluft sich auf Talgproduktion und Haarstruktur auswirken.
Haare können spröde werden, wenn die Kopfhaut nicht mehr genug Talg produziert, das bis in die Haarspitzen gelangt. Dem Haar fehlen dann Schutz und Feuchtigkeit, und es wirkt brüchig, strohig und trocken. Sehr lange Haare sind besonders betroffen, weil der Weg von der Kopfhaut bis zu den Spitzen besonders lang ist.
Nicht nur im Handel gibt es spezielle Produkte für trockenes Haar, auch Hausmittel können eine wirksame Lösung sein. Hier sind einige bewährte Methoden:
Olivenöl können Sie bei der Haarpflege vielseitig einsetzen. Probieren Sie entweder pures Olivenöl im Haar aus: Einfach eine kleine Portion Olivenöl sorgfältig ins feuchte, aber noch handtuchtrockene Haar einmassieren. Oder Sie mischen sich eine Olivenöl-Haarkur gegen trockenes Haar. Die Zutaten gut vermischen und ins gewaschene, handtuchtrockene Haar einmassieren. 30 Minuten einwirken lassen, dann sorgfältig auswaschen.
Quark hat einen hohen Wassergehalt und kann trockenen Haaren deshalb viel Feuchtigkeit spenden. Massieren Sie dazu zwei bis drei Esslöffel Quark in das noch feuchte Haar und auf die Kopfhaut ein. Nach einer Einwirkzeit von etwa fünf Minuten spülen Sie die das Ganze gründlich aus. Wenn die Kopfhaut zudem juckt, können Sie 3 EL Quark mit 3 EL Honig mischen.
Trockene Haare? Avocados punkten mit vielen wertvollen ungesättigten Fettsäuren, wichtigen Ballaststoffen und Eiweiß. Auch bei trockenen Haaren sind die grünen Früchte zu empfehlen. So geht's: Zerdrücken Sie das Fruchtfleisch einer reifen Avocado mit einer Gabel und geben Sie einen Schuss Olivenöl hinzu. Verteilen Sie die Haarkur im gesamten Haar, auch in den Spitzen und lassen sie rund 30 Minuten einwirken. Avocados liefern viele gesunde Fette, auch für trockene Haare.
Haaröle kommen vielseitig zum Einsatz; sie helfen, wilde Mähnen zu bändigen und bringen das Haar zum Glänzen. Aber spenden die Haaröle auch trockenen Haaren Feuchtigkeit? Anfang 2022 haben wir Haaröle im Labor untersuchen lassen. Erfreulich: Etwa die Hälfte der Produkte können wir empfehlen. Bei anderen Haarölen im Test stießen wir aber auch auf Silikone und Mineralöl.
Nicht nur Hausmittel helfen bei trockenem Haar, auch die Wahl des Shampoos ist entscheidend. Im Handel gibt es spezielle Produkte für trockenes Haar. Das Wichtigste ist dabei: Es sollte ein Shampoo ohne Silikone sein. Die Kunststoffe legen sich, wie oben beschrieben, als Film ums Haar, wodurch es zwar geschmeidig wirkt, aber nicht gepflegt wird. Außerdem ist weniger mehr: Trockene, strapazierte Haare freuen sich über weniger Styling. Heiße Föhnluft, Glätteisen oder Lockenstab stressen die Haare und können sie austrocknen. Deshalb die Haare öfter lufttrocknen lassen oder den Fön nur auf maximal die mittlere Stufe einstellen. Bei den Haarstyling-Produkten darauf achten, dass kein Alkohol enthalten ist.
Eine ausgewogene Ernährung versorgt nicht nur die Haare mit ausreichend Feuchtigkeit und Nährstoffen, sondern hilft uns insgesamt, gesund zu bleiben. Neigen Sie zu trockenen Haaren, sollten Sie vor allem auf eine gute Versorgung mit Proteinen achten. Eiweiß sorgt unter anderem für den Erhalt von Haut und Haaren. Vitamine und Mineralstoffe sind ebenfalls wichtig für gesundes Haar. Wer zudem auf Alkohol und Nikotin verzichtet, tut seiner (Kopf-)Haut und seiner Gesundheit etwas Gutes.
Die Haare sind trocken, strohig oder gar kaputt? Höchste Zeit für einen echten Feuchtigkeits-Booster, der unser strapaziertes Haar wieder geschmeidig glänzen lässt. Zugegeben, im Haarpflege-Dschungel gestaltet sich die Suche nach der besten Haarkur oder Haarmaske gar nicht mal so einfach - doch keine Sorge, wir haben die Herausforderung natürlich angenommen und für jeden Haartypen eine passende Pflege ausfindig gemacht.
Hier ist eine Auswahl der besten Haarkuren, die auf dem Markt erhältlich sind, basierend auf verschiedenen Haartypen und Bedürfnissen:
Aus einem Tiegel lässt sich auch der letzte Milliliter restlos herauskratzen, dafür verspielt er ein paar Handling-Punkte unter der Dusche: In einer Hand den Tiegel, in der anderen den Deckel, da kann es (ohne Ablagefläche) eine Herausforderung sein, die gewünschte Menge des Elixiers in die Haare einzumassieren. Aus der Tube hingegen kannst du das oft teuer gekaufte Wundermittel nie zu 100 Prozent herausquetschen. Am Ende ist das Verpackungsdesign aber natürlich - ebenso wie Konsistenz und Duft - reine Geschmackssache.
Das ist im wahrsten Sinne des Wortes Haarspalterei. Gestresste Haare brauchen Entspannung. Haarkuren sind da das Richtige: Sie bringen Glanz, Volumen und Geschmeidigkeit. Die Haare lassen sich danach wieder gut kämmen. Die unterschiedliche Bezeichnung sagt wenig aus. So gibts zum Beispiel klassische Haarkuren, die wie eine Spülung nach der Einwirkzeit ausgespült werden. Eines haben alle gemeinsam: Mit ihrer Hilfe bleibt der Naturzustand des frisch nachgewachsenen Haares möglichst lange erhalten. Die aufgetragene Substanz glättet die Oberfläche der Haare.
Damit eine Haarkur optimal wirkt, ist die richtige Anwendung entscheidend. Hier sind die wichtigsten Schritte:
"Zu viel Feuchtigkeit ist nicht möglich. Was das Haar nicht aufnehmen kann, landet beim Auswaschen im Abfluss", weiß Friseurmeisterin Julia Dieck. Die Expertin warnt allerdings vor Anwendungsfehlern bei Protein- und Keratin-Produkten. "Hier sollte man sich unbedingt von einer Fachkraft beraten lassen. Sonst kann man böse Anwendungsfehler machen und am Ende das Gegenteil von dem haben, was man eigentlich damit erreichen will."
Starke, glänzende Haare brauchen mehr als Shampoo und Spülung. Probiere daher eine dieser aufbauenden und pflegenden Haarkuren aus. Masken geben deiner Mähne den maximalen Boost an Feuchtigkeit und wichtigen Pflege-Stoffen. Es gibt Produkte gegen Haarbruch, Spliss und Feuchtigkeitspackungen für trockenes Haar.
Der absolute Favorit unserer Expertin: "Re.Store von Kevin.Murphy ist Reinigung und Pflege in einem und hinterlässt deine Haare gekräftigt und geschmeidig", so Julia Dieck.
Die reichhaltigste Maske in unserem Test speziell für dickes Haar heißt "Botanical Repair Masque Rich" von AVEDA. Das Produkt enthält einen besonders hohen Anteil pflanzlicher Öle - darunter Avocado und Kokos. Eine haselnussgroße Menge reicht für schulterlange Haare völlig aus. Damit ist die Kur sehr ergiebig. Nach 5 Minuten kann ausgespült werden.
An "Wahre Schätze 1-Minute Haarkur" von Garnier gefällt uns besonders die Zusammensetzung: Sie besteht zu 97 Prozent aus natürlichen Inhaltsstoffen und enthält keinen Schnickschnack wie Silikone. Ob die Haare trotzdem geschmeidig werden? Oh jaaaa! Außerdem sorgt die Kur für einen lichtreflektierenden Glanz, glättet die Haarfasern und versiegelt die oberen Haarschichten.
Die "Elvital Full Resist Multi Power Kur" von L'Oréal Paris wurde speziell für feines, kraftloses Haar entwickelt und soll sie bei regelmäßiger Anwendung vor Haarausfall durch Haarbruch schützen. Die federleichte, gelartige Lotion kannst du auf trockenem oder feuchtem Haar und Kopfhaut auftragen und nach Belieben ausspülen (Leave-in) oder einwirken lassen (Rinse-out).
Eine Haarkur ist der erste Schritt in Sachen Pflege und Schutz. Sie ist deutlich reichhaltiger als eine Haarspülung, aber nicht so schwer wie eine Haarmaske. Ein guter Kompromiss also. Und da Haare so individuell sind wie der eigene Alltag, gibt es Haarkuren für die verschiedensten Bedürfnisse. Ob flüssig oder cremig, mit oder ohne Ausspülen - es ist für alle Kurgäste etwas Passendes dabei.
Gesundes Haar hat genug Feuchtigkeit und Glanz, kaum Haarbruch und Spliss und ist geschmeidig und nicht strapaziert. Klingt fast nach Photoshop, oder? Nicht alle Menschen haben das Glück, ein Leben lang eine gesunde Haarpracht zu haben. Dieses Produkt sollte ein fester Bestandteil in der Hair-Care-Routine werden. Gerade wenn die Haare durch Hitze- und Chemie-Behandlungen gelitten haben. Während ein Shampoo nur reinigt und eine Spülung lediglich die Haare kämmbarer macht, liefert eine Haarkur deutlich mehr Pflege in Form von zum Beispiel nährenden Ölen, Keratin oder pflanzlichen Feuchtigkeitsspendern.
Die Empfehlungen von Herstellern als auch von Friseuren sind hier nicht einheitlich, weil die Anwendung immer vom Haarzustand und Haartyp abhängig ist. Als Faustregel gilt aber: Nicht mehr als einmal wöchentlich, es sei denn, das Haar braucht aufgrund von äußeren Umständen mehr Pflege. Besondere Vorsicht gilt bei feinem Haar. Da kann eine reichhaltige Haarkur die Haare sehr beschweren und platter machen.
Idealerweise ist die Verpackung so konzipiert, dass die Haarkur sich leicht und bis zum letzten Klecks entnehmen lässt. Auch wuchtig ist die Konsistenz: Sie darf nicht tropfen, aber auch nicht zu fest sein, um das Produkt einfach in das Haar einarbeiten zu können. Und da sind noch die Inhaltsstoffe: wirksam, gut kombiniert, komplett unbedenklich und somit sanft zur Umwelt und am besten noch ohne Tierversuche. Abschließend sollten sich die Kosten auch im Rahmen halten. Das alles erfüllt unser Favorit, die Lavera Haarkur Repair & Tiefenpflege. Die Pflegewirkung ist deutlich spürbarer als bei einer Haarspülung, auch wenn die Einwirkzeit ähnlich lang ist. Die Haare sind nach dem Trocknen geschmeidig, haben weniger Frizz, sind dafür griffig, ohne ein künstliches Haargefühl zu hinterlassen.
Mit diesen Tipps und Informationen kannst du die richtige Haarkur für dein strohiges Haar finden und deine Mähne wieder zum Strahlen bringen.
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