Welche Haarfarbe passt zu mir? Der ultimative Test für deinen perfekten Look

Blond, braun, schwarz oder rot? Mit einer neuen Haarfarbe lässt sich im Handumdrehen der eigene Typ verändern. Doch nicht jede Haarfarbe passt zu jedem Hauttyp. Es muss nicht immer gleich die ganz große Typveränderung sein: Oft reichen schon leichte Veränderungen der Farbnuancen, um den Look frischer und jünger zu machen. Steht ein Farbwechsel an oder bist du mit deiner Naturhaarfarbe zufrieden?

Viele Menschen verändern im Laufe ihres Lebens ihre Haarfarbe gleich mehrfach. Während sich einige nur nach einer temporären Veränderung sehnen, überdecken andere ihre Naturhaarfarbe dauerhaft und behalten diesen speziellen Ton dann für mehrere Jahre bei. Die richtige Haarfarbe zu finden, die optimal zu einem selbst passt, ist dabei allerdings nicht immer so einfach. So funktioniert nicht jede Tönung oder Haarfarbe gleich gut auf jedem Naturhaarton.

Wie wäre es, wenn Sie eine neue Haarfarbe zunächst ausprobieren könnten, bevor Sie eine langfristige Entscheidung treffen? Das geht! Beim Shoppen können wir unser Lieblingsteil im Laden anprobieren, kaufen und im Zweifelsfall wieder zurückgeben. Bei einer neuen Haarfarbe läuft das Ganze ähnlich und doch ganz anders: Beim „Anprobieren“ bzw. Ausprobieren verschiedener Haarfarben haben wir mehrere Möglichkeiten, und bei Nichtgefallen ersparen wir uns das ganze Umtauschprozedere.

Wie lassen sich neue Haarfarben unverbindlich zur Probe tragen?

  1. Virtuelle Farbberatung: Die Farbe nicht direkt im Haar testen, sondern am Computer oder Smartphone? Klingt nach einer hervorragenden Idee. Um die Frage „Welche Haarfarbe passt zu mir?“ zu beantworten und virtuell Haarfarben auszuprobieren, müssen Sie einfach nur ein Online-Farbberater-Tool öffnen und ein Foto von sich hochladen. Mit manchen Tools können Sie auch „live“ per Kamera interagieren, um verschiedene Haarfarben an sich auszuprobieren. Haben Sie sich beim Blättern durch eine Zeitschrift in die Haarfarbe eines Promis verliebt? Die können Sie haben!

    Tipp: Das Haarefärben jetzt gleich online und kostenlos ausprobieren: In der Schwarzkopf Color Lounge steht Ihnen ein virtueller Haarfarben-Berater zur Verfügung. In nur drei Schritten lassen sich - basierend auf einem Foto oder per Kamera - verschiedene Schwarzkopf-Haarfarben ausprobieren. Sie müssen dazu nur angeben, was Ihre Ausgangshaarfarbe ist. Das Tool sucht Nuancen heraus, die sich eignen, und zeigt Ihnen Ihr Foto oder Kamerabild mit den unterschiedlichen Haarfarben an.

  2. Strähnen: Sie wollten immer schonmal eine andere Haarfarbe ausprobieren, aber trauen sich nicht so recht, eine komplette Veränderung zu durchlaufen? Mit Strähnen können Sie sich langsam an Ihre Wunschfarbe herantasten. Ob blonde Strähnen im braunen Haar oder hellbraune Strähnen im dunkelbraunen Haar - Sie bekommen einen ersten Eindruck, ob Ihnen die neue Nuance zusagt und mit Ihrer Haut, Ihrem Make-up und Ihrem sonstigen Styling harmoniert.

    Tipp: Highlights können Sie auch zu Hause setzen!

  3. Auswaschbare Haartönung: Der Klassiker unter den Haarfarben-Test-Methoden ist natürlich die auswaschbare Haartönung. Sollten Sie sich für eine neue Haarfarbe so gut wie entschieden haben und noch leise Zweifel hegen, ob sie Ihnen wirklich steht und ob Sie sie längerfristig tragen wollen: Tönen Sie! Es gibt Colorationen mit unterschiedlich intensiven Haltbarkeitsstufen.

  4. Perücke: Sich für eine ausgefallene oder eine komplett andere Haarfarbe als die eigene zu entscheiden, ist ein kleines Risiko und erfordert Mut. Was, wenn sie im Haar ist und nicht gefällt? Diese Hürde lässt sich ganz einfach nehmen: Sie können Ihre Wunschfarbe „theoretisch“ mit einem Farbberater-Tool auf einem Foto austesten (siehe Punkt oben). Oder: Sie kaufen eine Perücke, um die Haarfarbe an sich in echt zu sehen. Steht Ihnen die Trendhaarfarbe Weiß? Können Sie als Aschblonde oder schwarze Haare tragen? Passt Pastellrosa als Haarfarbe zu Ihnen?

Die Bedeutung von Hautton und Augenfarbe

Der beste Anhaltspunkt für eine neue Haarfarbe ist immer der eigene Hautton. Farbtöne, die auf diesen abgestimmt sind, wirken am natürlichsten und schönsten. Der erste Schritt ist die Analyse des Hauttons. Man unterscheidet zwischen warmen und kalten Hauttypen. Ein weiteres Indiz: Steht Ihnen Silberschmuck besonders gut, sind Sie wahrscheinlich ein kühler Typ.

Wie bereits erwähnt, hat deine Augenfarbe einen großen Einfluss darauf, welche Haarfarbe wir dir empfehlen können. Wählst du nämlich den richtigen Ton, kann das deine Augen zum Strahlen bringen und optisch hervorheben.

Welche Haarfarbe passt zu welcher Augenfarbe?

  • Blaue Augen: Blaue Augen sollten passend zur Farbe selbst eher mit kühlen Haarfarben kombiniert werden. Beispielsweise kann man mit einem aschigen Blondton oder einem hellen Braun nichts falsch machen. Jedoch können auch ein Erdbeerblond oder ein Rotton die blauen Augen besonders betonen, ebenso ein dunkles Braun oder Schwarz.
  • Braune Augen: Bei braunen Augen sind kalte Töne eher weniger gut. Eine wirkliche Faustregel gibt es allerdings nicht, doch zu empfehlen sind warme Töne wie etwa Goldbraun, Schokoladenbraun oder eine goldenes Honigblond. Letztendlich funktionieren aber alle Brauntöne und warmen Blondtöne.
  • Grüne Augen: Bis auf Silbertöne bist du mit grünen Augen sehr flexibel. Sowohl Braun als auch Kupfer oder Golblond harmonieren wunderbar. Tipp: Am besten kann eine grüne Augenfarbe durch Rot oder Kupfer unterstrichen werden.
  • Graue Augen: Zwar kommt es bei gräulichen Augen auf die Farbton-Mischung an, jedoch sollten kühle Töne prinzipiell passend sein. Du solltest ein kühles Braun, Platinblond oder Schwarz testen.
  • Haselnussfarbene Augen: Alle, die eine Augenfarbe zwischen Grün und Braun haben, sollten extrem helle oder dunkle Haare vermeiden. Stattdessen sind Zwischenfarben wie Rostbraun oder Rotbraun gut in Kombination mit haselnussfarbenen Augen.

Welche Haarfarbe passt zu welchem Hautton?

  • Sehr heller Hautton: Bei Haarfarben für sehr blasse Haut, sollte man ebenfalls zu sehr hellen Farben greifen, um den Teint möglichst zum Strahlen zu bringen. Am besten unterstreichen aschblond oder platinblond die Haut. Rot- und Gelbtöne sollten hingegen bei Haarfarben für blasse Haut vermieden werden, da sie sehr gerne Hautunreinheiten betonen.
  • Heller Hautton: Falls du dazu neigst, im Sommer schnell einen Sonnenbrand zu bekommen, statt braun zu werden, hast du sehr wahrscheinlich helle Haut. Hierfür solltest du zu aschigen Braun- oder Blondtönen greifen. Nur von ganzen dunklen Braun- oder Schwarztönen solltest du lieber die Finger lassen.
  • Mittlerer Teint: Sonnengeküsste Haut benötigt sandige Töne. Insbesondere Akzente in Karamellnuancen sind sehr schmeichelt für einen mittleren Teint. Ebenso gut sehen allerdings auch Beigeblond, Hellbraun oder Bronde aus.
  • Dunkler Hautton: Ebenso wie bei sehr heller Haut sollten intensive Farben wie Schokoladenbraun oder Tiefschwarz mit einem dunklen Hautton kombiniert werden. Rot- und Brauntöne können gleichfalls funktionieren. Hingegen kommen Blondnuancen, primär Platinblond, eher nicht infrage.

Eine allgemeine Faustregel ist hier: Je heller der Teint ist, desto heller sollte auch die Haarfarbe sein.

Die Jahreszeitentypen

Nachdem Sie nun wissen, ob Sie einen warmen oder kühlen Unterton haben, können Sie sich anschauen, zu welchem Jahreszeitentyp Sie gehören. Wir unterscheiden zwischen vier Jahreszeitentypen: Sommer, Frühling, Herbst und Winter. Herbst und Frühling sind warme Typen. Sommer und Winter sind kühle Typen.

Willst du wissen, welcher Jahreszeiten-Typ du bist, bist jedoch unsicher, solltest du das am besten mit einem oder einer Expert*in besprechen.

Welche Haarfarbe passt zu meinem Jahreszeitentyp?

  • Frühlingstyp: Der Frühlingstyp hat meistens helle Haut sowie helle Augen und ist etwas sonnenempfindlich. Sommersprossen können dabei auch ein Merkmal von ihm sein. Da der Frühling jedoch zu den warmen Jahreszeiten zählt, sind warme Farben wie etwa Goldblond, Kupfer oder Hellbraun gut geeignet.
  • Sommertyp: Erstaunlicherweise stehen dem Sommertyp eher kühle Farben. Die eher hellere Haut kann im Sommer schnell braun werden, was Vielfältigkeit bei den Haarstyles erlaubt. Besonders gut sehen helle und kühle Haarfarben aus, also alles in Richtung Platinblond, Grau, aber auch Rosa und allgemein Pastelltöne.
  • Herbsttyp: Herbsttypen haben einen wärmeren, gebräunten Teint mit eher goldenem bzw. gelblichem Unterton. Diesem Typ stehen besonders Haarfarben wie Rot, Honigblond oder Kupfer und natürlich Braun in allen Nuancen, von Haselnuss bis Kastanie.
  • Wintertyp: Der kalte Farbtyp hat typischerweise eher hellere Haut, aber schon von Natur aus dunkleres Haar mit leuchtenden Augen. Genauso können aber auch Menschen mit dunklerem Teint Wintertypen sein. Das bedeutet, kräftige Farben sind erlaubt. Haarfarben wie Schwarz oder Dunkelbraun schmeicheln dem Wintertyp. Wer experimentierfreudig ist, greift zu Blau oder Lila.

Zusätzliche Tipps für die Wahl der richtigen Haarfarbe

  • Berücksichtigen Sie Ihre Haarbeschaffenheit. Mit Färbetechniken wie Balayage können Sie bereits große Effekte erzielen, ohne den gesamten Farbton Ihrer Haare zu verändern. Dabei werden einzelne helle oder dunkle Strähnen in Ihr Haar gesetzt.
  • Passen Sie Ihre Augenbrauenfarbe an. Für eine ausgewogene Harmonie im Gesicht spielen ebenso die Augenbrauen eine große Rolle. Sie verleihen dem Gesicht Ausdrucksstärke, weshalb es wichtig ist, die richtige Balance zur Haarfarbe zu finden. Prinzipiell sollten die Augenbrauen der Haarfarbe entsprechen oder dieselben Untertöne haben.
  • Beachten Sie Ihre Naturhaarfarbe. „Die neue Haarfarbe sollte an die Naturhaarfarbe angepasst werden“, weiß Stylistin Gottschalk. „Wer etwa mittelblondes Haar hat, kann beim Blondieren besser gelbe Akzente erreichen. Je dunkler der natürliche Ton der Haare ist, desto mehr geht das aufhellende Ergebnis ins Rötliche bzw. goldene Orange.“

Mit einer passend gewählten Haarfarbe können Sie sich optisch sogar verjüngen. Doch wie findet man heraus, welche Haarfarbe dem eigenen Typen schmeichelt?

Wir hoffen, dieser Artikel hilft Ihnen dabei, die perfekte Haarfarbe für sich zu finden. Viel Erfolg bei der Typveränderung!

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